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Thema: Baubericht KLEMM L20 1:7, nach Bauplan, kompletter Holzbau, E-Antrieb

  1. #76
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    Es geht weiter. Leider wurde ich länger durch ein endlich fertig gestelltes Funkvarioprojekt und die zugehörigen ausgiebigen Praxistests, sowie die mit dem schönen Wetter verbundenen Gartenarbeitsorgien arg am Weiterbau der Klemm gehindert. Erst die jüngste Schafskälte brachte wieder die nötige Werkstattzeit. Aber wer weiß, die Klemm ist ja recht leicht und vielleicht ist dann so ein Vario manchmal keine schlechte Sache :-)

    Die Flächen sind fertig bespannt und lackiert. Leider musste ich feststellen, daß ich mit der Kombo Polyestervlies + 3x Parkettlack auf 81g/m2 Bespannungsgewicht gekommen bin. Ich hätte mir etwas weniger gewünscht. Da ich ein wenig mitprotokolliert habe, weiß ich, daß jede Parkettlackschicht mit 11g/m2 zugeschlagen hat. Der Lack ist allerdings jedesmal nicht gerade sparsam mit Pinsel aufgetragen worden. Beim Rumpf werde ich sparsamer mit Flockrolle lackieren und Naßzwischenschliffe machen.

    Der Rumpf ist fertig beplankt...

    Name:  img_6860.jpg
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Größe:  126,4 KBAnhang 839025


    ...und Pilot nebst Passagier findet seinen Ausschnitt im Cockpit. Der Pilotenpuppe sollte wohl hinten sitzen, aber da unter dieser Position zwei Servos die Beinfreiheit auf Null reduzieren und ich ungern einen halbierten Piloten aufkleben mag, werde ich eine Puppe mit(!) Beinen vorne sitzen lassen. Ist soweit ich weiß nicht ganz Scale (ich vermute daß man den optionalen Passagier gerne in den Schwerpunkt setzte), aber seis' drum. Dafür hat er dort Beine um mit dem Seitenruder zu arbeiten :-)

    Name:  img_6861.jpg
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    Volo ergo sum.
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  2. #77
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    Standard Motormontage

    Im Originalplan wurde ein gewichtiger Bürstenmotor verankert, ich nehme einen zeitgemäßen bürstenlosen und habe mir dafür einen Motordom gebastelt. CAD für die Planung und dann CAM für Arme...

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    Achtung Bilderrätsel: was passt hier nicht zusammen?
    Ich hab's erst beim Zusammenstecken bemerkt, konnte aber noch korrigieren.


    Und so sieht es dann mit provisorisch angeheftetem Motor aus. Passte saugend würden die Fräßer jetzt sagen.

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    Ich habe oft schon Motormontagen mit vier Gewindestangen statt Holzdom gesehen. Mir erschien das zu wackelig. Aber gewichtsmäßig wären die Gewindestangen wg. Schwerpunkt egal. Wie sind denn da eure Erfahrungen?


    Thomas
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  3. #78
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    Standard Meilenstein ARF-Zustand!

    Die Höhenruderdämpfungsfläche erhält Arretierungsstücke, damit im montierten Zustand nichts hin und her wackeln kann.

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    Den Hecksporn habe ich aus 3 Lagen 1mm Sperrholz verklebt. Der Plan schlägt hier 6 Lagen vor, ist mir aber zu schwer. Im Planauschnitt ist als Bleistiftänderung die ebenfalls abgespeckte Verklebung mit den Rumpfgurten angedeutet. Der vorgesehene Klotz wäre mir auch zu schwer gewesen.

    Name:  img_6872.jpg
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    Als letztes wird der Rumpf bespannt. Da ich anderweitig schon Bespannabschnitte überlappend aufgeklebt hatte, dieses aber bei nicht deckend lackierten Stellen auffällt, habe ich nun ohne Überlappung gearbeitet, d.h. den Vliesüberstand jeweils genau auf Kante abgeschnitten. Der Parkettlack versiegelt und befestigt die Vlieskanten vertrauenerweckend gut.

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    Was nicht so gut funktioniert hat:
    Die vorgebräunten und dann mit Vlies überspannten Flächen sehen einfach nicht schön aus! Durch das nicht immer perfekt aufgeklebte Vlies entstehen weisse Faserspuren, welche auch durch mehrmaliges Überstreichen mit kaffegetöntem Parkettlack nicht verschwinden.

    Name:  img_6896.jpg
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    Eine weitaus höhere Konzentration der Kaffeebrühe im Parkettlack läßt diesen allerdings sofort gelieren! Hier musste also konventionell mit Lack nachbehandelt werden. Kurzerhand bekam der Rumpf jetzt seine eigene Farbe: RAL 8017, schokobraun. Das heißt wirklich so und passt dann auch namentlich gut zur Kaffefarbe der offenen Bespannungen. Basta!

