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ja, klar: max. 3 Modelle (+ Schlepper) genehmigt, die bringen 5 Mann locker in die Luft. Der Verein fliegt nur Mittwoch und Samsatgnachmittag.
Kürzlich war ich auf einem Platz, die fliegen paralell zu den grossen. Es darf immer nur einer fliegen, 5 Mann waren da, es war im Abstand von wenigen Minuten ständig was in der Luft.
Vielleicht einigen wir uns mal darauf dass es die geschrieben Vereinregelwerke einfach gibt.
(Auch weitläufig bekannt unter "Vereinsmeierei") Hihi, bitte nicht so ernst nehmen.
Mathias hat ja mehrfach betont, dass er dem Verein nicht schaden will und die Ansage,dass keiner Aufgenommen wird,akzeptiert.
Hier ist es wie immer, besteht man darauf, gibts nur noch mehr schlechte Stimmung und hat einfach keinen Wert.
Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen,dass es wirklich beide Seiten gibt.
Viele Vereine suchen sich ihre Leute sehr genau aus und manchen (zugegeben extrem wenigen) kann man durchaus elitäres streben
unterstellen.
Aber da halte ich es ehrlich gesagt wie Kurt; wo ist das Problem? Wenn die sich einig sind und es sich leisten können,können die
tun was sie wollen. Die müssen überhaupt nichts.Dafür haben sie ja ihre Gemeinschaft und müssen niemandem gefallen.
Wenn das mal Probleme gibt merken die das ja selbst zuerst.
Das mit der Auslastung ist auch nichts Neues und auch nicht ungewöhnlich. In meinem alten Verein hat man es sogar extra geändert,
indem man 3 Modelle gleichzeitig erlaubte,mit Flugleiter 5 und Heli NUR EINER!
Gibts alles.
Vielleicht erinnern sich die Heliflieger unter euch, dass es da in den letzten Jahren erhebliche Probleme gab (gibt?)
Da eine Flut neuer Helifliegr kam durch den Hype darum und erschwinglich wurde es auch zunehmend, hatten viele Vereine keine mehr aufgenommen.
Zum einen wegen Anzahl, zum andern wegen erheblicher Störung des Flugbetriebs durch Dauerschweber oder wilde Herumbolzer.
Da kam es oft zu Interessenkonflikten.
Man kann immer für beide Seiten sprechen, aber die Gemeinschaft entscheidet letztendlich,wenn man gemeinsam etwas nicht will.Dann gehts eben nicht.
So haben sich sehr viele Wildflieger gebildet,zT alleine, meist aber in kleinen Gruppen. Sieht man ja an den Internetseiten, dass viele Clubs,Vereinigungen und Gruppen dazu gekommen sind.
Eigentlich kein schlechter Prozess, jeder sucht sich "seine Ecke",kümmert sich um Akzeptanz und Legalität und gut ists.
Schwieriger wirds allerdings, wenn die um sich greifende "mirdochegal kann machen was ICH will" Mentalität ne Rolle spielt.
Da bekommt der so denkende irgendwann Probleme, aber auch die,denen er sich mit diesem Denken aufdrängt ebenfalls.
Die persönliche Freiheit hört da auf, wo sie in die anderer eindringt. (weiß nicht von wem das stammt)
Ob üblich, oder nicht, es gibt eben nicht nur schwarz und weiss...![]()
Abwandlung von Rosa Luxemburg "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden".
Es ist eigentlich ein alter Rechtsgrundsatz, hier viel "diskutiert": die Rechte des Einen finden ihre Grenzen in den Rechten des Anderen.
Manche glauben allerdings ihre Rechte stehen über den Rechten anderer und nennen das dann Pflicht (des anderen natürlich) zur Rücksichtnahme.
Dem Rücksichtnahmegebot unterliegt allerdings wiederum jeder.![]()
Grüße Uwe
Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume.
,,,,Es ist eigentlich ein alter Rechtsgrundsatz, hier viel "diskutiert": die Rechte des Einen finden ihre Grenzen in den Rechten des Anderen.
