Auf ein Neues:
Wie versprochen, wieder ein paar Baufortschritte, die alte Hasen zum Gähnen animieren mögen, aber für
den einen oder anderen weniger Versierten noch den einen oder anderen Kniff beinhalten könnte. Zwischendrin
habe ich dann ab und an vergessen, Bilder zu schießen, diese Lücken muss dann Text füllen. Wer speziell dazu
Fragen haben sollte oder irgendwas auf den Bildern für Verwirrung sorgt, einfach nachfragen.![]()
Wie man Multilocks einbaut, muss ich sicher nicht großmächtig dokumentieren. Ein paar Bilder gibbs trotzdem.
Der "Schnapp"-Teil ist direkt hinter dem Drucksteg, den ich meist unmittelbar nach den Multilocks einharze.
Wenn es dann hernach so aussieht, war alles gut.Achja: das ist noch eines der letzten alten Multilocks, die
gibt es leider nicht mehr - schade.
So habe ich die Gegenseite angekörnt. Auf der Rückseite ist ein Zapfen, der genau in das Loch passt und die Spitze
zeichnet mir genau an, wo das Loch der Gegenseite hingehört. Holzbohrer sind hierfür ideal!
Beim Einharzen des Zapfens ist bei der Ventus darauf zu achten, dass das Harz großfläching auf die eher schwache
Wurzelrippe, bzw. noch viel wichtiger, an das Innen-Profil gelangt. Andernfalls könnte der starke Zug die Wurzelr. be-
schädigen.
Wenn die Mumpe wieder raus will, ist es genau richtig. Ich kann zwar nicht reinsehen, aber ich bin sicher, dass
sich das Harz auch zwischen Zapfen und Profil gelegt hat. Der anschließende Test lässt dies jedenfalls vermuten.
Um die Verbindung jedoch zu schonen, schnappt man sich eine alte Luftschraube und schiebt sie dazwischen,
bis der Schnapper auf ist.![]()
Bei den Steckern habe ich wieder vergessen zu fotografieren, aber ich denke, das geht auch so. Die MPX-Stecker
sitzen in den dafür erhältlichen Rahmen, sind aber noch nicht verklebt. Sie dienten vorerst nur als Positionierhilfe.
Die Rahmen wurden ihrer Montageflächen beraubt, um sich ein Versenken zu ersparen. Wäre sowieso nur auf der
Rumpfseite gegangen. Das Vorgehen ist eigentlich identisch mit dem der Multilocks. Erst am Rumpf (dort hatte ich
zuvor schon mit Harz und Sperrholz aufgedickt) und dann, mit einem etwas größerem Loch auf der Flügelseite.
Auch hier gilt: Innen das Harz vor dem Zusammenfügen gut verteilen, damit die Kräfte gut abgeleitet werden. Man
unterschätze das nicht, wenn der Flügel ruckartig abrückt. Momentan sind die Stecker wieder entfernt und sie
werden erst nach dem Verlöten mit einem Tropfen CA im Rahmen fixiert.
Weiter gehts mit etwas Rumpfausbau. Ich musste mir was einfallen lassen, um den verlorenen Raum durch das Cock-
pit irgendwie zurückzugewinnen. Also muss das Servobrett doppelseitig genutzt werden, was aber nur geht, wenn
man es jederzeit wieder entnehmen kann. Aber unter der "Motorhaube" schraubt es sich schlecht! Nundenn, dann eben
als Einschub. Vorne wird also nur gesteckt und hinten die beiden Schrauben halten alles an Ort und Stelle.
So sieht's dann aus, wenn es eingeharzt ist. Die zwei Aussparungen für die Servos fehlen noch.....
