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Thema: Welches Profil für F3AX-Modell?

  1. #1
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    Ich bin dabei mir ein F3AX-Modell mit ca. 2500mm selbst zu bauen, nun stellt sich die Frage des Profils. Das Modell ist nicht für 3D gedacht, sondern ausschließlich für klassischen Kunstflug. Gute Roll- und Snapeigenschaften sollte die Maschine haben.
    Welche Profile wären dafür besonders geeignet.

    Danke für die Hilfe
    Gruß
    Hans
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  2. #2
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    Hallo Hans,

    NACA 0064 (innen 13 % und aussen 11 % würde ich sagen).

    Un die Nasenleiste spitz wie eine Rasierklinge scheifen.

    Man sieht sich vielleicht beim Wettbewerb F 3A/X

    Gruss

    PW
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  3. #3
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    Unwissender on:

    "Un die Nasenleiste spitz wie eine Rasierklinge scheifen." ????

    Endleiste erscheint mir logischer!

    LG

    Max
    Das menschliche Gehirn eignet sich nicht zum Denken und diente ursprünglich vermutlich dazu das Blut zu kühlen. Es hält Grösse allein für erstaunlich.
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  4. #4
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    Hallo Max,

    richtig: Die Nasenleiste und nicht die Endleiste!

    Schon die die Endleiste bei einer richtigen Extra gesehen ?? Oder beim WM Modell von Paysant Le-Roux ?? Die Endleiste ist hier richtig dick, nicht dünn.

    Gruss

    PW
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  5. #5
    User Avatar von Steffen
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    Hi,

    wobei die dicke Endkante bei der echten Extra hauptsächlich für Handkraftverläufe ist, die man am Modell ja nun nicht braucht

    Für das Modell ist eher deadband-Vermeidung interessant, was allerdings bei den 64er Serien von NACA kein Problem darstellt.

    Aber warum denn so scharfe Nasen? Ein 64-012 reisst doch wohl eigentlich hart genug ab, oder braucht man wirklich ein noch deutlich aggressiveres Verhalten?
    Meine Erfahrungen zielen da eher in Richtung Probleme beim Stoppen der gerissenen.

    Ciao, Steffen
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  6. #6
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    Hallo
    Jetzt wirds für mich kompliziert.
    Was bitte ist den der Handkraftverlauf?
    Gruß
    Hans
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  7. #7
    Vereinsmitglied Avatar von Kenia
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    Oops!

    HALLO JOHANN
    DIESE GANZEN FACHAUSDRÜCKE HALTE ICH AUCH FÜR ÜBERTRIEBEN ABER DAS NACA0064 IST SCHON DAS BESTE WAS DU NEHEMEN KANNST ICH WÜRDE ES ALLERDINGS NUR ZUM RANDBOGEN HIN RARSIERKLINGENSPITZ SCHLEIFFEN UM EINE BESERE SNAP FUNKION ZU BEKOMMEN HABE ICH BEI MEINER EXTRA VON RALLE AUCH NACHTRAGLICH GEMACHT WAS WUNDER GEWIRK HAT MFG KENIA

    P.S.WIR SEHEN UNS AUF NEN X WETTBERWERB
    MFG Thomas Deinert

    CELOX Projekt
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  8. #8
    User Avatar von Steffen
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    Original erstellt von Hackl_Johann:
    Was bitte ist den der Handkraftverlauf?
    Der Kraftverlauf am Knüppel über den Ausschlag in den verschiedenen Flugzuständen.

    Ist für Modellfugzeuge eher uninteressant.

    @Kenia: schrei nicht so
    Fachausdrücke lassen sich halt nicht vermeiden, wenn man nicht einen ganzen Roman schreiben will.

    Ich würde jedenfalls nichts spitz machen. Da gibt es gezieltere Beeinflussungen.

    Ciao, Steffen
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  9. #9
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    Hallo Steffen,

    bin ja kein "Aerodramatiker" wie Du weißst.

    Ich kann nur meine Erfahrungen mitteilen bzw. dass, was momentan so geflogen wird.

    Und da sind recht dicke Endleiten (bis zu 5 mm) und extrem spitze Nasenleisten in.

    Versuche haben in der Praxis gezeigt, dass das Abreißverhalten also auch Stoppverhalten im Bereich F 3A damit sich deutlichst verbessert.

    Zum Teil werden auch extrem dünne Profile gefolgen. Der Fuchs-Laser hat nur einen 9% tigen Flügel. Ansonsten wird innen 13 und aussen 11 % verwendet und die Nasenleiste spitz geschliffen.

    Es gab Modelle (z.Bsp. der Voll GFK SCALAR von PAF), der riss ganz schlecht ab und die Piloten haben aussen am Flügel ein ca. 20 cm Bowdenzugröhrchen mit Tese geklebt (also direkt vor die Nasenleiste) und dann riss der Flieger problemlos ab.

