Moin Bertram,
bei einer LAK währe es ja schon Scale: http://www.lak-aviation.de/lak/fes.php
Gruß
Thomas
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Moin Bertram,
bei einer LAK währe es ja schon Scale: http://www.lak-aviation.de/lak/fes.php
Gruß
Thomas
Gummi habe ich auch erst überlegt. Aber da walten im Schnellflug durch Turbulenzen doch ziemliche Druckunterschiede an dieser Stelle.
Da ich das nicht wirklich ausreichend abschätzen kann, habe ich mich für die Schnur entschieden. Aber ich bin neugierig, ob es bei dir
dann hält oder ob die Klappen dann irgendwann zum "schnattern" anfangen. Du solltest das auf jeden Fall testen, BEVOR du das erste Mal
aus einem Bart austeigen musst, weil es zu stark zieht.![]()
Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
Na, ich werds ausprobieren
oder ich klebe 2 auch 2 röhrchen ein und arbeite mit knoten... na mal sehen.
Erstmal muss ich das KTW 2.0 basteln![]()
Ciao
Chris
@Thomas:
Ja, ein kleines bisschen Resonanz ist schon nicht verkehrt. Man sieht ja nicht, wenn jemand nur guckt, sonst aber nix sagt.![]()
Wegen deiner Anmerkung zu LAK: Da hab ich ja jüngst was interessantes gelesen: Spinner mit versetzten Mitnehmern, so dass
die Steigung der LS sich nicht mehr derart stark von der Kontur abhebt. Das war's, was mich von der Nasen-Lösung (vorerst)
zurückschrecken ließ. Die Idee ist wirklich gut, krankt aber leider (noch?) an passenden Größen und auch passenden Spinnerprofilen.
Ich hoffe aber, dass dieses System sich breiter durchsetzt und die Hersteller das Potential für nice-looking-scale-nose-props
wahrnimmt und umsetzt.![]()
Ich habe aber kürzlich ein ein paar Utensilien zu meiner ASW-27 (2m) gelegt: Kleiner Motor, kleiner Spinner, kleine LS und kleines
EZFW. Hab mal ein bisschen Anprobe genommen und ganz grob über den Daumen gepeilt, wäre die Lösung sogar Bodenstartfähig,
also WIRKLICH Scale, wenn auch längst nicht so schön wie beim Original. Aber das ist ein weiteres Projekt, das noch realisiert
werden will und dieses Jahr sicher nicht mehr auf den Tisch kommt. Die ASW wurde nämlich gebraucht und bereits begonnen erworben
und ...naja, wie soll ich sagen....da gibbs noch viel zu tun.![]()
Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
Hmmm, wahrscheinlich missverstehe ich dich nur? Wieso knoten?
Du klebst die Röhrchen an die Schenkel. Dann klebst du die Enden
an die Klappen und achtest darauf, dass die Strecke von Schnurende
zu Scharnier KLEINER ist als die Strecke Röhrchenende zu Drehachse
der Schenkel. Dann fädelst du ein, baust das EZFW ein, stellst sicher,
dass es ganz eingefahren ist und ziehst die schnüre nun sanft fest.
Dann nur noch mit CA einen Tropfen auf's Seil am Röhrchen und gut ist's.![]()
Ganz ähnlich geht das auch beim KTW, aber wenn nicht schon beim EZFW,
dann spätestens hier solltest du das Seil an den Klappen zum Aushängen
machen. Aber nochmal: Ich habe Silikonscharniere. Ohne die brauchst du
deine Gummis schon trotzdem noch.
So, und jetzt geh hin, bau KTW 2.0 und wehe, du kommst ohne
Foddos zurück!![]()
Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
Die geneigte Leserschaft ist es auch...
Unterschätze bei rechtwinkliger Montage nicht die Kinematik! Bei minimaler Knüppelbewegung hast Du dann schon extreme Ausschläge, wie +1000% Expo (+, nicht -). Die Ruder sind schon sehr dünn. Die Wölbklappe lässt sich übrigens völlig intern ansteuern, spielfrei und mit Ausschlag -3°..+90° (!):
(Unterseite)
(Oberseite -3°, blöde Nahaufnahme, muss mal wieder den Flieger putzen...)
(Oberseite +90°, auch wenn es nicht so aussieht)
Bei den Querrudern habe ich allerdings keine interne Anlenkung realisieren können wollen - die waren (mir) zu klein.
