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Thema: Eigenbau CNC Holzfräse für den Modellbauer

  1. #1
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    Standard Eigenbau CNC Holzfräse für den Modellbauer

    Nachdem ich jetzt ein Fräsportal für meine 4Achs Styroschneide gebaut habe, die wirklich funktioniert und selbst 4mm ALU fräsen kann...geht es an den nächsten Schritt..Ein großer Nachteil der Konstruktion ist, ich muss das Portal jedesmal umbauen, wenn ich Styro schneiden muss..und die beiden Z Säulen syncron (horizt.) halten, ist ein großes Problem, Bedarf großer Sorgfalt/Nerven.

    Da ich nur Holz, GFK, Plastik und mal bisschen ALU fräsen will, eröffne ich jetzt einen Baubericht einer Holz CNC Fräsmaschine, Grund einer Holzfräse ist der Herstellungspreis. Andere Materialen (ALU/Stahl) müssen Fremd geschnitten, bearbeitet werden, was den Preis nach oben treibt.

    Vorbild ist die Holzfräse 'Joes CNC Model 2006 R-2', nur später mit Linearführungen, keine 608ter Kugellager als Linearführungen!! Die Box, das Portal soll Torsionsgeschützt und als Stecksystem hergestellt werden. Alle Teile sollen CNC gefräse/gebohrt werden, auch die Anbauteile, wie z.B. Lagerbock oder Motorhalten werden, wenn möglich selbst hergestellt.

    Fahrwege: X= >900,Y=>500,Z=>100mm

    Material:
    12mm Siebdruckplatten da Wasserresitent
    Linearführung SBR 16 (Isel Linearführungen waren mit in der Auswahl, aber die Schlitten sind zu lang/breit
    12mm Trapezgewinde
    Schrittmotor NEMA23
    Box wird/kann als Unterdruckbox genutzt

    Materialkosten ohne Steuerung bis max 700eur
    Dauer Plan/Bau ca 3-4 Monate
    Angehängte Grafiken  
    Modelle: Pitts Purple Violet, ASH26
    Projekte: CNC Holzfräse und Suchoi SU-26 100ccm Size
    Jeder braucht einen Ständer Modellstaender.de
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  2. #2

    Standard

    So ähnlich baue ich auch grad. Allerdings aber doch mit Kugellagerführungen.


    Fahrwege: X= >900,Y=>500,Z=>100mm
    Aber warum willst Du so breit bauen und so kurz?
    Wäre X 500 und Y 900 nicht besser?
    Sonst wird doch das Portal so breit...

    CU Eddy
    Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
    Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
    Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war.
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  3. #3
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    Standard

    Hallo Eddy,

    ja, längst >900,breit >500 und hoch >100 :-)

    X ist bei meiner Maschine die Längstrichtung

    Gruß
    Jürgen

    Zitat Zitat von comicflyer Beitrag anzeigen
    So ähnlich baue ich auch grad. Allerdings aber doch mit Kugellagerführungen.



    Aber warum willst Du so breit bauen und so kurz?
    Wäre X 500 und Y 900 nicht besser?
    Sonst wird doch das Portal so breit...

    CU Eddy
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  4. #4

    Standard

    Naja, die Konvention bei CNC bezieht sich aber auf das kartesische Koordinatensystem
    und da ist nicht LxBxH, sondern BxTxH. Das war aber in der Schule auch schon: X= breit, Y=lang.

    Musst Du dann aber auch Deiner gesamten Software sagen, wo X ist...

    CU Eddy
    Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
    Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
    Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war.
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  5. #5
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    Hi Eddy!

    Da hast Du einen ausgesprochenen Religionskrieg angesprochen. Ich lese in allen CNC-Foren schon lange mit und da wird diese Frage schon seit ewigen Zeiten bis zum Streit diskutiert. Ich glaube, schuld daran ist nicht unwesentlich, dass ein grosser Unterschied BEIM STANDORT des Maschinisten zwischen Portalmaschinen und Standmaschinen besteht (bei Standmaschinen steht man so, dass man auf das Portal sieht, bei Portalmaschinen steht man meistens so, dass man von der Seite auf das Portal sieht?).

