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Thema: Riva Aquarama 1:10 Motorisierung

  1. #16
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    Ergänzung zu meinem Eintrag zuvor (Seite 1 Nr. 15):

    Zitat Zitat von Adiden Beitrag anzeigen
    Meine Wellen können nur 10000U/min. Lohnt sich dann ein Motor der mehr kann ??
    Die Drehzahl musst du unter Last und im Wasser erst einmal erreichen und daran werden deine Motoren sich mit Sicherheit die Zähne ausbeißen.

    Im Trockenlauf würde ich dir ohnehin nicht empfehlen die Motoren mit Höchstleistung laufen zu lassen. Wenn du Pech hast reißt dir der Rumpf auseinander. Immer daran denken: Die Wellen sind nicht gewuchtet und bei solch hohen Drehzahlen werden aus Gramm -> Kilogramm.

    Ansonsten erzeugen (zu) hohe Drehzahlen unter Wasser nur Dampfblasen (Kavitation). Die erzeugen keinen Vortrieb, sondern machen nur die Schrauben kaputt. Deshalb sie oben Regel Nr. 1.

    Anders sieht das aus bei Oberflächenantrieben à la Rennboot. Aber die Riva ist kein Rennboot!
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  2. #17
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    wenn ich einen Speed 600 9.6V mit nur 6V laufen lasse sollte der doch mit einer 50mm Dreiblatt Schraube nicht zu schnell drehen oder? Wenn der Frachter etwas schneller als 6km/h wird ist auch nicht tragisch, Hauptsache der Junior kann damit Links/Rechts für´s Fliegen üben sobald er ne Funke halten kann.

    Ich hatte mal früher als erstes Boot eine ferngesteuerte Ente gebaut etwa 1 kg, da war ein 6V 600er Speed drin der etwa 8V bekommen hat. Die Ente ist dann mit etwa 30 km/h über´s Wasser gesurft und hat bei zu ruckartigem Gasgeben erstmal eine Eskimorolle gedreht. So schnell sollte der Frachter dann auch nicht sein, sonst fällt dem Junior vor Schreck die Funke aus dem Kinderwagen.
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  3. #18
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    Probiere es einfach aus. Wenn´s wirklich zu schnell wird, wird sich der Frachter vermutlich ähnlich verhalten wie die Ente. Insofern vielleicht beim ersten Versuch vorsichtig antesten und die Ruderausschläge nicht zu groß wählen.
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  4. #19

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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    Ich hätte auch eine Frage zum Antrieb, baue normal nur Flugzeuge und haben entsprechend keine Ahnung von Schiffen.

    Ein etwa 6kg schwerer Frachter soll über den Ententeich fahren, möglichst leise und ohne über das Wasser zu gleiten wie ein Rennboot.

    Dazu habe ich mir folgenden Antrieb ausgedacht:

    6V 10.000 mAh Bleiakku
    50mm Dreiblattschraube, relativ wenig Steigung
    Speed 600 9.6V für ordentlich Drehmoment
    Gummikupplung um nicht zuviel Lärm zu machen

    Den Antrieb habe ich mal im Waschbecken getestet, laufen tuht er ja, etwas stark vieleicht. Zumindest wird der Motor mit 6V nur handwarm.

    Reicht ein 30A Regle aus für den Motor? Wie schnell wird ein Frachter in etwa mit so einem Antrieb?
    Hallo Porkus,
    Zuerst mal einge Fragen:
    1. Welche Länge/Breite/Tiefgang soll der Frachter haben? Nicht das Gewicht alleine ist für den Antrieb maßgebend.
    2. Erfordert der Bauplan eine 50 mm Schiffsschraube?
    3. Willst Du Direktantrieb oder doch Untersetzung?

    6 KG erscheinen mir für ein Kleinkind schon ganz schön heftig. Einige Fahrmodelle nahmhafter Hersteller liegen bei 100 bis 110 cm Rumpflänge zwischen 2,0-2,3 kg.
    Nun gut, Dein geplanter Akku könnte auch schon 2-2,2 kg auf die Waage bringen. Brauchst Du so eine lange Fahrzeit? Kann das Kleinkind die Funke so lange halten?
    Mir erscheint ein 50-er Propeller im Direktantrieb für Deinen Motor im Direktantrieb zu groß. Gut, Du beabsichtigst durch den 6V Betrieb deutlich mit der Leistung runter zugehen Von ehemals 70 W bleiben vielleicht noch 40 übrig.


