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Thema: Ventus 2C (Thommys) mit KTW und EZFW

  1. #151
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    Auf ein Neues:

    Wie versprochen, wieder ein paar Baufortschritte, die alte Hasen zum Gähnen animieren mögen, aber für
    den einen oder anderen weniger Versierten noch den einen oder anderen Kniff beinhalten könnte. Zwischendrin
    habe ich dann ab und an vergessen, Bilder zu schießen, diese Lücken muss dann Text füllen. Wer speziell dazu
    Fragen haben sollte oder irgendwas auf den Bildern für Verwirrung sorgt, einfach nachfragen.

    Name:  DSCN2315.jpg
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Größe:  74,5 KB
    Wie man Multilocks einbaut, muss ich sicher nicht großmächtig dokumentieren. Ein paar Bilder gibbs trotzdem.
    Der "Schnapp"-Teil ist direkt hinter dem Drucksteg, den ich meist unmittelbar nach den Multilocks einharze.

    Name:  DSCN2317.jpg
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Größe:  73,8 KB
    Wenn es dann hernach so aussieht, war alles gut. Achja: das ist noch eines der letzten alten Multilocks, die
    gibt es leider nicht mehr - schade.

    Name:  DSCN2316.jpg
Hits: 949
Größe:  64,6 KB
    So habe ich die Gegenseite angekörnt. Auf der Rückseite ist ein Zapfen, der genau in das Loch passt und die Spitze
    zeichnet mir genau an, wo das Loch der Gegenseite hingehört. Holzbohrer sind hierfür ideal!

    Name:  DSCN2357.jpg
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Größe:  77,0 KB
    Beim Einharzen des Zapfens ist bei der Ventus darauf zu achten, dass das Harz großfläching auf die eher schwache
    Wurzelrippe, bzw. noch viel wichtiger, an das Innen-Profil gelangt. Andernfalls könnte der starke Zug die Wurzelr. be-
    schädigen.

    Name:  DSCN2358.jpg
Hits: 949
Größe:  85,4 KB
    Wenn die Mumpe wieder raus will, ist es genau richtig. Ich kann zwar nicht reinsehen, aber ich bin sicher, dass
    sich das Harz auch zwischen Zapfen und Profil gelegt hat. Der anschließende Test lässt dies jedenfalls vermuten.
    Um die Verbindung jedoch zu schonen, schnappt man sich eine alte Luftschraube und schiebt sie dazwischen,
    bis der Schnapper auf ist.

    Name:  DSCN2376.jpg
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Größe:  87,5 KB
    Bei den Steckern habe ich wieder vergessen zu fotografieren, aber ich denke, das geht auch so. Die MPX-Stecker
    sitzen in den dafür erhältlichen Rahmen, sind aber noch nicht verklebt. Sie dienten vorerst nur als Positionierhilfe.
    Die Rahmen wurden ihrer Montageflächen beraubt, um sich ein Versenken zu ersparen. Wäre sowieso nur auf der
    Rumpfseite gegangen. Das Vorgehen ist eigentlich identisch mit dem der Multilocks. Erst am Rumpf (dort hatte ich
    zuvor schon mit Harz und Sperrholz aufgedickt) und dann, mit einem etwas größerem Loch auf der Flügelseite.
    Auch hier gilt: Innen das Harz vor dem Zusammenfügen gut verteilen, damit die Kräfte gut abgeleitet werden. Man
    unterschätze das nicht, wenn der Flügel ruckartig abrückt. Momentan sind die Stecker wieder entfernt und sie
    werden erst nach dem Verlöten mit einem Tropfen CA im Rahmen fixiert.

    Name:  DSCN2382.jpg
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Größe:  95,6 KB
    Weiter gehts mit etwas Rumpfausbau. Ich musste mir was einfallen lassen, um den verlorenen Raum durch das Cock-
    pit irgendwie zurückzugewinnen. Also muss das Servobrett doppelseitig genutzt werden, was aber nur geht, wenn
    man es jederzeit wieder entnehmen kann. Aber unter der "Motorhaube" schraubt es sich schlecht! Nundenn, dann eben
    als Einschub. Vorne wird also nur gesteckt und hinten die beiden Schrauben halten alles an Ort und Stelle.