Manche glauben allerdings ihre Rechte stehen über den Rechten anderer.[/QUOTE]
Das ist so:Alle sind gleich,manche sind gleicher(und die haben dann mehr Rechte)
Beate
Ich picke mir diesen kontroversen Thread nochmal raus:
Hier im Raum Köln / Overrath ist man quasi zum wildfliegen gezwungen. Es gibt zwar 4-5 Vereine in der Nähe aber diese sind schon sehr "elitär", d.h. wer da mit einem Trainer ankommt oder Schaumwaffeln wird schon etwas belächelt angeschaut, bzw. völlig ignoriert. Als Gastflieger ist man das letzte Glied der Nahrungskette, quasi als Dauerberieselung bekommt man Belehrungen über die 1000 Vorschriften, die dort gelten. Bis ins Kleinste ist alles geregelt worden über die Jahre, wer wo parkt, wie die Modelle zu befestigen sind usw. Grossmodelle und Jets, viele tausend Euro schwer dominieren längst den Flugraum, auf dem Parkplatz stehen teure Vans und Transportanhänger für die Boliden. Es hat schon was von schneeweißer Golfclub Atmosphäre und Jüngere sucht man dort auch vergeblich, die Generation 50+ bestimmt das Vereinsleben, der Vorstand ist komplett über die 60+ weg und allesamt Gründungsmitglieder aus den 70igern. Vereinshaus und Anlagen sind gepflegt wie ein botanischer Garten. Um aufgenommen oder überhaupt als Anwärter zugelassen zu werde bedarf es schon Vitamin B, denn fast überhall herrscht "Aufnahmestopp" zumindest offiziell. In den einen den ich kenne kommt man nur "auf Empfehlung" rein, d.h. braucht einen Paten im Club. 500 Euro Aufnahmegebühr und 250 Jahresbeitrag kann auch nicht jeder, auch eine Maßnahme zu "selektieren".
Ich werde demnächst mal einen Thread aufmachen um etwas mehr Wildflieger (incl Verbrenner) zu suchen, die mitmachen, bisher sind wir nur 2-3 Leute, Gelände gibt es genug und auch abseits aller Bebauungen und Beschränkungen der Luftaufsicht bzgl Höhe kann man aus dem Weg gehen, wenn man sich die Luftfahrtkarten vorher anschaut.
Niemand hindert Dich, selbst einen neuen Verein mit Gleichgesinnten zu gründen, wenn es "doch Gelände genug" gibt. Dann bist Du der Chef und bestimmst mit Deiner Clique von Gleichgesinnten, wer aufgenommen wird und wer nicht und wenn ja, zu welchen Bedingungen.
Das Lästern gegen andere Vereine ist einfach, es selber machen dagegen schon viel schwerer.
Jeder Verein hat seinen eigenen "Geist", jeder Verein ist anders, setzt andere Schwerpunkte, es ist natürlich blöd, wenn in deiner Nähe kein Verein ansässig ist, der genau Deinen Vorstellungen entspricht, aber das kannst Du doch nicht diesen Vereinen vorwerfen?
Grüße
Udo
Diejenigen, die zuletzt lachen, denken am langsamsten!
Das ist genau das was ich nicht will! Chefs und Regeln, Uniformität, Gleichartigkeit usw. Wofür Vorstand? Regeln gibt es überall, nationale und lokale Gesetze sind einzuhalten, die Sicherheit ist zu gewährleisten. Mehr braucht man nicht!
