Genau SO mache ich das auch, noch keine Probleme gehabt!
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Genau SO mache ich das auch, noch keine Probleme gehabt!
Tarheel Hal ???? Stefan ???? Gideon ???? Stefan K. von H & M ( Name gerändert )?????
Ja so ist das mit den Foren und den Mitgliedsnahmen.
Ja, das trifft zu bei Formenharz P mit Härter EPH573.
Verarbeitungszeit 15 min. Gelierzeit 45 min.
Um eine bessere Wärmebeständigkeit zu haben nutze ich den Härter EPH161, sonst kann man die Teile später ja nicht in der Form bei 80 Grad sintern.
Beim Härter EPH161 ist die Verarbeitungszeit 90 min. Die Gelierzeit müsste eigentlich darüber liegen. Oder ??
Ich habe es dann mal mit 50 min. probiert und Finger Test.
Hier das Ergebnis. P51 Mustang Form.
Die andere Hälfte sieht fast genau so aus.
Ergebnis, wegschmeißen. Urmodell überarbeiten und neu machen. Ich habe da eigentlich noch viel Glück gehabt, das ich das Urmodell überhaupt noch nutzen konnte. Das war gut ½ Jahr meiner Modellbaufreizeit.
PS. In eurer Beschreibung zum Formenbau steht (nachdem die Deckschicht 2 Stunden angeliert ist……….)
Nicht das der Richard (flying hard) mit seinem Wachsproblem die Beschreibung weiter liest. Dann hat er gleich das nächste Problem.
Nur für´s Protokoll:
Der Hinterbau der Form erfolgt mit einem dünnflüssigen Epoxydharzsystem (z.B. Epoxydharz L, L 20 oder LF) und mehreren Lagen Glasgewebe. Um eine gute Verbindung zwischen der Deckschicht und dem tragenden Hinterbau zu schaffen, werden in das Formenharz Glasfaserschnitzel eingestreut, die eine mechanische Verankerung zwischen Deckschicht und Laminat gewährleisten. Um einen Verzug der Form zu verhindern, erfolgt der Lagenaufbau symmetrisch. Zunächst wird das Formenharz aufgetragen und mit dem Pinsel gleichmäßig verstrichen. Damit in den Kanten keine Lufteinschlüsse entstehen, muß das Formenharz entlang der Kanten mit einem weichen Pinsel gründlich verstrichen werden. In das frisch eingestrichene Formenharz werden Kurzglasfaserschnitzel eingestreut, überschüssige Glasfaserschnitzel werden, nachdem die Deckschicht ca. 2 Stunden angeliert ist, vorsichtig wieder abgesaugt.
Quelle: Formenbau mit GFK / R&G Faserverbundwerkstoffe
Es ist zwar nicht meine bevorzugte Vorgehensweise, aber eine, die definitiv funktioniert
Grüße
Stefan
Das liegt aber sicher nicht an mir!
In den Kanten ist die Schichtdicke deutlich größer und, auf Grund der größeren Exothermie, das Harz schon deutlich fortgeschrittener in der Härtung. Warum ist das denn bloß so schwer zu kapieren? Das ist doch nur logisch. Die vorgeschlagene Methode, relativ früh mit einem Harzanstrich das Verarbeitungsfenster zu erweitern, mache ich selbst genau so. Ob diese Methodik hier zu einem anderen Ergebnis geführt hätte, bezweifle ich stark
Was ist grundsätzlich nicht verstehe:
Hier packt jeder sein Expertenwissen aus, ohne genauer darauf einzugehen. Der Threadstarter ist aber absoluter Neuling. Diesen mit unnützen Wissen zu bombadieren, ist wenig sinnvoll
Dass es hier eher an den Grundlagen hapert, stellt sich immer wieder heraus. Davon profitieren dann auch ab und an die "eigentlichen" Profis
Grüße
Stefan
Hallo Stefan. Erst mal vorab. Ich habe hier keine Schuldzuweisung gemacht. Werde ich auch nicht in der Zukunft tun. Hilft ja keinen weiter. Ich will nur wissen, warum das hier nicht geklappt hat.
Ich habe das schon verstanden mit der größeren Exothermie an den Kanten. Nur das passiert ja nicht nur an den Kanten. Mitten aus der Fläche. Das siehst Du auch an meinem ersten Bild .
Verstehe ich jetzt nicht.
Das Protokoll ist zwar jetzt vollständiger , aber die 2 Stunden sind doch immer noch falsch. Das geht mit Sicherheit gar nicht.
Was denn nun . 45 Minuten oder 2 Stunden. Du hast doch 45 Minuten gesagt.
Was ist denn deine bevorzugte Vorgehensweise ?
Du hast geschrieben:“ Die vorgeschlagene Methode, relativ früh mit einem Harzanstrich das Verarbeitungsfenster zu erweitern, mache ich selbst genau so. Ob diese Methodik hier zu einem anderen Ergebnis geführt hätte, bezweifle ich stark“.
Welche Methode würde denn zum Ziel führen ?
Zu deiner Anmerkung.:
Ich sehe meine Beiträge hier nicht als Expertenwissen an. Das Problem wird Richard gleich nach seinem Problem bekommen, wenn er sein Urmodell wieder hinbekommen hat.
Gleiche Form hinterer Teil. Keine Kante.
"Um eine gute Verbindung zwischen der Deckschicht und dem tragenden Hinterbau zu schaffen, werden in das Formenharz Glasfaserschnitzel eingestreut, die eine mechanische Verankerung zwischen Deckschicht und Laminat gewährleisten"
Die Anbindung erfolgt beim oben beschriebenen Vorgehen rein mechanisch, nicht chemisch. Hier wird so lange gewartet, bis die Deckschicht schon relativ weit fortgeschritten in der Härtung ist. Nach 2 Stunden ist hier bereits relativ viel passiert. Die zu lange Wartezeit ist hier nicht das Problem
Die Alternative wäre eben die chemische Anbindung, die innerhalb der Gelierzeit erfolgen muss. Ich empfehle nach der Fingerprobe zu arbeiten und bereits nach 30 Minuten zu prüfen, ob der Auftrag soweit ist. Dann, wie bereits weiter oben beschrieben, mit einer thixotropierten und schwach mit Baumwollflocken gefüllten Mischung die Oberfläche abstreichen und nachfolgend den Laminataufbau beginnen. Ich verwende hier lieber das ITG 91111 (Glasgewebe 105 g/m²), das deutlich dichter ist / eine höhere Fadenzahl hat. Der Laminataufbau selbst sollte symmetrisch und quasiisotrop ausgeführt werden
That´s it!
Darüber habe ich schon einiges geschrieben. Bitte einmal die Suche bemühen und etwas schmökern
Grüße
Stefan
100 Punkte!
Kurze Ergänzung aus meiner Sicht:
Die Glasfaserschnitzel können auch vorsichtig mit einem weichen Pinsel (Aquarelpinsel oder Ähnliches) einmassiert bzw. gleichmässiger verteilt werden. Nach dem Aushärten vom Formenharz mit einem Staubsauger den Überschuß an Schnitzeln entfernen, sonst braucht man mehr Harz zum Durchtränken und die Pampe neigt zur Luftblasenbildung.
LG
Juri
"Stillstand ist der Tod,
Geh voran, bleibt alles anders."
Herbert Grönemeyer
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