Bertram
Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
Mhm...
was die Klappe betrifft, hab ich grade folgende idee.
Einziehen über Band... ausfahren über einen Flexstab ?
Ein dünner Federstahl, Stahllitze geht auch schon, die auf der einen seite gleitend gelagert ist (mit anschlag), auf der anderen seite fest... (Nachtrag, könnte funktionieren, allerdings ist der Radius/Platz zu gering. Werde wohl mit Silikon auf ausgefahren-Stellung anscharnieren)
Somit ist eine maximale Auslenkung realisiert, automatisches aufklappen (ohne im weg zu sein) bzw auch beim einfahren kein Probleme, dass sich der Motor an der klappe einfädelt.
Ciao
Chris
@Bertram:
Danke für die Foddos, das ist sehr hilfreich! Genau so war mein erster Plan, ich war mir nur nicht sicher wegen den hohen Kräften
an dem kleinen Hebelarm. Aber wenn sich das bei dir bereits bewärt hat, sehe ich da keine Bedenken mehr. Wieviel Kraft bringt
dein WK-Servo auf? Welches steckt bei dir auf WK und QR drin?
Bez. der geraden Anlenkung bei RDS: Ich hätte in diesem Falle auch auf ein starkes absenken der Klappe verzichtet, das wäre
der Preis dafür. Es gibt auch sonst noch einiges, was mich an der ansonsten elegnaten methode stört: Keine Differenzierung,
das mit dem negativen Expo, die durchgehende Genauigkeit aller Teile auf hier extrem engem Raum und all sowas. Ich denke da
immer noch die Deteils durch und ich schätze, bei der WK hat die klassische Anlenkung das Rennen schon gemacht.
@Chris:
Ich hab noch nicht so recht verstanden, wie du das meinst, aber ich komm schon noch dahinter.![]()
Ansonsten ist das EZFW jetzt drin, die Klappen werden von den Seilen zugezogen, alles scheint ganz wunderprächtig.![]()
Bilder davon werden noch folgen.
Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
Hier nun die versprochenen Bilder. An alle, die das eh schon kennen: ignore the Comments!
Nochmal die "Gesamtansicht":
Die Spanten wurden erstellt. Erst mit Depron die Konturen erfasst, dann auf Sperrholz übertragen und
dort dann noch diverse Taschen eingearbeitet, damit man es auch jederzeit wieder entfernen kann.
So sieht es dann aus, nachdem die Spanten eingeharzt wurden und das Fahrwerk "angeprobt" wurde.
Tip: Nach Anschleifen immer auch mit dem Finger eine dünne Schicht Harz unter der Klebung in die
etwas unregelmößige Oberfläche "einmassieren". Dasselbe gilt für das Sperrholz. Wenn man das so bei
allen Harzverklebungen macht, wird da nie wieder was abplatzen. Wichtig ist, dass das Harz über die
übliche Klebefläche hinaus verrieben wird. Macht man das nicht, bildet sich fast immer am Rand eine
"Sollbruchstelle", die wie ein Keil wirkt und von wo aus eine Abplatzung ihren Ursprung fände.
Die Maße wurden auf das Krepp übertragen und dabei eine schräge Vorderkante zum "Grasabstreifen"
berücksichtigt. Direkt davor kommen dann noch je ein "Minispoiler", um ein Einfädeln in den Schlitz zu
unterbinden.
Jetzt geht's ans Eingemachte. Mit einer Proxxonsäge wurde das makellose Weiß hinterrücks durchzweit!
Die letzten Fasern in den Ecken werden mit einem Skalpell durchtrennt und anschließend die Kanten versäubert.
Es ist aber anzumerken, dass auf diese Weise (mit Krepp) der Schnitt extrem sauber und auch sehr dünn ausfällt.
Jetzt wird abgeklebt und die Klappen in der richtigen Position eingelegt, ehe wir das Silikon als Scharnier einbringen.
Erst aussen.....
.....dann innen. Alles kein Hexenwerk.
Nun wird etwas Silikon in die Spalte gerieben. An dieser Stelle passierte mir eine Panne, das weiße Silikon wollte
nicht abbinden. Daher habe ich dann ein klassisches Aquariensilikon genommen, damit klappte es dann.
Jetzt werden kleine Anschläge für die Klappen eingebracht. Das kann alles Mögliche sein, muss nur flach sein.
