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Thema: Was tun nach dem Tsunami mit den AKWs in Deutschland?

  1. #856
    User Avatar von BZFrank
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    Zitat Zitat von Okke Dillen Beitrag anzeigen
    Neenee, Irrsinn wurde nur neu definiert und ein neuer Grenzwert festgelegt...
    Oder so... so ein nuklearer Antrieb ist bestimmt CO2 und NOx neutral.

    Hier noch etwas mehr zu der Geschichte in Russland:

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...terlassen.html
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  2. #857
    User Avatar von Ungustl
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    Der Staat der das Potenzial der Kernkraft nicht nützt, ist ein Idiotenstaat.
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  3. #858
    User Avatar von BZFrank
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    Zitat Zitat von Ungustl Beitrag anzeigen
    Der Staat der das Potenzial der Kernkraft nicht nützt, ist ein Idiotenstaat.
    Was zivile Nutzung angeht geb ich dir Recht, für Grundlast solange es nichts besseres gibt (Fusion). Aber ob man jetzt auf jeder Seite x-tausend Atomsprengköpfe braucht und einen solchen "offenen" Nuklearantrieb, stelle ich mal in Frage.
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  4. #859
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    Zitat Zitat von Ungustl Beitrag anzeigen
    Der Staat der das Potenzial der Kernkraft nicht nützt, ist ein Idiotenstaat.
    Na das ist doch mal eine klare Ansage! Da brodelt es so richtig vor Ahnung!

    Dann hast du bestimmt auch ein passendes Statement zum Thema Asse (Achtung, das ist ein Link zu einer Greenpeace-Seite! Ok, für dich noch einer zu Wikipedia)

    ...und auch eins zum Thema Halbwertszeit, wahrscheinlich entlarvst du das alles ganz souverän mit nur einem einzigen Satz als Fake-News.


    Falls es nicht zu trivial für dich ist, beschäftige dich mal mit Thorium und warum das nie etwas wurde. Aber das weißt du natürlich alles. Falls nicht, gebe ich dir noch ein Stichwort mit: Waffentauglichkeit.

    MfG,
    o.d.


    PS: sollten Zweifel bestehen, dieser Beitrag enthält erhebliche Spuren von Ironie und Sarkasmus.
    Und: Menschen sind keine geeignete Spezies für den Umgang mit derlei Materialien. Zu korrupt.
    Glotze aus - Hirn an!
    Lebst Du schon oder hockst Du noch vor der Glotze?
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  5. #860
    User Avatar von Unka
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    Jedenfalls ist ein Staat der das volle Potential der Atomenergie nutzen will ,obwohl er Wind und Sonne satt hat , kein Idiotenstaat sondern ein Gottesstaat.
    -Läuft aber wohl auf das Gleiche raus.
    Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. ***
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  6. #861
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Sehe ich ähnlich wie Okke Dillen.

    Bezüglich der Nutzung von Kernkraft bleiben einfach zu viele Fragen offen, insbesondere zur sicheren Entsorgung des über viele Jahrtausende strahlenden Mülls aus den Kernkraftwerken sowie des ebenfalls strahlenden Materials aus dem Abbau der Kraftwerke selber. Es gibt ja - zumindest in Deutschland - nach wie vor kein sicheres Endlager, der Müll wird weiterhin in Zwischenlager direkt an den Kernkraftwerken gelagert. Und billig war und ist die Nutzung der Kernkraft noch nie, denn die bisher errechneten und ausgewiesenen Zahlen sind einfach unvollständig, weil sie eben nicht die Entsorgung des Mülls mit einschließen. Das darf sowieso die Allgemeinheit bezahlen, die Energiekonzerne halten sich da elegant raus.

    Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn der Staat eher mehr Aufwand und Geld in erneuerbare Energien steckt, so dass nicht mehr auf Kernkraft gesetzt werden muss. Die Menschheit hat bereits zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie mit den strahlenden Hinterlassenschaften der Kernenergie nicht kompetent umgehen kann, jedenfalls nicht über längere Zeiträume. Und darauf zu hoffen, dass irgend jemand mal eine zündende Idee hat wie man das Problem löst wäre mir definitiv zu unsicher, um damit erst mal weiterzumachen.

