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Thema: Baubericht KLEMM L20 1:7, nach Bauplan, kompletter Holzbau, E-Antrieb

  1. #61
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    Standard Es geht weiter

    Hallo, alles aufwachen! Kaum zu glauben, aber mit der Klemm L20 geht es jetzt wirklich tatsächlich sicher weiter.

    Anbei zu eurer und auch meiner Übersicht alle Rohbauteile zusammengetragen. Alles noch so schön wie im Sommer und Verzüge haben sich auch keine reingemogelt. In der Zwischenzeit habe ich auch noch ein wenig über der Motorisierung gegrübelt und den Markt durchkämmt. Der AXI 2814/20 (ein Tip von Henner) schien wirklich eine gute Wahl nach D'Calc. Ein glückliche Fügung des Schicksals wollte es, daß sich just ein solcher Motor gebraucht auf der Börse fand, womit die Würfel gefallen waren. Jetzt liegt er auf der Werkbank und im Bild.

    Name:  img_6703.jpg
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    Drive Calc Ergebnis für AXI 2814/20 an 4S Life:

    Name:  dc-axi2814-20--apce12x6.jpg
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    Ich will in der Praxis dann auch noch mit 11x7 oder 13x4 Props experimentieren.



    Jetzt mache ich mich erst mal an die Ruderanlenkungen nebst Servobefestigungen.

    Bis (bestimmt sehr) bald,
    Thomas
    Volo ergo sum.
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  2. #62
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    Ich habe das passende gegenstück. Ne L25 D mit 185cm von krick mit 5 ccm 4 takt von OS.

    Bespannt in Solartex antik. Aber jetzt lackiert mit Hammerite silber(noch nicht ganz fertig). Sieht geil aus. Und rostet nicht.

    Wie ist denn der bauplan?

    Ich suche noch ein modell das ich nach der stampe bauen möchte aber welches.

    Am besten auch nicht unbedingt kleiner als die stampe (310cm).

    Die L20 währe ideal da sie ja mit boxer ist.

    In 1:2,5 mit dem 120er Valach

    Kann man das einfach so vergrößern?

    Am besten schreib ich mal henner an.

    mfg Marco

    Die materialstärken kann man ja anpassen das ist ehr nebensächlich.
    Machs wie die Glühbirne, trags mit Fassung

    Mein Verein: www.modellbau-bocholt.de/
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  3. #63
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    Standard

    Marco,
    der Plan ist einwandfrei brauchbar. Für jemanden, der es sich zutraut einen Plan für seine eigenen Bedürfnisse zu vergrößern (und dann auch die kontruktive Statik nicht vergisst) enthält der Plan alles was man brauchs. Einzig: bitte beachte, daß die beiden abgedruckten Flügel nicht wirklich identisch sind, wenn man es sehr genau nehmen möchte. Falls also hochkopiert werden soll, dann musst du dir was einfallen lassen.

    Thomas
    Volo ergo sum.
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  4. #64
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    Standard Anlenkungen

    Mann, das zieht sich - ja ich weiß. Ich tröpfle wieder mal ein wenig Forschritt in diesen Baubericht.

    Die Querruder werden diagonal angelenkt, Ruderhörner oben, weil...
    • Gras bleibt nicht am Ruderhorn hängen (ich muß wildfliegend auch mal mit Landungen in nicht-Golfrasen rechnen)

    • will man die Flügel zusammen in einer Kiste unterbringen, dann ist es vorteilhaft, wenn die ohnehin planen Tragflächenunterseiten aufeinanderliegen und dann keine Servohebel rausstehen.

    • QR Scharnierunterkante ist bautechnisch bedingt wirklich gerade, die Oberkante ist mir da nicht so gelungen.


    Im Ruder wird eine 2mm Augenschraube eingeharzt:

    Name:  img_6747.jpg
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    Der Servorahmen aus 3mm Sperrholz ist in die Oberbeplankung eingeharzt, die Servos werden dann mit Plättchen aus 2mm Sperrholz angeklemmt. Das DXF für die HS81-Servorahmen gibt es bei http://blon.org/modell unter Tools.

    Name:  img_6748.jpg
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    2mm Standardgabelköpfe und 2mm-Schweißdraht mit aufgeschittenen Gewinden bilden die Anlenkung. Da die Bauanleitung nur +4mm/-6mm Auschschlag vorsieht müssen die +/-45 Grad Servodrehung ordentlich runterübersetzt werden. Anbei mein Servotester Simplicissimo.

    Name:  img_6752.jpg
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    Man beachte, daß ich den servoseitigen Gabelkopf innen etwas abgefräßt habe um noch im 10mm Loch einhängen zu können, ohne das der Gabelkopf bei 45 Grad Ausschlag anzuecken droht.

