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Thema: Extreme Flight Extra 300 70" mit C50-10L Acro 6,7:1 C - Bau- u. Erfahrungsbericht

  1. #1
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    Daumen hoch Extreme Flight Extra 300 70" mit C50-10L Acro 6,7:1 C - Bau- u. Erfahrungsbericht

    Moin,

    ich suchte (schon länger) ein "klassisch" schönes Flugzeug in der 1.8m Klasse und 6s Antriebs geeignet! In Frage kamen da die
    GB-YAK (1,8m) und EF wie unten angegeben. Beides klassisch schöne Modelle für mich ... nur die GB fliege ich schon als
    1,4m Modell und bin immer noch begeistert. So fiel die Wahl nicht mehr schwer...

    Hier wird ein Bau- und Erfahrungsbericht zur:

    Extreme Flight Extra 300 70" mit C50-10L Acro 6,7:1 Competition von Hacker.

    Name:  70_3_lg.jpg
Hits: 11582
Größe:  168,2 KB
    Originalklink: http://extremeflightrc.com/html/70extra.html
    Flugvideos von Extreme Flight: http://extremeflightrc.com/html/70extra.html

    ... entstehen.

    Daten zur Extreme Flight EA300-70":
    Spannweite:.....178cm
    Rumpflänge:.....178cm
    Fläche:............64,5dm^2
    Gewicht:..........4,3kg bis - 4,8kg
    E-Power:.........1700-2000W
    Servos:............SR/2xHR/2xQR

    Angestrebtes Ziel mit einem 6s-5000mAh LiPo, ca. 4,2kg!


    Vorüberlegungen:

    Warum 70" und nicht wie normal Standard 78":
    Viele kennen mit Sicherheit die Klasse F3A (ca.: 10s Klasse, 2m Spannweite, unter 5kg).
    Hier wird mit einem Elektromodell, welches ein bestimmtes Flugprogramm unter bestimmten
    Regeln fliegen muss, ein fest vorgegebenes Programm geflogen, das von Punkterichtern
    bewertet wird.

    F6A ist da anders, hier gibt es kein vorgegebenes Programm, sondern eine selbst
    erstellte Kür ist Pflicht die (möglichst) nach Musik präsentiert werden sollte.
    Hier gelten dann die selben Regeln wie im F3A (kleiner 2m Spw., unter 5kg usw.).

    Der Clou für mich dabei, man genießt hier das sehr ähnliche Flugverhalten der "großen"
    Flieger nur mit geringerem techn. Aufwand! Zudem sind die leichteren und etwas kleineren
    Modelle (Spw.: ca.: 1,8m bei 4,2kg) händelbarer, mit weniger techn. Aufwand
    (Lade-/Antriebskomponenten, Gewicht ...) zu realisieren und der Freestyle waren für
    mich auch die Initialzündung, hier großes Interesse zu zeigen ... aber wie gesagt: Das
    sind persönl. Vorlieben und man kann(!) mit diesem Vorsatz rangehen, muss aber nicht!
    Leider haben sich die F6A Wettbewerbe in Deutschland (noch) nicht durchgesetzt.

    Wie läuft so was in der Praxis ab:
    Zum Wettbewerb haben je ein Punkterichter einen Bewertungsbogen, auf dem die Dinge stehen
    (Schwierigkeitsgrad, Synchronisation...), die sie zu bewerten haben. Wichtig ist hier u.a. die
    Choreographie - also, wie z.B der Flug passend zur Musik ist und ob z.B. die Figuren im Takt der Musik
    geflogen werden. (Für mich eher wie Freestyle).

