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Thema: Antikmodell "Strolch" nach Helmut Kirschke vergrößert Spw. 3,6m

  1. #61
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    Daumen hoch 2x Leisten für die Dreiecksversteifungen

    Hallo Heinz,

    Danke für Deine schnelle Antwort.

    Mir gefällt das, so wie Du es skizzierst hast, "belastungstechnisch" auch am besten.

    Bei den weggenommenen Ecken kann ich Dir nur zustimmen.
    Obwohl ich immer schon beim Verkleben aufpasse, keine ungewünschte "Leimspur" zu erhalten, gibt's immer
    mal wieder ein wenig Leimrückstand, der spitzen Ecken im Weg ist und so ein sauberes Einkleben verhindert.
    Deswegen fase ich solche Stellen/Ecken grundsätzlich an.

    Oliver.
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  2. #62
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    Standard

    Noch ein kleiner Tip zum verkleben der Ecken, kann sein das du ihn kennst.
    Ich nehme immer einen Plasticdeckel von einem Joghurt Becher und bedecke den mit einer "Lage" Weisleim 0,5 - 1,0 mm "dick".
    Dann tauche ich die Ecken mit den beiden Seiten die Leim benötigen in den Weisleim. Der Vorteil ist das erstens der Leimauftrag gleichmäßig ist und zweitens wird kein Hölzchen oder Pinsel gebraucht. Man behält auch die Hände sauber da man die Ecken nach dem eintauchen direkt dort plazieren kann wo sie hingehören.

    Gruß Heinz
    F1B ist OK
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  3. #63
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    Standard

    Oliver ich verstehe, du wolltest dem "Paule-Holz" treu bleiben aber praktisch gesehen hast du die richtige Entscheidung getroffen.

    Als " (Holz)Faserverlauf-Experte" kann ich sagen das Teilstück.1 die beste Entscheidung ist in diesem Anwendungsfall.

    Es kann natürlich noch etwas besser weil das schwache Glied in der kette in diesem Anwendungsfall nicht das holz ist, aber die Hirnholz Leimflächen!
    Also solche Verbindungskeile (Knotenverbindungen) machen wir aus (Balsa)Sperrholz.
    Der Grund: Ganz gleich, wie der verlauf der äusseren Schicht ligt , ein Aufspalten ist weitgehend verhindert, da die Hälfte der Schichten in der andere Richtung liegt.

    Johannes
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  4. #64
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    Standard Die Ecken

    Nun sind auch die vielen Eckchen d'rin.
    Sowohl in den Innen- als auch Außenflächen und sogar im Seitenruder

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  5. #65
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    Standard Ohren anstellen, letzte Rippe einpassen

    Nun kann es daran gehen, die Ohren im richtigen Winkel an die Mittelflächen anzupassen.
    Mit etwas Sinus/Cosinus findet man auch die notwendigen Längen, wie zum Beispiel die
    Höhe "an einer bestimmten Rippe".

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    Damit ergibt sich auch die Schrägstellung der "letzten Ohrrippe", die ja noch nicht eingeklebt wurde.

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    Damit diese Anschlussrippe auch wirklich exakt parallel zur Endrippe des Flächenmittelstücks sitzt
    und man die überstehenden Holme nicht vorher kürzen muss, habe ich diese Ohrenrippe mit
    gleichen Distanzstücken an der Mittelstückrippe ausgerichtet. Erst nach dem Abtrockenen werden
    dann die überstehenden Holme (der Ohren) entfernt.

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  6. #66
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    Standard Ohren-Flächenstahl

    Die Ohrenrippe sitzt, also kann's mit dem Flächenstahl weitergehen.
    Es wird ein 1x10mm Stahl mit passender Messinghülse, als "Verlängerung" des Hauptholms.

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    Nachdem die Position feststeht, wird zuerst die erste Beplankung der Verkastung eingeklebt.