    Name:  img_6751.jpg
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    Jetzt wäre es langsam an der Zeit, daß mein Modellfliegerfreund Bernhard mal mit seiner Lieferung Gebrauchtservos aus seiner letzten Jetbaumlandung anrückt, sonst kommt die Fertigstellung meiner Klemm arg ins Stottern.

    Beeeeeeeeeeeeeeeeeeernhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaard!!!!!

    Ihr könnt ja mitrufen, vielleicht hört er's ja...

    Thomas
    Volo ergo sum.
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  5. #65
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    Standard Stottern

    Ins "Stottern"! Na ja, an mir liegt's ab jetzt nicht mehr! Bei meinem gestrigen Besuch habe ich eine sehr schön gebaute Klemm gesehen. Hut ab Thomas das hast du
    wirklich super gemacht (das Modell UND den Kuchen)! Erwähnenswert sind sicher auch deine technisch einwandfreien Detaillösungen, aber wenn man so lange
    an einem Modell feilt wie du, erwartet man das ja fast! Husch, husch in den Bastelraum, auf dass die Klemm in - sagen wir mal - 4 Wochen in die Luft kommt!
    Oder müssen wir erst eine Wette abschließen (meine PC 21 oder deine Klemm), und als Wetteinsatz fällt mir da ganz spontan der Kuchen ein, aber JEDES Wochenende!
    Gruss Bernhard!
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  6. #66
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    Standard Leitwerksanlenkungen

    Tja Bernhard, dann üb' schon mal schön - das Rezept hast du ja nun!

    Das SR bekommt eine Seilanlenkung spendiert. Nicht daß das wirklich nötig wäre, aber so wird es wenigstens ein bischen originalgetreuer und außerdem habe ich noch keine gebaut. Also besser mal an einem Modell praktizieren wo nicht die großen Kräfte zerren, bevor ich sowas vielleicht später mal an einem größeren Brummer verbaue. Die SR-Wippe entlastet die Servolager und, viel wichtiger, bringt mir gleichzeitig die nötige Untersetzung des Servowegs, da im Höhenruderausschnitt nur +/-20 Grad zur Verfügung stehen. Ohne die Entlastungswippe wäre eine Übersetzung ohne Durchhängen der Zugseile nur über Drehscheiben an beiden Enden möglich.

    Die Ruderhebel müssen wg. Abnehmbarkeit des HR am unteren Ruderende sein. Die Rudermaschine muss höher gelegt werden als im Plan vorgesehen, damit die Ruderseile halbwegs rechtwinkelig zur Ruderachse verlaufen. Meine Planergänzungen:

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    Name:  img_6781.jpg
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    Anbei noch ein Bild der Anlenkungskinematik, erstellt mit meinem Excelprogramm ruderwege.xls ruderwege20120329.xls.
    Man sieht, daß ein leichtes Verstellen der Servoneutralstellung ggü. parallel zur Wippe den Seitenruderausschlag wunderbar symmetriert.

    Name:  ruderwege-SR.png
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    Die Wippe sitzt auf einem Bock der ein Sackloch mit 5er Gewinde erhält, in dem eine 5er-Gewindestange als Achse fungiert. Der Ruderhebel aus Epoxy bekommt eine Buchse aus spielfrei passendem Messingrohr angeharzt.

    Name:  img_6782.jpg
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    Fertig sieht das so aus. Das Höhenruder ist ganz profan per Bowdenzug angelenkt. Anlenkung an Unterseite des HLW, ebenfalls wg. HLW-Abnahme.

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    Aus Gewichtsgründen werden die SR-Zugseile hinten nur eingeschlauft und gequetscht (auf dem Bild nur provisorisch eingeschlauft wg. nachfolgendem Bespannen), am HR-Hebel wird im gleichen Sinne ein primitiver 0,8mm Stahldrahtwinkel verwendet. Auf einen Sicherungsclip kann man hier verzichten.

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    Weil wir gerade vom Gewicht sprechen:
    Alle Rohbauteile, Oberflächen unbehandelt und unbespannt, inkl. 4x HS81-MG, 4S-Life, AXI 2814/20, Rumpf noch ohne Motordom: 990 Gramm. Eingedenk der 1600g welche von der Bauanleitung toleriert werden eine gute Nachricht. Die schlechte: ein sehr provisorisches improvisiertes Auswiegen zeigte, daß selbst mit Akku ganz vorne der Schwerpunkt sicher nicht ohne Blei erreicht werden wird. Und die Bespannung des Hecks werde ich wohl auch kaum gewichtslos hinbekommen. Nun, recht viel besser hätte ich das Balsa, insbesondere für hinten, nicht selektieren können. Brauch' ich mir also keine Vorwürfe machen.