    Bei vorbildähnlichen Schiffsmodellen geht man für die Modellgeschwindigkeit etwa so vor, um ein vorbildähnliches Fahrbild zu erhalten.
    Modellgeschwindigkeit = Originalgeschwindigkeit * 1/Wurzel aus Maßstab
    http://www.rc-modellbau-schiffe.de/w...indigkeit.html
    Ein 150 m langer Frachter mit 15 kn Geschwindigkeit soll im Maßstab 1/100 dann als Modell 1,5 kn (ca. 2,8 km/h) fahren. Gut es gibt auch welche, die langsamer fahren und Schnellfrachter mit um 20 kn Geschwindigkeit.
    Ich würde bei 50 mm Prop immer eine Untersetzung um die 1:1,5-1:2,5 Testen.
    Gummikupplung, die 40 W übertragen soll wird es sicherlich geben. Vorsich bei eventueller Unwuchtgefahr.

    Ulli
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  5. #20

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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    wenn ich einen Speed 600 9.6V mit nur 6V laufen lasse sollte der doch mit einer 50mm Dreiblatt Schraube nicht zu schnell drehen oder? Wenn der Frachter etwas schneller als 6km/h wird ist auch nicht tragisch, Hauptsache der Junior kann damit Links/Rechts für´s Fliegen üben sobald er ne Funke halten kann.

    Ich hatte mal früher als erstes Boot eine ferngesteuerte Ente gebaut etwa 1 kg, da war ein 6V 600er Speed drin der etwa 8V bekommen hat. Die Ente ist dann mit etwa 30 km/h über´s Wasser gesurft und hat bei zu ruckartigem Gasgeben erstmal eine Eskimorolle gedreht. So schnell sollte der Frachter dann auch nicht sein, sonst fällt dem Junior vor Schreck die Funke aus dem Kinderwagen.
    Nimm Dir mal aus dem Lieferprogramm einiger Mosdellbauhändler ein Produkt ähnlicher Größe und schaue, was die für Antriebe haben.
    Der Jugendfrachter "Nerptun" von einem Nahmhaften Medellvertreiber doll bei L ca. 850 mm etwa 2,4 kg schwer sein und mit einem Speed 280 6V betrieben werden. Der gleiche Vertreiber bietet den Speed 600 9,6V als Direkt antrieb für Rennboote mit halbgetauchten prop mit 36 mm an.
    Im Umkehrschluss scheint mir Deine geplante Konfiguration nicht passend.

    Ulli
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  6. #21

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    Zitat Zitat von Adiden Beitrag anzeigen
    Also ich denke "hoffe" das meine Riva nicht über 4-5 kg kommt. Da ich von den rennsegelyachten komme, weiß ich ja wo und wie man Gewicht sparen kann. Ich nehme zwei 540er. Hab sie schon mal im Rumpf gehabt und laufen lassen. Ich werde sie auch auf Gummischwingkörper setzten da es sich schon "Holzig" anhört wenn die drehen.
    Wasserkühlung auf jeden Fall. Auch wenn ich es nicht benötig. Wenn mal was stärkeres rein kommt bin ich auf der Sicheren Seite. Ausserdem seht es super aus wenn aus den Auslassrohren das Wasser plätschert
    Ich weis nicht welche RIVA Du baust.
    Dein Wunsch ist eine Sache Die Originalverdrängung (im Betriebszustand) ist ein Fakt.
    Originalverdrängung geteilt durch Maßstab zur 3. Potenz ist ein anderer Fakt.
    Wenn Gummischwingkörper, dann bitte den kompletten Antriebsstrang schallmäßig vom Rumpf entkoppeln. Auch die Bodendurchbrüche und die Lagerböcke.
    Wasserkühlung beim Schraubenstrahl abnehmen ist kein Problem: Du musst die Leitung im Boot nur so gestalten, dass der Austritt nicht in Form eines Scheibenwaschanlagenstrahls 3m hinter dem Boot ins Wasser kommt.


    Bilder lassen sich nicht verlinken
    Bildquelle http://www.classic-yacht-charter.com...e&menu=charter
    Deine Motorisierung
    Ich will Dir den Mut nicht nehmen. Die Riva ist zwar kein Rennbopot, aber in meinen Augen ein sehr schnelles Sportboot. Um eine maßstäbliche Geschwindigkeit zu erreichen vermute ich Fahrzeiten weit unter 10 min mit einer Akkuladung.
    Die in Antwort 8 gezeigte fahrbilder betrachte ich eher als überhöhte Hafenfahrt zum Liegeplatz. http://das-modellbauforum.de/wbb/ind...&threadID=3550
    Betrachte dazu mal seine Antriebskonfiguration.
    Ich vermute Du musst sehr leicht bauen und dann alles mögliche Gewicht in Antrieb und Akku stecken.