    Gruß, Karl Hinsch
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  7. #862
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    ging mir auch so Karl. Nur, sind wir mit dieser Ansicht noch auf der Höhe der Zeit,
    oder ist die Entwicklung weitergegangen? Sollte es tatsächlich neue AKW Technik
    geben, die prinzipbedingt nicht explodieren kann und dann auch noch verbrauchte
    Kernstäbe alter AKWs als Brennstoff nutzt, der danach evtl. nicht mehr
    Jahrtausende strahlt, sondern wesentlich kürzer, dann könnte man schon ins
    Grübeln kommen. Man liest ja davon, freilich ohne im Detail Bescheid zu wissen.
    Christian
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  8. #863
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Christian,

    tja, hab ich auch schon von gehört, aber momentan sind das wohl eher Vermutungen was man noch so machen könnte. Sowas gab´s in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mal (z.B. Stichwort Kernfusion), hat sich aber letztendlich nie bewahrheitet.
    Ich persönlich finde es eben etwas zu dünn einfach weiterzumachen und weiteren strahlenden Müll zu erzeugen mit dem Argument, dass es irgendwann mal schon eine Lösung für das Entsorgungsproblem geben könnte (verbuddeln, wieder aufbereiten, erneut auf andere Weise nutzen).

    Gruß, Karl Hinsch
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  9. #864
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    Zitat Zitat von zettl57 Beitrag anzeigen

    Sollte es tatsächlich neue AKW Technik geben, die prinzipbedingt nicht explodieren kann ... ... freilich ohne im Detail Bescheid zu wissen.
    Auch die bisherigen AKW können prinzip bedingt nicht explodieren.
    Auch in Japan gab es ja lediglich eine Wasserstoffgas Verpuffung bei der mal gerade das Dach weg flog.
    Die Reaktoren glühen ja noch ein paar Jahre ....

    Sigi
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  10. #865
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Sigi,

    klar, Kernkraftwerke explodieren nicht wirklich im kerntechnischen Sinne (=Atombombenexplosion), können aber bei einem ernsten Störfall doch beachtliche Verstrahlungen auch der weiteren Umgebung verursachen. Beispiele dafür gibt´s leider so einige, siehe Fukushima oder Tschernobyl. Daneben gibt aber auch so einige kleinere Unfälle mit beachtlicher Verseuchung der Umgebung. Für mich ist diese ganze Technologie einfach nicht durch den Menschen handhabbar, jedenfalls nicht wenn man den dabei erzeugten, strahlenden Abfall berücksichtigt. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach so bald wie möglich damit aufhören Kernkraftwerke zu betreiben und weiteren Müll zu erzeugen.

    Gruß, Karl Hinsch
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  11. #866
    User Avatar von Bushpilot
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    Zitat Zitat von Karl Hinsch Beitrag anzeigen
    ... insbesondere zur sicheren Entsorgung des über viele Jahrtausende strahlenden Mülls
    Hmm… ob das Zeug nun Jahrtausende oder Jahrhunderttausende Jahre vor sich hin „leuchtet“ oder nicht, das sollte nicht das Problem sein: So lange hält der Mensch ja eh nicht mehr durch.
    Die Frage ist nur, wo man das Zeug hin feuert ohne das Ende der Menschheit noch zusätzlich zu beschleunigen.
    MfGaNAM
    Thomas
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  12. #867
    User Avatar von BZFrank
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    Zitat Zitat von Karl Hinsch Beitrag anzeigen
    tja, hab ich auch schon von gehört, aber momentan sind das wohl eher Vermutungen was man noch so machen könnte.
    Na, da muss ich aber mal einschreiten, denn diese Methoden sind kein "Vermutungen", sondern wissenschaftlich erforscht, bereits im Einsatz oder zumindest im Stadium ihrer technischen Umsetzung. Nur nicht in Deutschland.

    https://de.statista.com/statistik/da...enen-laendern/

    Hierzulande wird alles was "Atom" ist schlechtgerednet und stattdessen auf die, wenn schon nicht effektiven dann doch wenigstens moralisch einwandfreien, "Erneuerbaren" gesetzt. Keine Techniker führen diese Diskussion, sondern Leute die meinen, dass das Stromnetz der Speicher sei, Akkus mit Kobolden gefüllt und installierte Leistung nicht von monentaner Leistung zu unterscheiden in der Lage sind.

    Da "Erneuerbare" keine dauerhafte Energieversorgung sicherstellen können, passende Speicher nicht in Sicht sind, und daher baucht es das Ganze als konventionelle Kraftwerke daneben "nochmal". Eine Stütze davon sägt man gerade ab (AKWs), die andere (Kohle) bald drauf.

    Selbst heute funktioniert das deutsche Netz nur durch Importe zuverlässig, nimm z.b. die letzte April-Woche in 2019 als wir nahezu täglich aus Frankreich bis zu 80%, davon das meiste "Atomstrom", importieren mussten, damit die Stromversorgung hierzulande nicht zusammenbrach. Sicher wird auch an sonnigen, windigen Tagen Strom exportiert, aber dafür müssen wir im Gegensatz zu dem importieren, teueren Strom sogar noch draufzahlen, damit an ihn uns abnimmt, denn der wird dann eben nicht woanders gebaucht. Jetzt gehen noch die verbleibenden AKWs bei uns vom Netz, dann wirds richtig lustig und teuer.

