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Thema: Gestängeverbindung zum Höhenruder ?

  1. #1
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    Standard Gestängeverbindung zum Höhenruder ?

    Hi,
    habe an einem alten 4m Segler folgende Anlenkung (siehe Foto)

    Das T-Leitwerk ist gedämpft. Der Stahldraht geht vom Umlenkhebel zum Ruder und greift dort über ein Kugelgelenk an das Ruder an.

    Mir ist das zu unpraktisch, dieses Kugelgelenk zu trennen wenn ich das HLW nach dem Flug abmontiere. Außerdem geht es recht schwer und ich laufe immer Gefahr was zu beschädigen.

    Gibt es bessere Kugelgelenke die sich einfacher trennen/verbinden lassen? Oder ne Alternativ Lösung? Sollte halt auch nicht allzuschwer sein...

    Dann noch eine andere Frage: welche Gewindehülse nehmt ihr um das HLW am Seitenleitwerk zu befestigen (Einschlagmutter?)?
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  2. #2
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    Standard

    hi,
    nimm doch am gestänge ein ganz normalen gabelkopf und am leitwerk machst du was passendes mit einem loch zum einhacken!?!?

    mfg dennis
    Die F-Schlepp Bande -> On Tour im ganzen Norden!
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  3. #3
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    Hinweis

    Ein ähnliches System hat sich bei meiner LS4 seit 1985 (ehrlich!) bewährt:
    der Stahl im Ruder hat 2mm, auf der Schubstange mit Gewinde ist ein Heli-Kugelkopf. Einer mit einer Messingkugel und 2mm Bohrung.
    Es muss nur sicher gestellt werden, dass das Gestänge sich nicht zu viel hin und her bewegen kann.
    Gruss Jürgen
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  4. #4
    User Avatar von Börny
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    Daumen hoch

    ...ja, ein solches System hatte ich bei meiner DG200 auch. Das Gefummel mit dem Kugelkopf war ganz okay soweit. Allerdingst muß der Draht, an dem die Kugel befestigt ist, hoch fest sein. Er darf sich kein Stück bewegen, sonst ist keine sichere und zuverlässig stellende Anlenkung möglich. Vielleicht ist das hier eine Alternative. Einfach das kleine schwarze Teil auf den Draht anstatt der Kugel auffädeln und fest verkleben. Dann kann das Gestänge mit dem Gabelkopf verschraubt werden. Voraussetzung ist, Du kommst mit einem Schraubendreher hin.

    Stand der Dinge heute würde ich allerdingst ein Servo direkt in das Höhenruder einbauen.

    Holm & Rippenbruch
    Börny

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  5. #5
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    Jürgen, war bei deinem Modell nur 2mm Draht an der Ruderfläche, welcher dann in den Heligelenkkopf geführt wurde?

    Börny, danke für die Idee. Allerdings kann ich bei der Methode die Sicherungsmutter leicht verlieren auf der Wiese.
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  6. #6
    User Avatar von Börny
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    ...ja, ja, die kleinen Schrauben und das "hohe" Gras .Kenn' ich .Hier (Artikel z-160) gibt es einen Kugelkopf mit rastbarem Kunststoffbügel.

    Aus der Produktbeschreibung von Gromotec: Kugelköpfe M4 aus Kunststoff mit Metallkugel. Die sicherste und beste Lösung für Ruderanlenkungen an Großmodellen. Durch einen rastbaren Kunststoffbügel lässt sich der Kugelkopf öffnen und schließen. Die galv. verzinkte Kugel garantiert einen dauerhaft spielfreien Sitz. Das Aufsetzen und die Demontage der Pfanne kann ohne Werkzeug erfolgen. Hochwertige Industriequalität. (Quelle siehe Link oben.)

    Holm & Rippenbruch
    Börny

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  7. #7
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    Daumen hoch Einfach - praktisch - gut

    Das einfachste ist doch wirklich ein ganz normaler gabelkopf,
    je nach fliegergröße entweder 2mm oder 3mm, fertig.
    Läßt sich mit einem normalen schlitzschraubenzieher einfach
    öffnen und in das ruderhorn der Höhenruders einhängen.
    Ich denke, die fotos zeigen das ziemlich deutlich. :-)))
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    Kalle aus dem Habichtswald
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  8. #8
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    Hinweis

    war bei deinem Modell nur 2mm Draht an der Ruderfläche, welcher dann in den Heligelenkkopf geführt wurde?
    Ja! Einfach einfädeln, Ruder aufschrauben, fertig.
    Einfacher gehts nicht. Keinerlei Gefummel.
    Gruss Jürgen
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  9. #9
    User Avatar von Börny
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    Zitat Zitat von kallefly Beitrag anzeigen
    Das einfachste ist doch wirklich ein ganz normaler gabelkopf...
    Hallo Kalle,

    wie lange halten die Gabelköpfe bei Dir, die Du oft öffnen und schliesen musst ? Welche genau verwendest Du dann ? Die mit dem "V" darauf ?