    Jetzt kommt die Kaffedusche und die Tapete auf die Flügel und Leitwerke drauf! Am Rumpf gilt es noch ein paar Beplankungsteile anzubringen und den Motordom zu schnitzen.


    Bernhard, den Kuchen dann bei 150C für ca. 45 Minuten backen - dann wird er schön saftig.
    Volo ergo sum.
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  7. #67
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    Standard Kaffeedusche

    8 Esslöffel billigster Pulverkaffee auf eine Tasse kochendes Wasser und mit dem Schwamm aufgetragen, wird dann so:

    Name:  img_6792.jpg
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    Das Mittelteil im Vordergrund hat einen Auftrag erhalten, die Flügel dahinter schon zwei. Ich denke ich spendiere drei Schichten, damit es schön dunkel wird.
    Zu deinem Kuchen mache ich dann natürlich genießbareren Kaffee, versprochen Bernhard!

    Schönen Abend,
    Thomas
    Volo ergo sum.
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  8. #68
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    Hallo Thomas,

    schöne Idee mit der Seitenruderanlenkung, die werde ich dir vielleicht klauen, falls ich irgendwann mal vor einem ähnlichen Problem stehe^^

    Für wann rechnest du denn mit dem Erstflug?

    Grüße, Hagen
    Der optimale Arbeitspunkt stellt sich bei leichter Rauchentwicklung ein.
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  9. #69
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    Ich habe so ca. 0,5 - 2h pro Woche, wenn's gut läuft und meist nur wenn der Rest der Familie schon schläft. Da macht man dann keine Prognosen mehr zur Fertigstellung. Immerhin hat das Projekt im Moment Prio 1 in den familiär zugestandenen Slots.

    Drückt mir die Daumen!
    Thomas
    Volo ergo sum.
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  10. #70
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    Standard Bespannung

    Die Tragflächen und Leitwerk sind nun bereit zum Bespannen mit Polyvlies. Eigentlich wollte ich bei den Tragflächen alles bespannen, auch die Nasenbeplankung. Aber wenn ich mir beim HLW, das notgedrungen komplett überspannt werden muss, ansehe wie blässlich die bespannten kaffeegebräunten Flächen dann aussehen, im Gegensatz zu unbespannt, frage ich mich, ob es für die Optik nicht besser wäre, bei den Tragflächen die recht großen Beplankungsflächen unbespannt zu lassen.
    Ich stelle mir vor, diese unbespannten Flächen nach der Bespannung der offenen Flügelteile, zusammen mit der Bespannung 2-3 mal mit Parkettlack zu versiegeln. Sieht bestimmt gut aus, aber ich frage mich ob die 1,5mm Balsabeplankung für den Alltagsgebrauch/Handhabung nicht ein wenig schwach ausfällt? Oder bringt der Parkettlack doch noch ein wenig Festigkeit? Ich meine nicht die strukturelle Festigkeit ggü. aerodynamischer Belastung, sondern nur Handhabung.

    Wie ist eure geschätzte Meinung oder Erfahrung mit dem Zugewinn an Festigkeit mit Parkettlack (auf Wasserbasis) ?

    Thomas


    Kaffeeflächen ohne Bespannung...

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    ...und mit.

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    Volo ergo sum.
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  11. #71
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    Moin moin,

    ich habe zwar keine Ahnung, ob Parkettlack noch etwas Festigkeit mitbringt (vorstellen kann ich es mir nicht, außer vielleicht eine minimale Härtung der Oberfläche, die im Alltag kaum zu spüren sein dürfte), aber mal allgemein mein Senf zur Bespannung:

    Erstens finde ich gar nicht, dass die Oberfläche unter der Bespannung so schlimm aussieht. Das ist doch immer noch ein ziemlich kräftiger Braunton. Und zweitens würde ich mir an deiner Stelle eher Sorgen darum machen, ob das nicht vielleicht ein wenig seltsam aussieht, wenn das Holz der Flächen deutlich dunker und intensiver gefärbt ist (weil keine Bespannung drauf ist), als das der Leitwerke.

    An deiner Stelle würde ich mich einfach mit dem Ergebnis zufrieden geben. Sieht doch schon ziemlich gut aus. Ich würde mir eher noch Gedanken darüber machen, wie ich dem Vlies eine standesgemäße Sepia verpassen könnte. Ich glaube wenn das Gewebe noch einen leicht gelblichen Farbton bekäme, sähe das Gesamtbild noch einen ganzen Zacken besser aus.