Aber nicht vergessen, vorher wieder abzukleben. Ich habe hier (wie auch sonst gerne) CA mit Glasperlen zum
Schaffen einer guten Festigkeit verwendet. Die Festigkeit ist nötig, wenn man mal ohne Rad landen muss (Hang).
Hier sind die beiden Röhrchen zu sehen, durch die die beiden "Seile" (ist nicht mehr als eine Drachenschnur) laufen.
Wichtig: Ich habe dünne Bowdenzugseelen genommen, aber da will der CA nicht so gut und schnell härten. Ich
empfehle irgendwas anderes. Jedenfalls ist dieser Schritt etwas knifflich. Es geht drum, die Klappen erst im letzten
Moment an den Anschlag zu ziehen. Sobald das Rad ausfährt, entspannt sich der Faden zusehens - siehe vorletztes Bild.
Alles ist jetzt eingebaut, die Seilenden an Ösen an den Klappen angeschlagen und gespannt. Kurz zuvor habe ich mit
einem Tropfen CA von der Unterseite durch den Schacht auf den Faden vor dem Röhrchen gegeben. Dann schnell ein-
fahren und Fäden spannen. Ich denke aber, das kann man auch intelligenter lösen.
Die letzten 3 Bilder gehören jetzt dem fertigen Zustand: Ausgefahren (check).....
...reingeguckt, Fäden sind entspannt (check)....
...geschlossen, Klappen schließen mit Nachdruck und können nicht merh vom Unterdruck geöffnet werden (check)!
Ich war zunächst reichlich skeptisch, ob das 9g/1,8Kilo-Servo überhaupt eine Chance hätte, immerhin musste ich von Hand
doch recht rumhackeln, ehe ich den Schacht aufdrücken konnte. Klar: ausgerechnet da, wo der Widerstand am größten war,
ist beim Hebelwerk das geringste Drehmoment, der ungünstigste Hebel. Aber meine Sorge war vollkommen unbegründet. Das
Hitec HS-65 wuchtet das EZFW mühelos raus und zurück und sogar Weg und Winkel passten auf Anhieb.
WENN das mit dem weißen Silikon geklappt hätte, dann hätte ich an passender Stelle alle Fugen noch mit Silikon zugeschmiert
und hernach mit einer Rasierklinge wieder eingeschnitten. Das Resultat wäre eine weitgehend unsichtbarer Klappenschacht
gewesen. Aber hat nicht sollen sein und muss sich bis zum KTW-Einbau in der Pilatus gedulden.
So, keine Ahnung, wann und mit was es weiter geht, wir werden sehn.... Danke für's reinschau'n!![]()
Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
hi Guido,
Deine Klappentechnik gefällt mir gut! Zu den Flächenservos: ich müsste die Servoabdeckungen entfernen um nachzugucken, was drin ist. Ziemlich sicher die kleinen Graupner DES (448? 488?).
Hier mal meine Einstellungen:
____________________________________________________
Einstelldaten für Ventus 3m von Baudis:
(hier: negative Werte = nach unten!)
HR: +/- 5mm Butterfly: HR -4mm (tief)
SR: +/- 22mm
QR: +10/-5mm Butterfly: QR +6mm (hoch)
QR->WK: +2/-5mm Butterfly: WK 90° (wichtig!) nach unten
Wölben:
Thermik: QR -3mm WK -4mm
Normal: QR 0mm WK 0mm
Speed: QR +1mm WK +1mm
(bei 2mm unterschneidet er bereits wg. geringer EWD)
Ich wölbe per Schieber, nicht per Flugphase, und stelle die Geber/Mischer entsprechend ein.
QR->SR: 50%, schaltbar („Kombiquatsch“)
EWD: 0,9° (!! Angeformt war viel mehr, aber dann fliegt er "stumpf")
SP: kompletter flugfertiger Rumpf mit Haube und HR, aber ohne Flächen:
Bei Schnur-Aufhängung an der Steckung hängt das Heck 6cm tiefer als der Bauch (über Tischfläche einstellen)
_______________________________________________
Im Mai in den Colli di San Fermo werde ich ihn wieder vermehrt fliegen, um die Mittagszeit: vormittags die Floater, nachmittags die Heavyloads...
Hier in Davos ist er zu klein, am Hang ein Weder-noch - höchstens für schöne Fotos, da er wirklich sehr scalemässig 'rüberkommt.