    Angekündigt ist dann bereits Verbraucher zu- oder abzuschalten. Was nichts andere bedeutet, als dass dem Verbraucher verbindlich vorgeschrieben werden kann, wann er Strom nutzen darf und wann nicht. Was heute im Notfall ausnahmsweise mit stromintensiven Betrieben nach Absprache erfolgt, wird dann der Regelfall, zuhause wie auch in Büros und Unternehmen.

    Die grosse "Vermutung" ist nämlich ob man eine Volkswirtschaft mit Wind und Solar am Laufen halten kann. Und das ist keineswegs klar.

    Kein anderes Land folgt dem deutschen Weg. Fragt dich mal warum. Insofern erscheint mir der Weiterbetrieb der AKWs in Deutschland und Einkauf der Technik zur Transmutation der Abfälle (wir haben keine Atom-Industrie mehr, noch nennenswerte Forschung dazu) durchaus sinnvoll. Was natürlich erst passieren wird, wenns mal einen tagelangen Blackout geben wird und die Scherben zusammengekehrt werden.
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  13. #868
    User Avatar von Unka
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    Hallo Frank,

    hier war die Rede von neuen Atomtechnologien, die die bekannten und viel zu große Risiken vermeiden.

    Deine Statistik enthält aber die ganz normalen Atomreaktoren. Und ob die alle wirklich gebaut werden hängt in großem Maße davon ab ,wann und wo der nächste Meiler wieder einen größeren Unfall hat.

    ~Unka
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  14. #869
    User Avatar von Bushpilot
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    Zitat Zitat von BZFrank Beitrag anzeigen
    Angekündigt ist dann bereits Verbraucher zu- oder abzuschalten.
    Load-shedding.

    Effekt? Unangenehm, mehr nicht.

    Fakt:
    Jeder der es sich leisten kann, stellt sich einen Benzin oder Dieselgenerator hin. Kleine für Zuhause; Campinggenerator mit ca. 2.2KVA aufm Balkon, der reicht für den Kühl/Gefrierschrank, ein bißchen LED Licht, den Fernseher und... WLAN (inklusive Handy laden). Und größere (ab ca. 4KVA) fürs Eigenheim.
    Gibt’s in jedem Baumarkt die Dinger.


    Sich ein Süppchen warm bzw. Kaffee machen, kann man bequem mit dem 2 Flammen Campingkocher an einer 4kg LPG Flasche. Fleisch brutzeln auf dem Grill ist ja auch nicht Raketentechnik.


    Hat (kann) ja nicht jeder sein Dach unter Solarplatten „begraben“ und einen Riesen Akku mit Inverter im Keller stehen.


    Oh-ja… es geht auch ohne „Erneuerbaren grünen“ Strom aus der Steckdose. Der Mensch wäre nicht Mensch geworden ohne seinen Erfindungsreichtum auch und eben in „Notzeiten“.
    Und Autos gibt’s ja auch noch. Man ist also nicht mal „unbeweglich“.


    Okay... jene Autos ohne E davor.
    Welche nämlich ohne „Erneuerbaren grünen“ Strom aus Steckdose ziemlich nutzlos sind.



    Was nichts andere bedeutet, als dass dem Verbraucher verbindlich vorgeschrieben werden kann, wann er Strom nutzen darf und wann nicht.
    Das ließt sich so, als ob man Strom Umsonst bekommt...


    So und ich mache mich bis Montag vom Acker. Modellflugcamping.
    MfGaNAM
    Thomas
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  15. #870
    User Avatar von BZFrank
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    Jo Unka,

    Zitat Zitat von Unka Beitrag anzeigen
    Hallo Frank,

    hier war die Rede von neuen Atomtechnologien, die die bekannten und viel zu große Risiken vermeiden.

    Deine Statistik enthält aber die ganz normalen Atomreaktoren. Und ob die alle wirklich gebaut werden hängt in großem Maße davon ab ,wann und wo der nächste Meiler wieder einen größeren Unfall hat.
    Die Statistik enthält die neuen, davon sind die meisten Gen III/+, einige die ab 2020 online gehen bereits als Gen IV:

    https://www.world-nuclear.org/inform...-reactors.aspx

    https://www.world-nuclear.org/inform...-reactors.aspx

    Die Entwicklung bleibt nicht stehen, ausser in Deutschland. Selbst die Gen III+ Varianten erzeugen schon bis zu 80% weniger nuklearen Abfall als alte Typen. Die Gen IV dann 95% weniger - bei eigensicherem Design. Man lernte nämlich aus Fukushima und anderen Unfällen in der Vergangenheit.

    Aber davon liest man hier im Lande .... nichts. Da ist in der Diskussion Atomreaktor eben Atomreaktor - seit den 60er unverändert, unsicher, die Vorboten einer jahrmillionenlangestahlenden nuklearen Wüste und vor allem eines: Böse.
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