    Name:  DSCN2388.jpg
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Größe:  81,8 KB
    So sieht's dann aus, wenn es eingeharzt ist. Die zwei Aussparungen für die Servos fehlen noch.....

    Name:  DSCN2415.jpg
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Größe:  97,0 KB
    Hier mit SK-Servo und symbolisch aufgesteckter Kupplung. Es ist kein großes Thema, den mehrfach gekröpften Draht
    in die Kupplung einzufädeln, wenn man das Brett einschieben will. Gut zu sehen: Die glänzende Fläche ist CA. Damit
    habe ich vor dem Aufbringen des Velcro dünn das Sperrholz eingestrichen, um die Haftung zu optimieren. An dieser Stelle
    nochmal der Trick mit dem Einreiben beider Teile bevor man etwas einharzt (sofern es irgendwie geht): Ich vergaß es
    kürzlich auf Holz und prompt löste sich das Harz wieder bei geringer Belastung. Ohne Einreiben kommt einfach keine
    100%ige Verbindung zustande, das meiste Harz sitzt nur auf den Faserenden auf, statt sich wirklich in alle Vertiefungen
    zu schmiegen. Dasselbe betrifft auch Verklebungen mit GFK.

    Name:  DSCN2389.jpg
Hits: 950
Größe:  79,6 KB
    Hier das Mittelbrett, auf dem die 4 Gyros residieren werden. Wenn ich mich nicht verplant habe, passt auch das Gier-
    Gyro noch unter die Wanne, sofern ich für den Kabelbaum eine Aussparung schaffe. Dazu später noch mehr.

    Name:  DSCN2392.jpg
Hits: 944
Größe:  88,8 KB
    Nun geht es hinten weiter: So sieht die Kombi aus HR-Servobrett und Aufnahme für die TEK-Düse aus. Die dicke
    Bowdenzughülle passte perfekt als Führung für das Alurohr. Der Schlauch dient nur als Umlenkung, die Strecke
    im Rumpf macht die Nylonseele für 0.8er Stahldrähte. Der Innendurchmesser ist nur minimal kleiner als der des
    Silikonschlauchs, ist aber wesentlich einfacher im Rumpf zu befestigen.

    Name:  DSCN2395.jpg
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Größe:  96,5 KB
    Hier nochmal die Einheit, nachdem das Servokabel angebracht und mit dem Bowdenzug durch Schrumpfschlauch
    verbunden wurde. Auch das macht das Händling später einfacher.

    Name:  DSCN2406.jpg
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    So sieht es dann aus, nachdem die SR-Flosse verschlossen wurde. Das Mittelteil habe ich ausgeschnitten, damit
    ich noch an den Clip komme, falls ich nachjustieren muss, oder wenn der Clip nach harter Landung brechen sollte.
    Das ist auch so gewollt.

    Name:  DSCN2397.jpg
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Größe:  58,1 KB
    Hier sieht man, dass der Drahtwinkel über die Mitte reicht. Einhängen geht also, aber sobald das HR "eingezapft" ist,
    kann der Draht nicht mehr raus.

    Name:  DSCN2396.jpg
Hits: 945
Größe:  63,9 KB
    Hier der eben erwähnte Zapfen, der nicht Bestand der Anleitung ist - was mir persönlich absolut unverständlich ist.
    Nicht so sehr, dass es noch nicht vorbereitet wurde (was eigentlich ins Gesamtbild gepasst hätte), sondern dass es
    nicht einmal Bestandteil der Anleitung war. Demzufolge hätte man jedesmal einen etwas anderen HR-Winkel!

