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Thema: Castle Creation Phoenix Ice 100 V2

  1. #1
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    Standard Castle Creation Phoenix Ice 100 V2

    Heute von Lindinger eingetroffen:

    Castle Creation Phoenix Ice 100 V2

    Schön anzusehen:

    Name:  tn_092.JPG
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    Aber das vom Hersteller angegebene Gewicht (56 Gramm - vielleicht ohne Kabel ??? ) stimmt hinten und vorne nicht. Hier im Vergleich mit einem Hacker Basic Opto 90:

    Name:  tn_090.JPG
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    Name:  tn_091.JPG
Hits: 4019
Größe:  77,0 KB

    Deutlich dickere Kabel als beim Jeti/Hacker-Regler für gigantische Ströme:

    Name:  tn_095.JPG
Hits: 4112
Größe:  89,8 KB

    Erste Meßergebnisse an der Wind mit einem Hacker A50 14L V2 und APC 18x12" Vollgas:

    8S2P Winforce 3000 35C
    32 Volt
    89 Amp. max.
    2319 Watt

    Meine Reglereinstellungen:

    Name:  Bild2.jpg
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    Name:  Bild4.jpg
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    Mit diesen Motoreinstellungen kommt der Regler beim Test am Boden sehr direkt und schnell, wie ich meine, für den Kunstflug ideal und nicht mit den Verzögerungen, die ich beim Hacker Basic Opto 90 nicht so gerne mag. Der Regler spricht schon bei 5-6% Gas an und nicht erst bei 1/3-Gas. Beim Runterregeln und neu beschleunigen kommt er nicht so hart wie der Hacker Basic Opto 90 (bei hoher Zellenzahl), sondern seidenweich, aber - wie gesagt - trotzdem sehr schnell.

    Von der Qualität nach den ersten Tests bin ich voll überzeugt. Eure Meinung?
    Viele Grüße
    Hans Dieter
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  2. #2
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    hallo hans dieter

    mit den 56gr hat sich lindinger verschrieben. schon alleine der kühlkörper ist wohl schwerer..
    auch noch erwähnenswert finde ich das der regler bis 8s verwendet werden darf, und ein starkes 5A bec.
    seit ich die dinger vor ca einem jahr endeckt habe kaufe ich nichts anderes mehr ein.

    das timing kannst du übrigens auf "manuell" stellen und bis "13" hochfahren, wenn's nötig sein sollte. pwm habe ich auf "8" anstelle auto, dafür anlaufleistung uf ca 75%, - bei bisschen grösseren motoren mit riesenprops ist das die garantie für sicheres anlaufen.

    das loggen funktioniert einwandfrei, ich habe die daten bei 2 reglern mit der amperezange überprüft, - perfekte übereinstimmung.

    mfg

    hugo
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  3. #3
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    Zitat Zitat von H.F Beitrag anzeigen
    seit ich die dinger vor ca einem jahr endeckt habe kaufe ich nichts anderes mehr ein
    Da kann ich Hugo nur zustimmen.

    Sind sehr robust und zuverlässig:
    8s 4000er
    Strom 95A ( = ca. 2,7 KW Eingangsleistung ! )
    7 Digi-Servos mit BEC des Reglers

    ...... funktioniert einwandfrei !

    VG
    Ernst
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  4. #4
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    Zitat Zitat von H.F Beitrag anzeigen
    hallo hans dieter

    mit den 56gr hat sich lindinger verschrieben. schon alleine der kühlkörper ist wohl schwerer..
    auch noch erwähnenswert finde ich das der regler bis 8s verwendet werden darf, und ein starkes 5A bec.
    seit ich die dinger vor ca einem jahr endeckt habe kaufe ich nichts anderes mehr ein.

    das timing kannst du übrigens auf "manuell" stellen und bis "13" hochfahren, wenn's nötig sein sollte. pwm habe ich auf "8" anstelle auto, dafür anlaufleistung uf ca 75%, - bei bisschen grösseren motoren mit riesenprops ist das die garantie für sicheres anlaufen.

    das loggen funktioniert einwandfrei, ich habe die daten bei 2 reglern mit der amperezange überprüft, - perfekte übereinstimmung.

    mfg

    hugo
    Auch der Hersteller schreibt in der Packungsbeilage ...oz. (56gr.) - ist aber letztlich Wurscht, weil ohnehin niemand damit rechnet, daß er nur 56 gr. wiegt ;-).

