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Thema: Modell Luftschiff als Seminararbeitsthema

  1. #16
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    Standard Rc-Blimp

    Oje... ich weiß zufällig, wem diese Konstruktion entsprungen ist...
    Leider enthält diese Konstruktion zwei elementare Fehler:

    Zum einen läßt sich die Höhe nur sehr dürftig regeln. Die Motoranordnung unter der Gondel ist nicht sinnvoll. Wenn es ein Verstellpropeller ist, verbraucht das unnötig viel Saft. Aber das wichtigste ist, dass der Zepp schnell zum Ausbrechen neigt und bei zügiger Fahrt kaum stabil zu halten ist. Und es macht Lärm...

    Das Andere ist die Lenkung! Der Heckmotor, der vermutlich die Lenkung bewirken soll, hat fast gar keinen Hebelarm zum Schwerpunkt! Deswegen greift die Lenkung normalerweise immer seitlich am Heck, egal ob über das Leitwerk oder durch einen Prop. Dann hat man nämlich einen sehr langen Hebel. Ich hatte mich mit dem "Urheber" schon mal auseinandergesetzt, war aber nix zu machen...

    Genauer betrachtet wüßte ich auch nicht,
    ob und welchen Vorteil das überhaupt haben soll

    Gruß, Holg-Air
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  2. #17
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    Standard

    Hallo Holger,

    wenn die Methode wirklich nicht so das gelbe vom Ei ist, dann wäre da noch die Möglichkeit mit 2 schwenkbaren MotorGondeln an der Gondel, mit denen ich die Höhe und Seite steuern kann, und evtl zusätzlich noch Ruder oder kleine Propeller an/in den Flossen.

    Das mit der Höhenregulierung verstehe ich. Ich habe aber zusätzlich noch vergessen, dass Flugregler keinen "Rückwärtsgang" haben (und Verstellpropeller sind mir zu aufwendig), also scheidet diese Art von Höhenregelung schon mal aus.
    Evtl. kommt trotzdem einer hin, zum Lasten heben.

    Aber das mit dem Hebelarm, verstehe ich noch nicht so ganz....
    Es ist doch eigentlich ein relativ großer Hebelarm, zum Schwerpunkt vorhanden um die Seite zu steuern. Eigentlich ist der Hebelarm genausogroß wie der eines Seitenruders, oder irre ich mich ?

    Grüße,
    Marius
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  3. #18
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    Standard Hebel-ärmlich

    Hallo Kitemare!

    Die Sache ist eigentlich ganz simpel:

    Die Kraft, die den Zepp drehen soll, muss möglichst im rechten Winkel den Hebel greifen.
    Im Bild sind zwei Varianten eingezeichnet.

    Verlängert man die Wirklinie des Heckmotors (rot), bis diese auf den Hebel trifft (blau), sieht man, dass der Hebelarm relativ kurz ausfällt (blaue Linie).
    Ist der Motor z.B. in der Seitenflosse und wirkt quer (grüner Pfeil), fällt der Hebel sehr lang aus (grüne Linie), mehr als doppelt so lang.

    Wie wirkt sich das aus..? Zum einen quält sich der Motor unnötig und das wichtigste: es ist unmöglich, das Luftschiff auf der Stelle zu drehen. Es kann also nur einen Kreis fahren, um zu wenden...

    Zur Größe: um den Transport brauchst du dir keine Sorgen machen. Bei dieser Größe hast du später eine Folienstärke von ca. 30ym. Das diffundiert in einer Woche raus...
    Dann mach es lieber etwas stabiler...!

    Gruß, Holg-Air
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  4. #19
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    Standard

    Hi,

    super, danke für die Erklärung!

    Dann ist ja die Methode mit 2 Propellern seitlich an einer Gondel auch nicht gerade wirkunsvoll, da sie auch nur einen kleinen Hebel hat.

    Deine grüne Postitionierung für die Seitensteuerung und ein nach oben und unten schwenkbarer Schubpropeller und evtl. Höhenruder (oder gleich nur ein Höhen- und Seiten-Vektor Motor), wäre demnach eine Alternative, die besser funktionieren würde.

    Wegen der Größe, ich glaube auch nicht, dass ich ein größeres Luftschiff bauen werde, da es dann ein für mich zu großes Volumen bekommt, und die Füllmenge wie gesagt unverhältnismäßig steigt.

    So jetzt wird erst mal drüber geschlafen und dann wird morgen entschieden, wie viele und welche Motoren genau gekauft werden...Ich kann ja auch mit verschiedenen Antriebs-Konzepten experimentieren
    Grüße,
    Marius
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  5. #20
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    Standard Vorstellungen ... was es werden soll.