    Holm & Rippenbruch
    Börny

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  10. #10
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    Zitat Zitat von Börny Beitrag anzeigen
    wie lange halten die Gabelköpfe bei Dir, die Du oft öffnen und schliesen musst ? Welche genau verwendest Du dann ? Die mit dem "V" darauf ?
    Das waren auch meine Bedenken. Da gibt es Riesen-Qualitätsunterschiede. So mancher Gabelkopf lässt sich nicht mit dem Schraubendreher spreizen, ohne bleibend verformt zu werden.

    Ausserdem habe ich die Montage der Modelle, wo ich Gabelköpfe einhängen musste, als ein Riesengefummel in Erinnerung. (Ur-Flamingo anyone? Der Horror.) Wo man mit dem 1-er Schraubendreher hinkommt gehts einigermassen. Aber der geht auch schnell im Gras verloren.
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  11. #11
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    Hallo,
    also von Gabelkopf immer in das Ruderhorn einhängen halte ich gar nichts mehr. Spätestens seit ich eine 6m DG daran sterben habe sehen.
    Die Gabelköpfe sind nicht dafür gemacht ständig geöffnet zu werden. Außerdem kann einen das Gefummel um den Verstand bringen.
    Ich nehme bei größeren oder schnelleren Modellen nur noch einen 2mm Stahldraht der 90° abgewinkelt ist.
    Der abgewinkelte teil ist so lang, dass ein herausrutschen bei montiertem Höhenruder unmöglich ist. Das Höhenruderhorn wird nur seitlich eingeführt.
    Funktioniert dauerhaft spielfrei und kann ohne Werkzeug einfach eingehängt werden.

    Wenn man eine Kugelanlenkung verwendet, kann man das so gestalten, dass die Kugel in dem Plastikteil bleibt, und auf dem Stahldraht lose ist.
    Beim einhängen wird also der Stahldraht in die Kugel geführt..

    Im vorliegenden Fall muß man natürlich sicherstellen, dass die Anlenkungen nicht auf den Stahldraht wandert, wenn das HR montiert ist.
    Das kann durch eine Führung unterhalb der Kugelanlenkung gesichert werden.

    Gruß
    Thommy Seidel
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  12. #12
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    Zwinkern ich liebe den gabelkopf

    Hallo Börny
    hallo Thommy,

    ja, ich nehme die ganz normalen gabelköpfe mit dem V drauf.
    Das ist bei mir gar kein gefummele, brauchst halt einen entsprechenden
    schraubenzieher, um den gabelkopf zu öffnen.
    Meine segler sind alle so zwischen 4 - 5 m spannweite, da hat
    es noch nie ein problem mit dem werkstoff gegeben.
    Allerdings warte ich meine segler auch über den winter, und da wird
    dann auch schon mal solch ein gabelkopf ausgetauscht, das ist
    halt ein "schleißteil" für mich. Aber versagt hat ein solcher gabelkopf bei
    mir noch nie, geschweige denn daß ich eiinen flieger verloren hätte -
    da gibt es ganz andere ursachen. :-(((
    Auf den fotos siet man ja auch recht deutlich, daß dieser gabelkopf gut
    zugänglich ist.
    Die von Thommy angesprochenen lösung mit dem abgewinkelten draht
    finktioniert allerdings auch, kann ich bestätigen, geht mir aber irgendwie
    gegen den strich.

    Gruß
    Kalle aus dem Habichtswald
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  13. #13
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    Hallo Kalle,

    habe selber 2 Segler mit Gabelköpfen und 2 mit Winkel lt. Thommy.

    Rate mal, welche ich lieber zusammenbaue?
    Christian
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  14. #14
    User Avatar von Börny
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    Zitat Zitat von kallefly Beitrag anzeigen
    ...ja, ich nehme die ganz normalen gabelköpfe mit dem V drauf...
    Hallo Kalle,

    besten Dank für Deine Antwort. Dann werde ich wohl diesen Winter alle restlichen Gabelköpfe ohne "V" austauschen.

    Holm & Rippenbruch
    Börny

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  15. #15
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    Hallo,
    wenn ich mich richtig erinnere war der Gabelkopf der versagte einer mit V.

    Das Problem an den Gabelköpfen ist, dass der Dorn nur auf der einen Seite eingepresst ist. Das kann sich lösen. Und nicht immer kommt man so einfach ran und kann das so leicht kontrollieren.

    Insgesamt ist mir die Dache mit dem Gabelkopf inzwischen zu kritisch. Der 2mm Stahldraht kann da nicht versagen. Bei kleineren Modellen kann der auch schwächer dimensioniert sein.

    Gruß
    Thommy
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