    Zum besseren Verständnis ein Video eines F6A Showfluges:
    http://www.youtube.com/watch?v=kH1UC1jeD40

    PS:
    Die Schweiz ist z.Zt. mit die aktivste in dieser Sparte und so gewannt Jean-Claude Spillmann
    die Schweizer Meisterschaft 2010 in der Klasse F6A:
    http://www.spillmann-jc.com/www.spil...Kunstflug.html

    Weiter führende Links:
    Die Richtlinien (F6A/-B/-C/-D) im Einzelnen des DAeC:
    http://www.modellflug-im-daec.de/int...09_07_2007.pdf

    F6A Diskussion bei RC-N:
    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=176456


    Das Modell (EF-EA300-70") und der C50-10L/6.7:1 Motor wurden zum Test von Hacker gestellt.
    Geändert von Gerd Giese (17.02.2011 um 15:07 Uhr) Grund: Zusatz
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  2. #2
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    Standard

    Antriebsauswahl:

    6s-Variante meines Antriebs: C50-10L/6.7:1C

    Standard sind in dieser 1,8m Spannweite Klasse ein Fluggewicht von unter 4,5Kg
    und eine Antriebsleistung von über 1,5KW. Gespeist werden die vorzugsweise aus
    6s LiPo Zellen der 4500mAh (oder größer) Kathegorie um noch angepasste Flugzeiten
    zu erhalten. Aber auch 8s Kombis werden gerne genommen.

    Warum nun (bei mir) 6s LiPo und nicht mehr?

    Konstante sind bei der folgenden Betrachtung die 1,8KW Akkuleistung und ca. 125Wh
    (für adäquarte Flugzeiten, mindestens 8Min!).

    6s Variante ca. 82A (1800W/6x3,65V) bei Volllast:
    SLS APL: 1 x 6s-5000mAh/30C -> 4,2V x 6s x 5,0Ah = 126Wh -> 790g

    8s Variante ca. 61A (1800W/8x3,65V) bei Volllast:
    SLS EP: 2 x 4s-3700mAh/30C -> 4,2V x 8s x 3,7Ah = 124Wh -> 840g

    => Klar bringt die 8s Variante niedrigeren Laststrom bei gleich gesetzter Gesamtleistung.
    Aber für die heutigen Komponennten stellt diese Differenz (ca. 20A) kein Problem dar!
    Auch die Wirkungsgraddifferenz ist hier nicht das Argument weil die Unterschide so klein
    sind, dass die in der Reproduzierbarkeit unter gehen.
    Vorrausgesetzt: natürlich gl. Komponenten und nur die Wicklung d. Motors, z.B.:
    C50-13 L Acro 6,7:1 Competition (8s optimiert) angepasst.

    Nur, 8s als 2 x 4s zu händeln wollte ich nicht, für mich unpraktikabel, da sonst keinerlei
    Verwendung! Wenn, dann wollte ich vorhandene 2 x 3s Packs oder gleich 6s Kombinationen nehmen.

    Alternative Antriebe:
    Kalkulieren sollte man zwischen 1,5KW bis 2KW um genügend Power nutzen zu können.
    Als Drehzahl (ns) wäre ein Richtwert für die 20"x10" Prop-Klasse von (6s) 360rpm/V
    oder (8s) von 250rpm anzustreben.


    Links:

    Urbericht zur EA 300 70":
    http://www.rc-network.de/forum/showt...00-70-quot-EXP

    Extreme Flight
    http://extremeflightrc.com/index.html

    Direkt zur Extreme Flight 70" Extra 300 EXP ARF:
    http://extremeflightrc.com/html/70extra.html

    Anleitung zur EA300-70":
    http://extremeflightrc.com/manuals/7...300_MANUAL.pdf

    Hacker:
    http://www.hacker-motor.com/de/home/index.html

    Motortest zum C50-10L Acro 6,7:1 Competition:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...dell%29-Praxis
    Geändert von Gerd Giese (17.02.2011 um 15:01 Uhr) Grund: Links
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  3. #3
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    Lieferung:
    Die Extra kommt in der bekannt hohen Qualität der EF-Modelle. Wer genauer hinschaut, erkennt dabei einige Ausstattungsdetails
    die sie nochmals qualitativ aufwerten gegenüber anderen Vertretern in der klasse. Extreme Flight will bei der Extra ganz
    auf hohe Qualität und Ausstattung setzen.... was sich letztendlich auch im Preis niederschlägt, der natürlich höher ist
    als vergleichbare mir bekannte 70" Modelle. Wer sie haben möchte muss 449,-€ aufbringen.