    Name:  img_6898.jpg
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    Damit wären wir dann wohl so in etwa ARF - es kann nicht mehr lange dauern...

    Thomas
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  4. #79
    User Avatar von fliegerassel
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    Ja ja, so ist das manchmal beim Selberbauen. Da wird so manche Idee über den Jordan geschickt. Aber es sieht doch schon schick nach Klemm aus. Und am Ende wird es eh DEINE Klemm.

    Ich lese heimlich weiter mit.

    Gruß Mirko
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  5. #80
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    Daumen hoch

    Drei mal Daumen hoch, Thomas!

    Noch eins: Ich hatte mal aus dem gleichen Plan, ist allerdings schon Jahre her, eine vergrößerte Klemm gebaut. Waren es die Verzüge durch das optische Vergrößern oder war es mein Originalplan? Jedenfalls hatte der Vogel am Schluss zu viel EWD. Im Plan sind es, glaube ich mich zu erinnern, 2,5°. Heute und nach etwas mehr Eigenkonstruktionen würde ich nicht mehr so viel EWD einbauen. Gut, dass Du das HLW abnehmbar gemacht hast, da lässt sich ggf. die EWD noch verkleinern. Jedenfalls vor dem Erstflug unbedigt noch mal nachmessen!

    Viel Erfolg zum Erstflug!

    Henner
    Sage nicht alles, was du weißt. Aber wisse alles, was du sagst (Nach Jesus Sirach 5.12)
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  6. #81
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    Schönen Dank für eure moralische Unterstützung, werte Mitleser.

    Dank der Tiefdruckrinne, oder was immer dieses "Sommerwochenende" war, gibt es ein paar neue Kleinigkeiten.

    Die Servolötanschlüsse im Querruder gestalte ich mittlerweile mit Abschnitten von Cu-Streifenplatinen, die auf die Servos aufgeklebt werden. Da hat das Gefummel mit X Schrumpfschläuchen ein Ende (hab' ich irgendwo in diesem fantastischen Forum mal gesehen).

    Name:  img_6913.jpg
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    Hier noch ein Blick auf die wunderbare Landekufenbaugruppe - getreu dem Scaler-Motto: viel Aufwand für wenig Ergebnis...

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    Und schon ist die Kufe im Rumpf und man kann auch die Seilanlenkung für's SR und Drahtanlenkung für's HR sehen.

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    Mit Motor und Prop angeschraubt und allen Servos drin, aber ohne Akku/Steller/RX und ohne Motorhaube ging es nochmal auf die Waage: 920g. Das war die vermeintlich gute Nachricht.
    Nun hatte ich ja mal gedacht, daß ich die 1600g Abfluggewicht aus der Anleitung locker unterbieten kann, aber die kurze Klemmschnauze macht mir da einen Strich durch die Rechnung. Mit 4S-Life ganz vorn im Rumpf braucht es noch ca. 330g Blei auf den Motordom um die Kiste auszupendeln. Damit wären wir dann bei rund 1550g. Evtl. könnte ich durch nicht ganz unaufwändiges Verschieben des Akkus in den Motordom hinein noch 100g rausschinden.

    Aber lohnt das?

    Mit 1600g ist die Flächenbelastung bei ca. 43g/dm2.

    @Henner:
    Wieviel weniger als 2,5 Grad EWD würdest du denn vorschlagen?
    Volo ergo sum.
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  7. #82
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    Hallo Thomas,

    Heute würde ich die Klemm mit ca 1,5° EWD machen. Hat den Zweitnutzen, dass der Schwerpunkt wenige mm weiter nach hinten kommen könnte. Aber meine ist oft und gut mit der angegebenen EWD geflogen, bis ich sie aus Platzgründen und den Aircombat-Virus, der auch ziemlich "raumgreifend" wirkt, verkauft habe.

    1550 g ist sicher nicht zu viel. Meine flog ja bleifrei, aber mit einem schweren Bürstenmotor und NiCd Akkus ist das verständlich.