Vielleicht hänge ich da noch zu sehr in den 68igern fest. Ich ziehe pluralistische Strukturen vor. Ich kritisiere auch nicht, ich stelle nur fest und auch dass das dieses "Show & Shine" nicht meine Welt ist. Ich habe als Kind an der Gründung eines Clubs teilgenommen 1982 .... von ein paar Leuten, die sich im Feld trafen, Jeans- T-Shirt, eine Kiste Bier und Sonnenschirm dabei, Arbeiter, Schlosser, dann ein Zahnarzt usw. Da wurde auch schonmal ein abgestürztes Modell per Feuerbestattung beerdigt. In den späten 90igern sah das schon anders aus: Über 80 Mitglieder, "teuer" musste es sein, der Schlosser im Vorstand wich dem Mitglied des Stadtrates, Fronten begann sich zu bilden, Postengeschachere, es gab die ersten Austritte. 200 waren es nur noch ca 40 Mitglieder, dann stieg deren Zahl wieder. Zurück blieben das "Geld", welches den Platz weiter ausbaute und die Zugangsregeln verschärfte, keine Nachwuchsarbeit. Fliegen ohne Schallmesszeugnis? Undenkbar! Demnächst kommt noch der KAT an die Modelle. Die perfekt geflogene Snap Rolle, der perfekte Looping, ein Blick in die Kiste: Gyro-Kreisel-Lagestabilisierungs System drin: Was soll man da noch bewerten? Wie schön die Knüppel bewegt werden oder ob der Dress des Piloten passend zu den Modellfarben gewählt ist?
Nichts erinnert heute mehr an den Geist der frühen 80iger, wo mit selbstgebauten und hundertfach geflickten Modellen der 5kg Klasse geflogen wurde. Es wird weggeworfen und neu gekauft. Mein Onkel, ein Gärtner und einst Gründer mit seiner "Curare" ist schon lange weg, nicht mehr seine Welt.
Das ist nicht nur auf Modellflieger bezogen, sowas findet man überall, zb auch in der Auto Tuning Szene. Die Generation "kaufen" hat die des "Selbermachens" längst überflügelt. Ich kann noch einen alten VW 16V Motor mit K-Jetronic auf mechanischem Wege "heiss machen", einen Zyl.kopf abdrehen und aufbohren - frag das mal einen Schnösel mit Golf VI? der bringt sein Auto zum "Chippen", bezahlt dafür 500 und schon ist er fertig mit "Tuning".
Hallo Ralf,
wenn Du deine eigenen Gedanken auch mal zu Ende denkst kommst Du von selbst drauf warum das früher oder später doch da endet wo Du nicht hin willst: manche Dinge lassen sich eben legal nur in Vereinsrahmen betreiben...und dazu gehören halt Chefs, etc...auch dazu.
Wenn Du die ganz große Freiheit suchst hilft dir nur noch ein entsprechend großes Grundstück in der USA...
Gruss - Martin
Fliegergruppe-Geislingen
Hallo Martin,
Dinge wie ferngesteuerte Modelle bestimmter Größe lassen sich auch legal außerhalb betreiben. Es geht weniger um den Typ Spielzeug,
den sich Männer aussuchen, ob RC Modelle, Autos oder Schiffe. Der TE fragte glaube ich, wie sie einen Widflieger loswerden, der in den
Nähe ihres Geländes fliegt. Das ist der Punkt wo ich zum Tier werde, wenn nämlich die "Lufthoheit" beansprucht wird, auch außerhalb
der eigenen Grenzen: Wo wir sind hast du zu weichen! Ich meide die Nähe von Vereinsplätzen ganz bewussst, bin aber auch schon auf
dem alten Truppenübungsplatz "angeschissen" worden von Jägern, die dort ihrem zweifelhaften Hobby nachgingen. Es kam zur einer
von mir bewusst lancierten Vorladung beider Gruppen bei der Polizeiwache. Nach einer Stunde lebhafter Debatte und Vorzeige der DMFV Ausweise Form II konnten wir gehen: Der Beamte fand keine Hinweise, dass eine der Gruppen der anderen auf dem verwaisten Gelände weichen müsse. Beide sollen aufeinander
Rücksicht nehmen, d.h. wenn die jagen wollen sollen ich/wir keine Verbrenner starten lassen und aus Reichweite des Schrots gehen, sind die
fertig können wir wieder durch die Luft brettern. Geht doch, nur bedurfte es erst eines Mittlers um dem Kompromiss zu finden.
Wenn ich aber sowas hier sehe, solche unbelehrbaren Modell Vollidioten .... dann würde ich auch die Püste zücken und den
waidgerecht mit ner Ladung Schrot runterholen. Sowas bringt die gesamte Hobbyszene in Verruf.
Dem hätte man den Sender wegnehmen und zerdeppern sollen![]()
Nehmt das Alles nicht zu ernst - es ist doch nur Spaß ;-)
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