    Das mit dem BEC interessiert mich! Hast du das 5 Amp. BEC mal mit 8 lipo-Zellen eingesetzt. Habe ich gestern - eher versehentlich - erprobt (hatte vergessen das rote Kabel zu kappen). Zunächst dachte ich der Schalter meines externes BEC sei defekt, weil es sich nicht mehr aussschalten ließ. Dann war´s klar, das Regler-BEC war noch dran. Die Servofunktion waren auch mit abgestöpseltem Dualsky-BEC einwandfrei. Hast du das mal länger getestet?

    Welche Erfahrungen hattest du mit Timing 13 (an welchem Motor)?

    Da kann ich Hugo nur zustimmen.

    Sind sehr robust und zuverlässig:
    8s 4000er
    Strom 95A ( = ca. 2,7 KW Eingangsleistung ! )
    7 Digi-Servos mit BEC des Reglers

    ...... funktioniert einwandfrei
    wie lange hast du das BEC bei 8S im Einsatz? Mit welchem Setup hast du 2,7 KW erreicht?
    Viele Grüße
    Hans Dieter
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  5. #5
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    hallo hans dieter

    nein, mit 8s hab ich das bec (noch) nicht verwendet.

    hab den regler als CC Phönix lite ice 75 (bis 6s) mit scorpion S 4020 irgendwas und 20 zoll luftschraube im einsatz, 1.5kw in 1.4m doppeldecker, - bei 70A,

    sowie den cc phönix ice 75 (bis 8s) mit scorpion S 4025-16 und 22 x 12 meizlik bei 75A (6s) in meiner su 26 1.82m drinnen, hier bis 2kw peaks, - beide verwenden das bec fehlerfrei, nachdem der doppeldecker davor mit nihm rc versorgung vom himmel fiel.

    auch hab ich den regler als cc phönix hv 160 im einsatz, - mit ebenso hohen peaks (160A) bei 10s , ,,- in meiner carf yak 2.6m, hier mit 6kw peaks, jedoch hier opto, also kein bec vorhanden.

    mfg

    hugo
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  6. #6
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    Hallo Hugo,

    BEC also bei 6S, interessant!!!

    Der Hersteller empfiehlt ab 4S das BEC abzutrennen., wobei ich nicht weiß, ob sich das auch auf den V2-Regler bezieht. Das Manual, das beilag, dürfte das alte sein, das ich schon von der Vorversion kenne. Habe die Jungs von CC mal angemailt mit Bitte um Stellungnahme - bin mal gespannt, was die empfehlen.

    Nachdem ihr auch mit 6S bzw. 8S gute Erfahrungen mit dem BEC gemacht habt, denke ich werde ich die Tests mal fortsetzen.
    Viele Grüße
    Hans Dieter
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  7. #7
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    Zitat Zitat von simpit Beitrag anzeigen
    Hallo Hugo,

    BEC also bei 6S, interessant!!!

    Der Hersteller empfiehlt ab 4S das BEC abzutrennen.,
    genau lesen!

    Diese Aussage bezieht sich auf die Phoenix Regler und nicht auf die Phoenix ICE Regler, bei den Phoenix ICE Reglern kann das BEC natürlich bis zur maximalen Zellenzahl von 8s benutzt werden. Ich habe mal einige Tests zum BEC gemacht und bin zu dem Schluss gekommen es mit einem Stützkondensator einzusetzen, dann ist es ein echtes Power BEC.

    Bei der V2 ist übrigens nur das Gehäuse geändert worden.


    Ich zitiere mich mal selber (ich habe es ursprünglich auf rc-heli.de gepostet):

    Zitat Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe das BEC nun noch mal ausführlicher mit und ohne Stützkondensator vermessen, die Ergebnisse sind meines Erachtens sehr aufschlussreich und bestätigen meine obigen Vermutungen. Das BEC ist sehr leistungsstark, aber nur dann wenn es mit einem zusätzlichen Stützkondensator betrieben wird.
    Ich habe das BEC mit einem stark getakteten Strom belastet, einmal ohne Stützkondensator, einmal mit und einmal zunächst ohne und während dem Test den Kondensator angeschlossen.



    Diagramm 1 ohne Stützkondensator:

    Die Spannung des BEC bricht sofort verhältnismäßig stark bis auf 4,6V ein, auch bei nur niedrigen Strömen von nur 1 bis 2 Ampere, trotzdem ist es auch hier in der Lage einen Strom von 4,5A zu leisten. Legt man eine noch stärkere Last und vor allem noch schneller an, bricht das BEC noch stärker ein.


