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Thema: Was und wie richtig abdichten??

  1. #1
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    Frage Was und wie richtig abdichten??

    Hallo alle zusammen!
    Ich habe mir jetzt endlich ein Elektrowasserflugzeug zugelegt, jedoch weis ich nicht was ich bei einem Wasserflugzeug alles abdichten muss(Servos, Regler, Empfänger, Akku, Motor??)
    Vielleicht kann mir jemand helfen?
    Grüße
    Tim
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  2. #2
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    Hallo Tim,

    schau mal hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...serflugneuling ... da gab's Prima Info's


    Grüße,
    Michael
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  3. #3
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    Servus,


    prinzipiell würd ich mal schauen, welche Teile überhaupt gefährdet sind. Bei manchen Schaumfliegern liegen z.B. die Servos so tief im Rumpf, dass sie auch beim Umkippen nicht nass werden. Muss man halt dann beim Rausfischen und Umdrehen aufpassen, dass kein Wasser hinläuft.

    Für Servos und Empfänger gibt es Wet protect. Nachdem man die Teile dazu aufschrauben muss, ist allerdings meist die Garantie futsch.

    Den Regler kann man mit Plastidip/ versiegeln. Ist dir das zu aufwändig, kann man im Fall des Falles den Regler aus dem Schrumpfschlauch befreien und trocknen lassen. Keinesfalls Gas geben, wenn der Regler nass ist. In den meisten Fällen nimmt er dann keinen Schaden.

    Beim Motor würd ich nix tun. Ich hab einen AXI, der schon ~zig mal geflutet wurde. Trocknen lassen, fertig. Auch hier gilt: Ist er nass, schick keinen Strom durch.

    Auch den Akku würd ich so lassen, wie er ist.

    Grüße
    Andi
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  4. #4
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    Wenn ich den Regler ablichten möchte , muss ich ja den schrumpfschlauch abschneiden und nachdem ich ihn mit plasti dip behandelt habe wieder einschrumpfen.
    Wo gibt es so große schrumpfschläuche (ich kenne bis jetzt nur die für die Schläuche für die akkukabel)
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  5. #5
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    Sorry für die fehler Kann sie jetz leider nicht mehr ändern
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  6. #6
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    Wenn der Regler in Plastidip versiegelt ist, braucht man keinen Schrumpfschlauch mehr. Das Plastidip schützt ohnehin weit besser.
    Empfehlen würde ich, vorher zu testen, wie warm der Regler wird. Sollte es der Fall sein, dass der Regler recht heiß wird, so würd ich sowohl auf Schrumpfschlauch als auch auf Plastidip verzichten.


    Grüße
    Andi
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  7. #7
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    Tachauch
    Abdichten ist gut, meist aber ZU gut: Wasser kommt rein, aber leider nicht mehr raus. Und dass merkst du meist erst dann, wenn es zu spät ist. Grade beim Dippen oder einschlumpfen siehst du nix: Ist nun Wasser drin oder nicht? Das bedeutet dann mühevolles auspacken, trocknen lassen, wieder einpacken.

    Mein alter Progo (Guggst du Bild im Willkommen Thread... hat nach Landung in einem dieser elend schnell in den Weg wachsenden Bäumen neue Schwimmer bekommen)
    da hatte ich auch immer alles wunderbar Wasserdicht verpackt: Empfänger erst in Plastik Box... geht von jetzt bis zum ersten Tauchgang... dann im Kondom... geht besser, ist aber auch nicht perfekt.
    Jetzt ist ein 2.4 Futaba Empfänger drin. Der lässt sich wegen den 2 Antennen noch schlechter abdichten. Daher mit Dipp abgedichtet. Ergebnis: Nach reichlicher „Tiefganglandung“ nicht alles richtig abgetrocknet... Peng! Neuer Empfänger fällig.