    Name:  DSCN2409.jpg
Hits: 947
Größe:  99,8 KB
    So sehen bei mir alle Bowdenzüge aus: etwa 10cm 0.8er Stahldraht, darüber ebensolang die passende Hülle aufgeklebt.
    Diese beiden dann in eine normale Hülle geklebt und erst am Schluss die eigentliche Führung. Das hat sich als perfekte
    Einheit mit minimalem Spiel bewährt. Leider hat mein Dealer vor Ort diese Paarungen nicht mehr - ich hoffe, das war
    nur ein Einzelfall! Auf die innerste Nylonhülle ist dann die Gewindehülse aufgeklebt. Vorteil: Die Hülse passt in die äusserste
    Hülle und somit ist eine Demontage auch dann möglich, wenn die andere Seite irgendwie "fix" ist und nicht durchpasst.

    Name:  DSCN2402.jpg
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    Der Rx ist nur provisorisch reingelegt. Dahinter wird ein Mini-Dean eingeharzt, so sass der Akku mühelos und ohne herum-
    liegendes Kabel gewechselt werden kann. Auf der Unterseite des Bretts fundet das Sky-Assistant-Vario, das 6V-BEC und
    ggf. noch diverse selbstklebende Gewichte Platz. Nach einem ersten Check schätze ich irgendwas zwischen 10 und 30g.

    Name:  DSCN2411.jpg
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    So sieht das Heck mit TEK-Düse aus. Zugegeben, es unterscheidet sich nicht von allen anderen Leitwerken mit TEK-Düse.
    Aber genau das lag ja auch in meiner Absicht -> 10 Points!
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
    entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
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  2. #152
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Zitat Zitat von Sniping-Jack Beitrag anzeigen
    [...] Wie versprochen, wieder ein paar Baufortschritte, die alte Hasen zum Gähnen animieren mögen, aber für
    den einen oder anderen weniger Versierten noch den einen oder anderen Kniff beinhalten könnte. [...]
    Das ist der Knackpunkt!
    Viele derjenigen, die hier mitlesen und schon etliche Erfahrung haben, können sich kaum noch in die Lage von solchen Modellbauern versetzen, denen noch nicht "alles" geläufig ist. Für die sind nämlich scheinbare Lapalien manchmal geradezu unüberwindliche Hindernisse. Deshalb ist das durchaus begrüßenswert, wenn auch mal scheinbar einfache Dinge ausführlich dargestellt werden. Es ist bekanntlich noch nie jemand als "Profi" auf die Welt gekommen. Da ist dann wirklich mal etwas Verständnis und Nachsicht erforderlich...

    Eckart
    Gruß
    Eckart


    Unbedingt lesen, bevor gepostet wird: Was in einem Internetforum gesagt werden darf!
    Was jeder Modellflieger über Luftrecht wissen müsste, zumindest aber mal gelesen haben sollte!
    Eine alternative Methode ein Modell auszuwiegen , speziell für große und größte Modelle empfehlenswert!
    Jeder, der sich fragt:"Wer macht eigentlich RC-Network?", kann sich hier informieren: RCN-Team!
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  3. #153
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    Hab gestern eine Fläche soweit "verdrahtet". Die Anlenkung ist noch nicht ausgemessen und angeschlagen,
    aber nun kenne ich das Gewicht: 340g plus das eine oder andere Gramm, bis alles endgültig ist. Damit liege
    ich dann bei den Angaben, die Bertram jüngst machte. Schonmal gut soweit.

    Die Anlenkungen werden beide innenliegend ausfallen und nach einer eigenen Idee ausgeführt, die, wenn alles
    so klappt wie gewünscht, sagenhaft leicht und einfach sein dürfte. Kann aber auch sein, dass es ein Griff in's
    Klo wird. Wird man sehen. So oder so werde ich dann berichten.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  4. #154
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    Also eine Hand steckt schon halb in der Schüssel! Hab nicht aufgepasst, ich Narr!

    Es ist eigentlich (fast) alles wunschgemäß gelaufen, aber nun schließt das QR-Servo bündig mit der Fläche ab.
    Wo das Problem ist? Naja, OHNE Deckel!

