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Thema: Power Segelwinde madeby Koni

  1. #1
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    Daumen hoch Power Segelwinde madeby Koni

    Liebe RC-Segelfreunde,

    da ich in den letzten 2 Jahren eine nicht mehr zu zählende Anzahl an Segelwinden der diversen Hersteller in meinen Multihull-Experimenten in die Tonne gefahren habe und der Markt -bis auf eine Außnahme- nur Schrottwinden zu annehmbaren Preisen anbietet, habe ich mich entschlossen eine Eigenkonstruktion mit Standardbauteilen zu entwickeln.

    Die handelsüblichen Winden sind nur für Boote mit max. 0,9 m² Segelfläche bzw. für Boote um die 1 Meter ausgelegt.

    Sicherlich gibt es bekannterweise eine Winde in 2 verschiedenen Stärken, welche aber in meinen Augen und für die meisten von Euch unerschwinglich erscheint.
    Weiterhin möchte ich auch eine Winde entwickeln und bauen, die für größere RC-Segelboote (2m u.a.) Leistungsreserven bietet.
    Darüber hinaus muss sie weit weniger als 100,- €uronen kosten

    Wie ich das angehen will?

    In den kommenden Winterwochen werde ich Euch hier davon berichten.

    Ich denke für Leute wie @Orma-60-freak u. a. könnte das interessant werden.


    2 Varianten sollen hier gleich vorgestellt werden:

    a) Segelwinde mit bis zu 10 1/min , 2 U/sec und man staune mit 550 N/cm => 52 Kg/cm Drehmoment. -das sollte Reichen!-

    b) eine kleine Ausführung als Drehspindelservo für Foilerverstellungen bei hohen Stellkräften.



    Name:  Segelwinde 2011 0005klein.jpg
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    Segelwinde

    Name:  Segelwinde 2011 0001klein.jpg
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    Drehspindelservo

    Auf die einzelnen Bauteile werde ich später detailliert eingehen.

    Seit also gespannt wie Eure Vorstaaks -hoffentlich gespannt sind-
    immer ne Handbreit Luft unterm Kiel
    so long and have a good flight

    Andreas
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  2. #2
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    Standard Find ich gut....

    Wann machst Du weiter mit Deinem Bericht...?

    Grüße

    Jens
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  3. #3
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    Standard Powerwinde

    Hallo Andreas
    Wie stellst Du Dir die Koppelung des Potis mit der Hauptwelle vor ?
    Wieviel Strom verträgt die Elektronik, dieser Motor nimmt ganz schön was.
    Gruß Werner
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  4. #4
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    Standard Baufortschritt

    Zitat Zitat von TomTest Beitrag anzeigen
    Wann machst Du weiter mit Deinem Bericht...?

    Grüße

    Jens
    Hier geht´s weiter.

    Zunächst aber nur am PC.
    Schließlich müssen die Zahnrädchen ja nachher zusammenpassen.
    Zahnräder zum Poti sind Modul 0,5, hier 50 Zähne.

    Zur Frage von Weha:
    Der Thor 15 soll bis zu 15 Amp belastbar sein. Es ist ein modifizierter Fahrtenregler.
    Wenn er 10 Amp macht, dann dürfte das ausreichen.

    Name:  Segelwinde 2011 0010klein.jpg
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    Name:  Segelwinde 2011 0011klein.jpg
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    Segelwinde 01.pdf
    immer ne Handbreit Luft unterm Kiel
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    Andreas
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  5. #5
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    Standard

    andreas,
    nur ne frage am rande:
    weshalb machst du die potiaufnahme als schelle?

    ne einfache platte, mit den stehbolzen vom motor fixiert, würde mir besser gefallen. dann passen die zahnräder definitiv ineinander und können nicht verrutschen.
    ausserdem wäre die fertigung einfacher...
    MFG Torti

    F3A...F3P...egal....hauptsache F3-irgendwas!
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  6. #6
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    Standard

    Zitat Zitat von Airpainter98 Beitrag anzeigen
    andreas,
    nur ne frage am rande:
    weshalb machst du die potiaufnahme als schelle?

    ne einfache platte, mit den stehbolzen vom motor fixiert, würde mir besser gefallen. dann passen die zahnräder definitiv ineinander und können nicht verrutschen.
    ausserdem wäre die fertigung einfacher...
    Gute Idee Torti!

    Dann müssen wir 2-3 mm längere Stehbolzen fürs Getriebe verbauen.
    Checke mal wie das Ritzel vom Motor dann in das Getriebe greift.
    immer ne Handbreit Luft unterm Kiel
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    Andreas
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  7. #7
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    Standard Powerwinde

    Hallo Andreas

    Nix mit längeren Schrauben
    2 Distanzröhrchen um Plattendicke kürzen
    und mitverschrauben.

