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Thema: Dr. Brosinger´s Jetwelt BAC 167 Strikemaster

  1. #1
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    Standard Dr. Brosinger´s Jetwelt BAC 167 Strikemaster

    Moin,
    die Saison kommt mit großen Schritten, und wie einige noch wissen, habe ich nach dem Dragon-Absturz noch eine arbeitslose AMT Pegasus HP im Regal. Als idealen Flieger für dieses Triebwerk hat sich der Jetwelt Strikemaster bewährt. Ein schöner Flieger mit entspannten Flugeigenschaften. Ich hatte nun die Gelegenheit eine fertige Maschine aus England in meine Werkstatt zu bekommen. Nach einer Saison auf der Insel und einiger Lagerzeit auf dem Kontinent ist es nun Zeit, eine Generalüberholung vorzunehmen. In diesem Sinne ist das hier weniger ein Bau- denn eher ein Renovierungsbericht.

    Gruß
    Brosi
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  2. #2
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    Standard

    Erstmal werden die Einbauten ausgebaut und der ganze Flieger einer strukturellen Inspektion unterzogen. Glück gehabt, der Vorbesitzer verfügte anscheinend über die Landekünste eines Herrn Finke hier muss nichts repariert werden. Insgesamt ist die Maschine schon jetzt in einem ordentlichen Allgemeinzustand.
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  3. #3
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    Standard ...

    Fast so schön wie ein TORNADO!


    Schön...
    Top Fuel Eliminator
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    Team Reinsteckefuchs
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  4. #4
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    Standard

    wird das Deine, Florian

    so als Tornadoersatz
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  5. #5
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    Standard

    Nein, der Flieger ist ausnahmsweise mal für mich

    Auf dem Baubrett liegt ja noch die prowler- und Florian möchte sicher nicht, dass ich sein neues Schätzchen so nebenbei zusammenklebe
    Dr. Brosi rät: Denken hilft !

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  6. #6
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    Standard

    Moin!

    Na der muss ja gut abgehangen sein. Das ist ja noch einer aus der ganz alten Serie und mit Holz-Rohr... Das würde ich bei der Revision wegmachen. Die Idee war ja ganz nett, aber cih glaube die die abgebrannt sind, hatten alle die Balsaröhre drin .

    Schade, dass es den neuen Strikemaster nicht von Rödel gibt!

    Gruß,

    David
    Alles Gute (kommt) aus dem Münsterland
    Noch eine Booster 160 zu verkaufen: http://www.rc-network.de/forum/showt...er-160-Turbine
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  7. #7
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    Standard

    Ja, das Rohr ist überflüssig. Ein weiteres Manko ist natürlich, dass der Rumpf am Ende geschlossen ist. Das muss auch geändert werden.

    Ich hatte auch die Überlegung einen neuen Bausatz zu nehmen, bei Peter liegen noch ein paar auf Lager, aber das hätte wieder Bauerei bedeutet und ich will Florian ja nicht übermäßig warten lassen

    Zu Rödel und deren Geschäftspraxis "hinter den Kulissen" sage ich jetzt mal nichts....

    Gruß
    Brosi
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  8. #8
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    Standard

    Fein Brosi ,ich warte bis Generic-Fly (Volkmar) seine neue Strikemaster fertig hat ,und dann werde ich auch im Strikemasterclub sein....
    Meine wird so aussehen..http://www.airventure.de/riat2004/ri...rikemaster.jpg
    Gruß Frank
    Regie/Head-Casting Director/Team Reinsteckefuchs
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  9. #9
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    Standard meine

    hier meine, Original und Modell.
    Mitflug
    http://www.youtube.com/watch?v=lco9LEyF9iA
    Cockpit ist aber jetzt ausgebaut.
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  10. #10
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    Standard Und wenn wir schon dabei sind, das ist meine

    Hy Striky-Fans,
    das hier ist meine. Ist die Voll-GfK-Version die kurze Zeit von Rödel produziert wurde. Fliegt einfach supergeil und ist absolut problemlos bei der Landung.
    Name:  k-BAC-167-4.JPG
Hits: 1581
Größe:  18,1 KBName:  k-BAC-167-7.JPG
Hits: 1587
Größe:  40,0 KB

    noch ein Filmchen


    Grüße
    Armin
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  11. #11
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    Hallo,

    hier meine dicke Berta
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  12. #12
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    Standard

    Das sind doch mal schöne Flieger. Ich habe meinen an ein paar Stellen etwas nachgeklebt. Die Schwachstelle am hinteren Flächenansatz habe ich mit zwei Lagen CfK und einem Halbspant verstärkt. Vorne in der Nase habe ich die Strakes-Befestigungen ordentlich eingeharzt. Das sollte nun halten. Wenn alles trocken ist, wird der Innenraum mit einer Lage Primer und etwas Granitspray aufgehübscht.