    Wenn das Harz dann hart ist, kann ich gleich mal testen, ob es funktioniert, das Servo UND den Schlumpfschlauch
    wieder rauszubekommen. Dann kann ich den Holzklotz, den ich mit eingeschrumpft hatte, leicht anschrägen, alles
    neu einschrumpfen (ist ja doppelt mit "Fenster", damit das Gehäuse über dem Getriebe an der Stelle 100% frei steht)
    und wieder neu einharzen. Ich hatte den Schlumpfschlauch zuvor dünn mit Wachs eingerieben, aber an den Rändern
    könnte es trotzdem besser haften als beabsichtigt. Na, mal sehn...
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  5. #155

    Standard Danke für die Fotos

    Hallo Guido,

    schön dokumentiert.

    Zwichen Vario und Empfänger würde ich soviel Platz wie möglich lassen. Jeder mm zählt.

    Das Vario direkt neben dem Empfänger (mal eben zum Ausprobieren) und kein Reichweitentest hat mich mal (zu 99%) einen 3m-Segler gekostet.

    Aus dem Grunde habe ich das Vario samt Antenne zusammen mit Blei und Akku vorne in die Nase verfrachtet und den Empfänger unter der Sitzwanne auf Schaumstoff gelagert, Antenne nach hinten. Das ist zwar ein bisschen eng, aber es geht.

    Viel Erfolg weiterhin wünscht

    Joachim

    PS.: Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge...
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  6. #156
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    Danke für den Tip, Joachim!

    Es geht in der Tat nicht anders, als dass sich Rx und Vario quasi Rücken an Rücken gegenübersitzen!
    Aber ich schätze, ich werde den Rx oder das Vario in Kupfer packen, das ich mit Masse verbinde.
    Muss nur zusehen, woher ich eine kleine Menge Kupferfolie bekomme... erledigt. 2m x 80mm selbstklebend
    sollte die Woche eintrudeln.

    Linke Fläche ist soweit fertig. Das Rausreißen von Servo UND Schlumpffolie hatte genau wie vorgesehen geklappt.
    Die Deckel gehen nun problemlos drauf. Bleibt aber noch offen, bis alles endgültig ist - Programmierung inklusive.

    So richtig zufrieden bin ich ja nicht, da die Wege der Servos nicht komplett genutzt werden. Aber ggf. ändere
    ich da noch was dran. Ansonsten ist es so gut wie unsichtbar und spielfrei. Wenn es sich dann auch in der Praxis
    bewährt, ist alles gut.

    Die andere Fläche wird im Lauf der kommenden Woche fertiggestellt und danach dann im Rumpf weitergearbeitet.
    Die Verkabelung wird noch ein Batzen Arbeit, da an diversen Stellen anders als üblich. Z.B. werden die wichtigsten
    Servos nur mit dem Signal in den Rx eingesteckt, der Strom kommt über einen zentralen Verteiler, der direkt aus
    dem BEC versorgt wird. Das verhindert eventuelle Probleme mit Übergangswiderständen an Steckern.
    Die Verkabelung mit den Gyros muss auch komplett neu gemacht werden, die vorgesehenen Kabel wären viel zu
    viele und zu lang.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  7. #157

    Standard noch ein Tipp

    Hallo Guido
    Noch ein Tipp: Betram hat seine Einstellungen im Tread angebracht.
    Seine Einstellungen haben mir sehr viel geholfen:

    >>> ich zitiere Betram:
    Hier mal meine Einstellungen:
    ____________________________________________________

    Einstelldaten für Ventus 3m von Baudis:

    (hier: negative Werte = nach unten!)

    HR: +/- 5mm Butterfly: HR -4mm (tief)
    SR: +/- 22mm
    QR: +10/-5mm Butterfly: QR +6mm (hoch)
    QR->WK: +2/-5mm Butterfly: WK 90° (wichtig!) nach unten

    Wölben:
    Thermik: QR -3mm WK -4mm
    Normal: QR 0mm WK 0mm
    Speed: QR +1mm WK +1mm
    (bei 2mm unterschneidet er bereits wg. geringer EWD)
    Ich wölbe per Schieber, nicht per Flugphase, und stelle die Geber/Mischer entsprechend ein.