    Diagramm 2 mit Stützkondensator:

    Die Spannung des BEC bleibt sehr stabil, der Strom liegt bei 4,8 Ampere und die Spannung geht dabei gerade mal auf 5,6V zurück, dies ist völlig im Rahmen und eine hervorragende Leistung. Dies entspricht einer Leistung von 27 Watt, das ist sehr hoch! Wenn man schon mal einen 25 Watt Lötkolben angefasst hat, hat man schmerzhaft erfahren wie viel Power hinter 25 Watt stecken...


    Diagramm 3 zunächst ohne Kondensator, dann mit:

    Die Spannung bricht wie bei Diagramm 1 zunächst stark ein, dann wird bei ca. 5 Sekunden ein auf 4 Volt vorgeladener Kondensator angeschlossen und die BEC Spannung erholt sich sofort, der weitere Verlauf entspricht dem wie bei Diagramm 2.



    Diese Messungen zeigen, dass das BEC sehr leistungsfähig ist, allerdings nur mit Stützkondensator. Ohne Stützkondensator kann die Spannung auch bei sehr niedriger Last stark einbrechen, was im schlimmsten Fall zu einem Empfängerausfall führen kann, mit sehr warhscheinlich anschließdem Absturz des Modells. Mit Stützkondesator sollte dies nicht passieren.


    Ich empfehle dringend das BEC des ICE mit einem Stützkondensator zu unterstützen.


    Folgender Stützkondensator kam zum Einsatz:
    4700µF 10V Low ESR, das "Low ESR" ist dabei sehr wichtig, es sagt aus, dass der Kondensator einen sehr niedrigen Innenwiderstand hat.
    Hier gibt es ihn z.B. zu kaufen: http://www.elko-verkauf.de/de/shop-b...10v-125mm.html


    Gruß,
    Piotre
    Zitat Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
    bin gerade dabei das ganze noch am Oszilloskop zu vermessen, denn mein Unilog ist mit 16 Messungen pro Sekunde leider viel zu langsam, da kann man den getakteten Strom nicht erkennen...das geht nur mit dem Oszilloskop, das ist analog, das misst pro Sekunde ca. eine Million male :-) (da es analog misst, misst natürlich unendlich oft pro Sekunde, die Million soll nur als Vergleich dienen...)


    Piotre
    Zitat Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ja ich habe das ganze mal mit dem Oszilloskop vermessen.

    Meine "künstliche getaktete Last" hat sich als recht anspruchsvoll für das BEC erwiesen, aber umso besser, dass es dann mit Kondensator kein Problem für das BEC ist.


    Ich habe als Last 12V 50Watt Glühbirnen genommen, mit davor geschaltetem Bürstenregler. Im Ausgeschaltetem Zustand stellen Glühbirnen praktisch ein Kurzschluss da, erst mit immer höher werdener Temperatur des Glühwendels steigt der Widerstand sehr stark an und der Strom wird begrenzt. Deshalb gehen Glühlampen übrigens auch immer beim Einschalten kaputt.

    Zunächst habe ich eine Lampe mit einer 13V Quelle (4s A123 Akku) vermessen.
    Bei "Vollgas", also Regler auf 100% gestellt zieht die Glühbirne 4,37 Ampere.

    Wenn die Lampe aber aus ist und man gibt dann am Regler nur "viertel-Gas" kann man schön die Pulsweitenmodulation des Reglers erkennen, das heißt dass der Regler sehr oft pro Sekunde den "Lichtschalter" aus und wieder einschaltet. Wenn man mehr oder weniger Gas gibt ändert sich dann jeweils die Zeit wie lange der "Lichtschalter" an bleibt.

    Da der Glühwendel dabei vor allem anfangs noch recht kalt ist und während den "Lichtschalter-AUS" Phasen sich auch wieder abkühlt ist der Widerstand der Glühwendels sehr sehr niedrig, das heißt, wenn Strom fließt, fließt ein sehr hoher Strom. Da dieser Strom ja aber immer nur in den "Lichtschalter-AN" Phasen fließt ist der mittlere Strom recht niedrig, also z.B. bei 1 oder 2 Ampere. Genau diese 1 bis 2 Ampere sind auf den Diagrammen von meinem Datenlogger zu sehen http://www.rc-heli.de/board/showpost...2&postcount=20 , der nur 16mal pro Sekunde misst, viel zu langsam um das schnelle ein und ausschalten des "Lichtschalters" sehen zu können, genau dafür braucht man dann das Oszilloskop.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Bei 13V und einer Glühlampe beträgt der Peak Strom bei "Viertel Gas" sage und schreibe 55 Ampere !!! Diese 55A Ampere fließen mehrere 100male pro Sekunde, zum Großteil der Zeit ist der Lichtschalter jedoch aus, also 0 Ampere...Zur Erinnerung, bei "Vollgas" fließen konstante 4,37Ampere...