    Die RIVA ist ein sehr schönes Boot. Ich bin nicht in der Lage so was zu basteln. Und ein Original??? (kein Kommentar)

    Ulli
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  7. #22
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    Der Frachter wird 16cm breit, 100cm lang und 14cm hoch, Tiefgang etwa 6cm. Die Form wird relativ kastenförmig, etwa 6l Wasserverdrängung. Der Akku wiegt schonmal 2kg, der Schichtbau Holzrumpf wird wohl auch 2kg schwer. Der Junior soll das Ding ja nicht schleppen sondern nur die Funke halten.

    Der 9,6V Motor dreht mit dem 6V Bleiakku relativ langsam, vieleicht mach ich auch einfach eine kleinere Schraube dran. 50mm ist bei 6 cm Tiefgang evt etwas knapp.

    P.S: Wieviel Watt braucht so ein Frachtschiff, sind 40W nicht etwas zu wenig? Braucht man eine Wasserkühlung?
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  8. #23
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    @porkus: Ich würde jetzt mal vermuten, dass die ca. 40 Watt mehr als reichen. Bitte auch immer bedenken, dass ein Frachter nicht auf die Welle springt, sondern relativ behäbig beschleunigt. Eine Wasserkühlung wird es sicher kaum brauchen, da der Motor ja nicht ständig mit Höchstlast am Stück läuft. Andersherum ist es auch nicht viel Aufwand sie einzubauen.

    @Uli und Andy: Rechnerisch müsste eine Riva ca. 20 km/h (+/-) laufen können. Im Original gibt es dabei Motorisierungen von 2x200 PS, aber auch 2x360 PS. Insofern schon eine schöne Spannweite. Aber mal zum Vergleich: Aeronaut sieht für die etwa gleich große Princess nur einen Motor (600 BB race; an 7 Zellen Nicd) vor. Und wenn man die div. Bilder und Videos im Netz dazu betrachtet hat dieses Boot durchaus ein schönes und sportliches Fahrbild. Es gibt aber auch Leute die hier Brushlessmotoren mit Leistungen jenseits von Gut und Böse einbauen und sich dann wundern, wenn sie ihr Schmuckkästchen kieloben aus dem Teich holen müssen. Mir wäre allein dafür die Riva schon zu schade.
    Und immer daran denken: 40 kn sind etwa 75 km/h. Ich möchte sehen, welche Diva bei dem Tempo, dem entsprechenden Fahrtwind und den dazu gehörenden Schlägen von unten entspannt im Bikini auf der Sonnenmatratze liegt. Soweit zu den Werbefotos. Die Dame die das länger als ein paar Sekunden hinbekommt ist entweder ziemlich unter Droge oder schlicht tod. Und die netten Schaumkronen bekommen wir mit den Modellen ohnehin nicht gebacken.
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  9. #24

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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    Der Frachter wird 16cm breit, 100cm lang und 14cm hoch, Tiefgang etwa 6cm. Die Form wird relativ kastenförmig, etwa 6l Wasserverdrängung. Der Akku wiegt schonmal 2kg, der Schichtbau Holzrumpf wird wohl auch 2kg schwer. Der Junior soll das Ding ja nicht schleppen sondern nur die Funke halten.

    Der 9,6V Motor dreht mit dem 6V Bleiakku relativ langsam, vieleicht mach ich auch einfach eine kleinere Schraube dran. 50mm ist bei 6 cm Tiefgang evt etwas knapp.

    P.S: Wieviel Watt braucht so ein Frachtschiff, sind 40W nicht etwas zu wenig? Braucht man eine Wasserkühlung?
    Hallo Porkus,
    Ich bin der gleichen Meinung wie Kalle. Die 40 W sollten dicke reichen. Wenn der Motor nach 2 min im Standschub nur handwarm ist, kannst Du wie vorgeschlagen eine Wasserkühlung einbauen. Ich würde drauf verzichten.


    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...el_vis_346.jpg
    Schraubendurchmesser.
    Bei den Rumpfabmessungen und dem Tiefgang erscheint mir ein 50er Prop auch zu groß. In der Regel sind die Schiffsschrauben deutlich kleiner als der Tiefgang. Oft haben Frachter eine Ruderhacke zur unteren Abstützung des Ruders. Diese und der Rumpf bdestimmen oft die Schraubengröße. Im Link kannst Du Dir das etwa abschätzen. Schlepper bilden eine Ausnahme. die haben oft rel. große Schraubendurchmesser.
    Gewichtsprobleme solltest Du nicht bekommen. Sagt der Plan eine Verdrängung von ca. 6 l aus?