    Gutes Gelingen
    Werner
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  8. #8

    Standard

    Hallo Andreas,
    da hast Du meiner Meinung nach ein anspruchsvolles Projekt vorgenommen. Mich interessiert eher die kleine Variante.

    Zitat Zitat von Hydroptere Beitrag anzeigen
    Liebe RC-Segelfreunde,

    da ich in den letzten 2 Jahren eine nicht mehr zu zählende Anzahl an Segelwinden der diversen Hersteller in meinen Multihull-Experimenten in die Tonne gefahren habe........
    Haben andere Trimaranfahrer auch so viele Winden verbraucht? Wenn nein, dann müsstest Du auch mal die Schotmechanik/-führung untersuchen.
    Da könnten Ursachen für erhöhten Kraftaufwand versteckt sein.

    Zitat Zitat von Hydroptere Beitrag anzeigen
    ...........

    2 Varianten sollen hier gleich vorgestellt werden:

    a) Segelwinde mit bis zu 10 1/min , 2 U/sec und man staune mit 550 N/cm => 52 Kg/cm Drehmoment. -das sollte Reichen!-

    b) eine kleine Ausführung als Drehspindelservo für Foilerverstellungen bei hohen Stellkräften.
    Ich versuchete mal Deine Aufgabenstellung zu durchdenken. Leider komme ich nicht ganz klar damit.
    >>a) Segelwinde mit bis zu 10 1/min , 2 U/sec und........<<
    Ich gehe davon aus, dass die Winde 2U je sec drehen soll (n=120/min) n= 10/min erscheint mir sehr langsam.
    Beim Drehmoment ging ich von 550 Ncm aus, um mal eine Leistungsabschätzung zu bekommen.

    Mit Hilfe von
    P= 1/30*M*n*π
    P in Watt
    M in Nm
    n = Umdrehungen je min
    π = Kreiszahl
    komme ich auf etwa 70 W Wellenleistung. Sollte das Getriebe einen Wirkungsgrad von 95 % und der Motor 75% (65-70% realistischer) haben, dann muss die Elektronik etwa 100 W verkraften. Ich gehe davon aus, dass es heute möglich ist entsprechende Motoren und elektronische Bauelemente zu bekommen.
    Die Lösung mittels Fahrtregler kann ich mir nicht recht als Servoelektronik vorstellen, da beide eigentlich unterschiedliche (teilweise entgegengesetzte) Aufgaben erfüllen sollen.

    Ich hatte auch mal versucht aus einem Servo (GWS IQ 200MG) eine Winde zu bauen. Als Poti nahm ich ein 15 Gang Spindelpoti http://www.conrad.de/ce/de/product/4...41630&ref=list.
    Im Ergebnis hatte ich 5,5 Umdrehungen. 4 U hatte ich avisiert. Der Einbau des Spindeltrimmers war nicht das Problem. Das eigentliche Problem war die Anpassung der Windendaten.
    Weder Servohersteller, noch der Chiphersteller waren in der lage/gewillt mir mitzuteilen, an welchen Pins Modifikationen erfolgen müssen, um
    - Pulsstrecker
    - Dämpfung
    - Totzeit
    an die neuen Bedingungen anzupassen.
    Zu der Problematik gibt es auch einen Beitrag auf der DSV HP http://www.dsv-modellsegeln.de/techn...egelwinde.html
    Bei meinem Versuch lief die Winde 4 U schnell, dann langsamer und die letzte 0,5 U im Kriechgang. Um den Sollwert war die Winde weich und gab kleinsten Belastungen nach.
    Ich vermute eine Lösung ist eher mit den alten Chips möglich, bei denen obige Windenparameter mittels externer Bauelemente dimensioniert werden. Die Lösung könnte auch leichter werden, wenn eine gesonderte Spannungsquelle für die Winde zum Einsatz kommt (bis 12V) wie bei MPX oder Brandt Elektronik vor 25 Jahren.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und werde sehen, wie das mit der kleineren Winde aus geht.