    Dann habe ich die Tests an 6V mit dem CC ICE BEC gemacht.
    Bei einer Glühbirne liegen die Peaks bei Viertel Gas bei immerhin noch 15 Ampere und bei diesen Peaks von 15 Ampere die wie gesagt nur einen Bruchteil einer Sekunde fließen, bricht die Spannung von 6V auf 4,4V ein.

    Macht man nun den Test mit 2 parallel geschalteten Birnen bricht die Spannung auf sage und schreibe 2V für diesen Bruchteil der Sekunde ein...


    Bei den Datenloggerdiagrammen ist dann die gemittelte Spannung von ca. 4V zu sehen...


    Mit angeschlossenem Low ESR Kondensator sieht die Sache ganz anders aus. Die Spannung bricht nur noch um einen Bruchteil ein. Warum? Die Strompeaks werden durch den Kondensator abgefedert und deshalb kommen diese 15A Peak am BEC überhaupt nicht mehr an, deshalb bleibt die Spannung auch schön stabil.


    Sehr interessant ist diese Seite hier: Dort hat jemand mehrere Servos, zum Teil gleichzeitig am Oszilloskop vermessen: http://www.flyheli.de/rxversorgung.htm
    Mit dem Ergebnis das auch unsere Servos einen sehr stark getakteten Strom ziehen, zwar nicht ganz so krass wie meine Glühbirnen im Test, aber durchaus vergleichbar. Wenn das BEC also bei meinem Glübirnen Test funktioniert, dann sollte es auch im Modell funktionieren.

    Fazit des ganzen Aufwands: Mit einem Low ESR Stützkondensator werden die gefährlichen Strompeaks abgefedert und damit steigt mehr oder weniger die Leistungsfähigkeit des BECs bzw. wird die Stromversorgung deutlich sicherer.

    Ich hoffe ich habe ein wenig Licht ins dunkle gebracht.


    Gruß,
    Piotre

    Edit: Ich weiß gerade nicht mehr genau ob die 15A Peak bei den BEC Messungen bei einer oder bei zwei Glühbirnen geflossen sind (ist aber letztendlich nicht so wichtig). Der "Vollgasstrom" bei 2 Glühbirnen und 6V BEC Spannung enspricht übrigens genau den 4,8Ampere aus dem zweiten Diagramm: http://www.rc-heli.de/board/showpost...2&postcount=20

    Warum Stützkondensator und kein Stützakku? Einfach aus dem Grund, dass die Phoenix ICE Regler nicht für den Betrieb mit Stützakku zugelassen sind (bei YGE und Kontronik Regler dagegen schon, da wird es auch ausdrücklich in der Anleitung empfohlen), manche machen es zwar erfolgreich, aber wohl ist mir dabei nicht, bei einem Kondensator hat man dieses Problem nicht, außerdem ist der Kondensator wie man ja sehen kann sehr effektiv.


    Piotre
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    Piotre
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  8. #8
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    Hi Piotre,

    konnte ich zwar dem Manual nicht eindeutig entnehmen, da sich die Tabelle auf Phoenix ESC-Regler bezog. Dürfte aber stimmen (wenn man die ICE-Regler als eigene Gattung ansieht). Habe zur Vorsciht mal den Hersteller angemailt.

    Die Sache mit dem Kondensator ist interessant. Wo kommt der an den Regler. In der konventionellen Art einfach zwischen die beiden Kabel zum Akku wie bei Stützkondensatoren zur Kabelverlängerung, also so:

    Name:  tn_IMG_2104-2.JPG
Hits: 4094
Größe:  143,3 KB

    Bedeutet die Anmerkung mit dem Stützakku, daß man keinen weiteren 6Volt-Akku an den Empfänger hängen sollte (habe ich nämlich zur Sicherheit so vorgesehen, falls ein System schlapp macht)..
    Viele Grüße
    Hans Dieter
    f16fighter.de
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  9. #9
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    Hallo,

    bei dem Stützkondensator und meinen Messdiagrammen geht aus ausschließlich um das BEC und die Empfängerstromversorgung, das heißt der Stützkondensator wird einfach z.B. an einen freien Empfängerausgang angeschlossen.