    Zum Überblick mal die Teile provisorisch zusammengelegt - Draufsicht:
    Name:  1024_ae-roh-oben.jpg
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Größe:  182,8 KB

    ... und die Farbgebung von unten (sehr gute Kontraste):
    Name:  1024_ae-roh-unten.jpg
Hits: 11267
Größe:  186,1 KB

    Hier die Kleinteile des Baukasteninhaltes:
    Name:  1024_ea-zubehoer_komplett.jpg
Hits: 11288
Größe:  199,2 KB
    Sämtliche Anlenkungen sind aus gefrästen CFK Teilen. Das FW ist einteilig, profiliert und aus GFK gefertigt, ebenso
    das Steckungsrohr! Dem Baukasten liegen Stiftscharniere bei. Sie sind oben schon mit den Ruderflächen angesteckt.
    Passschlitze und Durchbrüche sind alle vorgefertigt, teilw. muss noch die Folie ausgeschnitten werden.

    Komplett mit Flächentaschen und Haubenabdeckung:
    Name:  1024_ea-schutzhuellen.jpg
Hits: 11326
Größe:  199,6 KB


    Auffallend:
    • Anleitung liegt nur in englisch dabei (eben bebilderte Anltg. wo es i.G keinen langen Text bedarf)
    • keinen "universal" Motorbefestigungssatz
    • kein Spinner beiliegend
    • Flächensteckung links extrem stramm (hier muss an der ersten Rippe im Flügel - ca. 10cm tief - nachgearbeitet werden)
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  4. #4
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    Natürlich hat es mich interessiert, ob das angestrebte Gewicht (um 4,2kg) dabei möglichst mit den
    originalen Komponenten zu erreichen ist - dazu die gewogenen Teile:

    EF Extra 300-70":
    Rumpf: 802g
    Fläche-R: 342g
    Fläche-L.: 337g
    Winglets: 51g
    Haube: 190g
    Höhenruder (r+l): 154g
    Seitenruder:49g
    Motorhaube: 120g
    Flächenrohr: 88g
    Zubehör( kompl. s. Foto): 353g
    ----------------------------------
    Summe: 2486g
    =============

    Antrieb/Elektrik:
    Motor. 428g
    Jive: 133g
    Servos (5x): 150g
    Empfänger: 15g
    Metts-E 19x9: 53g
    Spinner: 53g
    Motorbefestigung: 60g
    -----------------------------------------------------
    Summe: 892g
    ===========

    Zusammen ohne Akku = 3378g
    =========================



    LiPo:
    SLS-APL 6s-5000mAh/45C = 780g
    Test der ALP 5000mAh/45C:
    http://www.elektromodellflug.de/akku...ls-apl-45c.htm


    Theoretisches Abfluggewicht = 4158g
    =============================


    ... das Ziel sollte erreichbar sein!
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  5. #5
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    Das verwendete Equipment:

    RC:
    • Empfänger - robbe: R6008HS (Höllein)
    • Servos-Graupner: 5 x DES 678 BB MG (Höllein)
    • BEC - x: keines, im JIVE integriert
    • Schalter - x: Verzichte ich gerne, Ein/Aus nur über Hochstromstecker

    Leichte&kraftvolle Servos:
    Name:  servo.jpg
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Größe:  196,0 KB
    "Standard Empfänger Fasst:
    Name:  fasst-rx.jpg
Hits: 11012
Größe:  199,4 KB

    Antriebsstrang:
    • Motor - Hacker: C50-10L/6,7:1 AC
    • Regler - Kontronik: JIVE 100+LV (Höllein)
    • LiPo - SLS: 2 x APL 6s-5000mAh/30C
    • Spinner - Aeronaut: rot 75mm Präzisionsspinner (s. Foto) (KD-Modelltechnik)
    • Prop - EM: 19x9E (optional 20x10E)

