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Thema: Wie bekomme ich eine glatte Oberfläche ?

  1. #1
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    Hallo,

    ich möchte doch für meinen ECO8 einen Akkuschacht aus CFK herstellen (genaueres ein paar Threads vorher).
    Jedenfalls habe ich jetzt die Urform aus Hartholz ausgearbeitet. Diese habe ich mehrmals grundiert, geschliffen und nun lackiert. Das Problem ist nur, dass sich immer ein wenig Staub in der Lackierung festsetzt.
    Kann ich nun die Oberfläche schleifen (z.B. P 1200) oder muß die Oberfläche so bleiben, um nachher eine spiegelglatte Oberfläche zu erhalten?
    Wenn es mit schleifen geht, wäre es natürlich super. Andernfalls müsste ich das Stück in eine Lackiererei geben, denn ich glaube nicht, dass ich es jemals schaffe, eine staubfreie Oberfläche hinzukriegen.
    Ausprobieren möchte ich es nach Möglichkeit nicht, versuchsweise zu schleifen und einen Abdruck zu machen, denn wenn es nicht funktioniert habe ich das Trennwachs auf der Oberfläche und kann dann nicht mehr überlackieren.

    Hat jemand Erfahrungen und kann mir diesbezüglich einen Rat geben?

    David
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  2. #2
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    Beitrag

    Hallo David!

    Durch Nassschleifen mit feinen Schleifpapier (500er) eine matte, homogene Oberfläche erzeugen. Diese kann mit Hilfe einer Schwabbelscheibe(Ich habe das Modell "Al Borland" : Aus einem alten Baumfällerhemd einfach ca. 20-30 Scheiben mit etwa 20cm Durchmesser ausschneiden; diese Scheiben dann auf einen Spanndorn auffädeln, oder R&G, emc-vega, usw..) für die Bohrmaschine und Polierwachs (gibts bei R&G z.B.) kann man die matte Oberfläche wieder auf Hochglanz bekommen.

    Zu beachten ist noch, dass sich einige Trennwachse nicht mit 1K-Lacken vertragen. Also, im Zweifelsfall würde ich 2K-Lack oder UP-Vorgelat nehmen, welches sich noch hervoragend polieren lässt.

    Welches Trennwachs benutzt du? Bei dem System Grundierwachs-PVA wirst Du auch Probleme mit Staubeinschlüssen bekommen. Ich verwende aus diesem Grund nur noch Wachse, die man ähnlich wie Autopolitur, auspolieren kann; ohne PVA-Lack. Mit dem Wachs von emc-Vega bin ich sehr zurfrieden.

    Happy-Harzpansching!

    Grüße
    Andreas

    [ 22. März 2004, 13:33: Beitrag editiert von: Kleinatze ]
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  3. #3
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    Beitrag

    Hi David!

    Möchtest du, dass auch das fertige Teil eine spiegelglatte Oberfläche hat? Oder hast du nur Befürchtungen, dass du Problem beim Abformen bekommst, wenn die Oberfläche nicht spiegelt?

    Also, wenn es nur um das Entformen geht, dann würde ich einmal nass überschleifen mit 1000er oder feiner und dann direkt das Trennmittel auftragen. Ich habe kleinere Sandwichplatten, bei denen es mir nicht um die Optik ging, schon direkt auf einer beschichteten Spanplatte gebaut.

    Für eine spiegelnde Oberfläche musst du nach dem Schleifen noch polieren. Beim Urmodell für die Americas Cup Yacht sah die Oberfläche nach dem Lackieren erstmal so aus:



    An den Reflexionen der Leuchtstoffröhren erkennt man noch eine leichte Orangenhaut und daneben noch kleinere "Krater" infolge von Pinholes im Untergrund. Die Löcher habe ich noch zugetupft und anschließend geschliffen und mit der Schwabbelscheibe poliert. Danach sah es so aus:



    Vor dem Trennmittelauftrag habe ich evtl. vorhandene Politur-Rückstände noch mit Silikon-Entferner beseitigt. Würde ich dir insbesondere dann empfehlen, wenn du Autopolitur verwendest.

    Gruß Yeti

    [ 22. März 2004, 20:33: Beitrag editiert von: Christian Ückert ]
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  4. #4
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    Lächeln

    Hallo,

    erstmal Danke, dass ihr euch meinem Problem annehmt.
    Ich möchte eine hochglänzende Oberfläche beim fertigen Akkuschacht erziehlen, damit das Carbongewebe schön zur Geltung kommt.
    Deswegen ist es wichtig, möglichst schon bei der Form eine Hochglanzfläche zu erziehlen, um möglichst wenig nacharbeiten zu müssen.