    Rumpf in Schichtbauweise?
    Da beneide ich Dich nicht um die Schleiferei.


    Ulli
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  10. #25

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    http://www.pixum.de/image/MkBzbGtlZG...MDZkOTI%3D.jpg

    Im Link ist die Fahrgeschwindigkeit schon recht ordentlich. Gut, das Modell ist vermutlich deutlich größer als das Projekt von Andy Aber die installierte Antriebsleistung ist auch heftig.



    Video einer Riva in Fahrt
    http://www.charterboat24.com/de/moto...617_16544.html
    Zitat Zitat von Kalle Saage Beitrag anzeigen
    @Uli und Andy: Rechnerisch müsste eine Riva ca. 20 km/h (+/-) laufen können. ..............
    Das ist schon mal eine Hausnummer. Du schriebst schon von +/- Dann könnte es auch Richtung 25 km/h tendieren.

    Zitat Zitat von Kalle Saage Beitrag anzeigen
    .................. Und die netten Schaumkronen bekommen wir mit den Modellen ohnehin nicht gebacken.
    Keine andere Meinung. Aber Gleitlage sollte nach meiner Meinung angestrebt werden. Letztendlich wird Andy entscheiden was er erreichen will.

    Ulli
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  11. #26
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    Zitat Zitat von Ulrich Burbat Beitrag anzeigen
    Rumpf in Schichtbauweise?
    Da beneide ich Dich nicht um die Schleiferei.

    Ulli
    Das wird ordentlich Arbeit, wobei nur der Bug und das Heck aus Pappelsperrholz in Schichtbauweise gebaut werden. Das Mittelteil ist im Prinzip ein abgerundeter Holzkasten aus 12mm Kiefernsperrholz. Ein Bauplan gibt es nicht, ich habe mir vom U-Boot Sim die Badewannenform der Liberty Class abgeschaut und selber ein Plan gemacht.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Liberty_ship

    Ein Holzrumpf hält wenigstens was aus, am Ententeich ist mir mal ein Boot mit Plastikrumpf fast abgesoffen. Paar Lausebengel haben eine Glasmurmel reingeschossen, wahrscheinlich mit einer Schleuder. Zumindest konnten die Säue damit gut zielen und sind dann mit Fahrrädern abgehauen. Bei 12mm Kiefernsperrholz geht sowas nicht mehr durch
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  12. #27
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    Hallo Kalle, hallo Ulrich,

    als erstes muß ich euch mal sagen das ihr diese Art User seid die ein Forum sehr sehr bereichern !!!!!!!
    Euro Antworten sind genau und das was man hören will.
    Find ich Super !!! Dankeschön !!

    Ich bin jetzt mal so verblieben. Ich nehme meine beiden 540er und werde mit den Schrauben Experimentieren. Erst die billigen Plastik und wenn das Ergebniss gut, der Optik wegen, aus Messig.
    Ich muß ehrlich dazu sagen das ich nicht gearde glaube das ich oft mit der Riva fahren werde. Ist eher gedacht für das Wohnzimmer. Deshalb verschwende ich auch kein, oder noch kein Gedanke über die Akkuleistug und Fahrzeit. Nichts desto Trotz soll Sie beim Einsatz ein schönens und Funktionelles und vor allem Originalgetreues Bild abgeben. Im Sommer nutze ich jede Gelegenheit zu Segeln. M oder RG65. Dazu kommt noch mein Scale Crawler der auch bewegt werden will.
    Ich bin gerade beim Beplanken. Danach kommt schleifen, dann wird laminiert. Danach erst wende ich mich dem Antrieb zu. Im März ist bei uns in Karlsruhe Modellbaumesse. " Faszination Modellbau"
    Ich hoffe das ich da noch Infos und Angebote über Motorisierung bekommen werde.
    Aber ich denke ich werde mich an die Angaben und Tips von Kalle halten.
    Gruß aus Karlsruhe

    Andy GER294
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  13. #28
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    Moin

    Noch ein Tip.
    Mache an die beiden Motoren Einzelstecker
    Wenn Du selber fährst beide parallel
    und wenn der Filius übt beide in Reie, bis er das Boot beherscht