    Gruß
    Brosi
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  13. #13
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    Standard

    Für die Einbauten habe ich neue Bretter gefertigt und grundiert. Das Schubrohr habe ich mal ausgebaut- ich glaube ein Einwandiges Rohr mit einem Hüllrohr aus Bals ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Werde wohl nächste Woche mal bei Turbodiddi anrufen ob er noch ein passendes Rohr hat.
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  14. #14
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    Standard Mehr Schein als Sein

    Na dann möchte ich hier mal auf Drängen einiger Bekannter das Aufmöbeln meiner Strikemaster dranhängen ( wobei ich eigentlich lieber auf dem Platz oder in der Werkstatt stehe), um damit vielleicht einige Impulse oder Erfahrungen an andere weiter zu geben.
    Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Jetwelt Strikemaster für mich ein Modell ist, das es auch heute noch verdient , deutlich mehr Beachtung zu bekommen. Das Ding fliegt wie eine Oma (so mag ich das Jetfliegen!) und ist dabei so gutmütig, dass viele der sogenannten Trainer dagegen zickische Biester sind; von der Optik ganz zu schweigen!
    Im Vergleich zu dem optisch verwandten “ In- Modell“ Tutor erscheint mir persönlich die Strikemaster gar deutlich eleganter und wirkt noch größer!

    Generell baue ich Modelle gerne von Grund auf selber auf; dann sind sie auch so, wie ich mir das vorstelle. Durch mein F3A-Engagement verbleibt dazu in anderen Modellkategorien aber nicht immer Zeit.
    Die Jetwelt Strikemaster habe ich in sehr guter Grundkonstitution gebraucht erworben.
    Alles war an der Strikemaster solide und fachkundig gemacht; manches in meinen Augen aber etwas lieblos (wenn auch durchaus funktionell).
    Eine optische Aufwertung bot sich also an; zudem stand trotz verbessertem „Scale-Look“ ein praxisgerechter Einbau aller Teile im Lastheft.
    Ich mag es nicht, wenn man nicht an alle Systeme ohne viel Schrauberei rankommt, das hat sich nicht bewährt.
    Der Innenraum wurde also aufgeräumt; gleichzeitig diente das willkommener Maßen dazu, das Modell auch im Detail kennenzulernen. Eine solch komplexe Sache wie ein Turbinenmodell sollte man schon in allen Einzelheiten kennen, um Störungen auch gezielt vorzubeugen bzw. beheben zu können.
    Kaufen und Fliegen bringt mit Sicherheit keinen dauerhaften Erfolg. ( auch ein Missstand der Schaumwaffel-Zeit, das m.E. dem Modellbau mittelfristig nicht gut bekommt.)
    Das Aufräumen sah nach Vollendung schon mal ganz gut aus, also lohnte das Weitermachen.
    Die Lackierung meiner Strikemaster einschließlich Weathering war bestens. Dennoch wollte ich die Ausdrucksstärke durch kleinere Details noch verbessern.
    Vorgabe dabei war ein realistischer Eindruck ohne Ansprüche von Scale-Bewerben.
    Also habe ich mich den Beplankungsstößen ( weitgehend nach Gutdünken und nur in Anlehnung an das Original) angenommen.
    Mit der Rückseite einer Messerabbruchklinge und biegsamem Stahllineal wurde die Lackschicht vorsichtig bis auf die Grundierung eingeritzt; eine Verletzung der Gewebestruktur findet dadurch nicht statt; deshalb sind auch keine Festigkeitsnachteile zu erwarten.
    Anschließend erfolgte die Auffüllung der Ritze mit einem dünnen, wasserfesten Lackmalstift; ebenso wurden die Beplankungsstöße auf der Fläche aufgebracht.
    Was noch fehlte, waren die Nieten. Hier habe ich mit nicht die Mühe mit der bekannten Weißleimmethode angetan, sondern die Dinger einfach punktuell mit dem Lackmalstift imitiert; das sieht m.E. ausreichend gut aus.
    Im Hubschrauberzubehör (SSM) fand ich zufällig noch Scharnierimitationen.
    Gefunden war zugleich bestellt; die sind zwar ganz und gar nicht original aber mir gefallen sie und einen Scale-Eindruck vermitteln sie zumindest für den Unbedarften absolut.
    Blieb also noch das Cockpit.
    Was dort serienmäßig für viel Geld angeboten wird, überzeugte mich in keinster Weise.
    Also war ein Selbstbau /-zusammenstellung angesagt.
    Die große, unten verschlossene Kabinenhaube war bislang praxisgerecht mit nur einer Schraube abnehmbar und legte dann großzügig den kompletten Innenraum frei.
    Das sollte so weit wie möglich auch beibehalten werden.
    Als Befestigung für die anvisierten zwei Pilotensitze bot sich das Akkubrett an.
    Die Auswahl an Schleudersitzen ist nicht allzu reichlich, dennoch findet man über die Internet-Suchfunktionen den einen oder anderen Anbieter von Sitzen in verschiedenen Maßstäben.
    Für die Strikemaster im Maßstab 1:4,5 wurde ich bei Airworld fündig und orderte zwei Hawk -Schleudersitze. Vielleicht eine Generation moderner, aber wen stört es oder besser, wem fällt der Unterschied wirklich auf?
    Die Sitze wurden geringfügig umgeändert und passten miteinander verbunden side by side nach knapp einer Stunde hervorragend in die Strikemaster.
    Die komplette „Sitzbank“ wird mit zwei Schrauben befestigt, welche gleichsam noch das herausnehmbare Servobrettchen sichern.
    Den passenden Piloten wählte ich aus verschiedensten Angeboten bei MAC aus. Ihm wurden die Beine amputiert, da unnötig. Auf den zweiten Piloten verzichtete ich in erster Linie aus Gewichtsgründen; der gesamte „ Scale“-Ausbau sollte sich im Rahmen des bislang installierten Zusatzballastes bewegen und kein entscheidendes Mehrgewicht bringen. Okay, billiger war es auch noch und zudem ist die Sitzfläche des Airworld-Schleudersitzes auch ohne Pilot eine Augenweide. Was noch fehlt, ist ein zweiter, maßstabsgerechter Gurtsatz.
    Die große Kabinenhaube der Strikemaster wurde mit einer Sprengschnur (zurechtgeschnitten aus dem Hawk –Satz von Schneider-Decals ) aufgewertet. Ich habe sogar ein Originalbild mit Sprengschnur gefunden; auch wenn es keine gegeben hätte, hätte ich darauf nicht verzichtet, weil es einfach gut aussieht und generell kaum einer (außer den echten Kennern) an der Scalehaftigkeit zweifelt.
    Der geschlossene GFK Habenrahmen wurde unten so weit geöffnet, dass alle Freiräume zwischen und hinter den Schleudersitzen bei aufgeschobener Haube noch abgedeckt sind.