    Ich drück Dir die Daumen zum Erstflug

    Henner
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  8. #83
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    @Heiner
    Die EWD im Plan ist 2,6 Grad, so habe ich es auch gebaut und wollte es für die ersten Flüge auch belassen. Mir ist es durchaus recht, wenn die ersten Flüge ein wenig behäbiger sind. Später kann ich dann ja die Dynamik noch ein wenig anheben, indem ich deinem Vorschlag nach 1,5 Grad nachkomme. FLZ-Vortex lässt mich übrigens bei 2,6 Grad den Schwerpunkt auf 80mm nach hinten verlegen (Plan 65mm) bei einem Stabiitätsmaß von ca. 12%, was ich dann auch gleich so einstellen werde.
    Volo ergo sum.
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  9. #84
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    Standard Fahrwerk und Motorisierung

    Jetzt gibt es ein bischen Drahtbiegekunst. Abgebildet das Fahrwerk mit integrierter Federung. Die Idee zur Federung hatte ich schon in Beitrag 17 präsentiert. Mit der Wahl von 2,5mm Federstahldraht erschien mir allerdings die Biegefähigkeit noch zu gering. Also habe ich einen Mäander spendiert und so den Federarm effektiv verdreifacht. Die Flachfeder ragt eingebaut in den Flügel hinein. Subjektiv passt die Federung - nicht zu hart und auch nicht zu weich. Die Klemm soll nicht schaukeln wie ein Chevi-Schiff aus den 50ern. Die Abstrebungen sind aus 2,0mm Federstahldraht.

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    Die Räder sind natürlich nicht eben gerade Scale, aber sie waren halt vorhanden und werden die ersten Flüge ihren Dienst tun, bevor ich ggf. hier noch was hübsches ranbaue.


    Man beachte wie die Oberkante der Feder im Flügel stehen bleibt, während der Flügel nach unten nicken kann:





    Die Inspiration kam übrigens davon:

    Name:  img_7027.jpg
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    Der Holzwurm erkennst's gleich...




    Der Motor ist dran, mit 2,5/2,0 Grad Seitenzug/Sturz. Ein Testlauf dieses Gebläses
    AXI-2814-20 an APC-E 12x6, 4SLiFe voll geladen
    hat ergeben: 21A / 11,8V, Pin=248W

    Das ist in guter Übereinstimmung mit der DriveCalc-Rechung (Beitrag 61).

    Jetzt noch Akkuhalterung rein, RX befestigen, Blei etc. Das übliche Kleinkleingedöns vor dem Erstflug. Motorhaube und Beschriftung etc. mache ich erst, wenn die Kiste den Erstflug mit weit weniger als Holm- und Leistenbruch überlebt hat.



    Thomas
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  10. #85
    User Avatar von Kyrill
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    Hast du den Federdraht kalt gebogen, oder nach dem eventuellen Glühen wieder gehärtet?
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  11. #86
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    Morgen Kyrill,
    ich habe kalt gebogen. Aber aus Interesse: wie würde man nach dem Glühen wieder härten?

    Thomas
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  12. #87
    User Avatar von Kyrill
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    Soweit ich weiß durch "Härten" (glühen und abschrecken) und "Anlassen" bis zu einer bestimmten Anlassfarbe und dann abschrecken in Öl oder Wasser kommt auf den Stahl an. Bin aber auch kein gelernter Fachmann. Bei Wikipedia wird das ausreichend erklärt. Nur glühen und abschrecken würde deinen Federstahl bei Belastung zerspringen lassen denke ich.

    Grund meiner Frage war, weil ich mal versucht habe einen Federstahldraht kalt zu biegen und der dann dabei zerbrochen ist.
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter

    FSG Lünen - Modellflug mein Verein!
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  13. #88
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    Standard Erstflugtag

    Hallo treue Mitleser,

    zuerst die schlechte Nachricht, für Bernhard: sie fliegt seit heute!
    Daher für dich anbei das Rezept, deine PC21 steckt ja noch im ARF Projektstau :-)

    Zitat Zitat von Kbernd Beitrag anzeigen
    Oder müssen wir erst eine Wette abschließen (meine PC 21 oder deine Klemm), und als Wetteinsatz fällt mir da ganz spontan der Kuchen ein, aber JEDES Wochenende!
    Gruss Bernhard!
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    Jetzt die gute Nachricht für alle: sie fliegt seit heute!

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    Nachdem FLZ-Vortex den Schwerpunkt auch bei 80mm noch gut findet, der Plan aber 65mm vorschlägt, habe ich mit ca. 290g Walzblei auf 70mm aufgebleit. Also rauf auf die abgelegene, vermeintlich einsame Betonpiste, zwischen einem Pulk Sonntagsradlern und einigen Autoladungen Kirchgängern in Trachtenkluft. Mit zitternden Knien Halbgas rein - Mist die Kiste bricht Richtung Acker aus - Vollgas rein und über die Grasnarbe gehuscht. Und schon ging es mit beruhigenden, wenn auch unscaligen, 40 Grad Steigwinkel geradeaus ohne Zicken auf Sicherheitshöhe. Nach zwei Minuten therapeutischem Rumkreisen zur Blutdruckabsenkung, erste bewusste Wahrnehmung der Flugeiegenschaften:

    • Motorisierung wie oben erwähnt ist zum Start nicht sinnlos übertrieben und für Oldtimerflug sehr gut (Horizontalflug 40% Gas)
    • Motor Sturz und Seitenzug scheinen zu passen
    • provozierter Stall ohne Motor wird mit sanftem Abnicken ohne Ausbrechtendenz beendet
    • Ruderreaktionen sind für einen Oldtimer angemessen, reichen sogar mal zum Ausbügeln haariger Endanflugsituationen. Man bedenke dabei, daß die Querruder nicht eben riesig sind. Nachtrimmen war auf keiner Achse nötig.


