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Thema: Scorpion 5030-220Kv Diagnose und Therapie?

  1. #1
    User
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    Frage Scorpion 5030-220Kv Diagnose und Therapie?

    Hallo!
    Ich möchte euch unseren Scorpion 5030 nach ca. 150 Trainingsflügen im F3A Modell zeigen.
    Bei den letzten Flügen wurde der Motor sehr laut, besonders nachdem der APC Spezialprop
    20X10 für den Q80 montiert war.Dieser Prop ist extrem schwer.
    Die Welle und die Lager (SKF) hatte ich im Herbst bereits getauscht.Allein die Beschaffung der
    Welle war ein Abenteuer,da sie in USA bestellt werden musste.Sie ist aus Titan und hat vorne ein Gewinde.
    Mir fiel auf,dass der Sitz der Lager nicht sehr stramm war.
    Jetzt zum Befund nach Öffnen des Motors:
    Zuerst fällt eine braune Staubschicht auf den Magneten auf.Dann finden sich Schleifspuren
    am vorderen Rand der Bleche und an der Isolierscheibe.Die Wicklungen sind nicht beschädigt.
    Die Klebemasse zwischen den Magneten ist etwas eingerissen,die Magnete sitzen fest.
    Beim langsamen Drehen schleift die Glocke nicht.
    Beim langsamen Durchdrehen scheinen die Lager o.k.
    Die Lagerinnenringe haben sich auf der Welle leicht eingeschliffen.
    Vermutung:Offensichtlich schleift die Glocke nur beim Betrieb,besonders bei schweren Props.
    Frage:
    müssen die Magnete nachgeklebt werden?
    wie ist es dann mit der Wuchtung?
    Da ich keine neue Welle beschaffen möchte (dauert zu lang, zu teuer)
    kann ich die Lager mit Loctite befestigen?
    Wie kann ich dann den Motor wieder demontieren?
    Warum schleift die Glocke bzw. die Magnete am oberen Rand?

    Hier noch ein paar Bilder

    Gruß Raymund
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  2. #2
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    Standard

    Moin

    Risse in der Magnetverklebung würde ich mit 2 Komponentenharz wie Endfest schliessen.
    Dazu gut warm machen einschmieren und einziehen lassen, nach 2 bis 3 min alle Reste abwischen und noch kurz mit Verdünnung drüber.
    Da sollte kein neu Wuchten nötig sein.

    Die Lager nur mit Schraubensicherung einkleben, das kann wie die Schrauben auch, warm rausgedrückt werden.

    Jede Welle biegt sich bei Flugmanövern, mit schweren Props natürlich auch stärker, egal an welcher Seite der Prop ist, (vor oder hinter Spanntmontage) . Nicht nur wenn der Prop an der Glocke sitzt.
    Die biegt sich ja komplett, auch in der Mitte, dadurch sind beide Seiten (Propaufnahme UND Glocke verkanntet) .

    Gruß Aloys
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  3. #3
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    Zwinkern

    Hallo Aloys!
    Wir begegnen uns hier wohl öfter.
    Thema Schraubensicherung: niedrig,mittel, hochfest oder Wellen-Nabenkleber von Loctite?
    Habe alle da,ein guter Bekannter war mal bei Loctite beschäftigt.................

    Gruß Raymund
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  4. #4
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    Hi

    Das mit den Begegnungen ist mir auch aufgefallen sicher kein schlechter Zufall
    Verkleben mit "niedrig" soll reichen, soll ja nur Bewegungen verhindern und Lücken ? füllen .
    Zwischen die beiden Lager kann auch ein Verstärkungsrohr (bei Povercroco praktiziert) eingesetzt werden, um das biegen der Welle zu reduzieren.

    Gruß Aloys.
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  5. #5
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    Hast du die Magnete mal gesäubert vom Staub ob da nicht nur ein kleines Steinchen oder Erdkrümel reingefallen war??
    Siehst du daran ob die Beschichtung der Magnete noch relativ intakt ist oder abgeschliffen ist.
    Wenn diese intakt ist dann war die Auslenkung doch nicht so stark wie gedacht und es war nur der Fremdkörper der den Staub verursacht hat.
    Grüsse
    Pierre
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  6. #6
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    So, ich habe die Magnete gesäubert,sind einwandfrei und ohne Kratzer.
    Die Klebmasse zwischen den Magneten war weich wie Gummi.Ich habe alles rausgekratzt,gesäubert und mit
    Loctite Hysol 9492 (hochtemperaturfester 2K-Epoxidkleber) verklebt.Der Kleber ist weiß,so kann man schön sehen,
    ob man sauber gearbeitet hat.
    Heute abend klebe ich die Lager ein!

    Gruß Raymund

    PS. Aloys,meinst du die 10mm Welle könnte sich unter Last nennenswert biegen?
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  7. #7
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    Standard Klebemasse

    Ohjehh,

    die weiche "Klebemasse" sind die Auswuchtgewichte für die Glocke . . . . gewesen.

    Cheers
    Heliskip
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  8. #8
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    Cool

    Nein,die Auswuchtmasse (in zwei Zwischenräumen)habe ich drin gelassen,war so braun-beige , die war erstaunlicherweise hart!

    Raymund
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  9. #9
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    Na gut, hab mir schon Sorgen gemacht . . .
    Cheers
    Heliskip
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Raymund von den Benken Beitrag anzeigen
    PS. Aloys,meinst du die 10mm Welle könnte sich unter Last nennenswert biegen?
    Hi Raymund,

    Also war nur ein Fremdkörper drin.. Das ist gut.

    Dass sich die Welle zu sehr biegt ist unwahrscheinlich, dagegen spricht dass die Magnete keine Kratzer haben.

    Bei Zusammenbau musst du halt nur die Welle in die Lager kleben, mittelfest müsste mehr als ausreichen und das kriegst du auch mit dem Lötkolben wieder ab.
    Grüsse
    Pierre
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