    Grüße, Hagen
    Der optimale Arbeitspunkt stellt sich bei leichter Rauchentwicklung ein.
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  12. #72
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    Zitat Zitat von von_richthofen Beitrag anzeigen
    Moin moin,
    Erstens finde ich gar nicht, dass die Oberfläche unter der Bespannung so schlimm aussieht. Das ist doch immer noch ein ziemlich kräftiger Braunton. Und zweitens würde ich mir an deiner Stelle eher Sorgen darum machen, ob das nicht vielleicht ein wenig seltsam aussieht, wenn das Holz der Flächen deutlich dunker und intensiver gefärbt ist (weil keine Bespannung drauf ist), als das der Leitwerke.
    Grüße, Hagen
    Danke für den Beitrag. Das mit den Unterschieden zwischen Flächen und Leitwerk ist schon wahr. Dein Vorschlag mit der künstlichen Alterung der Bespannung ist aber das beste! Ich denke ich werde also die Flügel auch komplett einpacken und da der Parkettlack einer auf Wasserbasis ist, könnte ich ja mal mit einer dazu gemischten homöopatischen Dosis von meinem Kaffeesud experimentieren. Das hätte auch den Nebeneffekt, daß die gevliesten, schon koffeinhaltigen Flächen, dann noch ein wenig mit dem richtigen Farbton nachbehandelt würden.

    Ihr hört und seht von mir.

    Thomas

    PS: weiter Vorschläge und Meinungen zum Thema sind aber natürlich willkommen. Vor Samstag Abend mache ich ohnehin nicht weiter...
    Volo ergo sum.
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  13. #73
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    Ich habe das bei meinem Grunau Baby genau so gemacht, also auch die Bespannung mit der Kaffeesuppe gefärbt. Das sieht schon gut aus. Du solltest aber testen, wie es am besten geht. Ich hatte nicht den Parkettlack gefärbt, sondern diesen drübergestrichen.
    Ich würde übrigens auch komplett bespannen, das sieht gut aus.

    Gruß Mirko
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  14. #74
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    Ich habe jetzt für die Lackierung der bespannten Teile mit Parkettlack folgende Abtönung des Lacks vorgenommen:
    Auf 100ml Parkettlack (Wasserbasis) / 10% wasserverdünnt kommen 3ml meines teuflischen Kaffeesuds der schon zum Bräunen der Beplankungsflächen diente (8 EL Pulverkaffee pro Haferl). Gestrichen wurde damit 3x.

    Das Ergebnis sieht so aus. Ich bin mit dem Farbton sehr zufrieden.

    Name:  img_6820.jpg
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    Die Einfärbung der offenen Flächen ist etwas ungleichmäßig, kommt aber meiner Vorstellung von der Patina eines etwas abgenudelten Oldtimers sehr entgegen. Mein Auto hat noch deutlich mehr Patina wenn man so will...



    Vor dem Bespannen der Tragflächen habe ich noch die Wurzelrippen der Außenflächen abgestrebt um ihnen genug Widerstand gegen die Zugkraft des mit Fön nachgespannten Vlieses zu verleihen. Der Vorschlag stammt von Henner (Beitrag 45).

    Name:  img_6816.jpg
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    Weil das QR-Rudergestänge diagonal durch die obere Bespannung laufen wird, habe ich noch eine Bespannungsabstützung spendiert, an der das Vlies, um das Gestängeloch herum, sauber angeklebt werden kann.

    Name:  img_6818.jpg
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    Thomas
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  15. #75
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    Die Tragflügel wurden bespannt. Ich hätte, wie bei den anderen Teilen auch, das Vlies überall mit Füller ankleben können, aber bei den großflächigen Beplankungen wäre mir das sogar draußen zuviel der Stinkerei gewesen. Ich habe daher zunächst eine Beplankungsseite mit Parkettlack eingestrichen (Untergrund schon 2x gefüllert) und das Vlies dann ins Nasse gelegt. Antrocknen lassen, umschlagen und die gleiche Prozedur auf der anderen Beplankungsseite.

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    Hier glänzt es noch wg. des noch feuchten Parkettlacks.



    An die Endleisten und Randbögen habe ich nach Trockenen des Parkettlacks aber doch mit Füller angeklebt, da die Klebeflächen eher schmal sind und die Trockenzeit des Füllers eher Sekunden beträgt, im Gegensatz zu 'ner runden Stunde für den Parkettlack.

    Name:  img_6826.jpg
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    Was bin ich froh, die Randbögen leidlich gut hinbekommen zu haben. Das Vlies läßt sich mit dem Bügeleisen bei weitem nicht so gut entknittern und spannen wie Bügelfolie. Und außerdem wohl auch nur in Faserrichtung so richtig gut. Quer kaum.



    Noch eine Impression aus dem Bräunungsstudio: SLW das erste mal (von 3x) mit leichter Kaffeebräune behandelt.

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    Schöne Grüße,
    Thomas
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