Hier mit SK-Servo und symbolisch aufgesteckter Kupplung. Es ist kein großes Thema, den mehrfach gekröpften Draht
in die Kupplung einzufädeln, wenn man das Brett einschieben will. Gut zu sehen: Die glänzende Fläche ist CA. Damit
habe ich vor dem Aufbringen des Velcro dünn das Sperrholz eingestrichen, um die Haftung zu optimieren. An dieser Stelle
nochmal der Trick mit dem Einreiben beider Teile bevor man etwas einharzt (sofern es irgendwie geht): Ich vergaß es
kürzlich auf Holz und prompt löste sich das Harz wieder bei geringer Belastung. Ohne Einreiben kommt einfach keine
100%ige Verbindung zustande, das meiste Harz sitzt nur auf den Faserenden auf, statt sich wirklich in alle Vertiefungen
zu schmiegen. Dasselbe betrifft auch Verklebungen mit GFK.
Hier das Mittelbrett, auf dem die 4 Gyros residieren werden. Wenn ich mich nicht verplant habe, passt auch das Gier-
Gyro noch unter die Wanne, sofern ich für den Kabelbaum eine Aussparung schaffe. Dazu später noch mehr.
Nun geht es hinten weiter: So sieht die Kombi aus HR-Servobrett und Aufnahme für die TEK-Düse aus. Die dicke
Bowdenzughülle passte perfekt als Führung für das Alurohr. Der Schlauch dient nur als Umlenkung, die Strecke
im Rumpf macht die Nylonseele für 0.8er Stahldrähte. Der Innendurchmesser ist nur minimal kleiner als der des
Silikonschlauchs, ist aber wesentlich einfacher im Rumpf zu befestigen.
Hier nochmal die Einheit, nachdem das Servokabel angebracht und mit dem Bowdenzug durch Schrumpfschlauch
verbunden wurde. Auch das macht das Händling später einfacher.
So sieht es dann aus, nachdem die SR-Flosse verschlossen wurde. Das Mittelteil habe ich ausgeschnitten, damit
ich noch an den Clip komme, falls ich nachjustieren muss, oder wenn der Clip nach harter Landung brechen sollte.
Das ist auch so gewollt.
Hier sieht man, dass der Drahtwinkel über die Mitte reicht. Einhängen geht also, aber sobald das HR "eingezapft" ist,
kann der Draht nicht mehr raus.
Hier der eben erwähnte Zapfen, der nicht Bestand der Anleitung ist - was mir persönlich absolut unverständlich ist.
Nicht so sehr, dass es noch nicht vorbereitet wurde (was eigentlich ins Gesamtbild gepasst hätte), sondern dass es
nicht einmal Bestandteil der Anleitung war. Demzufolge hätte man jedesmal einen etwas anderen HR-Winkel!
So sehen bei mir alle Bowdenzüge aus: etwa 10cm 0.8er Stahldraht, darüber ebensolang die passende Hülle aufgeklebt.
Diese beiden dann in eine normale Hülle geklebt und erst am Schluss die eigentliche Führung. Das hat sich als perfekte
Einheit mit minimalem Spiel bewährt. Leider hat mein Dealer vor Ort diese Paarungen nicht mehr - ich hoffe, das war
nur ein Einzelfall! Auf die innerste Nylonhülle ist dann die Gewindehülse aufgeklebt. Vorteil: Die Hülse passt in die äusserste
Hülle und somit ist eine Demontage auch dann möglich, wenn die andere Seite irgendwie "fix" ist und nicht durchpasst.
Der Rx ist nur provisorisch reingelegt. Dahinter wird ein Mini-Dean eingeharzt, so sass der Akku mühelos und ohne herum-
liegendes Kabel gewechselt werden kann. Auf der Unterseite des Bretts fundet das Sky-Assistant-Vario, das 6V-BEC und
ggf. noch diverse selbstklebende Gewichte Platz. Nach einem ersten Check schätze ich irgendwas zwischen 10 und 30g.
So sieht das Heck mit TEK-Düse aus. Zugegeben, es unterscheidet sich nicht von allen anderen Leitwerken mit TEK-Düse.
Aber genau das lag ja auch in meiner Absicht -> 10 Points!![]()







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