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Thema: Lager HLW-Pendelruder Flamingo 2006

  1. #1
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    Standard Lager HLW-Pendelruder Flamingo 2006

    Hallo liebe Leute,
    ich habe mir einen gebrauchten Flamingo 2006 ersteigert. soweit alles i.O. Lediglich das Höhenleitwerk wackelt wie ein "Kuhschwanz" Ursache ist, dass wohl die Messinghülse des HLW-Lagers zu groß bzw. ausgeschlagen ist. Frage: Wie kann ich das Problem lösen?

    Danke vorab.
    Gruß
    Helihans
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  2. #2
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    Hallo Helihans,

    die ganz einfache Antwort wäre, die alte Hülse rausnehmen, eine neue gut passende reinsetzen und fertig.
    Deine Aussage: "wackelt wie ein Kuhschwanz" ist aber schwer zu deuten. Für den Einen ist das Ganze noch fest, für den Anderen zu wackelig.
    Aus Erfahrung kann ich sagen, das das H-Leitwerk auch im Neuzusand schon ein wenig Luft hat, was aber eigendlich unerheblich ist. Es sind dort ja auch keine Kugellager oder andere besondere Lagerungen zu finden.
    Oder sind etwa die Klebestellen der Bundmuttern die die Buchse halten lose oder gar nie wirklich mit gutem 2K-Kleber verklebt worden? Dann wackelt das bestimmt! In diesem Bereich wird viel gepfuscht und hinterher der ganze Flieger verrissen.
    Wenn das alles nicht weiterhilft, dann mit Lötkolben vorsichtig den Kleber der Bundmuttern weichmachen, rausdrehen und neue Buchse einbauen.

    viel Spaß
    Günter
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  3. #3
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    Standard Flamingo HLW

    Servus,
    danke für die Nachricht. Wie bekomme ich die Messinghülse am Besten raus ohne was anderes zu beschädigen? Hast du da einen Tip?

    danke vorab
    GRuß Hans
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  4. #4
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    Standard

    Sind das die Bundbuchsen, die von aussen eingeklebt werden? Dann mit einer Bleistiftform-Lötkolbenspitze statt des Stahldrahts rein und heiss machen. Wenn der Kleber weich wird, mit einem nicht zu scharfen Messer oder Stechbeitel unter den Bund und heraushebeln.
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  5. #5
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    Hallo Helihans

    vorsichtig mit dem Lötkolben warm machen und dann die Bundmuttern rausdrehen! Die werden auf die Messinghülse geschraubt, also nicht versuchen zu hebeln, das wird sonst nur Flurschaden!

    schöne Grüße
    Günter
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  6. #6
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    Hallo liebe Fliegerfreunde,
    danke für die Tips. Die Bundmutter selbst ist nicht lose und scheinbar reichlich und gut eingeharzt. Problem ist wohl die Messinghülse innen drin. Diese hat Spiel.

    > Frage: Muß ich deshalb die ganze Anlenkung ersetzen oder habt ihr weitere Tips (z. B. Ersatzteilbezeichnung, TRicks etc..) Danke vorab
    Hans
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  7. #7
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    Standard Pendel HLW

    Hallo Hans,

    zumindest gibt es den Umlenkhebel nebest Lager als Multiplexersatzteil. Ich musste mir mal einen neuen Umlenkhebel zulegen.
    Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie bei dieser Art von Lager Spiel entstehen kann :
    Die zwei Schraubmuttern sind verbunden und dazwischen sitzt eine Messinghülse. Kann das Spiel nicht von der Anlenkung am Umlenkhebel verursacht sein?
    Ich würde eh vom Seitenruder her arbeiten, also die Abschlussleiste rausfräsen, alles andere hat keine Aussicht auf dauerhafte Abhilfe (außer Du hast eine relativ große Revisonsöffnung in der Abschlussleiste, durch die man halbwegs vernünftig arbeiten kann).

    Grüße

    Joachim
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  8. #8
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    wäre es nicht einfacher den Stahldraht (vielleicht ist der falsche drin, es findet sich ein passenderer) zu ersetzen?
    Heissmachen, rausziehen, neuen einkleben...
    Ich hab eine 20 Jahre alte, viel geflogene Alpina mit der ersten Lagerung, deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, dass da Spiel entsteht...
    Gruss Hans
    welches Retrotreffen bringt uns 2015 ?
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  9. #9
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    Hallo Hans und Helihans,

    jetzt nichts durcheinander bringen, denn normalerweise ist der vordere 3mm Stahldraht nicht fest, sondern nur durch die Messinghülse, auf die die Bundmuttern rechts und links geschraubt, durchgesteckt. Daher wackelt sein Stahldraht ja auch, korrigiere mich wenn ich das falsch sehe Helihans!
    Das wäre natürlich eine einfache mögliche Abhilfe. Den Stahldraht einfach in die Messinghülse einkleben. Dann muß aber für eine leichtgängige Lagerung in den Höhenleitwerkshülsen gesorgt werden um die sich jetzt das H-Leitwerk drehen können muß.
    Außerdem muß dann die komplette Sicherung gegen Abziehen der H-Leitwerkshälften durch den hinteren Stahldraht übernommen werden.
    Diese Variante müßte theoretisch wohl die mit dem geringsten Spiel sein.
    Das habe ich so aber noch nicht in der Realität gesehen. Eventuell gibt es ja Kollegen die so ihr Pendelleitwerk aufbauen und aus Erfahrung berichten können.
    Aber wie schon bei der alten Alpina, hat sich auch bei meinen Flamingos die wirklich oft in der Luft sind, noch keinerlei größeres Spiel ergeben, noch ist dieses wirklich merkbar größer geworden.!??