    Wie gesagt, bin nur Jurist und kein Aerodynamiker.

    Vielleicht kannst Du dieses erklären.

    Gruss

    PW
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  10. #10
    User Avatar von Steffen
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    Hi Peter,

    Hm, das irritiert mich ein wenig.

    Ich wüsste keinen Grund, warum die dicken Endleisten einen Vorteil beim reissen geben sollten, andererseits ist dynamische Flugmechanik (und gerissene Rollen sind im Sinne der Flugmechanik ziemlich dynamisch ) wohl auch ein Ding, das nicht gerade mit einfachen Profiltheorien zu erklären ist.

    Sehr dünne Hinterkanten würde ich aber ebenfalls nicht wählen, um ein anderes Problem sicher zu vermeiden: deadband ist der Effekt, dass um den Anstellwinkel 0 herum der Auftrieb bei kleinen positiven Anstellwinkeln negativ wird und umgekehrt (das war jetzt nicht verschrieben!)

    Man erhält dadurch natürlich einen labilen Zustand um Auftrieb = 0 herum, was in senkrechten Phasen echt lästig sein könnte.

    Insbesondere die 4stelligen NACA-Profile leiden darunter.

    Allgemein sind Flugeigenschaftsfragen sehr schwierig zu planen, zumal sie natürlich massiv dem Geschmack des Piloten unterliegen.

    Zum Scalar:
    Das Profil auf dem Scalar ist auch glaube ich kein echtes 64012, habe es aber noch nicht geprüft. Es erscheint mir deutlich abgerundet (frei nach dem Motto: ein NACA 64012mod kann alles sein, von Baufehler bis ganz was anderes). Müsste ich mal messen.

    Auf jeden Fall ist mir die Methode der nachträglichen Änderung der Nasenkontur lieber, weil sie sehr feinfühlig angepasst werden kann. Macht man die Nase gleich scharf, kann man sie nachher nicht so leicht rund machen.
    Das ist übrigens bei den großen auch so üblich, nennt sich da "Stall-Strip".

    Prinzipiell würde ich daher mit einem 640xx anfangen und die Nase nachträglich mit kleinen dreikantleisten modifizieren, bis mir das Verhalten gefällt.

    Aber das ist sicherlich eine Geschmacksfrage.

    Ciao, Steffen
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  11. #11
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    Lächeln

    Hallo Acrobaten,

    ich bin über diesen thread gestolpert bei der Suche nach einem geeigneten Profil für ein 1,5m Kunstflugmodell.
    @Peter:
    -Ist das von dir vorgeschlagene NACA 0064 das gleiche wie ein NACA 640XX? Ersteres finde ich in meiner Profildatenbank nicht.
    (Habe gerade dein Buch "RC-Luftacrobatic" gelesen, großes Lob, hat mir sehr weitergeholfen)

    Sind eure Tipps zu Profilwahl und Profildicke auch auf ein 1,5m Modell übertragbar?
    Liege ich richtig, dass diese Profile ausschließlich für den klassischen Kunstflugstil geeignet sind und für den modernen freestyle Kunstflug oder wie immer man das nennt wegen der scharfen Abrisseigenschaften ungeeignet sind?
    Da ich Kunstflugneueinsteiger bin, kann ich noch nicht sagen, welche Sparte mich mehr reizt. Gibt es Profile, die einen guten Kompromiss darstellen (NACA 0015 ? )

    viele Grüße

    Hoschi
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  12. #12
    User Avatar von Steffen
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    Ist das von dir vorgeschlagene NACA 0064 das gleiche wie ein NACA 640XX?
    Ja, das ist gemeint. Ein NACA 0064 wäre ja ein vierer-NACA mit 64% Dicke
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  13. #13
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    Hi Steffen,

    wie ist das mit dem Abreisverhalten? Reist ein Profil mit scharfer Nase früher ab (bei kleinerem Anstellwinkel), oder ist mit gutem Abreisverhalten ein schlagartiges Abreisen gemeint? Besteht bei solchen Profilen dann auch die Gefahr, das mein Modell ungewollt abreist, z.B. wenn ich zum Quadratlooping viel Höhe ziehe?

    Gruß

    Hoschi
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  14. #14
    User Avatar von Steffen
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    Moin Hoschi,

    Ich war ein paar Tage zum Abreissen weg

    Ein ansonsten gleiches Profil reisst mit spitzerer Nase normalerweise bei kleinerem ca ab.

    Ansonsten ist die spitzere Nase nicht pauschal empfindlicher, speziell die Art des Abrisses ist auch von der Kontur des Tropfens abhängig.

    Durch ein besseres abreissen, was man für Snaps braucht, gibt es natürlich immer den Nachteil, dass auch in engen Radien ein Abriss möglich ist.

    Das passende Maß zu finden, ist das Problem und ist vom eigenen Flugstil aber auch von dem momentan bei Schiedsrichtern angesagten Stil abhängig.

    Ciao, Steffen
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