    Frästeile zur C50 Motorbefestigung:
    Name:  kl_C50-CFK-Befestigungen-v-h.jpg
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Größe:  177,3 KB
    Harmoniert 100% am C50 und hat ein kräftiges BEC:
    Name:  jive100lv.jpg
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Größe:  199,8 KB
    Rundlauf ist perfekt und Formgebung ebenso:
    Name:  prop-spinner-19x9.jpg
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Größe:  199,3 KB
    APL-SLS LiPo:
    Name:  1024_lipos.jpg
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Größe:  182,2 KB

    Hilfsmittel:
    • Alurohr vom Baumarkt: (1m/8mm/6mm)
    • M4 Gewindestangen: 1m
    • Muttern - vernickelt: 20 x M4
    • Schraubensicherung - Loctite: 1 x 270 o.ä.
    • Servohebel - Höllein: für DES-Servos (4 x 30mm), 1 x doppelt 24/30mm (s. Foto)
    • (wenn extremere Ausschläge (weit über die max. Vorgaben) gewünscht)
    • Servokabel - gedrillt: 5m - 0,34mm^2 von Nessel Elektronik (Achtung: hohe Stromspitzen möglich!)
    • CFK Frästeile - KD-Modelltechnik: 2 x Front und Back Motormontage (s. Foto)
    • CFK Frästeile - KD-Modelltechnik: 5 x Servorahmen für die verwendeten DES678 (s. Foto)
    • Hochstrom - MPX: Stecker und Buchse (teilen)
    • Hochstrom - Gold: 2 x Buche/Stecker 4mm in gedrehter Ausführung (besonders niederohmig)!

    Frästeile zur Servoaufnahme weil die verwendeten ein kleinwenig kleiner sind:
    Name:  servorahmen.jpg
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    Nur für den Extrem-3d-Flug nötig - passende DES Servoarme (zum Vergleich der originale Servoarm in der Mitte):
    Name:  servohebel.jpg
Hits: 11924
Größe:  198,3 KB

    Werkzeug:
    • Cuttermesser + Montagewerkzeug
    • 30 Min. Epoxy (ich nehme nur das zum Bauen weil es wirklich beständig(!) aushärtet)
    • Sekundenkleber und Ponal Express
    Geändert von Gerd Giese (20.02.2011 um 14:37 Uhr) Grund: Loctite
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  6. #6
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    Hallo Gerd,

    interessantes Projekt. Ich habe gerade meinen Thunder 3D mit dem gleichen Motor fertig gestellt. Hast Du die Daten mit der 20 x 10 gemessen? Ich habe eine 20 x 10 XOAR (auch von Hacker) montiert und bei einer schnellen Standmessung mal eben 6600 U/min bei 107 A gemessen. Das war mit einer 90% geladenen Top Fuel 5000 (6s). Als Steller kommt bei mir der Hacker Master Spin 125 Opto zum Einsatz.

    Mein Thunder wiegt übrigens 4260 g.............(ohne Akku)

    Generell scheint das Gewichtslimit in F6A nicht überall gleich zu sein. Laut FAI ist es 6,5 kg und in CZ und enigen anderen Ländern wird das auch so gehandhabt. Bei uns kursiert immer noch 5 kg wobei ich in D garkeinen offiziellen Wettbewerb für F6A kenne. Wenn DU was weißt, dann bin ich für Infos dankbar.
    Freundliche Grüße,
    Christian Dini
    Verkaufe die "Schmiere Lo 100 in 1:2,3 zum Angebot
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  7. #7
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    Moin Christian,

    musste mich erst einmal schlau machen zur Thunder 3D und wurde bei RC-G fündig - wirklich hübscher Flieger!
    Das Mehrgericht sollte für den Antrieb gar kein Problem darstellen.
    Hast Du die Daten mit der 20 x 10 gemessen?
    ... ja habe ich - Typ: EM-E bzw. Metts und teilw. Fiala, hier als EM-E am YGE120HV:
    Name:  c50-20x10em-yge.gif
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    Bedenke:
    Das sind Mittelwerte, die sich bei ca. 50% Entladetiefe einstellen.
    Beim vollen LiPo, also Anfangs, kann es bis zu 10% höhere Stromaufnahme geben!

