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Thema: Baubericht Piper PA18 aus Depron

  1. #1
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    Standard Baubericht Piper PA18 aus Depron

    Hallo,

    über die nächsten Tage werde ich eine Piper Super Cup mit einer Spannweite von ca. 115cm Spannweite aus Depron bauen. Der Maßstab ist also etwa 1:9. Diese bekommt einen "vollen" Rumpf und eine profilierte Tragfläche.
    Geplant ist ein Abfluggewicht von ca. 200-250g.

    Sollte eurerseits Interesse bestehen wäre ich bereit einen kleinen Baubericht zu machen.

    Grüße
    Julian
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  2. #2
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    ja bitte wäre cool ich wollte schon mal was ähnliches bauen bin nur nie dazu gekommen

    Gruß Marius
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  3. #3
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    Von ähnlichen Fliegern ausgehend, die ich die letzten Jahre über gebaut hab, kann ich Dir schon sagen: Deine Gewichtsschätzung ist realistisch und auf jeden Fall machbar! Bei dem Gewicht kriegst Du mit dem entsprechenden Antrieb ein richtiges "Bushplane", extrem kurzer Rollweg bis zum Abheben und bei Bedarf kann sowas auch richtig langsam sein, kann man dann echt nebenherlaufen.
    Sowas macht dann auch im Stadtpark richtig Spaß! Ich hock oft auf ner Parkbank und komm von der Wiese schräg auf den Weg rein, roll da ca. 20m weit auf dem Weg entlang und heb dann wieder ab. dann aber nur 50cm hoch weiterfliegen und um so einen Baum direkt am Wegrand rum, wieder über die Wiese zurück und alles nochmal. Für sowas und touch-and-go's sind solche Flieger genau richtig, total gechillt so am Abend wenn kein starker Wind geht und man mal nicht nur Shocky fliegen will.

    Hast Du eigentliche einen kompletten Plan oder nimmst Du nur die wichtigsten Maße aus ner Dreiseitenansicht raus?
    Und wie wird die Verglasung gemacht? "Richtig", mit so Overheadprojektor-Folie, oder nur aufgemalt? Erstgenanntes sieht wohl besser aus, aber man muss vom Aufwand her etwas mehr tun um die Rumpfzelle dann noch stabil zu kreigen...

    Zur Fläche bzw. dem Biegen, was Du in dem anderen Thread demletzt gefragt hast, muss ich erst aktuelle Bilder machen. Ich habe gerade nur fertige Flächen dieser Bauart rumliegen. Gestern wollte ich eig. schon die Bilder machen, wollte dazu eine neue Fläche bauen. Dein Thread hat mich dazu animiert und ich ich hab das Depron noch so rumstehen, Elektronik liegt auch arbeitslos in der Schublade, also wird was gebaut... Bei der Gelegenheit wollt ich dann halt die Bilder machen.
    Aber gestern und heute war ich jeweils den halben Tag bei nem Freund Werkstoffkunde und Festigkeitslehre lernen... Gerade ist zwar vorlesungsfreie Zeit, aber bei ihm geht's dann bald im Januar mit den Prüfungen los.

    mfg jochen
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  4. #4
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    Ach so, Baubericht - ja bitte!
    Und sorry, dass ich immer so viel schreib!

    mfg jochen
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  5. #5
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    Ich finds gut, Jochen. Infos sind immer gut. Besser als 1 Satz allemal.

    Also gut, gleich gehts los. Ich habe vorhin schon mit dem Bau begonnen.

    Zu der Verglasung: Zumindest die Frontscheibe soll verglast werden. Ich habe mich schon überlegt gehabt, ob ich unter der Fläche noch ein Fenster reinmache. Mehr wirds aber definitiv nicht, da leidet dann die Stabilität zu sehr. Das könnte man natürlich wieder mit CFK ausgleichen, wird aber nur unnötig schwer.

    Das klingt gut, dass meine Gewichtsschätzung realistisch ist. Bin bei etwa 90g Elektronikgewicht. Sollte also etwa hinhauen.

    Eine Frage noch im Vorfeld: Wie soll ich Höhen und Seitenruder anlenken? Zahnseide oder doch lieber CFK Stab?

    Gleich gibts Bilder.
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  6. #6
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    Lächeln Los geht´s

    So, es geht los.

    Als Grundlage dient folgender Plan aus dem Internet. Dem entnehme ich alle Daten und rechne sie mit einem Faktor auf das Modell um.

    Name:  comp_piper_pa18_3v.jpg
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Größe:  101,7 KB

    Quelle

    Zuerst habe ich den Rumpfboden mit einem scharfen Skalpell ausgeschnitten.