    QR->SR: 50%, schaltbar („Kombiquatsch“)

    EWD: 0,9° (!! Angeformt war viel mehr, aber dann fliegt er "stumpf")
    SP: kompletter flugfertiger Rumpf mit Haube und HR, aber ohne Flächen:
    Bei Schnur-Aufhängung an der Steckung hängt das Heck 6cm tiefer als der Bauch (über Tischfläche einstellen)
    >>> Ende Zitat

    @Betram: danke vielmals für die Einstellungen
    @Modi: wo ist denn jetzt die Zitieranleitung hin ? Wenn man sie braucht, ist sie weg ...

    Herzliche Grüsse
    Nik
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  8. #158
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    Danke Nik.

    Mit Ausschlägen, SP und EWD habe ich jedoch seltenst Probleme,
    da erfliege ich grundsätzlich eigene Werte. Dennoch studiere ich natürlich,
    was andere so haben - sofern auch glaubwürdige Erfahrungsbeschreibungen
    beiliegen. Bei Bertram ist das ja der Fall.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  9. #159
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    mir kam die Tiefenzumischung beim Butterfly sehr viel vor. Habe es aber heute noch mal kontrolliert: ich bin letztes Mal (letztes Jahr) wirklich so geflogen.
    LG
    Bertram
    Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
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  10. #160
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    ähmm, wichtig:
    bei unseren beiden Venti sind die Hauben im Flug aufgegangen. Ist aber nicht so schlimm, man kann noch gut fliegen, nur der Gleitwinkel leidet minimal . Seitdem sichern wir immer noch mit einem kleinen Klebstreifen.
    Bertram
    Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
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  11. #161
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    Das kann bei mir eher nicht passieren, da ich den Draht zum Verriegeln sinnigerweise mit Poxi ...sagen wir mal... "semi-fixiert" hatte.
    Trotzdem danke für den Tip, vielleicht muss ich ja doch mal plötzlich bremsen...

    Nachtrag: Mit der 2. Fläche bin ich noch nicht allzuweit gekommmen, da ich noch schnell was zwischenschieben musste: The FunBox!
    Name:  DSCN2437.jpg
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Größe:  144,7 KB
    Es ist aber erst die erste Stufe. Es folgen noch die ASK21 von E-Flight und ein MSR-X. Alles in die FunBox. Dann habe ich alles auf dem Fahrrad:
    Nano-Flieger, Nano-Segler und Nano-Heli.
    Zur erläuterung: An der Unterseite der Box befindet sich ein Klickfix-Adapter, so dass die Box im Handumdrehen auf's Fahrrad und wieder von
    demselben geschnallt werden kann.

    PS: Sry für die schlechte Bildquali, auf Lichtmangel reagiert meine alte Nikon seeehr allergisch mit Rauschen.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
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  12. #162
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    Was solls, ich kann ja auch so wieder ein bissl weitermachen.

    Name:  DSCN2423.jpg
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Größe:  85,6 KB
    Erste Amtshandlung: den Schacht etwas schützen. Klingt banal, aber im Eifer des Gefechts vergisst man es halt
    doch immer wieder mal.

    Name:  DSCN2412.jpg
Hits: 620
Größe:  99,5 KB
    Sooo schön hatte ich links/rechts-Gestänge abgelängt! Und was hat es genutzt? Nüschte! Warum? Ich habe nicht
    bedacht, dass der Holm halt doch nicht millimetergenau in derselben Tiefe verläuft und vorne angeschlagen. Auf der
    anderen Seite war es dann leider zu lang!
    Nun, shit happens. Trotzdem: Immer alles, was man gerade für die eine Fläche vorbereitet, immer auch sofort für die
    andere Fläche anfertigen und zur Seite legen. Auch logisch.

    Name:  DSCN2413.jpg
Hits: 619
Größe:  103,1 KB
    Wichtig: Auf rechten Winkel achten und das Nylon mit einem Zehntel Untermaß bohren! Andernfalls hat man nur kurz
    eine spielfreie Anlenkung.