    ... und zu:
    Mein Thunder wiegt übrigens 4260 g.............(ohne Akku)
    Tuschee - datt versuche ich mit Akku ...
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  8. #8
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    Erklärungen zu den ... :

    Servos:
    Warum die Servo DES 678 BB, MG (Höllein: #7946) und keine z.B.: Servo DES 804 BB (Höllein: #7946)
    wie "normal" auf QR und SR vorgesehen. In Klammern dahinter das DES804 BB:

    Technische Daten zum DES678 BB MG:
    Gewicht und Abmessungen: 28g (48g), 32x16x33mm (40x19.5x40mm)
    Betriebsspannung: 4.8 - 6.0V
    Leerlaufstromaufnahme: ca. 7mA (8mA)
    Stromaufnahme max. 4.8/6.0V: ca. 790/1170mA (1430/1930mA)
    Stellmoment 4.8/6.0V: 61/75Ncm (85/98Ncm)
    Haltemoment 4.8/6.0V: 130/151Ncm (160/177Ncm)
    Stellzeit 4.8/6.0V: 0.14/0.11 Sec./40° (0.1/0.08 Sec./40°)
    Getriebematerial: Metall (Carbonit)
    Kugellager: 2

    Ich bin nicht der Hardcore 3D Flieger mit Ruderausschlägen jenseits der 45°! Im Gegenteil ... äh, das lerne ich wohl nie! Weich und flüssig entspricht meinem Naturell.
    Da ich schon (entgegen ALLER Prophezeiungen damals vor 2,5J) sehr gute Erfahrungen in der Angle-50E und den (zu) kleinen MPX-NANO pro MG digi 4 (22g/29x31x13mm KLasse)
    gemacht habe, gehe hier auch das "Risiko" ein, leicht(er) und mit immer noch kraftvollen Servos in der EF-EA300-70" unterwegs zu sein (2xQR/1xSR/2xHR).
    A-B-E-R: Für diejenigen, die vor haben 3D auf engstem Raum zu fliegen, sollten das Risiko mit den "Kleineren" NICHT am QR und SR eingehen (HR okay, da jedes Ruder einzeln angelenkt)!

    BEC bei 6s-Hochstromantrieben und fünf DiGi-Servos:
    Ich teste u.a. seit langem den JIVE und dessen BEC. Die hat mit Abstand die höchsten Reserven in der Dauer- als auch Impulsbelastung! Sie genießt bei derartigen
    Vorhaben mein volles Vertrauen. Wer mehr darüber wissen möchte kann hier gerne weitere Infos zu lesen:
    3A Impuls: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2056014
    Real: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2056184
    7,5A/15A: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2056983
    Name:  1024_bec-progbox_jive.jpg
Hits: 10444
Größe:  197,7 KB

    Ich werde ggf. einen Stützkondensator (LOW-ESR: 2,7mF/16V, s. Foto) an einem freien Empfängerausgang anschließen um die Rückimpulse
    (Gegen-EMK von den Servos) zu glätten. Litze ca. 3-5cm 0,34mm^2 und Goldstecker, Rückseitig mit einem Klettpunkt versehen.
    Name:  1024_blockkondensator.jpg
Hits: 11637
Größe:  199,0 KB


    5,8V:
    Als idealer Kompromiss zwischen schnellsten, kraftvollen Servo-Bewegungen und das Ausreitzen der max. Spannung von 6V werde ich mit der Prog-Disc. die BEC-Spannung
    am JIVE auf 5,8V programmieren!
    Name:  1024_bec-progbox-5_8v.jpg
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Größe:  197,9 KB


    Empfehlung der Controllerwege:
    Bitte IMMER einmalig den Knüppelweg für den Steller einlernen. Nur so ist ein "gezieltes" Anlaufen und steht's der volle Knüppelweg zum gefühlvollen Gasgeben möglich
    (-> keinen APL -Modus!).
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    ... nun wird es erst ...