    Blieb noch das Cockpit. Im Internet finden sich ja schnell entsprechende Bilder des Originals.
    Ich formte das Cockpit aus 3 mm Depron und besprühte das Ganze mit Strukturlack „Graphit“ aus einer Baumarktdose. Diese Farbe eignet sich ganz hervorragend auch für Innenrumpflackierungen; selbst größere Unebenheiten ( oder Klebereste von ursprünglichen Einbauten/Spanten werden optisch fast unsichtbar überdeckt. Bitte dünn in mehreren Schichten lackieren, sonst dauert die Trocknung eine halbe Ewigkeit. Der Lack ist jedoch nicht kraftstofffest und muss beispielsweise im Motorraum mit Klarlack oder Epoxidharz überstrichen werden.
    Den geriffelten Kantenschutz fand ich im Metallgewerbe; im Modellbaubereich bietet beispielsweise Delro ähnliche Kantenschutzgummies an, die sich auch hervorragend zum Einfassen jeglicher Ausschnitte eignen ( Lüftungsausschnitte, Spinner/Prop-Ausschnitte etc.).
    Dieser Schutz hat mir so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe, das Cockpitpanel zweigeteilt aufzubauen; oben finden sich nun, abgesetzt vom eigentlichen Panel einige Schalter.
    Beim Panel dachte ich an einen Selbstbau. Instrumente in vielfältigster Art und Ausführung bekommt man bei etlichen Herstellern.
    Dann stieß ich per Zufall auf die Seite von Scale-Cockpits. Schnell war abgeklärt, dass auch Phantasie-Panels jeglicher Form auf Kundenwunsch erstellt werden.
    Ein Sperrholzdummy des abgewinkelten Panels war fluchs an den Hersteller geschickt; für die restliche Gestaltung ließ ich Scale-Cockpits freie Hand; es sollte nur gut und so aussehen, als ob!
    Als Liefertermin wurden 3 Wochen zugesagt. Dann Funkstille.
    Ich wollte es nicht glauben, aber einen Tag vor Ablauf der zugesagten Lieferfrist erging eine kurze mail mit Versandbescheinigung an mich und 3 Tage später hielt ich das genau passende Panel in den Händen.
    Das sah schon mal sehr,sehr gut aus; weitaus besser als ich das jemals selbst hinbekommen hätte und weitaus billiger als der Kauf von Einzelinstrumenten!! Zusammen mit den bestellten Steuerknüppel und der Mittelkonsole ergab sich inkl. Porto gerademal ein Gesamtpreis von 140.- Euro, wobei auf das Panel ca. 70 Euro fielen. Es passte so exakt wie mein Muster.
    Als ich mich dann mal mit dem Originalpanel beschäftigte, musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass sich Scale-Panels daran so stark orientiert hatte, dass es mir im Nachhinein sogar wurmt, das Oberpanel getrennt aufgebaut zu haben. Das Panel ist sehr nahe am Original; der Hersteller hatte nach Auftragserteilung selbstständig recherchiert und mehr als von mir gefordert bzw. erwartet in Richtung Scale gearbeitet. Kompliment!
    Lediglich ein Paar Gebrauchsspuren wurden noch aufgebracht und das Ding dann einfach
    in meine Cockpitverkleidung aus Depron geklebt.
    Insgesamt steht das Kaufcockpit von Scale-Cockpits ín einem hervorragenden Verhältnis zum optischen Gewinn und liegt preislich weit unter dem, was mir als Allerwelts –Seriencockpit angeboten wurde.
    Die Kabinenhaube wurde außen noch mit Schrauben M1,6 aufgemöbelt; schaut auch ganz gut aus.