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    Alle notwendigen Füllstücke sind hergestellt.

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    Bevor der Stahl nun eingeharzt wird, muss der Kasten auch dicht sein. Denn das dünnflüssige
    Harz findet überall ein Loch. Deswegen habe ich die erste Beplankung mit Leim "abgedichtet".

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    Dann alles für's Harzen vorbereiten.
    Auch sich selbst: Handschuhe (!), griffbereite Küchenkreppstücke zum Entfernen von ungewollten Harzspuren.
    Mir haben an dieser Stelle 2g Harz gereicht. Noch dazu 24h-Harz, weil ich lieber in Ruhe arbeite und auch noch
    gerne ausreichend Zeit habe, um zu korrigieren oder Sonstiges.

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    Abschließend die letzte Beplankung drauf und festpressen. Alle hervorquellende Harzspuren beseitigen und
    dann das Ganze ab in die Ecke und in Ruhe aushärten lassen.

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  7. #67
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    Standard zu viel Spiel im Flächenverbinder

    Leider ist fast 1mm Spiel im "Marken-Flächenstahl" ! Man staune.
    Das Ohr würde so nur noch auf- und ab-flattern. Das geht so nicht.
    Also blieb mit nichts anderes übrig, dieses Spiel auszugleichen.

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    Anfangs habe ich versucht, dünne Stecknadeln direkt in die Hülse einzulöten, weil ich dachte,
    das Lot würde nur auf der Messinghülse Halt finden. Funktioniert zwar, ist aber viel zu aufwendig,
    wenn man korrigieren muss. Also keine wirklich brauchbare Lösung!

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    Ein Lötversuch auf dem Stahl selbst zeigte, es geht. Es geht sogar richtig gut.
    Die Hülse diente als "Halterung" für die Nadeln, die in der "Rundung des Flächenstahl Platz finden
    und so das Spiel "herausnehmen".

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    Noch etwas Abfeilen und Abschleifen des überschüssigen Lots, Einpassen in die Führungshülse und
    fertig ist ein spielfreier Flächenverbinder
    Wichtig: Die Nadeln müssen an den beiden Enden und in der Mitte (dort wo die Trennstelle der
    Flügelteile ist) auf den Stahl aufgelötet werden. Bei mir sind das 3x 4cm aufgelötete Nadeln.

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  8. #68
    Vereinsmitglied Avatar von guckux
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    Standard

    Guckux Oliver

    Ist das Lot nicht zu weich für sowas? Wird das mit ein paar mal rein und raus nicht "abgeschliffen"?
    Bye
    Stefan
    =======
    Fotos für das Wiki werden benötigt - weisse Löcher im Wiki - Gewußt wo, mach mit!
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  9. #69
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    Standard

    Hallo Stefan,

    drum hat er ja die Nadeln aufgelötet. Die tragen.

    servus,
    Patrick, der den Flächenstahl breiter getrieben hätte, Orthopädiemechaniker halt ;-)
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  10. #70
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    Standard einfaches Abdichten bei Eingießen

    Vielleicht einer kleiner Tip für's Abdichten, wenn man eine Hülse eingießt:
    Etwas Klebeband unter Zug an der Hülse ankleben, die sich überlappenden Klebestellen festdrücken,
    dann die überstehenden "Seiten" einfach umklappen. Und so eingießen

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  11. #71
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    Standard der Hochstand

    Das erste Ohr bzw. den Flächenstahl dazu einzugießen, ist kein Kunststück. Das zweite aber exakt gleich hinzubekommen,
    wird schon etwas schwerer. Denn sobald der Stahl die Last des Ohrs aufnimmt, wird die ganze "Konstruktion" etwas nachgeben.
    Deswegen habe ich das erste Ohr bzw. des Winkel (Abstand vom Baubrett zu obersten Spitze) im selbsttragenden Zustand sehr
    genau vermessen.