    Lackiert habe ich die Urform bis jetzt mit Acryllack. Ich dachte, damit eine glänzende Oberfläche zu erhalten. Alledings ist es nur ein 1K-Lack.
    Was mache ich nun? Soll ich es mit diesem Lack versuchen, oder alles wieder runterschleifen und mit 2K- Lack überziehen?
    Dass man es nachher noch polieren kann, finde ich super. Besonders die "Al-Borland"-Polierscheibe gefällt mir.
    Ist die Politur von R&G wirklich so gut, dass sich eine Bestellung lohnt?
    Ansonsten würde ich lieber auf Auto-Politur zurückgreifen- hier habe ich allerdings kein Silicon-Entferner.
    Was wäre zu empfehlen?

    Übrigens, habe ich das Wachstrennmittel und das PVA-Folientrennmittel von EMC-Vega.
    Also nur das Wachstrennmittel ohne PVA verwenden und anschießend polieren?

    Eine Menge Fragen, hoffe ihr könnt mir da nochmal weiterhelfen

    Hier noch ein Foto der Urform, wie sie momentan ausschaut:



    David

    [ 22. März 2004, 18:04: Beitrag editiert von: MPX- Flieger ]
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  5. #5
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    Idee

    Hi!

    Meiner Meinung erziehlt man die besseren Ergebnisse mit der R&G-Polierkompostion gegenüber einer Autopolitur/ eines Lackreinigers. Dabei ist der "mittlere" hellbraune Wachs am besten. Der Weiße ist zu sanft, der Braune enthält einen sehr hohen Anteil an Schleifmitteln.
    Auch bekommt man mit den Wachsen keine Probleme mit dem Trennmittelauftrag, da sie silikonfrei sind.
    Nur mal so als Anregung: Im Baumarkt gibt es Schleifpaste (Autozubehör), z.B. von Sonax. Bevor Du eine Bestellung aufgeben mußte, teste die doch mal.

    Welches Trennwachshast du genau? Es gibt ein "Wachstrennmittel", bei dem ein anschließender PVA-Auftrag vorgesehen ist (würde ich dann auch machen), und ein Polymer-Additiv-Trennmittel, welches auch ohne PVA perfekt trennt.
    Probier doch einfach mal dein Trennsystem zunächst an einem Probestück aus. So kannst du die Beständigkeit des Lackes prüfen, und kannst auch entscheiden, ob du mit der Oberflächenqualität zufrieden bist. Den PVA-Auftrag habe ich immer außerhalb der staubigen Werkstatt gemacht.

    Viel Erfolg!!!

    Andreas
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  6. #6
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    Unglücklich

    Hallo,

    zum Stand der Dinge:
    Kann jetzt wieder von vorne anfangen, da das Trennmittel meinem Acryllack nicht richtig vom Formenharz trennt.
    Habe jetzt in mühevoller Arbeit die Lackschichten von meiner Urform mit einem Cuttermesser wieder abgeschabt.
    Jetzt bin ich wieder auf dem Holz...
    ...und fange wieder von vorne an

    Mal sehen, ob das jemals noch was wird...

    David
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  7. #7
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    Cool

    Hallo,

    hier nun das Ergebnis:





    David
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  8. #8
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    Daumen hoch

    sieht edel aus!!

    grüße, flo
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  9. #9
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    Beitrag

    Hallo,

    danke Flo

    hier mal ein Bild gemacht bei Tageslicht.



    David
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  10. #10
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    Beitrag

    Hallo David,

    toll gemacht. Ich glaube aber, der Akku wurde sich über frische Luft mehr freuen, als über sein
    edles Mäntelchen.

    Gruss Ide
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  11. #11
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    Idee

    Hallo Ide,

    nein, das ist gewollt. Denn diese Zellen oder überhaupt NiMH-Akkus können bei warmem Akku höhere Ströme abgeben als bei niedrigen!
    Ich lade meine GP3300er immer mit 6,5A (Automodus), nach Ladeende haben sie etwa eine Temp. von 50°-55°C. Dann kommen sie sofort in den Akkuschacht bzw. in den Heli rein.
    Nach der Landung haben sie eine Temperatur von 55-60°C (optimal). Als ich noch ohne Halterung geflogen bin, waren die Akkus nach dem Landen immer kalt, da die Ströme im ECO nicht so groß sind, um den Akku selbst aufzuheizen.
    Mit diesem Trick ist es übrigens jetzt möglich, den Akku auch wirklich leer zu fliegen, da die Spannung am Ende nicht so schnell einbricht. Früher konnte ich immer noch zwischen 300-500 mA aus dem kalten Akku rausholen. Nun bekomme ich noch 50-80 mA raus bzw. ich entlade eigentlich seither den Akku gar nicht mehr.

    Einem befreundenten ECO-Flieger, habe ich auch einen solchen Schacht gegeben- dieser fliegt allerdings mit NiCd-Akkus. Da es bei diesen Zellen umgekehrt ist, will er einige ovale Ausfräsungen machen.
    Es ist nämlich ungemein praktisch, wenn man den Akku nur rausziehen und den nächsten reinschieben muss, ohne lange mit Kabelbindern zu hantieren- geschweige denn das Gewackel und verrutschen in der Luft!

    David

    ähm, gehört ja jetzt fast schon in die Kategorie "Akkus"
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