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Thema: Lehrgeld bei Radschuh, (Formenharz grrrr.)

  1. #1
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    Standard Lehrgeld bei Radschuh, (Formenharz grrrr.)

    Hallo,

    ich hab ein Riesen Problem mit meinem Formenharz P von R-g.
    Sagt mal ist es normal das das Formenharz so dermaßen Reagiert, Heiß wird und zwar so das es Raucht.

    Ich hab das Formenharz P mit dem Härter EPH 573 100:17 gemischt.
    Hab ich da vielleicht Irgendwas vergessen??

    Dann in 2 Schichten aufgetragen, eine Dünne schicht um die Oberfläche zu Benetzten dann kurz angelieren lassen.
    Dann ziemlich Dick um Ecken auszurunden.
    Dann Rauchte es.
    Es wurde sogar so Heiß das der Lack vom Urmodell Blasen schmiß.
    Gott sei dank hat es das Urmodell nicht verzogen.
    Jetzt hab ich lauter Lunker drinn.

    Was meint Ihr soll ich eine neue Form bauen oder kriegt man die Lunker (es sind nur vertiefungen) wieder Raus.
    Was kann man hernehmen?
    Es ist mein allererster Versuch eine Negative zu Bauen, also Verzeiht.

    Mir zoge es sogar das Klebeband von meiner Schallung zusammen. Dass Epp hat Hergehalten.
    Das auftragen des Formenharzes hatte ich Irgendwie anders in Erinnerung.

    Was hab ich falsch gemacht?

    Für gute Ratschläge wäre ich euch echt Dankbar.
    Gruß
    Richard


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    von da an nahm alles seinen Lauf.
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    An Radi und a Bier des hob I oft bei miar... Juhee.
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  2. #2
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    Standard

    Hallo Richard!
    Mein Tip: Wegschmeißen und neu machen! Bis Du alle Blasen wieder mit Formenharz gefüllt und geschliffen hast, schleifst Du Dir einen Wolf und hochglänzend läßt sich das Formenharz P eh nichtmehr auspolieren!
    Also alles nochmal von Vorne und dann bitte beachten, dass das Formenharz nur in sehr dünnen Schichten verwendet wird, da es sehr reaktiv eingestellt ist! D.h. in dicken Schichten kommet es zu einer heftigen Exothermen Reaktion, es kocht hoch und härtet in Minuten unter Blasenbildung aus! Zum Kanten ausrunden niemals Formenharz sondern Laminierharz mit langer Topfzeit gefüllt mit Baumwollflocken, Thixo und Microballoons verwenden und danach der Laminataufbau ebenfalls mit Laminierharz mit langer Topfzeit!
    Also unter Lehrgeld abbuchen, das Urmodell wieder herichten und nochmals von vorne beginnen!

    Viel Erfolg!
    Ciao, Marcus
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  3. #3
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    Standard

    Ausserdem beachten das man nicht zuviel Harz anrührt. Sonst passiert das gleiche im Becher. Thema Becher -> ich fülle den Ansatz einmal um. Soll nicht durchmischte Bereiche verhindern
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  4. #4
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    Nur dünne Schichten, danach eine Kupplungsschicht aus 50% Glasfaserschnitzel und 50 % Baumwollflocken und Harz (Härter nicht vergessen) zum Ausrunden nehmen.Ich mische mir das in einer grossen Schüssel an (Schneebesen der Frau entführen und mische es dann ins Harz/Härtergemisch ein.

    Kannst du auch auf der R & G Seite nachlesen oder sich den Teil des Kataloges als PDF ausdrucken.

    Wie vorher gesagt neumachen...

    M.Gross
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  5. #5
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    Standard Richtig Lehrgeld

    Sei froh das das Urmodell noch heil ist!!!!

    Auftragen Formenharz speziell deins hier.