    Jetzt wurde der Flächenstahl/Hülse für das zweite Ohr eingegossen. ABER: Das vorhergenommene Maß während des Aushärtens
    ständig kontrolliert. Das heißt, man muss das Ohr sich kurz selbst tragen lassen und dabei das Maß vom ersten Ohr überprüfen und
    ggf. leicht nach korrigieren, indem man die Stütze in der Höhe korrigiert.
    Und weil das Ganze ja während des Aushärtens passiert, braucht's auch noch einen Unterbau

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    Und...
    Ich konnte's nicht lassen, die zwei Flügelgerippe einmal "im Zusammenbau" Euch jetzt schon zu zeigen
    Also zwei "Strolche" auf einmal

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  12. #72
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    Standard

    Moin Oliver,

    das ist sehr beeindruckend.Die Bauausführung!!! die Fotos!!! und die Dimensionen!!!

    Grüsse, Kai

    http://www.vatertagsflieger.de/
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  13. #73
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    Standard

    Wahnsinn,von dem Strolch habe ich auch noch nen Plan und den würde ich auch mal gerne bauen.
    Das Thema hier fand ich schon interessant als ichs gesehen habe,aber als ich dann von den 3,6m
    gelesen habe...Wahnsinn! Kann man den Teilesatz irgendwo ordern?
    Ein super tolles Projekt,ich schaue ab sofort öfters rein!

    Gruß,Marcus
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  14. #74
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    Standard Flächenanstellung

    Wieder gibt's einen kleinen Fortschritt zu berichten:
    Dieses Mal werden die Flächenmittelstücke um jeweils 1,75° angestellt, um dann die Abschlussrippe lotrecht einzukleben.
    Als Hilfe habe ich mir auf ein großes Stück Karton die Rippenpositionen aufgemalt, um die Rückpfeilung und auch die Rippenabstände
    sauber einzuhalten (und stets überprüfen zu können).

    Name:  154.jpg
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    Hier wird im "geeigneten Abstand" ein kleiner Unterbau nötig, dann die (aufgedoppelte) Endrippe sauber
    senkrecht einkleben und letztendlich die überstehenden Holme planschleifen.

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    Name:  157.jpg
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    Und so sieht wieder ein "kleiner Zusammenbau" aus (hier ohne die Ohren, die hätten nicht mehr auf's Bild gepasst ).
    Uhi ist das schön

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  15. #75
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    Standard kleiner Flächenstahl

    Der Flächenstahl der Hauptholme der Ohren ist ja fertig, der für den Hilfsholm aber nicht.
    Leider kenne ich keine Bezugsquelle, die kleine Flächenstähle so um die 5-6mm anbietet.
    Deswegen habe ich meinen aus dem 14x1 hergestellt.
    Ein befreundeter Frässervice (CFS-Schott http://www.cfs-cnc.de) hat mir dabei ganz unkomplziert geholfen.
    Vielen Dank dafür.

    Es wurde ein Stück 14x1 Stahl+Messinghülse eingespannt und auf 5mm abgefräst. Man
    erhält damit einen 5mm Stahl und eine noch offene Messinghülse, die exakt über den
    Stahl passt. Dann wurde ein weiteres Stück Messinghülse mittig durchgesägt.

    Name:  160.jpg
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    Das "offene 5mm U" habe ich dann mit der durchgesägten Messinghülse verlötet.

    Name:  161.jpg
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    Danach wurden alle überschüssigen Messingteile weggefeilt.
    Man muss nur bei den Lötstellen aufpassen. Dort sollte noch etwas Messing überstehen,
    sonst wird die Lötstelle zu dünn und platzt leicht wieder auf.
    Den 5mm Flächenstahl musste ich letztlich auch noch kantenbrechen und mit etwas fein-
    fühliger Schleiferei (feine Feile + 400er Schleifpapier) zum leichten Bewegen in der Löthülse
    "überreden".

    Name:  162.jpg
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