    Gruß Aloys.
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  14. #29

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    Zitat Zitat von Adiden Beitrag anzeigen
    ...............Ich bin jetzt mal so verblieben. Ich nehme meine beiden 540er und werde mit den Schrauben Experimentieren.
    Hallo Andy,
    das hatte ich fast vermutet. Ich würde Dir unbedingt empfehlen den Wirkungsgrad durch eine Untersetzung zu erhöhen.
    Wenn deutlich leistungsstärkere 500-er Einzelmotoren mit 29-32 mm Spezialpropeller im Direktantrieb 1,7 Ah Akkus in 5 min leer hatten (aus älterer Erinnerung), dann ist das mal eine Orientierung.
    Im Handelssortiment gibt es umfangreiche Getriebeangebote bis hin zu Zahnriemengetriebe oder Zahnradpaarungen.
    Schlechhte Erfahrung hatte ich mit 2 handelsüblichen Direktantrieben gemacht. Ich bekam die Unwucht nicht beseitigt.



    Name:  Kleintrieb1.jpg
Hits: 585
Größe:  12,7 KB Name:  Kleintrieb2.jpg
Hits: 576
Größe:  27,8 KB
    Ich habe mehrfach Untersetzungsgetriebe nach obigem Schema gebaut. Hier etwa 3:1. mit 25-er Prop. Auch für größere Motoren.
    - Motor auf dem Stevenrohr
    - keine Kupplung erforderlich
    - in diesem Fall an der Motorseite ein 2 mm Kugellager verbaut
    - Von mir vorgegebener Wunschpropeller gewählt
    - Austesten mehrer Untersetzungsstufen (messen der Stromstärke) und auflisten Zahnradpaarungen
    - Motorabstand zum Test mittels Holzzwischenlagen und Kabelbinder fixiert
    - Anhand des Motorabstandes entschieden, ob die Halterung
    a) direkt am Stevenrohr erfolgte,
    oder
    b) wie hier mittels Flansch
    b) hat den Vorteil, dass ich ggf. nachträglich das Zahnflankenspiel justieren kann ohne die Motorhalterung wesentlich zu veränden. In Diesem Beispiel fehlt dann die konkrete Befestigung im Rumpf.

    Dieses System geht nur, wenn ich ausreichend Platz habe. Ich habe auch schon Inlinegetriebe gebaut, Dann aber gleich das Getriebe am Motor angelötet und am Getriebe das Stevenrohr angelötet. Diese Variante erfordert mehr Aufwand beim Anpassen.
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  15. #30

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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    Das wird ordentlich Arbeit, wobei nur der Bug und das Heck aus Pappelsperrholz in Schichtbauweise gebaut werden. Das Mittelteil ist im Prinzip ein abgerundeter Holzkasten aus 12mm Kiefernsperrholz. Ein Bauplan gibt es nicht, ich habe mir vom U-Boot Sim die Badewannenform der Liberty Class abgeschaut und selber ein Plan gemacht.
    Hallo Porkus
    Deine Bauweise kenne ich aus älterer Literatur und hatte sie selbst mal vor fast 50 jahren für den Bugbereich einer Reisemotorjacht verwendet. Heute bin ich eher skeptisch gegenüber Holzbauweise. Holz hat die unangenehme Eigenschaft Wasser geradezu zu suchen und wenn gefunden nicht mehr abzugenben. Selbst Temperaturschwankungen könnten zu Haarrissen führen und Luftfeuchtigkeit kann auch schon zu schädigungen führen. Wenn Sperrholz, dann nur wasserfest verleimtes (kochfest verleimtes noch besser). Bei Deiner Bauweise würde ich mindestens 2 lagen Glas auls Aussenversiegelung einplanen, falls Dein Rumpf nicht gar als Positivform für einen GFK Laminatrumpf dienen kann.
    Ansonsten würde ich versuchen aus dem Haldelssortiment einen Ersatzrumpf zu beziehen.


    So etwas in der Art (Neptun ist nur noch schwer zu finden) http://www.graupner.de/de/products/3...4/product.aspx
    Vielleicht gibt es doch noch was zu finden und 24 € sind auch soooo viel http://www.cmc-versand.de/Graupner/F...-6-2144.2.html

    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    in Holzrumpf hält wenigstens was aus, am Ententeich ist mir mal ein Boot mit Plastikrumpf fast abgesoffen. Paar Lausebengel haben eine Glasmurmel reingeschossen, wahrscheinlich mit einer Schleuder. Zumindest konnten die Säue damit gut zielen und sind dann mit Fahrrädern abgehauen. Bei 12mm Kiefernsperrholz geht sowas nicht mehr durch
    Wenn dass Deine Modellsportbedingungen sind, dann beneide ich Dich nicht darum. Die größten Modellschäden habe ich selbst oder der Wind vollbracht.

    Ulli
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