    Mindestens Becher mit ø 10cm Boden benutzen.Harz in Becher maximal 100gr für Beginner.Härter dazu. Alles maximal 1 Minute mit nem breiten Rührstab(wie Zollstock) durchmischen. Dabei den Becher aufstellen und nur am Rand festhalten.Wegen Handwärme!!!!Kannst nicht gebrauchen.Nicht quatschen dabei, nur rühren und auf Uhr schauen(Sek). Dann den kompletten Ansatz umkippen in eine flache Schale, wie zb. die Farbrollerschalen.(kostet 50C).Nicht alles wie ein verrückter aus dem Becher kratzen, lass ruhig einen Rest am Boden und an den Seiten des Bechers übrig, wirst sehen wenn du die reste später rauspoppelst, das da ungemischte Pampe ist.Kostet nur Zeit.
    In der flachen Schale nochmal kurz(20sec) umrühren und auftragen. Pinsel sollte vorbereitet sein. Mindesten 15-20mm breit (Ich nehm teilweise 8cm breite Pinsel, sonst hast du überhaupt keine Chance das Zeug schnell auf Grosse Flächen draufzukriegen). Borsten gekürzt, das erinnert eher an eine Bürste danach.Muss beim Aufstumpen auf die Handfläche richtig Widerstand haben.So eine Wabblige Spitze ist nur hinderlich.Denk immer dran, je flacher das Harz um so weniger Reaktion. jetzt muss es dann zügig gehen. Pinsel satt eintauchen und in einer Richtung aufs Urmodell aufstreichen. immer im Nassen ansetzten.Lass dich nicht von irgendwelchen Beulen und Huppeln Tropfen Schlieren usw ablenken.Und Bloss nicht alles auf einmal auf Modell kippen.Zügig weitermachen.Wenns erstmal drauf ist, hast du Zeit und kannst du alles verstreichen und egalisieren. Erste Schicht ca. 0.5mm dick, das ergibt sich von ganz allein...Wenn du was übrig hast, schmier das bloss nicht noch drauf, spring über deinen Schatten und lass es sein, ist falsch gedacht(ist ja noch was übrig, das muss noch drauf, jetzt erst recht.).. Das alles sollte bei dem Förmchen in 4-5min erledigt sein. Wenns dann angeliert ist kannste noch ne 2Schicht machen...mach ich nie... Danach kannst du die Kupplungsschicht anmachen und zugucken, falls noch erhebliche Menge übrig ist, wie die das Kochen im Becher anfängt, nicht auf dem Modell . Mehrere kleine Ansätze sind besser als ein grosser.Und lass dich nicht ablenken, sonst machst dus nochmal....Vorbereitung ist alles.
    (unsichtbar an)Nochn Tip, Gideon wird zwar meckern. Mach vor dem Vermischen des OH, 10-15% als Ansatz mit normalen Laminierharz an und kipp das nach dem Mischen dazu.Wird etwas dünner die Pampe und weniger reaktiv.Funktioniert bei mir auch.Lässt sich besser verstreichen.Läuft trotzdem nicht ab...(unsichtbar aus)

    Frohes Gelingen
    Bernd
    Was ich am Epoxy mag ? Gestern noch in der Dose, heute kanns schon fliegen...
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  6. #6
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    Danke euch allen für die guten Tipps.

    @ Marcus
    du hast Recht, ich werd die Form neu machen ist mir zuviel Aufwand.
    Das mit den Kanten ausrunden werde ich das nächste mal wirklich mit Laminierharz/Kupplungsschicht machen, ich denke das Sparrt mir viel Zeitstreß.

    @ Malte S
    Ich werd das nächste mal weniger Anmischen. Da ich ja jetzt Begriffen hab, dass ich jede Lage Formenharz ganz dünn machen muss. Ich werd´s
    das nächste mal in mehreren Etappen dafür mit geringeren Mengen machen.

    @ M.Gross
    Das mit der Kupplungschicht, werd ich machen.

    @ Bernd
    Ich werd mir deine Ratschläge zu Herzen nehmen.
    Das mit dem größeren Gefäß wird ein "Muss" das nächste mal sein. Und weniger anrühren, sowieso.
    Außerdem werd ich versuchen das das Gebinde immer ganz Dünn ist ob im Becher oder auf´m modell.
    Ich denk mal ich werd´s mit 2 Schichten formenharz machen um dennoch ein wenig Wandstärke zu erreichen (da ja dünn aufgetragen).

    Jetzt muss ich erstmal wieder bei r-g Bestellen.

    Also, Danke nochmal euch allen für die guten Ratschläge.