    Zum besseren Verständnis hier noch einmal die Bauanleitung (zum Verfolgen):
    http://extremeflightrc.com/manuals/7...300_MANUAL.pdf

    Ich werde jetzt keine 1:1 Kopie der gut bebilderten Anleitung hier darstellen bzw. mit eigenen Fotos ablichten.
    Das Wesentliche und baubelgleitend sollte genügen.
    Änderungen bzw. Auffälligkeiten erscheinen selbstverständlich - wenn es geht mit Foto!

    (Apropos Foto: Die habe ich aus praktischen Gründen hinterher geschossen weil ich NIE garantieren konnte, dass Klebereste
    an meinen Fingern auf die Fotoausrüstung gelangen ... )

    Ruderhebel bzw. Anlenkungen (ab S. 4ff):
    (Tiefen-Anschlagnasen vorhanden ... watt'n Wort ...)
    Name:  1024_ea-gfk-ruderanlenkungen.jpg
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Größe:  198,9 KB

    Ein scharfes und möglichst spitzes Cuttermesser ist von Vorteil wer die Folie sauber
    an der Holzkontur einschneiden möchte - das stellt kein Problem dar und ist an sämtlichen
    Rudern und Rumpf-/Flügelteilen schnell erledigt (4 x QR / 4 x HR / 1 x SR).
    Die GFK Teile mit Schleifpapier (ca. 100 Körnung) etwas aufrauen an den Klebeflächen.

    Ich habe für die Klebungen 10Min. Epoxy von R&G genommen.
    Es hat eine angenehme Viskosität und man kann in Ruhe sämtliche Ruderhörner (RH) einbringen wenn man entsprechend vorgearbeitet hat.
    Tipp:
    Ruhig einmal vorher trocken probieren ob alle RH saugend passen! Die Anschlagnasen der RH verhindern ein zu tiefes Eintauchen in Verbindung mit den Führungsschablonen.
    Zum Ausrichten (paralleler Verlauf beider Hebel) sind lange (30mm) M3 Schrauben von Vorteil.
    Die seitlich durch die Löcher gesteckt, sichert eine gute Parallelität.

    Zwei in Spiritus getränkte kleine Lappen sind von Vorteil wenn es darum geht, überschüssiges Harz
    von der Folie zu wischen (einer zum Vorwischen, der andere zum Nachwischen).

    Hier für beide QR (Servo schon montiert) einmal abgebildet:
    Name:  1024_qr-anlenkg.jpg
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    Das gleiche für das HR. Hier sind zwei Servos für zuständig.
    Die HR sind schraubbar ausgeführt:
    Name:  1024_heck-sporn-komplett.jpg
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    Seiten Ruder Hebel:
    Die sollte man abschließend in Ruhe verkleben. Hier ist Vorarbeit nötig. Die RH sollten ohne großen Widerstand trocken in die Schlitze ein zuschieben sein.... was bei mir der Fall war.
    Sehr hilfreich sind Anschlagnasen der RH die "so" einen symmetrischen Sitz sichern
    (auf dem Kleinteilebild oben gut erkennbar)! Auch hier auf eine Parallelität der RH achten
    und das die Anschlagnasen der RH einseitig eingeführt werden.
    Überschüssigen Kleber wie mit den getränkten Lappen entfernen.

    Gut erkennbar - hier sitzt alles sauber ausgerichtet am SR:
    Name:  1024_heck-sr-2.jpg
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    ... gedreht:
    Name:  1024_heck-sr-3.jpg
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    Auffälligkeit - SR-RH:
    Name:  1024_heck-sr-4.jpg
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    Die RH für das SR sind etwas übermaßig, was aber kein Problem darstellt.
    Würde man die bis zur Anschlagnase anlegen hätte man unsymmetrisch raus schauende RH am SR-Ruderblatt!
    (Ein Bild vorher gut erkennbar)