    Name:  DSCN2414.jpg
Hits: 620
Größe:  119,3 KB
    So ähnlich sollte es aussehen, was da im Schacht verschwindet. Die kleinen Aluhörner kamen letzendlich dann doch nicht
    zur Anwendung, ich habe das anders gelöst. Der Schrumpfschlauch wurde auch gegen einen anderen getauscht, hier war
    das Flachmaß zu klein.
    Die beiden Sperrholzklötze sollen die Klebefläche vergrößern und damit auch die Krafteinleitung verbessern. Zwischen Holm
    und QR-Absperrung ist die Fläche empfindlicher, daher ist es besser, den Hebel möglichst nahe an die stabilen Enden zu
    bringen. Damit das Kabel nicht gequetscht wird, ist in dem Klötzchen eine Rinne eingearbeitet. Es muss nicht mit dem Servo
    verklebt werden, der Anpressdruck des Schrumpfschlauches reicht völlig.
    Wichtig: Das Klötzchen muss nach aussen etwas abgeschrägt werden, damit es hinter die enger werdende Öffnung passt.
    Unter den Schrumpfschlauch harzen wir dann noch eine Gewebematte. Das trägt nicht allzuviel zur Festigkeit bei, aber es
    verbessert die Krafteinleitung. Das Einharzen der Matte kann gleichzeitig mit dem Servo erfolgen. Aber zuvor muss an der
    anderen Seite der Anlenkung gearbeitet werden.

    Name:  DSCN2416.jpg
Hits: 617
Größe:  110,8 KB
    Und bevor das passiert, muss nun der Kabelbaum gefertigt werden. Die hier gezeigte Methode würde ich in diesem speziellen
    Fall nicht mehr wählen, da zu steif. Man hat zwar nur einen Schrumpfschlauch, aber der eine ist dann doch vergleichsweise
    fest und störrisch. Ich empfehle die klassische Methode: so knapp wie möglich abisolieren, verlöten und mit kurzem, dünnem
    SchruSchla (oder Schrulauch! ) isolieren und die Einzeladern dann NICHT noch zusammen mit einem weiteren Schrulauch
    bündeln. Dann tut man sich doch erheblich leichter im engen Flügel.

    Name:  DSCN2424.jpg
Hits: 617
Größe:  87,5 KB
    Hier wäre nur zu sagen - weil schlecht zu sehen -, dass die Stromzubringer nur 2 dicke 0.5er Litzen sind und dass an deren
    Enden dann die jeweiligen Zuleitungen andocken. Also: Bis zur Abzweigung 2x 0.5mm² und 2x 0.14mm² für Signal. Beim WK-
    Servo teilt sich das dann auf und es geht überall nur noch mit 0.14mm² weiter. Das reicht völlig, da nur etwa 0.5m.
    Wichtig: Die beiden dicken Stromlitzen docken an den Stecker an jeweils ZWEI Pins. 6 Pins: 2x +, 2x - und 2x Signal. Der
    Grund ist klar: Übergangswiderstand und Redundanz (ok, ohne auch eine jeweils 2. Signalleitung ist das mit der Redundanz
    ein bisschen Scheinheilig ).

    Name:  DSCN2425.jpg
Hits: 613
Größe:  102,1 KB
    Ist der Kabelbaum verlötet (alles ausser das QR-Servo!), geht es dran, das Kabel zu schützen. Wir müssen davon
    ausgehen, dass die Fläche innen nicht so glatt ist, wie wir und das Kabel es gerne hätte. Also müssen wir verhindern,
    dass es scheuern und klappern kann. Am einfachsten geht das mit kleinen, leichten Schaumstoffklötzchen, die wir bis
    zur Mitte einschneiden und dann, wenn das Kabel drin liegt, mit einem Tropfen CA beträufeln. Kurz zusammendrücken
    und ab zum Nächsten. Alle 4-5cm ungefär.