    Gruß
    Richard
    An Radi und a Bier des hob I oft bei miar... Juhee.
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  7. #7
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    Hi,



    2) ich mache alles mit Kunstoff - Kaffee - Bechern ( 100ml) und rühre maximal 70g vom R&G Oberflächenharz an, da fängt auch nichts an zu köcheln...... die erste Schicht sollte so um 1mm sein
    3) Wenn Bedarf besteht eine zweite Schicht aufzutragen, dann sollte die erste Schicht des Oberflächenharzes cca 1 - 1,5 Stunden vorhärten...
    3) Ganz Wichtig....die Borsten des Pinsels dürfen nicht beim Harz Auftragen herausgezogen werden (sonnst sierht man die nachher in der Obenfläche der Form), darum muss der Pinsel vorher an der Wurzel mit CA - Kleber durchtränkt werden um alle Borsten miteinander zu verkleben...
    4) ich weiß nicht was die Beule aus Knetmasse am Radschuh zu tun hat, wenn, dann würde ich an dieser Stelle die Anformung ganz bis zur Formwand machen damit die Form da auch offen bleibt und du hineinlangen kannst......ist ja sowieso der Bereich wo das Rad dann herausschaut.
    Wenn du es ganz schnell haben willst dann verwende das Formenharz von R&G streue feine Glasschnitzel drüber, lasse das ganze 1 - 1,5 Stunden anhärten und kippe dann ein PU Gießharz (RenaCast® FC 52) drüber (3 - 4cm).... ist das problemloseste für solche kleinen Dinge wie Radschuhe und auch die schnellste Methode Formen zu bauen...

    Du könntes auch nur das Gießharz nehmen, hast aber dann nicht so eine gute Obefläche....

    viel Spass bei Laminieren.
    Franz
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  8. #8
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    @ Franz Koukol
    Danke das sind auch gute Tips.

    Mit der Knetmasse am Radschuh wollt ich nur einen sauberen Übergang zur Trennebene erstellen, da es an der Stelle recht Steil ist.
    Ich war der Meinung das ich da etwas Formenharz einsparen konnte.

    Das mit den Borsten festkleben find ich super, kannte ich bis Dato noch nicht.

    Als Gießmasse hab ich nur das Werkzeuggießharz http://shop.r-g.de/Neuheiten/Werkzeu...Haerter-G.html
    gefunden und habs das erste mal ausprobiert. Von dem war ich eigentlich Begeistert. Bissal teuer vielleicht.

    Wo kriegt man das Rena cast FC 52 her, wer hat das?


    Zitat:
    "Wenn du es ganz schnell haben willst dann verwende das Formenharz von R&G streue feine Glasschnitzel drüber, lasse das ganze 1 - 1,5 Stunden anhärten und kippe dann ein PU Gießharz (RenaCast® FC 52) drüber (3 - 4cm).... ist das problemloseste für solche kleinen Dinge wie Radschuhe und auch die schnellste Methode Formen zu bauen... "

    Wie? läst du dann die Glasgewebe auch weg?. Und machst die Form nur mit Formenharz, Glasschnitzel als Kupplungsschicht und Gießharz? Das wäre ja Simpel.
    Ich hab bei der Form 4 Lagen Gewebe drinn.

    Find ich echt Super wie Ihr mir Helft.

    Gruß
    Richard
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  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von flying_hard Beitrag anzeigen
    Sagt mal ist es normal das das Formenharz so dermaßen Reagiert, Heiß wird und zwar so das es Raucht.
    Das ist kein Phänomen speziell dieses Systems, sondern betrifft generell alle reaktiven Harzsysteme! Reaktionswärme (Exothermie) entsteht prinzipiell immer. Deren Temperaturentwicklung ist stark mengen- und topfzeitabhängig

    Dabei gilt: Topfzeiten < 40 Minuten + Ansätze > 100 g = sehr große Temperaturentwicklung
    Grüße
    Stefan
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  10. #10
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    Standard Polymerbeton als Hinterfüllung

    Was mir hier deutlich sinnvoller erscheint: Eine Hinterfüllung aus Quarzsand und Epoxydharz

    10 bis 8 Gewichtsteile Quarzsand (trocken) auf 1 Gewichtsteil Epoxydharz-/Härter-Gemisch. Der unbestreitbare Vorteil wäre hier, dass der hohe Füllstoffanteil die Reaktionswärme (habe ich versucht im davorigen Post zu erklären) in Schach hält. Das Ergebnis ist (meines Erachtens nach) viel besser, da eine chemische Verbindung der Lagen stattfindet (und der Spaß zudem auch deutlich preisgünstiger ist)
    Grüße
    Stefan
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  11. #11
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    Zitat Zitat von b2spirit Beitrag anzeigen
    (unsichtbar an)Nochn Tip, Gideon wird zwar meckern. Mach vor dem Vermischen des OH, 10-15% als Ansatz mit normalen Laminierharz an und kipp das nach dem Mischen dazu.Wird etwas dünner die Pampe und weniger reaktiv.Funktioniert bei mir auch.Lässt sich besser verstreichen.Läuft trotzdem nicht ab...(unsichtbar aus)
    Ja, das tut er auch. Bei Formenharz P ist ein weiteres "Verdünnen" definitv nicht notwendig!
    Grüße
    Stefan
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  12. #12