    .
    Hallo Marius
    .
    so nach ein paar Überlegungen hinsichtlich der Finanzierung, der Beschaffung der RC-Komponenten und auch der Größe des Luftschiffs bin ich auf diese Eckdaten gekommen :

    Die Länge des Luftschiffs darf 2,4m nicht überschereiten...
    wird es wahrscheinlich sogar nochmal kleiner -> weniger Helium -> weniger "Betriebskosten".

    Ach ja, gelenkt und Gas gegeben wird durch die 2 hinteren Motoren, der vordere steuert die Höhe.

    Wünsche mir Kritik (positive und negative) und evtl. Verbesserungsvorschläge
    Warum nimmst Du nicht die Klassiker mit schwenkbaren Motoren wie die Luftschiffe der Flotte Airship 500, Airship 600
    oder dem Airship 1000 ..
    Bilder dazu habe ich reichlich – Schau mal hier: http://www.modellzeppelin.de/viewtopic.php?t=565
    .
    .
    Die Motoren sind 7g Brushlessmotoren und haben jeweils eine Leistung von ca.30W.
    Als Akku setze ich einen 2s Lipo ein.
    Somit komme ich auf ein Elektronikgewicht von ca.200g.
    Wieviel schätzt Du für das „Hüllenmaterial“ als Gewicht ?
    Ist es Polyurethan oder MYLAR?
    .
    Johannes Eissing* schrieb: ...* Quellenhinweis: http://www.modellzeppelin.de/viewtopic.php?t=567
    Auftrieb (... siehe auch ... Volumen)
    Um genau zu sein, kommt der Auftrieb von der Luft und nicht vom "Traggas". Das ist lediglich "leichter als Luft", und so bleibt der Unterschied zwischen dem Auftrieb der Luft und dem Gewicht des Traggases als "Tragkraft" für uns nutzbar.
    Als Daumenregel gilt: Helium hat eine Tragkraft von 1kg/m³ oder 1g/ltr. Das Volumen eines typischen Luftschiffkörpers kann man recht gut abschätzen mit V=L*D*D*0.52 hier ist V das Volumen, L die Länge und D der Durchmesser. Das soll zunächst reichen.
    .
    Daumenregel
    Gewicht........ –-- Helium -------- Liter
    1000 g .......... = 1 cbm......... = 1000
    500 g ............ = ½ cbm........ = 500
    100 g ............ = 0,1 cbm...... = 100
    50 g .............. = 0,05 cbm.... = 50
    10 g .............. = 0,01 cbm.... = 10
    1 g ................ = 0,001 cbm . = 1
    .
    .
    Die Anordnung der Motoren stelle ich mir ähnlich der Motorenanordnung des Luftschiffes der Flugwerft Oberschleißheim (Deutsches Museum)
    BIGJIM als Erbsenzähler sprach mit – dem ...
    .
    Erbauer der Gondel
    Herr Peter Hanecke ... Mitarbeiter in der Werkstatt des Museums
    .
    Name des Piloten
    Herr Kaiser ... Mitarbeiter im Museum, Gruppenführer und Luftschiffpilot
    .
    Der komplette Bericht ist hier zu finden: www.modellzeppelin.de/viewtopic.php?t=972
    .

    .
    Gruss BIGJIM
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  6. #21
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    Hi BIGJIM,
    ich schätze, dass das Hüllenmaterial mit Leitwerken so um die 150-250g, je nachdem wie groß die Hülle jetzt wird. Die erste Hülle witd aus Rettungsdeckenfolie.
    Grüße,
    Marius
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  7. #22
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    Hallo kitemare!

    Guck mal hier, in der Bildergalerie, der gelb-blaue Zepp vom Boesibua. An der Gondel sind zwei Motoren die das leicht übergewichtige Schiff anheben. Zur vorwärtsfahrt kann man die leicht nach vorn schwenken. Und am Heck ein Motor zum drehen. Das ist eine sehr simple Variante, die sich bewährt hat. Bei der Tragkraft rechne lieber mit 0,85kg/m³ wegen dem Ballongas und diverser Abweichungen...

    Gruß, Holg-Air
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  8. #23
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    Standard

    Hallo an alle,

    ich bin zur Zeit dabei die erste Versuchshülle zu bauen, um meine Arbeitstechnik etwas zu verfeinern und einfach nur um zu üben.
    Das Baubrett ist schon fertig und die ersten Hüllenbahnen sind auch schon geschnitten. Diese Hülle besteht aus Rettungsdecke und die einzelnen Bahnen werden mit 3cm breiten Streifen aus dem selben Material und (Pritt) Powerstick verklebt.
    Die Hülle wird eine Tragkraft von etwa 220 g haben, davon gehen schon einmal ca. 110g für Hülle, Gondel und Leitwerkdrauf. Die restliche Elektronik müsste im Laufe dieser oder nächster Woche bei mir eintreffen....

