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Thema: Ventus 2C (Thommys) mit KTW und EZFW

  1. #166
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    Strike!
    Hab vorhin mal provisorisch die linke Fläche angesteckt und die Servowege passen nahezu zu 100%!
    Zerrissen hat's auch nix, es scheint nur bei der WK irgendwas minimal zu "kratzen", die Rückstellung
    geht um 2-3 Zehntel Millimeter fehl. Schau ich mir dann an, wenn beide Flächen fertig sind. Momentan
    härtet grade die Anlenkung am rechten QR aus. Dabei hab ich festgestellt (OMG, was ein Wunder! ),
    dass es auch hohl ist. *lol* Naja, beim anderen war halt mehr Mumpe an der Stelle, macht ja nix.

    Aber die Hauptsache: Joachims Einschätzung war bisher schonmal richtig: es funktioniert - puh!

    Jaja, ich sehe im Geiste der eine oder andere jetzt nochmal hochscrollt...."wie hat er das nochmal gemacht?"
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
    entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
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  2. #167
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    Grrr! Vergeigt!

    Bei der WK habe ich zu fest aufgedrückt und schon war ein Riss in der vermutlich noch nicht ganz durchgehärteten
    Verklebung. Selber schuld! Wollte es dann mit einem Tropfen dünnem CA wieder kitten - leider war der Tropfen zu groß.
    Jetzt habe ich etwas CA auf der Fläche verschmiert. Kein Riesendrama, klar. Trotzdem war das nicht notwendig.
    Falls jmd weiß, wie man CA vom UP-Gelat (Ich nehme mal an, es ist ein solches?) bekommt, ohne dieses zu beschädigen,
    wär ich hocherfreut! Aceton löst zwar CA, aber ziemlich sicher auch die Oberfläche, richtig? Polieren geht jedenfalls nicht,
    CA ist wiederlich zäh und sozusagen "politurresistent". Gibbs auch andere "CA-Reiniger"?

    Seisdrum, die rechte Fläche ist jetzt auch soweit bereit, testhalber angeschlossen zu werden. Sollte alles halten, geht es
    wieder an den Rumpf und die Verkabelung.


    EDIT: Ist behoben!
    Das Vorgelat hält Azeton doch aus. Zumindest lange genug, um den CA wegzubekommen. Habs an unauffälliger Stelle getestet und dann den CA einfach weggewischt.,Die angelösten Reste hinterlassen zwar noch einen hauchdünnen Film, den wollte ich aber nicht mit Aceton riskieren und habs dann mit KFZ-Lackreiniger poliert.
    Ist wieder wie neu.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
    entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
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  3. #168
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    Nachtrag zu #151 - Höhenrudermontage

    Ich habe hinten auch einen Bolzen, aber wesentlich kleiner und als Halbkugel geschliffen. Wenn ich mit der Hand an die HR-Vorderkante schlage, kann es sich verdrehen. Du könntest den Bolzen, den Du in dieser Grösse niemals brauchst, auf einen flachen Kegel zurückschleifen, der am Umfang 0,5 mm und an der Spitze 1,5 mm in die SR-Dämpfungsfläche reicht.

    Bertram
    Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
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  4. #169
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    Guter Tip - Danke!
    Trotzdem sie die Frage gestattet: Bist du tatsächlich schonmal mit einem T-Leitwerk wo hängen geblieben?
    Ich mach das seit ich denken kann so und noch nie hatte es mir den Bolzen zerfetzt oder die Flosse.
    Gibt es da einen speziellen Aspekt beim Alpinfliegen? Davon habe ich nämlich kaum Ahnung.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  5. #170
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    hi Guido,

    an Bergspitzen, Adlern, Schaumwaffeln, Drahtseilen, Funkmasten oder so bin ich noch nicht hängengeblieben, aber an Türrahmen, Autoöffnungen, und bei einem äusserst verunglückten Wurf (Flugweite ca. 4m nach schräg unten) mit Purzelbaum stand das HR auch schräg. Dass damals nichts weiter kaputt gegangen ist finde ich heute noch bemerkenswert.