    Ulli
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  9. #9
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    Standard

    für die elektronik kann ich das hier empfehlen:
    http://www.nessel-elektronik.de/Stel...EPTUN-EXKLUSIV

    erlaubt einfach die umpolende einstellung rückzukoppeln = servo elektronik.

    so long happy building ^^

    Eric
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  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von egi1610 Beitrag anzeigen
    für die elektronik kann ich das hier empfehlen:
    http://www.nessel-elektronik.de/Stel...EPTUN-EXKLUSIV

    erlaubt einfach die umpolende einstellung rückzukoppeln = servo elektronik.

    so long happy building ^^

    Eric
    Bei dem Preis der NIXI bekomme ich eine fertige Elektronik und keinen Bausatz!!
    immer ne Handbreit Luft unterm Kiel
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    Andreas
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  11. #11
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    Standard

    wie wäre es denn mit einem schneckengetriebe???

    motorwelle mit schneckenwelle koppeln und winde auf die stirnradwelle...

    regler an den motor und fertig.

    die selbsthemmung des schneckengetriebes würde den motor nicht ständig beanspruchen und somit würde die elektronik ewig halten und stromsparend ist es auch...

    hat das mal jemand versucht und erfahrung damit ???

    ich hoffe ihr habt eure minis schon winter fest gemacht ;-)

    grüße tophi
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  12. #12
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    Die motoren und getriebe einheiten eines akku schraubers sind auch sehr gut geeignet.
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  13. #13
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    Hallo Andreas und interessierte Mitleser,

    da ich mich als Monohull-Regattasegler (Marblehead) auch schon seit längerem mit dem Eigenbau einer vernünftigen Segelwinde beschäftige, lese ich hier natürlich interessiert mit .

    Als Elektroniker habe ich mich erstmal nach fertiger Hardware, sprich Motor mit Getriebe, umgesehen und bin dabei auch auf den oben vorgestellten Getriebemotor gestoßen. Den habe ich aber sofort verworfen, denn ca. 230 g Gewicht nur für Motor mit Getriebe (ohne Poti, Halterung, Elektronik, Kabel, etc.) sind viel zu schwer. Zumindest für konkurrenzfähige Monohulls wie IOM, Marblehead oder 10R.
    Powerservos mit Mehrgangpotis und neuer Elektronik zu versehen ist zwar kein Problem aber ohne Umbau des Getriebes sind die meisten Servos viel zu langsam für eine kleine bis mittlere Windentrommel. Mache ich den Trommeldurchmesser größer, passt zwar die Geschwindigkeit aber mir geht die Stellkraft in den Keller.

    Das von Uli beschriebene Elektronik-Problem hatte ich auch mit meiner Eigenbau-Elektronik, basierend auf einer Fahrtreglerschaltung mit dem Analog-IC M51660L. Kurz vor Erreichen der Zielposition wird diese nur sehr langsam angefahren und die Winde ist gerade in diesem Bereich sehr "weich", d.h. die Stellungsregelung regelt sich bei jeder Böe einen Wolf. Die Einstellung von Dämpfung, Totzeit und Impulsverlängerung ist an diesen recht unflexiblen ICs ziemlich schwierig, um daraus eine Segelwinde mit den typischen Anforderungen zu machen. Die ICs sind halt für Servos und nicht für Winden gemacht.
    Ich zumindest habe an den Dingern die Nerven verloren und beschäftige mich gerade mit einer Microcontrollerlösung, d.h. Selbstprogrammierung aller Windenfunktionen. Aber auch da steckt der Teufel im Detail. Will sagen, dass ich da auch noch ziemlich am Anfang stehe.

    Gruß Ingo (GER 504)
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  14. #14

    Standard

    Das Problem der dauernden Elektronikbelastung scheint in vielen Bereichen ein Problem zu sein. Wenn ein Schneckengetriebe, das in der Regel deutlich schlechtere Wirkungsgrade hat eine Lösung wäre, dann hätte man vermutlich bereits welche damit gebaut.
    Ich verstand das Einsatzgebiet der "dicken" Winde für größere Yachten. Ich vermute eine Winde mit 550 Ncm Stellkraft und 2 U je sec ist für IOM und vermutlich M überdimensioniert und vermutlich mit deutlich höheren Gewichten als 150 g zu realisieren. Von Microkontrollertechnik habe ich gar keine Ahnung.
    Die Lösung der Zielstellung von Koni ist aber interessant. Vielleichjt wäre digitale, programmierbare Elektronik ein Weg. Nur eine, die 100 W steuern kann wird vermutlich etwas mehr als 20 € kosten.

    Ich bin ehrlich gespannt.

    Ulli
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  15. #15
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    Standard

    ich rede nächste woche mal mit nem kumpel von mir...
    über nen pic sollte es relativ einfach zu lösen sein. wir haben schon vor 4 jahren mit 2,4ghz-eigenbau gesteuert und auch entsprechende "servosteuerung" über nen bus-system gemacht.
    mal sehen, was geht...

    macht euch mal gedanken über einen anforderungskatalog, dann habe ich ne basis.
    MFG Torti

    F3A...F3P...egal....hauptsache F3-irgendwas!
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