    Stiftscharniere:
    Wer jetzt noch Lust hat kann die Stiftscharniere "einseitig" einkleben (wieder mit 10Min. Epoxy) und nach der Trockenzeit dann die Ruderblätter dazu.
    Von Vorteil ist, wenn im Gelenk ein winziger Silikonöltropfen schlimmeres verhindern kann !!!
    Sämtliche vorgetanzten Löcher passten perfekt. Hier musste nirgends getrickst werden damit die Ruderblätter bündig zu den Flächen am Ende abschließen.
    Hier das fertige Resultat mit fertigen RH:
    Name:  1024_schrnier-spaltabd.jpg
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  10. #10
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    Wenn sämtliche Ruder verklebt sind sollte - wer möchte - die Ruderspalte verschließen.
    Ich nehme dazu gerne Oracover "transparent - hier zu sehen:
    http://www.oracover.de/index.php/kat...ansparent.html

    Dazu schneide ich die passende Länge ca. 12mm-15mm breiten Streifen mit dem Cuttermesser ab.
    Über einem Tapetenlineal (besonders dünn) falte ich mittig die Folie so scharf wie es, damit sie anschließend ohne Murren gut im Spalt liegt.
    Mit zwei Tesastreifen (oben u. unten draufpappen) trenne ich die Schutzfolie und lege den "richtigen" Streifen ein.
    Anschließend lässt sich dieser gut heften bei ca. 125° - NICHT schrumpfen!
    Vorteil dieses Aufwandes - die Ruderwirkung ist einfach "knackiger" - ich fliege nur noch so!
    Hier hoffentlich gut erkennbar:
    Name:  1024_spaltabdeckung.jpg
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    Heckspornmontage geht leicht von de Hand. Das Material ich hochwertig und der Sporn aus CFK
    und geferdert ausgeführt. Der Halter wird mit drei selbstschneidenden Schrauben direkt ins Heck geschraubt.
    Der Unterbau ist aus härterem Holz. Trotzdem nehme ich gerne zusätzlich Sekundenkleber zum Aushärten der Gewindegänge.
    Anstelle des gedachten und Zweck entfremdeten Kugelkopfes - Führung des Federdrahtes vom Spronrad - habe ich lieber eine Einschrauböse aus der Grabbelkiste genommen.
    Schon das Eindrehen und Verkleben (Harz) geht leichter von der Hand und sieht auch "gewollter" aus!
    Name:  1024_spornrad.jpg
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  11. #11
    Moderator
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    Für mich ging es dann am FW weiter. Hier ist reine Schraubarbeit angesagt bis auf die Gummiverkleidung am FW-Rumpfübergang.
    Das Aufschneiden ist etwas mühsam - geht aber -- nicht zu tief einschneiden, nur einseitig!
    Verkleben kann man es mit Sekundenkleber oder klarem Pattex. Ich bevorzuge klaren Haftkleber (lüftet offen ab) weil er flexibel
    bleibt und das Material am Kleberand nicht eintrübt!
    Name:  1024_fw-befest.jpg
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  12. #12
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    Hi Gerd,

    sehr schöner Bericht bis jetzt. Du hast Dir sicher eins der besten Modelle dieser Klasse rausgesucht. Eine Frage: Für meine künftige 140er Sebart Su brauche ich auch solche Quetschhülsen. Wo bekommt man die denn? Habe nichtmal welche bei Lindinger gefunden...

    Gruß
    Julian
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  13. #13
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    Oops! Vollverkleidung

    Hallo Gerd,
    wie baut mann den mit einer Hand so ein Modell?
    Ich meine nur wegen Deiner Vollverkleidung.
    Gruß
    Johannes
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  14. #14
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    @Julian: Meinst du solche Teile?

    http://www.der-schweighofer.at/artik....5mm_10_stueck

    mfg Der Baron
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  15. #15
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    Hi,

    ja genau das habe ich gemeint. Vielen Dank. Nur wegen 1,90 6€ Versand zahlen ist auch doof. Hat das vllt schonmal jemand bei Lindinger bestellt? Bin ich blind? Sowas müsste Lindinger doch haben...

    Sorry für OT.

    Gruß
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