    Schwerpunkt
    Der Gleitflug zur ersten Landung erschien mir ein wenig schnell, weshalb der zweite Start mit 60g leichterer Nase erfolgte. Und am Abend, nach Normalisierung meines Adrenalinpegels nochmals 60g weniger. Die Flugeigenschaften wurden jedes mal angenehmer und der Flieger spürbar langsamer, ohne nervös in der Längsstabilität zu werden. Jetzt sind wir also bei SP=80mm angekommen und da werde ich es wohl gut sein lassen.
    Das Fahrwerk hat's auch überlebt und nervige Sprünge beim Landen auf der Betonpiste hat es nicht gegeben. Ob hier mein Federpatent geholfen hat? Geschadet hat es jedenfalls nicht. Jetzt darf die Motorhaube entstehen und ebenso wie diverse Beschriftungen das Erscheinungsbild der Klemm aufhübschen. Ich werde gelegentlich weiter davon berichten.

    Nach jeweils 4:30 Flugzeit waren nur ca. 550mAh nachzuladen, bei jeweils zwei kräftigen Steigflügen und sonst mehr oder weniger horizontalem Opafliegen. Mit meinem 2200mAh Life kann man sich also lange, sehr lange am schönen Flugbild erfreuen.

    Einen schönen Abend wünscht euch
    Thomas
    Volo ergo sum.
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  14. #89
    User Avatar von fliegerassel
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    Sehr schön! Und ein wenig Aufregung darf schon mal dazu gehören... Sonst wirds doch langweilig. Oder?
    Wenn die Motorhaube dran ist, kannst du doch bestimmt noch etwas Blei abnehmen. Und der Rest stört dann sicher nicht mehr, denn die Leistungen stimmen doch. Musst ja niemandem erzählen, was da an Schwermetall mitfliegt.
    Die Federung finde ich super gelöst, die Idee ist gespeichert. Ich wünsche dir viele schöne Flüge.

    Gruß Mirko
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  15. #90
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    Motorhaube

    Dies sollte mein Erstlingswerk in der Kunst der Motorhaubenlaminierung werden.
    Den Klotz aus Styrodur grob mit dem Heißdraht vorgesägt...

    Name:  2012-10-02_22-38-46_img_7047.jpg
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    ...in Form geschruppt, abgeklebt und mit Trennwachs behandelt (2-3x zu wenig wie sich später herausstellte)...

    Name:  2012-10-07_20-32-40_img_7048.jpg
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    ...und mit 2x 150er sowie 1x 49er Gewebe laminiert. Dann mühsam (Trennwachs!!) wieder vom Rumpf runter gerissen.

    Name:  2012-10-28_19-13-10_img_7073.jpg
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    Durch die Verwendung von Leinwandwebung, anstatt Köper welches nicht vorhanden war, und mangelnder Erfahrung überlappen die Gewebelagen teilweise so unvorteilhaft, daß das Ergebnis an eine Buckelpiste erinnert.

    Also erst mal Löcher füllen mit Mikroballon-Harz Mumpe, mit der 80er Schleiflatte drüber, dann nochmal Mumpe, nochmal 80er Schleiflatte und dann die abgebildete feine Nitro-Füllspachtel aufgezogen.

    Name:  2012-11-01_10-25-20_img_7074.jpg
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    Dieses dann nass bis auf 1000er Körnung runter geschliffen. Das nächste Bild zeigt schon die erste Lackierung mit Metalleffektfarbe. Ich war erstaunt wie leidlich gut ich die anfängliche Buckelpiste noch glätten konnte.

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    Vor der zweiten Lackschicht noch Niete mit Ponaltröpfchen und einen Blechstoss mit Furche gefälscht und schon ist die Nase fertig.

    Name:  2012-11-11_20-10-50_img_7078.jpg
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    Die auf den Rumpf aufgeklebten "Blechteile" vorne und der Kofferraumdeckel sind aus schnöder Pappe, mit gleicher Farbe lackiert.

    Name:  2012-11-25_20-16-42_img_7082.jpg
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    Name:  2012-11-25_20-19-10_img_7083.jpg
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    Thomas
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