    Bertram
    Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
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  6. #171
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    Aha, jetzt verstehe ichs! Ok, ich habe mir angewöhnt, das HLW für den Transport jedesmal abzunehmen.
    Aber trotzdem, es tut ja nicht weh, es ist ja definitiv eine Verbesserung für den Fall der Fälle. Wird umgesetzt!
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
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  7. #172
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    Meine beiden Ventusflächen stehen nun im Eck und warten drauf, mit dem Rumpf verheiratet zu werden. Dort muss aber noch allerhand Installation
    erledigt werden. Nachdem ich meine GeeBee wieder in Schuss gebracht habe (sie musste heute etwas leiden ) und die P51 wieder verkabelt ist,
    geht es mit der Verkabelung im Ventus weiter.

    Ich war vorhin mit der GeeBee und dem mCP-X in der Funbox das erste Mal auf dem Fahrrad unterwegs und bin auf den Platz geradelt. Als es dann
    fast windstill war, war richtig feines Fliegen angesagt. Aber sowie der Wind sich gelegt hatte, waren halt auch die Viecher da.
    Jedenfalls dachte ich mir, dass es eine ziemlich gute Abendthermik gegeben haben müsste. Als ich ein paar hundert Meter vom Patz an einem Acker
    vorbeifuhr, wurde es schlagartig kalt. Derartige Unterschiede dürften die schönste Abendthermik ausgelöst haben - und nix, sie auszufliegen.

    Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich mir den Ventus nicht hochstartfähig machen sollte. Dann wäre ich auch wieder unabhängig und könnte
    solche Tage/Abende auch dann nutzen, wenn KEIN Schlepper am Platz ist. Da waren heute fast keine anderen Piloten da, mit dem Ventus wäre
    ich da schön aufgeschmissen gewesen.

    Wie würdet ihr die Haken beim Ventus anbringen, so dass man sie möglichst wenig sieht? Zentral am Bauch geht ja nicht wegen EZFW.
    Ich dachte ganz grob erstmal an zwei Haken unter der Fläche....was meint ihr?
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  8. #173
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    Ich hab, bevor ich auf KTW umgebaut habe, einen Klotz vor das EZW geharzt und ein kleines Loch rein gebohrt und einen Schraubharken eingedreht.
    Wenn nich nicht an der Winde hoch bin, hab ich den Harken rausgedreht.
    Hat super gepasst...

    Guido, welchen Mode (Knüppelbelegung) fliegst du ?
    sonst hätte ich ja fast gesagt, komm her, kannst meine fliegen, Flugfertig ist sie wieder noch nicht wieder schön, aber flugfertig
    Aber wohnst doch etwas weit weg
    Ciao
    Chris
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  9. #174

    Standard Wie hochkommen?

    Hallo Guido,

    der Ventus läßt sich sehr gut flitschen. Dazu habe ich vorne ein Messingröhrchen mit 5 mm Innendurchmesser eingeharzt. Mit meinem Equipment komme ich je nach Windverhältnissen auf ca. 30 - 40 m Höhe. Das ginge sicherlich auch noch höher. Für den Hang reicht das aber allemal. Doch auch in der Ebene habe ich damit im letzten Jahr bereits Thermikanschluß gefunden.

    Dass ich meinen als Bruch gekauft habe (eBay), habe ich ja schon öfter erwähnt. Ein Flügel war mehrfach durch. Diesen Umstand habe ich einem mißglückten Hochstart zu verdanken... Ich war natürlich nicht dabei und weiß keine Details. Der Vorbesitzer hatte jeweils an den Rumpfseiten einen Doppelhaken (ohne "Err" , Chris) angebracht. Soweit ich das jetzt noch recherchieren kann (alte Fotos) haben die kurz vor der Nasenleiste relativ weit unten gesessen. Ich habe die Befestigungslöcher sauber zugeharzt, daher kann ich die genaue Position nicht mehr ganz exakt angeben.

    Jedenfalls meine ich mich zu erinnern, dass auch Thommy irgendwo in dem ersten Ventusthreat vom Hochstart abgeraten hat. Das müßte ja noch zu finden sein. Auch wenn 100 m Hochstarthöhe plus verlockend erscheinen, wollte ich das Risiko eines verunglückten Hochstarts nicht eingehen, zumal ich beinahe ausschließlich Hang fliege.