    Name:  DSCN2417.jpg
Hits: 615
Größe:  79,7 KB
    So sieht das dann auf die kurze Strecke aus. Selbst da finden 3 Knubbelchen locker Platz. (die hässlichen "Kratzer"
    sind lediglich Reste vom Abkleben - das guckt sich dann noch wech. )

    Name:  DSCN2420.jpg
Hits: 619
Größe:  76,5 KB
    Begeben wir uns an die Ruderklappe(n). Achtung: Das/die Servo(s) ist/sind noch NICHT verharzt! Zuerst muss die
    klappenseitige Anlenkungsmimik fertig sein. Oben zu sehen: Links die Tasche für den Stahldraht, gefertigt mit dem
    Kugelschleifer und rechts der Schlitz im Flügel, gefertigt mit dem Konusschleifer. Solche Diamantschleifer sind oft
    Bestandteil von Dremelsets und sollten nirgens fehlen. Die Tasche sollte etwas tiefer sein, als der Draht dick, so dass
    noch genügend Harz darüber liegt.

    Anmerkung: Diese Art der Anlenkung ist (von mir) noch nicht erprobt! Es ist nicht auszuschließen, dass die Kräfte
    nicht aufgefangen werden können. Durch die extrem kleinen Hebel ist alles sehr hoch belastet. Aber falls es doch
    klappt, hat man halt eine so gut wie unsichtbare Anlenkung - auch am QR!

    Name:  DSCN2421.jpg
Hits: 619
Größe:  75,7 KB
    So schaut das dann aus. Die Tasche mit dem gekröpften Draht ist verharzt (jetzt dürfte auch klar werden, wieso der
    Rechte Winkel so wichtig ist) und das Servo ist mitsamt dem Gewebe eingeharzt. Keine Sorge, wenn man den Draht
    zuvor mit etwas Wachs behandelt hat, bricht er sich ganz leicht frei und sitzt dann leichtgängig und dennoch spiel-
    frei.
    WICHTIG: Zuvor das Servo anschließen und in Neutralstellung bringen, das Horn etwas verdreht aufstecken (mech.
    Differenzierung), ggf. ganz innen anbohren und mit Schraube sichern. Ebenfalls wichtig: Den Schrulauch mitsamt
    Kanten mit Wachs einreiben, damit man den Schrulauch ggf. wieder herausbekommt. Ich musste genau dies tun und
    es hatte gut geklappt. Es hält prima im Betrieb, aber man bekommt alles wieder raus, falls nötig.
    WICHTIG_2: Egal wie, sorgt dafür, dass diese kleinen Flächenservos dort geschützt sind, wo das große Zahnrad ganz
    dicht hinter der Wandung läuft. Schon leichter Druck kann das Getriebe blockieren und das Servo raucht ab. Meines-
    erachtens (neben ständiger Überlast durch Fehlkalkulation) einer der Hauptgründe für gestorbene QR-Servos.

    Am Schluss macht man das gleich auch bei allen anderen Rudern und wer will, kann dann das Harz noch mit einem
    Tupfer Weiß kaschieren - dann sieht man es schon aus 1-2m nicht mehr. WICHTIG: bei den QKs muss man aufpassen,
    weil diese hohl sind. Also gut innen mit Harz und Baumwollflocken benetzen, damit die Kräfte eingeleitet werden. Nur,
    um die Hausnummer zu kennen: Diese Digi-Servos stemmen mal eben 2.4kg/cm bei immer noch zügiger Gangart.
    Unter Hochlast ist es nochmals mehr. Und nun noch dies: der Hebel ist nichtmal 5mm, also VERDOPPELN sich die Kräfte.
    Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich behaupte, dass der Stahldraht und damit auch alles andere mit gut über 5 (in
    Worten: fünf!) Kilo wirken. Ich habe also noch begründete Zweifel bez. der Praxistauglichkeit dieser Anlenkungsart.

    Vorgestellt habe ich sie dennoch aus 2 Gründen: Wer größere Kaliber baut, kann die Kräfte besser managen und ausser-
    dem gebe ich die Hoffnung ja nicht auf, dass es wirklich klappt wie geplant. Wissen kann ich das erst, wenn die Servos
    in der Fläche in Betrieb gehen. Reißen sie die Verklebung in Fetzen, habe ich mit Zitronen gehandelt. Hält es, habe ich
    eine geile Anlenkung, welche weder die Optik, noch die Aerodynamik beeinträchtigt.