    Ich selbst habe bei meinem Baubeginn den Fehler gemacht, die lange Achse als Y zu definieren und jetzt muss ich mir das umständlich umgewöhnen. Nach der rechte Handregel muss man nämlich auch VORHER definieren, wo man VOR DER MASCHINE steht, sonst kann man es nämlich leicht ganz falsch interpretieren. Bei mir konkret bedeutet das, dass ich neben der Maschine stehe, und nie davor. Also, ich stehe so, dass ich Seite der Portalwange vor mir habe - der Maschinennullpunkt ist bei mir ganz auf der linken Seite, also dort, wo das Portal in Nullstellung hinfährt.

    Um dann halbwegs mit CAM und CNC-Software zurechtzukommen, muss (bei mir) fast schon X nach rechts gehen und Y von mir weg, ansonsten ginge nicht einmal das Vorschaufenster im CNC-Proggi richtig ...


    @Jürgen:
    Tolle Idee, die Joe´s nachzubauen, ich gehöre ab sofort zu Deinen Stammlesern!

    Lg, Heini
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  6. #6

    Standard

    Hallo,

    streiten braucht man da nicht - bei den Achsbezeichnungen und Richtungen gibt es im Endeffekt keine verbindlichen Standards.
    Häufigstes und problematischstes Beispiel ist die Richtung der Z-Achse: Im kartesischen Koordinatensystem zeigen positive Werte nach oben, doch bei nicht gerade wenigen Maschinen ist es genau umgekehrt. Der Grund ist banal - mathematische Korrektheit ist die eine Sache, Anwenderfreundlichkeit die andere: meist geht es ja um Werte in einer bestimmten Tiefe im Werkstück und eher selten um Werte in einer Höhe über dem Werkstück - da ist es einfach blöd ständig ein Minuszeichen davorhängen zu müssen. Sobald man dann aber an einer anderen Maschine ist zeigt sich die Kehrseite: man hat gute Chancen im Eilgang direkt ins Werkstück zu knallen wo man doch eigentlich auf Sicherheitshöhe fahren wollte

    Viele Grüße

    Christian
    CAM Software und open source CNC Steuerung: http://www.estlcam.de
    Depron, EPP, Carbon: http://www.epp-versand.de
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  7. #7
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    Standard Erste grobe Konstruktion

    Hallo Leute,

    ja mit der X und Y Achse ist das so eine Sache, aber viele Wege führen nach Rom ;-) Hauptsache ist, die Maschine kann bedient werden. So , jetzt zum Thema, ich habe die grobe Skizze fertig, die Linearlager fehlen hier, da ich versucht hatte, ISEL Schienen einzubauen, aber..die Wagen sind zu breit.. da fehlen mit später x cm Fahrweg.. Es werden die SBR16mm Führungen, die Schienen liegen mit einer großen Fläche am Holz und die Wagen sind schön Kompakt. Im Moment bin ich gerade dabei, die Verkastung zu konstruieren, der Bausatz soll später nur noch 'saugend' zusammengesteckt/verklebt werden können... ähnlich einem Flugmodellbausatz nur keine 3mm stark. :-) -> Opferplatte soll austauschbar sein..
    Skizzen der Box und der beiden Portalkörper (oben/unten) kommen noch...

    Jetzt muss ich mich mal wieder meiner Pitts PV widtmen...im Mai will ich damit fliegen
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  8. #8
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    Standard

    nebenbei: wer es wirklich wasserfest braucht, kann auch Fassadenplatten nehmen, die gibts z.B. von Werzalit in verschiedenen Dicken, dass ist quasi dickes Resopal, allerdings ist die Bearbeitung etwas mhsam. Es kann zwar gebohrt gesägt und gefräst werden, nur erfordert es dafür fast schon Spezialwerkzeug, oder mehrere Arbeitsgänge.
    Ein weiterer Vorteil ist das hohe Flächengewicht.
    Bei der Verwendung von Siebdruckplatten sehe ich keinen praktischen Vorteil das ist genauso Holz: quillt auf, trocknet und keinesfalls wasserfest.
    Ich habe da so meine Erfahrungen, z.B. im Bau von Anhänger und anderen Dingen, die wasserbeständig oder feuchtfest sein sollten...
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  9. #9
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    Standard