    Gruß

    Joachim
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  10. #175
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    Standard

    Danke euch beiden! Wichtige neue Infos!

    Was Flitschen betrifft, da habe ich nun gar keine Erfahrung, wie so ein Röhrchen auszusehen hat, wo es sitzen muss, wie das ausklinkt, etc.

    Mit Hochstart habe ich jedoch viele Jahre Erfahrung, in musste lange Zeit alle meine Segler per Hochstart starten - 4,5m-Mistral inklusive.
    Dessen Verhältnis Spannweite/Länge ist zwar nicht ganz so groß wie das des Ventus, aber auch schon ganz ordentlich. Probleme gab es nie,
    solange ich selber gestartet hatte. Die Probleme kamen erst, wenn ein anderer den Segler ins Seil entließ. Einmal und nie wieder.

    Bei der Ventus müsste die Position halt recht weit vorne haben, um auf der sicheren Seite bez. des kurzen SLW-Arms zu liegen. Und man muss
    sicherstellen, dass er nicht zu steil gestartet wird - am besten immer noch waagerecht.

    Hmmm. Muss ich alles noch genau überdenken..... Ich vermute, es läuft auf je einen Haken dicht unter der Fläche in sicherer Position hinaus.
    Dort fällt er - weiß lackiert - kaum auf und falls doch, kann ich ihn ja auch wieder rausdrehen und mit einem kleinen Stopfen verschließen.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  11. #176

    Standard Wie hochkommen?

    Hallo Guido,

    falls Dich doch Details interessieren sollten: Meine Flitschenerfahrung #426

    Thommy zum Ventushochstart: #28

    Frage an alte Hochstarthasen: Wird das Startverhalten bei Verwendung von 2 Haken an den Rumpfseiten um so sicherer, je höher die Haken unter den Flügeln sitzen? Könnte es in einem solchen Fall auch Probleme bei einem Segler mit tief(er) liegendem Schwerpunkt geben? Ich habe zwar jede Menge HLG-Hochstarterfahrung, jedoch habe ich nie mit der Hakenposition experimentiert.

    Guido, Du kannst ja dann mal berichten, wie es mit dem Hochstart so bei Deinem Ventus klappt und auf welche Höhen Du kommst.

    @Chris: Wie sind denn Deine Hochstarterfahrungen mit dem Ventus?

    Gruß

    Joachim

    PS.: Bobbyfliegen war heute mal wieder so richtig toll...
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  12. #177
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    Flitschen: habe gefunden, wie es geht. Eigentlich logisch und wunderbar simpel.
    Dummerweise habe ich genau dort jede Menge Metallschrott: Schleppkuplung und
    Blei in Form von kleinen Stahlteilchen - das mit dem Schrott war wörtlich gemeint.
    Muss mal sehn, wahrscheinlich geht es auch etwa 5-6cm hinter der Nase. Wie lang
    muss das Röhrchen sein? Und welchen Gummi? Ich würde eher einen dünneren be-
    vorzugen, der dann dafür aber auch gut ausgezogen wird. Habt ihr Empfehlungen?

    Position Hochstarthaken: Meineserachtens ist nur der Winkel zum SP entscheidend.
    Ob der Haken weiter unten oder mäher am SP sitzt, dürfte vernachlässigbar sein.
    Und _wenn_, dann wäre die _tiefere_ Position die sicherererere.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  13. #178
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    Hi,
    meine Erfahrungen sahen wie folgt aus, da wir eine Winde im Verein hatten.
    Fahrwerk ausfahren, einhaken (Haken kurz vor Fahrwerk), Ventus auf Boden legen, dann hab ich immer ne Kellogs-Schachtel unter eine Fläche gelegt und Gas gegeben... wie ne echte, steigt sauber weg, dann schön mit Höhenruder arbeiten, nicht zu Steil und nicht zu flach und fertig.

    Hat ein HEIDEN SPASS gemacht.