    Die Anschlüsse zum Betanken von Gas, Luft, Rauch und Kerosin wurden mit selbstschließenden Festoventilen nach außen an den seitlichen Vorderrumpf gelegt; ebenso das Manumeter der Druckluft.
    Das ist in meinen Augen ganz und gar nicht störend; es verringert den Scale-Eindruck eigentlich nicht, bringt aber wirkliche Servicefreundlichkeit. Und sollte im Falle eines Falles doch mal was während dem Flugbetrieb zu überprüfen sein: die Kabinenhaube samt Cockpit ist schnell mit einer Schraube gelöst und nach zwei weiteren Schrauben steht ein besserer Zugang wie bei jedem Zweckmodell zu allen Einbauten bereit.

    Eigentlich hasse ich diese Smoker, weil dadurch ganz schön Schmaddel auf den Modellen klebt.
    Beim Jet ist das anders, dort wird hinten, außerhalb vom Rumpf in den heißen Abgasstrahl eingespritzt.
    Die noch im Fundus rumliegende APS-Pumpe ( die schöne alte mit Gehäuse und integriertem Absperrventil ) war wie gemacht für den Einbau in die Strikemaster. Schon beim ersten Probelauf war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden ( die Nachbarn wohl weniger, aber wenn der Test nicht notwendig gewesen wäre, hätte ich ihn nicht durchgeführt!)

    Die drei 3-Watt E-Mitter-Scheinwerfer in der Nase wie auch die beiden Positionsleuchten an den Flügelenden wurden durch ein rotes Rundumlicht auf dem Rumpf ergänzt; das ganze wird von einer Optotronix-Elektronik angesteuert und ist auch bei grellem Sonnenschein wirklich sehr gut sichtbar.

    Selbstredend wurden alle Servoverbindungen durch MPX-Stecker grün selbstschließend ausgebaut.
    Ich brauche nun eben nur das Höhenleitwerk und beide Außenflügel aufzuschieben und alle elektrischen Leitungen schließen automatisch an. Dieser einmalige Aufwand lohnt allemal; Verwechselungen, Kabelbrüche oder einfach die Mühseligkeit jedes Aufrüstens sind damit aus der Welt.

    Aus einem handwerklich solide gemachten Modell ist so in kurzer Zeit mit akzeptablem finanziellen und zeitlichen Aufwand ein absoluter Eycatcher entstanden, dem man auf den ersten Blick jede Scale-WM-Teilnahme zutraut.
    Dennoch ist meine Strikemaster schneller als jeder Trainer aufgebaut und überzeugt dabei durch einfachste Handhabung ( alleine das Reinschieben in den Van auf dem am Flügelstummel des Rumpfes installierten Einziehfahrwerk ist die reine Freunde), eine hervorragende Servicefreundlichkeit durch gute Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit aller Einbauten sowie durch Robustheit ( kurze Fahrwerksbeine die auch ohne Verkleidungen nicht wie Stelzen wirken).
    Die „Oma“ ist für mich weitmehr als das ideale Einstiegsmodell mit Scale-Ambitionen in die Jetwelt ist.
    Fliegerisch ist meine Oma eine Erholung für meine Kunstflug gewöhnten Finger.
    Euideutiges Prädikat: sehr empfhelenswert und " jederzeit wieder".

    Die Bilder 1-3 zeigen den Kaufzustand; die weiteren Bilder den beschriebenen Ausbau.
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  15. #15
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