    Oki, das war's wieder mal, jetzt ab damit und ggf. noch die gröbsten Fehler checken. Danke für's Reinschauen!
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
    entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
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  13. #163
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    hi Guido,

    wie hast Du denn den "Ruderhebel" im QR realisiert, wenn Du nicht die kleinen Alu-Dingelchen verwendet hast? Anlenkung eingefettet, voll in Harz eingebettet und nachher frei geschliffen?

    Mit dem Haubendraht: ich redete von der linken Seite; im Flug ist die Haube dann einfach aufgegangen und zur Seite geschwenkt. Evtl ist der Werfer mit dem Daumen am Öffnungsriegel hängengeblieben.

    und "einen hab' ich noch":
    Bei meinem Ventus hat sich beim zweiten Flug ein Kupplungsdraht zwischen 1. und 2. QR ins Innere verabschiedet... Die Flugeigenschaften leiden darunter doch ein wenig
    Ich habe eine Minimulde von unten geschliffen (etwa mit Deinem Kugeldiamanten) und konnte bei extrem per Hand nach unten gedrehten Rudern einen neuen Draht einbringen und einseitig festkleben. Wehe der Sekundenkleber kommt auch auf die andere Seite...

    Fröhliches Bauen wünscht noch

    Bertram
    Wein oder nicht Wein? Das ist hier die Frage (frei nach Becks Bier)
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  14. #164

    Standard Anlenkung

    Hallo Guido,

    Deine Anlenkung wird vermutlich klappen.

    Meine Wölbklappen des Ventus sind auf diese Art vom Vorbesitzer angelenkt worden. Es funktioniert, jedoch haben sie leider Spiel. Wieviel davon vom Servo direkt verursacht wird und wieviel von der Anlenkung weiß ich nicht genau. Jedenfalls haben die Servos auch Spiel.

    Gruß

    Joachim
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  15. #165
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    Hallo Bertram,
    du hast es ziemlich genau erfasst. Ich hatte allerdings statt 30-Min-Harz Stabilit-Express mit Baumwolle genommen,
    da Stabilit auch in kleinsten Mengen schön hart wird. Solange er nicht ausreißt, dürfte sich da auch kein Spiel einstellen.
    Beim Einharzen habe ich darauf geachtet, kein Harz über die Biegung des Drahtes zu schmieren. Nach Aushärtung
    mussten dann nur noch kleine Nacharbeiten gemacht werden, um möglichst den vollen Ausschlag zu bekommen. Direkt
    superleichtgängig ist das QR natürlich nicht. Das ist aber konstruktionsbedingt durch das Elastoflap auf vergleichsweise
    große Länge. Wenn dann alles angeschlossen ist, wird vor dem endgültigen Verschluss nochmal alles gecheckt und dann
    werde ich sehen, was passiert. Bin selber schon ganz gespannt.

    Das mit den Bolzen ist ja panne! Nun, da muss ich es dann wohl auch drauf ankommen lassen....

    Haubenhebel: So würde ich auch vermuten. Bei mir zumindest ging er im Urzustand schon recht stramm und nun erst recht.
    Von alleine wäre das undenkbar. Aber wenn er nicht ganz so streng geht und man kommt hin, dann könnte das passieren.


    Hallo Joachim,

    gut zu hören, das macht Hoffnung! Spiel haben meine (noch) keins, aber das kommt noch. MGs halten zwar viel aus, aber
    sie nutzen sich halt auch viel schneller ab als z.B. Carbonitgetriebe. Nun, wenn die Servos nicht bereits beim ersten Versuch
    die Anlenkungen rausreißen, bleibt das erstmal so und muss sich dann im Alltag bewähren. Sollte sich Spiel einschleichen,
    werde ich die MGs gegen Carbonit austauschen. Mitte Mai soll Graupner ja endlich mal wieder ausliefern - mal schaun, ob's stimmt.
    Gruß Guido (der mit den Plastiksack ;o))
    Es gibt keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Falls doch, hat
    entweder die Theorie nen Knacks, oder man hat die Praxis fehlinterpretiert. ;o)
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