    Und auch gleich eine Frage: Kennt ihr Bücher/ wissenschaftliche Arbeiten über die Physik an Luftschiffen oder allgemein über Luftschiff und Technik ?
    Ich soll in näherer Zukunft eine erste kurze Literaturliste anfertigen, damit ein Schritt in Richtung Seminararbeit gemacht ist.

    Grüße,
    Marius
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  9. #24
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    Standard Bücher und mehr...

    .
    Hallo Marius
    .
    Und auch gleich eine Frage: Kennt ihr Bücher/ wissenschaftliche Arbeiten über die Physik an Luftschiffen oder allgemein über Luftschiff und Technik ?
    Ich soll in näherer Zukunft eine erste kurze Literaturliste anfertigen, damit ein Schritt in Richtung Seminararbeit gemacht ist.
    .
    ..vielleicht kann ich Dir helfen, schau mal hier: http://www.modellzeppelin.de/viewforum.php?f=26
    .
    ... ansonsten geh/schau mal unter ... http://www.zvab.com/advancedSearch.d...iref=suggest02 und gebe die Begriffe: Airship, Blimp, Luftschiff und Zeppelin ein dann wirst Du von der Literatur erschlagen..
    Falls es noch nicht reichen sollte dann wirst Du auch hier fündig ... http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_...fix=luftschiff
    .

    .
    Gruß BIGJIM

    PS: Warum nimmst Du den Klebestift und nicht ein "Doppelklebeband", das Band haftet besser, dies ist meine Erfahrung.

    .
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  10. #25
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    Standard

    Hallo,

    @BIGJIM:

    Danke für die Links!

    Ja Doppelklebeband hab ich auch noch da , in 5mm Breite, da müsste ich dann 2 Streifen nebeneinander kleben. Aber ich probier beides mal , is ja erst mal nur ein Versuch.

    Grüße,
    Marius
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  11. #26
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    Avatar von Johannes Eissing
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    Standard Klebeband

    Hi Marius,

    Klebeband, auch doppelseitiges, "kriecht". Das bedeutet dass die Klebung unter Belastung wie Innendruck wandert. Ausserdem wird die Klebung bei höheren Temperaturen (Sonneneinstrahlung) weich und kriecht dann noch schneller.

    Pritt Powerstick habe ich noch nicht ausprobiert. Mit dem Pendent von UHU habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Gruss, Johannes
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  12. #27
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    Standard

    Hi

    Meiner ist mit schmalem Doppelklebeband , die Bahnen direkt aufeinander --
    Dann aufgeblasen , korigiert (mit Fön ) und Tesafilm aussen drauf .
    Da rutscht nix mehr !
    Was ist Innendruck, die platzen bei 3 bis 6 millibar

    Gruß Aloys.
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  13. #28
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    Standard Gasverlust .. na und ?

    .
    Hallo Marius,
    Johannis, Alois, Holger und andere Luftschifffreunde
    .
    Was andere machen, was ich mache.
    .
    Klebeband, auch doppelseitiges, "kriecht".
    Klar. Ich stelle bei mir die Hülle nicht so in den Vordergrund, denn der Gasverlust ist immer mit dabei.
    Daher verwende ich für meine Nähte immer ein Rollenschweißgerät, ist die Hülle fertig wird selbige mit Luft (Kompressor) aufgefüllt. Gebe zur Eleganz gelegentlich, falls es erfordert noch einen Streifen klaren Klebefilm auf die Naht. Danach wird die Luft mit einem Katheter wieder entlassen und fülle in der Turnhalle oder im Saal einer Gaststätte die Hülle mit Helium und nehme dann meine „Spielzeit“.
    Selbst das Helium in der Hülle wurde/wird am Schluss auch mit dem Katheter wieder entlassen ...
    abgepumpt/umgefüllt habe ich es noch nie.
    .

    .
    Gruß BIGJIM
    .
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  14. #29
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    Standard Die Elektronik ist da!!!

    Hi,
    heute ist endlich die Lieferung aus HonKong gekommen. Die Schen machen einen relativ guten Eindruck, bald gibts dann wieder was zu berichten. Die erste Hülle ist auch schon fast fertig.

    Grüße,
    Marius (der gerade Ferien hat:-))
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  15. #30
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    Standard RE: Die Elektronik ist da!!!

    Ho-ho-ho, ist denn schon Weihnachten?
    Supi, was gab's denn aus Fernost?
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