    schöne Grüße
    Günter
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  10. #10
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    Hallo Günther,
    jetzt hast du was durcheinander gebracht, dass der Stahl in der Messingbüchse nur gesteckt ist, weiss ich..., s. Alpina, den Flamingo 200x hatte ich auch schon.
    Gruss Hans
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  11. #11
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    Hi Hans,

    wäre es nicht einfacher den Stahldraht (vielleicht ist der falsche drin, es findet sich ein passenderer) zu ersetzen?
    Heissmachen, rausziehen, neuen einkleben...

    Das klingt verdammt danach als wolltest Du den Stahldraht: "Heißmachen, rausziehen und einen neuen einkleben". Da muß man doch annehmen das das bei Deinem Flamingo und Alpina der "Normalzustand" ist, oder?
    Aber nochmal, warum sollte Helihans das nicht genau so machen? Wer hat das schon so gemacht und kann Erfahrungen beisteuern??

    schöne Grüße
    Günter
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  12. #12
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    Wo klapperts denn überhaupt? (ist der OP überhapt noch dabei?) Stahldraht in der Hülse? Dazu gabs schon tonnenweise Tipps. (Klebbandbandage, Cyanoacrylat-Lackierung ...)
    Wenn der Pendelhebel auf der Lagerhülse Spiel hat, wirds schwieriger. Dann hilft nur Wechseln. (Oder Ausbuchsen; jedenfalls ist Ausbau nötig.)

    PS: Sorry wegen der Konfusion mit dem Bundbuchsen-Hebel. Ich kannte den einfacheren Pendelruderhebel vom Ur-Flamingo mit den eingeklebten glatten Buchsen.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Günter Beitrag anzeigen
    den Stahldraht:

    "Heißmachen, rausziehen...

    schöne Grüße
    Günter
    ja, klar, aus dem Höhenruder, wo der eben immer drin ist...
    Der Tipp von Markus ist auch gut.

    aber ich hab nicht aufgepasst: "die Messinghülse hat Spiel"...
    aber wo: im Pendelruderhebel? dann muss der getauscht werden. Diesen Schadensfall kann ich mir nur schwer vorstellen, aber auch nicht ausschliessen.
    Gruss Hans
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  14. #14
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    Also, ich habe euch mal eine Zeichnung gemacht, damit man weiss, worüber man redet. Bei mir wackelts nämlich auch, aber ich war bisher zu faul etwas dagegen zu tun.

    Der Draht D auf dem das HLW steckt wackelt also. Der ist in die Hülse H eingeschoben. Diese ist normalerweise aussen mit Gewinde versehen und in die beiden Bundmuttern B eingeschraubt. Auf ihr dreht sich auch noch im SLW der Umlenkhebel U. Die Bundmuttern sollten mit dem SLW verklebt sein.

    Wo kanns nun wackeln?
    • Bundmuttern im SLW: dann ist die Verklebung mist und muss neu gemacht werden.
    • Hülse H in den Bundmuttern: Das ist heikel (und bei mir z.B. der Fall). Dann könnte man einen Tropfen Seku oder Harz ins Gewinde laufen lassen. Aber vorsicht, dass der Umlenkhebel nicht auch noch festgeklebt wird.
    • Draht in der Hülse: Draht erneuern oder vorsichtig aufdicken, z.b. mit Seku.

    Die Hülse rauskriegen ist nicht so einfach. Eigentlich müsste sie sich rausschrauben lassen, z.b. ein 3-MM-Rundholz reinklemmen und dann beides rausdrehen. Aber die muss hinterher wieder in 3 Gewinde rein! Bundschraube1, Umlenkhebel, Bundschraube2. Und der Umlenkhebel verkantet sich gern, und so richtig gut kommt man an den nicht dran (genauer: gar nicht). Das würd ich also nicht machen.
    Angehängte Grafiken  
    Gruss Raoul
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  15. #15
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    die Frage ist nun einfach: was versteht man unter "wackeln, wackelt wie ein Kuhschwanz"?
    Ein Kuhschwanz wackelt zwar, fällt deshalb aber nicht ab...
    Sooo riesig spielfrei ist sowas nämlich bei diesen Modellen nicht...

    Wenn man die Bundmuttern mit dem Lötkolben warm macht, sollte man sie aufschrauben können, damit kann man das ganze zerlegen und den Fehler genau feststellen.
    Gruss Hans
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