    Standard

    In der Zwischenzeit habe ich auch so meine Probleme mit dem Formenharz P. Das thermische Problem ist mir bekannt. Bei der beschriebenen Vorgehensweise vom Berd kann eigentlich nichts passieren.
    Ich habe in der letzten Zeit Probleme mit der Kupplungsschicht. Obwohl ich immer die gleichen Materialien benutze und meine Arbeitsweise auch nicht geändert habe , trennen sich Teile der Kupplungsschicht vom Rest der Form. Da diese Form ja nicht die Erste ist die ich gefertigt habe ist das schon sehr ärgerlich. Die angegeben Wartezeit von 1 ½ Stunden sind auch eingehalten worden. Diese scheinen mir aber wesendlich zu lang. Mit kürzeren Wartezeiten hatte ich dann mehr Erfolg. Auf dem Bild sieht man deutlich die Ablösungen bei der Form.
    Hat jemand in der letzten Zeit ein ähnliches Problem gehabt ?
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  13. #13
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    Standard

    Zitat Zitat von Dieter Brandau Beitrag anzeigen
    In der Zwischenzeit habe ich auch so meine Probleme mit dem Formenharz P. Das thermische Problem ist mir bekannt. Bei der beschriebenen Vorgehensweise vom Berd kann eigentlich nichts passieren.
    Ich habe in der letzten Zeit Probleme mit der Kupplungsschicht. Obwohl ich immer die gleichen Materialien benutze und meine Arbeitsweise auch nicht geändert habe , trennen sich Teile der Kupplungsschicht vom Rest der Form. Da diese Form ja nicht die Erste ist die ich gefertigt habe ist das schon sehr ärgerlich. Die angegeben Wartezeit von 1 ½ Stunden sind auch eingehalten worden. Diese scheinen mir aber wesendlich zu lang. Mit kürzeren Wartezeiten hatte ich dann mehr Erfolg.
    1,5 h sind eindeutig zu lange. Hier wird eine Gelierzeit von ungefähr 45 Minuten angegeben. Die Fingerprobe ist nach wie vor obligatorisch!



    Apropos: Was ist denn eigentlich mit der Tarheel Hal?
    Grüße
    Stefan
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  14. #14
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    Standard

    Auch die 45 min wären sind mir zu lang!

    Ich warte ca. 15-20 min. und streiche dann vorsichtig mit einem weichen Pinsel dünn Laminierharz (Topfzeit 90 min) drauf. Jetzt warte ich ca. 1 Std. verrunde die Kanten mit Rovings bzw. Mumpe und leg dann die erste Gewebeschicht trocken auf, diese saugt sich in das noch ausreichend flüssige Laminierharz. Die darunterliegende Formharzschicht ist schon reichlich fest, so daß sich nichts mehr auf die Oberfläche abdrückt. Die Verbindung Formharz-Laminiat ist wirklich naß in naß, auf eine Kupplungsschicht verzichte ich.
    Das Leben ist kurz, darum pressiert`s, vor allem beim fliegen.
    Erwin
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  15. #15
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    Standard Wartezeit und Kupplunsschicht

    Hallo,

    egel welches Formenharz, ich warte eher zu kurz. Das Formenharz ist bei mir zwar schon "angezogen" beim Auftragen der Kupplungsschicht", aber noch sehr weich.

    Als Kupplungsschicht verwende ich Laminierharz und Baumwollflocken. Keine Glasschnitzel. Beim noch weichen Formenharz drücken die durch und man sieht das in der Oberfläche :-((

    Als erste Gewebelagen verwende ich immer 2 Lagen 80er Glas. Unbedingt in Leinwandbindung, da sich diese am Besten entlüften lässt. Diese werden ohne zusätzlichen Harzauftrag aufgebracht. Seinen notwendigen Harzanteil zieht das Gewebe aus der Kupplungsschicht. Diese wird so gut entlüftet und auch verfestigt.

    Hab ich zigmal so gemacht, das hat sich (auch bei "Nachahmern") sehr bewährt.

    Gruß

    Dieter
    Zuviel Wind gibt es nicht, nur zu flache Hänge :-))
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