    Castle Creations sagt, dass sobald der Empfänger noch anderweitig mit Strom versorgt wird man das rote Kabel zum Regler abtrennen soll, das heißt damit wird das BEC vom Regler abgeklemmt. Deshalb ist meine Lösung eben nicht ein Stützakku sondern ein Stützkondensator. Wenn du unbedingt eine zweite Spannungsquelle einsetzen willst solltest du die beiden am besten mit einer Diode entkoppeln, so das in keinem Fall Strom "in" den Regler fließen kann.

    Es gibt Leute die einfach einen Stützakku angeschlossen haben und bis jetzt keine Probleme hatten, aber es ist vom Hersteller so definitiv NICHT freigegeben. Genau so steht es unmissverständlich in der Anleitung:
    *Note 1: If you choose to use an RX battery pack or any
    form of external BEC device, you MUST disconnect the RED
    WIRE in the throttle cable from the Phoenix, Phoenix Ice,
    Phoenix Ice Lite ESCs.

    Die Tabelle in der Anleitung zum BEC bezieht sich ausschließlich auf die Phoenix Regler, direkt darunter stehen die Daten zu den ICE Reglern
    Phoenix Ice (8S) and Phoenix Ice Lite (6S) series controllers
    use a switching battery eliminator circuit that will provide up
    to 5 amps of max input. This is only in the Phoenix Ice and
    Phoenix Ice Lite series controllers.
    Geändert von piotre225 (18.05.2011 um 00:39 Uhr) Grund: noch ein paar Sachen ergänzt
    Piotre
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  10. #10
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    Moin - Stützkondensator - was ich seit Jahren propagiere, 2. Bild:
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  11. #11
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    Also die Messungen sind ja recht interessant, allerdings verstehe ich die Sorgen nicht ganz.
    Auf welche BEC-Spannung wurde denn der Regler eingestellt ?
    Jeder kleine 4-zellige Empfängerakku bricht unter 4,5V unter Last ein ?!

    Ich habe seit einem Jahr 5 CC Phoenix Ice in Verwendung, immer mit 7-8 Lipos und 6-8 Servos, Probleme gabs da noch nie.

    Ist zwar OT, aber die Jeti SPINs, die über BEC verfügen (bis 6s, 55er bis 8s), fliege ich auch mit bis zu 8 Servos, habe die Regler auch schon so gequält dass sie im Flug wegen Überhitzung (105 Grad !) abgeschaltet haben, das BEC ist aber nie ausgefallen.

    In meiner langjährigen E-Flug Praxis bin ich einige wenige Male wegen mangelnder Empfänger-Stromversorgung heruntergefallen, das war aber immer nur wegen zusammengebrochener E-Akkus, nie wegen eines ausgefallenen BECs.

    Setup der 2,7 Kw:
    Motor MT Dragon 260 kv (ähnlich AXI 5330/18)
    Akku Turnigy 2x 4s 4000
    LS Metts 20x10
    Modell Ryan STA 2350mm
    Servos Graupner DES 806,807


    VG
    Ernst
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  12. #12
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    Bei einer nur gerüngfügig höreren Belastung ohne Stützkondensator ist das BEC in meinen Tests noch mal deutlich tiefer eingebrochen.

    Bei Helis ist die ganze Sache noch kritischer, da ist es an der Tagesordnung, dass es einmal pro Woche einen Bericht gibt, dass jemand aufgrund einer unzureichenden Empfängerstromversorgung abstürzt, gerade im Zusammenhang mit Flybarlesssystemen (vollständiges elektronisches Stabilisierungssystem um alle 3 Achsen) werden die Anforderungen an die Empfängerstromvorgung noch mal deutlich anspruchsvoller.
    Ich habe jedenfalls bei meinen persönlichen Tests herausgefunden, dass ein Stützkondesator die Leistungsfähigkeit des Castle BECs deutlich steigert.
    Gerade dieser schon oben gepostete Link war für mich sehr interessant: http://www.flyheli.de/rxversorgung.htm da sieht man nämlich das auch bei den Servos getaktete Ströme fließen und das mögen BECs gar nicht, wenn dieser winzige Peak dann höher als 5A ist bricht das Castle BEC ein, obwohl die durchschnittliche Strombelastung die z.B. mit einem Amperemeter gemessen werden kann nur bei 2A liegt, mit einem Stützkondensator wird genau dieser Peak vom Kondensator abgefedert und alles ist Paletti.
    Ich habe Jeti Duplex und da wird ja automatisch, da bei jedem Empfänger integriert, die Empfängerspannung gemessen und die Maxima und Minima eines jeden Fluges werden abgespeichert. Ohne Stützkondensator ist die Spannung bei mir schon mal öfters von 6 auf 5,8V "eingebrochen", jetzt mit Stützkondesator bleibt die Spannung immer bei 6V.
    Bei 5,8V kann man zwar noch nicht von einbrechen sprechen, ich noch Reserven beim BEC habe, aber wie man sieht kann man auch hier schon einen Effekt feststellen.