    Name:  comp_DSCI1236.jpg
Hits: 7922
Größe:  182,8 KB

    Danach waren die Rumpfseitenwände dran. Gar nicht so einfach alles Maßstabsgetreu abzumessen, umzurechnen und auch genau aufzuzeichnen, bzw ausschneiden...

    Name:  comp_DSCI1237.jpg
Hits: 8022
Größe:  174,8 KB

    Das Seitenruder ist soweit auch mal fertig und mit Flachkohle gegen abknicken, bzw verwinden versteift. Das ganze wiegt dann 1g.

    Name:  comp_DSCI1241.jpg
Hits: 7897
Größe:  182,6 KB

    Auch das Höhenruder ist fast fertig. Es wird noch etwas mehr versteift.

    Name:  comp_DSCI1244.jpg
Hits: 8008
Größe:  199,3 KB


    So das war mal was ich heute Abend geschafft habe. Bisher würde ich sagen hat alles soweit ganz gut geklappt. Ist mein erstes Depronmodell der Machart und mein erster Eigenbau noch dazu...

    Solltet ihr Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben, seid so nett und schreibt diese hier. Ich würde gerne aus Fehlern lernen.

    Grüße
    Julian
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  7. #7
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    Standard Elektronik

    Das Setup sieht wie folgt aus:

    Motor: Turnigy 2204 14T
    GWS 8x4,3 (der passt vom Durchmesser sogar genau wie der originale auf der 1:1 Piper. )
    Regler Dymond Smart 10A
    Querruderservos 2x Dymond Eco 37 (3,7g)
    Höhen und Seitenruder: HXT 500

    Akkus werde ich höchstwahrscheinlich SLS EP 2S 350mah nehmen. Wenn das Modell dann tatsächlich fliegen sollte und das sehr langsam (was ich hoffe) dann werde ich auch mal Kokam 2S 740mah probieren. Die liegen noch arbeitslos rum...

    Gesamtgewicht wie gesagt so um die 90-95g. Die 200g Abfluggewicht sollten also machbar sein.

    Nur für die Tragflächen wären Bilder gut. Das kann ich mir noch nicht so recht vorstellen.

    Und jetzt gute Nacht, morgen Vormittag gehts weiter.

    Julian
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  8. #8
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    Standard Anlenkung

    Zahnseide ist zwar verdammt leicht, aber einfacher und schneller geht es mit so dünnen CFK-Stäben. Ich hab da immer Runde mit 1,2mm Durchmesser. An die Enden klebe ich mit Zacki so Nylongabelköpfe. Klar, ist schwerer als Zahnseide, aber damit kann man die Anlenkung halt wirklich extrem spielarm hinkriegen.
    Wenn Du dann in dem Rumpfabschnitt zwischen Flächenhinterkante und Leitwerk drei Spanten hast, dann kannst Du in diese gleich Löcher für die CFK-Stäbe machen. So können die nicht mehr zur Seite ausknicken und werden super geführt.

    Verglasung: Meinst nicht, dass das etwas seltsam aussieht? Ich mein, vorne durchsichtig und hinten nur so draufgemalt...
    Aber bei so kleinen Fliegern sieht's eigentlich auch nett aus, wenn alles aufgemalt ist.

    Ich hab das bei einem 1,5m Depronhochdecker vor 3 Jahren auch so gemacht.
    Vorteil: Du kannst so eine Frontscheibe aus Depron gleich als Akkudeckel nehmen. (Eine Depronfrontscheibe muss ja auch nicht unbedingt hässlich gerade sein, obwohl die beim Original gebogen ist. Man kann auch Depron biegen. Oder man klebt mehrere Schichten aufeinander und schleift dann rund. Bei letzterer Methode kann man dann innen aushöhlen um Gewicht zu sparen.)


    mfg jochen
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  9. #9
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    Standard

    Ok, dann werde ich CFK Stäbe nehmen, die ich durch Balsaplättchen durchführe. Ich denke das hält länger wie nur durchs Depron...

    Das mit der Scheibe werde ich sehen. Habe erstmal alles aus Depron gelassen, ich kann es dann rausschneiden wenn ich mag, wenn nicht bleibts halt so.
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  10. #10
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    Ich hab die CFK-Stäbe einfach an der richtigen Stelle durch den Spant gestochen. Das Loch ist dann ja vom Durchmesser her gerade so zum Stab passend, dass der nicht darin rumwackelt. Und die Kräfte mit denen der Stab zur Seite drücken will sind nicht so groß, dass Depron das nicht auch abfangen könnte. Aber Balsa ist natürlich schon haltbarer, kannst ja an den entsprechenden Stellen dann kleine 1,5mm dicke Balsaplättchen auf den Spant kleben und dann dort das Loch durchbohren.
    CFK ist halt schon deutlich robuster, gerade wenn der Flieger auch mal draußen eingesetzt wird (wird er doch bestimmt oder?)...