    Hallo Hans,

    danke für den guten Tipp, ich würde schon froh sein, wenn die Platten 'Wasser unempfindlich' sind, wo beziehst Du den Werkstoff..direkt beim Hersteller oder gibt es das Material auch woanders... wie ist der qm Preis? sollte schon im Rahmen bleiben

    gruss
    Jürgen


    Zitat Zitat von hänschen Beitrag anzeigen
    nebenbei: wer es wirklich wasserfest braucht, kann auch Fassadenplatten nehmen, die gibts z.B. von Werzalit in verschiedenen Dicken, dass ist quasi dickes Resopal, allerdings ist die Bearbeitung etwas mhsam. Es kann zwar gebohrt gesägt und gefräst werden, nur erfordert es dafür fast schon Spezialwerkzeug, oder mehrere Arbeitsgänge.
    Ein weiterer Vorteil ist das hohe Flächengewicht.
    Bei der Verwendung von Siebdruckplatten sehe ich keinen praktischen Vorteil das ist genauso Holz: quillt auf, trocknet und keinesfalls wasserfest.
    Ich habe da so meine Erfahrungen, z.B. im Bau von Anhänger und anderen Dingen, die wasserbeständig oder feuchtfest sein sollten...
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  10. #10
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    Hallo Jürgen, du kannst mal beim Schreiner um die Ecke fragen, das Zeug gibts auch von anderen Herstellern, Werzalit sitzt bei mir fast vor der Tür, da gibts 2.Wahl, den m² je nach Dicke ich glaube um 15.-€. Das Kriterium für 2. Wahl sind in der Regel Farbfehler.
    Wenn du etwas brauchst: PN, ich könnte dir das besorgen und ( grob zugeschnitten) zuschicken.
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  11. #11
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    Ich liebe das RCN Forum,

    eine Mischung zwischen 'Bastlern' und 'Ingenieuren' ergibt eine super Mischung :-) ich bin der Bastler

    Der qm Preis ist ja super, ich melde mich bei Dir, wenn die Maschine fertig konstruiert ist.


    Zitat Zitat von hänschen Beitrag anzeigen
    Hallo Jürgen, du kannst mal beim Schreiner um die Ecke fragen, das Zeug gibts auch von anderen Herstellern, Werzalit sitzt bei mir fast vor der Tür, da gibts 2.Wahl, den m² je nach Dicke ich glaube um 15.-€. Das Kriterium für 2. Wahl sind in der Regel Farbfehler.
    Wenn du etwas brauchst: PN, ich könnte dir das besorgen und ( grob zugeschnitten) zuschicken.
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  12. #12
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    ja, gerne, vielleicht baue ich auch so eine, schwebt mir schon lange vor...
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  13. #13
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    Also ich würde nur empfehlen den Arbeitsbereich 1000mm in der Länge zu machen ... es Ärgert schon gewaltig wenn 3cm fehlen um alles ordentlich aufliegen zu lassen. (Spreche aus Erfahrung ;-( )

    Gruß Martin
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  14. #14
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    Frage

    Hallo Leute,
    gibt es eine Richtline, wie man die Ecken vernünftig setzt?...ich wollte mit dem 4mm Fräser die Kontouren fräsen...aber wenn ich die Ecken mit einem 4mm Loch setze, dann kann der Fräser nicht in das Loch fahren, würde dann bedeuten, dass die Löcher vorher/nachher gesetzt werden müssen...kann man die Ecklöcher größer planen?, damit der Fräser gleich in die Kontour fahren kann...wie macht Ihr das?
    gruss
    Juergen
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  15. #15
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    Wirkliche Vorgaben gibts da nicht. Setzt die Löcher einfach nicht soweit rein.

    Den Durchmesser der Bohrungen kannst auch noch vergrößern.

    Das kannst du dir ja mal in einer Skizze aufzeichnen wie viel der Kreis weiter nach außen darf.
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