    Am Gummi bedarf es etwas Übung des Werfers, entweder wirklich in Steigrichtung werfen, oder mit Nase horizontal, leicht hochwippen und los. War aber etwas kribbeliger
    Ciao
    Chris
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  14. #179
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    Winde hätten wir auch im Verein, ist aber nur ausgelegt, wenn mehrere da sind, die sie nutzen.
    Und wie gesagt, ich möchte gerne auch unabhängig sein. Wenn Schlepper da sind, werde ich
    sicher gerne deren Dienste in Anspruch nehmen.

    Das mit dem Bodenstart mit Fahrwerk hab ich mir auch schon überlegt. Aber eben mit Gummi.
    Und mit dem Flitschenhaken. Oder so. Hochstarthaken müsste ich erst genauer ermitteln, ob
    es noch vor dem EZFW geht. Ich habe mein EZFW so weit wie möglich nach vorne gesetzt, um
    ggf. immer die Option offen zu haben, doch noch ein KTW einbauen zu können. Ganz grob ge-
    schätzt geht das nicht bei mir, weil viel zu weit vorne.

    2 1/2 Akkus noch vollladen, dann gehts los. Das Wetter sieht zumindest hier absolut traumhaft
    aus. Warm, aber nicht drückend, blauer Himmel und etwas Wind. Da muss doch was gehn!
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  15. #180

    Standard Katapultequipment


    Name:  HPIM8770b.jpg
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    Vorne wird ein Messingröhrchen mit 5 mm Innendurchmesser etwa 45° schräg und am Boden mit 6 - 7 cm Abstand zur Nasenspitze eingeharzt. Je weiter vorne, desto flacher geht der Flieger raus, je weiter hinten, desto mehr steigt er hoch. Röhrchenlänge nach Bedarf. Das Ende sollte geschlossen sein, damit sich der Stift nicht oben verklemmen kann. Wenn es paßt, kann man es innen oben an der Rumpfoberseite festharzen. Zur Nasenspitze hin unterfüttere ich das Röhrchen zur besseren Krafteinleitung mit einem senkrecht stehenden Sperrholzpassstück.

    Als Stift nehme ich einen 3 mm Nagel. Den Stift mit einer Öse versehen, dadurch einen Ring und aus Sicherheitsgründen erst daran die Schnur, dann ist alles frei beweglich und es kann sich nichts verklemmen. Die Spalte sind weichgelötet, hartgelötet wäre aber besser. Der kurze Stift allein wäre ausreichend.





    Name:  HPIM8772b.jpg
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    Der Hering stammt von einem Regalprofilschienensystem und ist im oberen Bereich durch ein eingeschweißtes Stück Flacheisen verstärkt und unten schräg angespitzt. Ich schlage ihn mit dem Fäustel komplett in den Boden, sodass ich im Notfall darauf landen könnte. In unserem Mutterboden hat sich dieses System über Jahre und hunderte Starts mit dem Bungee bewährt. Ich habe extra ein Zugseil und einen Eschenknebel drangemacht, damit ich ihn besser aus dem Boden ziehen kann. Der alte Haselnußknebel ist zerbrochen...

    Als es im letzten Frühjahr so trocken war, mußte ich den Hering mehrfach mit einem großen Schraubenzieher ausgraben, da ich ihn nicht mehr herausziehen konnte. Nur wenn es mal wochenlang geregnet hat und alles nur noch Matsch ist, ist Vorsicht geboten. In die Langlöcher setzt sich die Erde rein und verankert den Hering praktisch im Boden.

    Als Gummi nehme ich das "7 m" - Bungee von EMC. Daran ist eine mindestens ebenso lange Neilonkordel befestigt, je länger, desto sicherer. Das Bungee ist zur Zeit trotz mehrfacher Versprechungen von HBE leider seit Monaten nicht lieferbar. :-(
    F3B-Bungee ginge auch noch, ist aber eine Nr. kleiner.

    Zum Katapultstart Stift einführen, GFK-Rumpf am Heck fassen, Gummi spannen, ein bis dreimal mit der Nase hochwippen und loslassen. Wenn der Segler den Hering passiert hat, fällt der Stift dann von alleine heraus. Dann Höhe ziehen und ab in die "Stratosphäre"...

    Gruß

    Joachim
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