Zum Motorsturz: ich habe abartig viel eingebaut (ich glaube 8° bezogen auf Tragflächensehne), da bei allen Modellen von mir vorher immer zu wenig Sturz war. Das war zu viel, aber nicht viel zu viel... Mit ein wenig Mischer auf Höhe war das problemlos behebbar. Zu wenig Sturz halte ich für heikler - wenn man versucht es elektronisch auszugleichen: Angenommen man startet durch und der Mischer aktiviert "Tiefe" sofort, während der Motor ein wenig Zeit braucht um vollen Schub zu entfalten, dann macht das Modell einen Taucher von 2m oder mehr - nicht gut. In so einer Situation muss der Mischer unbedingt eine Verzögerung ermöglichen. Andersherum (wie bei mir: zu viel Sturz, Höhe zugemischt) ist es nicht so kritisch.
Mein Vereinskollege mit dem gleichen Ventus und ähnlich schwacher Motorisierung (wir haben nur "Notstartmöglichkeit"), aber wesentlich weniger Sturz, hat ihn sich bei den ersten Flügen beim Start fast sofort in einen überzogenen Flugzustand gezogen - nicht gut...
Inzwischen hat er "andersherum" als ich gemischt, und wir können beide problemlos selber aus der Hand starten. Dabei bedenken: Beide Modelle sind äusserst schwach motorisiert (die von mir genannten 1700g sind mit doppelter Stromversorgung für RC - ohne die käme ich auf 1600g oder so).
Den Erstflug würde ich nicht in der Ebene, sondern vom Hügel mit gutem Schwung nach schräg unten machen. Der Ventus fliegt sich wie ein grösserer, nicht wie ein Amigo. Nach ein paar Flügen wirst Du ihn aber als lammfromm empfinden. Das schönste mit ihm ist übrigens, weit zur Seite zu fliegen, dort möglichst grosse Höhe zu machen und gegen den Wind langsamst zum Platz zurückzuschleichen - jedes Mal schreit einer: "Achtung! Manntragend!"
Bertram
Viel Spass mit dem Modell!
Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
Ja hallo Guido,
ich lese hier auch interessiert mit. Danke für Deine Mühe der Veröffentlichung und viel Erfolg. Wie schwer ist denn Dein Fahrwerk? (Edit: 56 g) Ist es ein Eigenbau? (Edit: Ich sehe gerade: Ja) Sind die schwarzen Seiten aus Kohle? Warum hast Du das originale denn nicht verwendet?
@all:
Das mit dem Manntragenden ist mir auch schon passiert: Zuvor war ich HLG geflogen, als ein mir gut bekannter Gleitschirmflieger mit einem Besuchsfreund auf der Wiese erschien. Beim nächsten Flug schoß ich den Ventus , der vorher im Gras gelegen hatte, rein zufällig von den beiden unbemerkt raus. Erst als ich gerade wieder den Hang in ca. 30 m Höhe entlang flog schaute der Kollege hoch und ich hörte, wie er seinem Besuch toternst erklärte: "Siehste, und das ist jetzt ein Manntragender. Der sucht jetzt wahrscheinlich hier noch eine Thermik. Mann, aber warum fliegt der denn so schnell?" - Ich hätte brüllen können...
Optisch ist der Flieger einfach ein Gedicht. ;-)
Gruß
Joachim
Wir sehen was wir glauben...
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Ich müsste noch irgendwie an Winglets für die kleine kommen, da mein Vorbild diese hat.
Ich find die Lackierung geil, den Decorbogen hab ich schon zu hause
Muss nur nach dem einfliegen mit dem ganzen Klapptriebwerk ne Sprühdose mit weiß holen, lackieren, schleifen, lackieren, schleifen
und dann, FERTIG
![]()
Ciao
Chris
Hallo Chris,
der abgebildete Flieger ist ein Ventus 2cx mit 4fach Trapez und Winglets, Nachfolger des Ventus 2c mit 5fach Trapez und ohne Winglets. Der Baudisventus ist ein 2c. So effizient Winglets auch für die Flugleistung/-eigenschaften sein mögen, ästhetisch sind sie für mich ein Rückschritt.
Gruß
Joachim
Wir sehen was wir glauben...
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Joachim,
das war mir bewusst, dass das eine der 2 C und der andere der 2cxm ist.
Mir gefiel die Lackierung trotzdem![]()
Ciao
Chris
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