    Piotre
    Piotre
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Ernst Straka Beitrag anzeigen
    Jeder kleine 4-zellige Empfängerakku bricht unter 4,5V unter Last ein ?!
    Bei den Datenloggern Diagrammen wo die Spannung dann auf 4V einbricht musst du aber wieder bedenken, dass es sich hier um die gemittelten Werte handelt, da der Datenlogger mit 16 Messungen pro Sekunde viel zu langsam ist um die tatsächliche Spannung aufzuzeichnen.

    ich zitiere mich dazu noch mal selber:

    Dann habe ich die Tests an 6V mit dem CC ICE BEC gemacht.
    Bei einer Glühbirne liegen die Peaks bei Viertel Gas bei immerhin noch 15 Ampere und bei diesen Peaks von 15 Ampere die wie gesagt nur einen Bruchteil einer Sekunde fließen, bricht die Spannung von 6V auf 4,4V ein.

    Macht man nun den Test mit 2 parallel geschalteten Birnen bricht die Spannung auf sage und schreibe 2V für diesen Bruchteil der Sekunde ein...

    Bei den Datenloggerdiagrammen ist dann die gemittelte Spannung von ca. 4V zu sehen...



    Mit angeschlossenem Low ESR Kondensator sieht die Sache ganz anders aus. Die Spannung bricht nur noch um einen Bruchteil ein. Warum? Die Strompeaks werden durch den Kondensator abgefedert und deshalb kommen diese 15A Peak am BEC überhaupt nicht mehr an, deshalb bleibt die Spannung auch schön stabil.
    Piotre
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  14. #14
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    Hallo Piotre,

    die höheren Anforderungen bei manchen Helis bzw. je nach Ausstattung und Flugstil (3D) kann ich mir schon vorstellen.

    Wenn ich einen Regler bzügl. BEC noch nicht kenne mache ich es genauso:
    Über das JetiBox-Display die Empfängerspannung beobachten und am Sender "wild herumrühren", geht die Spannung nieder oder erwärmt sich der Regler nach einer halben Minute dann reichts nicht aus.

    Speziell bei "noname Reglern" habe ich schon einiges erlebt:
    z.B. Mystery 60A, SBEC 3A, 2-6 Lipos, bei nur 2 angeschlossenen Servos und "Herumrühren" wurde der Regler nach wenigen Sekunden heiss und die Spannung ist auf 3,2 V eingebrochen.

    VG
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Ernst Straka Beitrag anzeigen
    Also die Messungen sind ja recht interessant, allerdings verstehe ich die Sorgen nicht ganz.
    Auf welche BEC-Spannung wurde denn der Regler eingestellt ?
    Jeder kleine 4-zellige Empfängerakku bricht unter 4,5V unter Last ein ?!

    Ich habe seit einem Jahr 5 CC Phoenix Ice in Verwendung, immer mit 7-8 Lipos und 6-8 Servos, Probleme gabs da noch nie.
    Nicht ganz. Hatte dieses Jahr in meiner Extra einen Akku 4S 3000 mit - wie sich später rausstellte - einer defekten Lötstelle. Insgesamt stellten plötzlich 4S3P, also 12 Zellen in Reihe auf 0 Volt. Zum Glück hatte ich einen externen Dualsksy-Spannungsregler und konnte so eine Außenlandung hinbekommen. Mit ReglerBEC wäre das wohl ds Ende meiner Extra gewesen. Ok, kiann mit dem Empfänger-akku auch passieren, aber da fließen auch keine 90 Amp. durch, die der schlampigen Lötstelle den Rest gegeben haben.

    Die Sache mit dem Stützkondensator ist interessant. Sollte man den auch bei externem BEC einsetzen? Kann man den Stützkondensator auch mit einem Y-Kabel einsetzen, wenn kein freier Empfängerkanal vorhanden ist?
    Viele Grüße
    Hans Dieter
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