    Gut, morgen kommen Bilder von mir.
    Jetzt aber echt mal ab ins Bett! Gute Nacht!

    mfg jochen

    edit: Zu den Leitwerken: Warum ist die Dämpfungsfläche schon an den Rumpfseiten mit dran? Kannste am einfachsten und mit weniger Gewicht als einzelne Platte später aufkleben. Ruderscharnier: Uhu-Por-Elasticflap? Obwohl, Tesa geht auch. HLW musst in dem Zustand noch nicht so arg verstärken, schau mal beim original: Das HLW ist eh zum Rumpf und zum SLW abgestrebt mit so schrägem Gestänge. Das kannste auch machen, mit dem gleichen Rundstabmaterial wie von den Gestängen. Dann wackelt echt nix mehr!
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  11. #11
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    Ja, die Piper soll hauptsächlich draußen eingesetzt werden

    Mit den Anlenkungen werde ich das so machen. 1mm CFK als Anlenkung in Balsa gelagert.

    Aber echt he, schon wieder so spät. Gute Nacht.
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  12. #12
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    Hallo Julian,
    schönes Projekt.
    So sehen bei den "richtigen" Pipers die Anlenkungen der Flächenstreben aus.
    Name:  Flächenstreben.jpg
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    Aus ein paar Schnipseln dünnem Sperrholz kannst Du solche Beschläge machen und an die Rippen ankleben.
    Mit kleinen Schrauben (M2) sind die Streben schnell zu lösen.
    Ganz nebenbei können die sogar zur Festighkeit beitragen, wie beim großen Original. Genaugenommen tragen die Streben fast das ganze Flugzeuggewicht. Die Flächen sind mit je zwei Bolzen (ca. 8 mm) oben am Rumpf festgemacht. Damit sie nicht rungterklappen (bzw. rauf, wenn das Profil angeströmt wird) sind sie mit den Streben abgefangen. Die kurzen Zwischenstreben sind nur dazu da, die Hauptstreben nicht flattern zu lassen.

    Übrigens, 1,15 m Spw. und nur 250 g Fluggewicht, das sind gerade mal 13 g / dm^2. Hast Du keine Sorge, dass Dir der Vogel vom kleinsten Lufthauch davon geweht wird?
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  13. #13
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    Hallo Julian

    Bin gespannt drauf, ein Parkflyer wurde hier schon lange net mehr gepostet xD

    Aber immer weiter so und er Antrieb reicht aus zu rum tüdeln eventuell musste noch ein kleinen Fox oder sowas dafür bauen, da könnt ihr im Park oder so Schleppen usw.

    Viel Spaß dabei und Holm- und Rippenbruch beim fliegen.

    Mfg Lukas B.
    Denke positiv, fliege negativ
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  14. #14
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    @ Experimentalhans:

    Ich habe keine Streben vorgesehen. Klar wäre das optisch sehr cool, aber das wird mir zu viel Gefummel das jedes Mal dran zu machen. Gerade jetzt in Winter mit kalten Fingern ist das fast nicht mehr machbar.
    Das ist gerade das Ziel, dass die Piper superleicht wird um möglichst langsam zu fliegen. Für stärkeren Wind ist die natürlich nicht geeignet.
    Der Motor ist dann auch zu schwach wenn man auf 300g kommen sollte. Ein bisschen Power kanns ruhig sein.


    Weiter gehts. Ich habe heute morgen die Rumpfseitenwände mit dem Rumpfboden verbunden (Uhu Por).

    Ich habe dann gleich noch einen Spant hinten eingesetzt, der der Verwindung entgegen wirkt. Da ich beim Umrechnen einen Fehler gemacht habe war der Rumpf hinten viel zu dick. Ich habe nochmal alles auseinandergenommen hinten und verbessert. Auf den Bilder ist noch die alte Version, nachher gibts Bilder der neuen.

    Name:  comp_DSCI1246.jpg
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    Name:  comp_DSCI1247.jpg
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Größe:  148,7 KB

    Name:  comp_DSCI1249.jpg
Hits: 7760
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    @ Lukas: Ach du, dafür haben wir seit 3 Wochen schon was im Keller.

    ASK 21 mit 116cm Spannweite. Abfluggewicht 45g.

    Name:  comp_DSCI1250.jpg
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    Grüße
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  15. #15
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    HAllo

    Super gekonntert muss ich sagen ein guter Segler, aber pass auf das du den nicht zu schleppst


    Bin gespannt ob das flubpt.

    Mfg Lukas B.
    Denke positiv, fliege negativ
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