    Nun packe ich gar nichts mehr ein. Denn wenn die Kiste quasi Unterwasser gelandet ist, ist eh erst mal Schluss und alles muss richtig abtrocknen. Was besser geht wenn es gar nicht erst eingepackt ist: Das Wasser läuft genauso schnell raus wie es reingelaufen ist.
    Merke: „Spritzwasser“ IM Flieger gibt’s nicht. (Zumindest in meinen nicht, und bei den Kollegen auch nicht.)

    Meine kleine Wilga 2000 (Elektrisch) ist schon X mal, vom Winde verweht, tauchen gegangen. Auch dort habe ich weder Empfänger noch Regler „verpackt“. Es trocknet halt schneller.
    (Wir haben da natürlich, das muss ich zugeben, einen immensen klimatischen Vorteil.)

    Was Servos und Elektromotor betrifft: Auch nix. Noch nie ein Problem gehabt. Die Servos in meinen Progo sind...Uralt (608ter) und sind schon sooft Platsch-Nass geworden das ich es nicht mal im Ansatz raten kann, wie oft.

    Wir fliegen 2 ~ 3 mal im Jahr mit unseren Wasserfliegern. Das bedeutet 5 bis 10 Flüge, locker. Und da es ja ums Starten und Landen auf dem Wasser geht (Fliegen kann ich auch auf dem Platz) sind dabei meist 4 oder 6 Starts/Landungen pro Flug, die eben nicht immer ganz „trocken“ enden.

    Mein Tipp nach meinen Erfahrungen (20 Jahre Wasserfliegen):
    Den Elektronikkram so einbauen, das er beim Kopfstand nicht im Wasser liegt. Fertig. Eventuell mit etwas Silikonsprayöl einsprühen. Das war’s. Alles andere ist reiner Overkill und schadet meist mehr als das es am Ende hilft.
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodelle: Viele, zum Teil recht teure, Einzelteile im komplizierten engen Formationsflug.
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  8. #8

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    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    Abdichten ist gut, meist aber ZU gut: Wasser kommt rein, aber leider nicht mehr raus. Und dass merkst du meist erst dann, wenn es zu spät ist. Grade beim Dippen oder einschlumpfen siehst du nix: Ist nun Wasser drin oder nicht? Das bedeutet dann mühevolles auspacken, trocknen lassen, wieder einpacken.
    ...
    Meine kleine Wilga 2000 (Elektrisch) ist schon X mal, vom Winde verweht, tauchen gegangen. Auch dort habe ich weder Empfänger noch Regler „verpackt“. Es trocknet halt schneller.
    (Wir haben da natürlich, das muss ich zugeben, einen immensen klimatischen Vorteil.)

    Was Servos und Elektromotor betrifft: Auch nix. Noch nie ein Problem gehabt. Die Servos in meinen Progo sind...Uralt (608ter) und sind schon sooft Platsch-Nass geworden das ich es nicht mal im Ansatz raten kann, wie oft.
    Das einfache Trocknen geht für Empfänger meist recht gut. Allerdings braucht das einfach so bei Raumtemperatur Tage. Bei Reglern reicht aber oft schon ein kleiner Tropfen an der falschen Stelle, damit er abbrennt. Ich hab das sogar schon mal beim Nachtfliegen mit dem Tau erlebt.

    Empfänger kriegen bei mir WetProtect und kommen in einen Luftballon. Den sollte man spätestens nach dem Wochenende oder einer Wasserung wieder entfernen.

    Regler bekommen an den Enden eine Dichtung mit einer Silikon ähnlichen aber nicht so aggressiven Dichtmasse, über die drübergeschrumpft wird. Wenn man da einen durchsichtigen Schlauch nimmt, sieht man Probleme. Da der Regler oft nah am Motor ist und der als schweres Teil nach einem Vorfall eher unten liegt, ist die Chance auf Wasser durchaus hoch. Oder der Prop wirbelt Wasser auf. Ein normales Modell so stark abzudichten ist einfach schwierig.

    Mit Servos hatte ich wenig Probleme, aber es kommt vor, daß sie spinnen, wenn es zuviel Wasser ist.

    RK
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  9. #9
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    Meine Regeler für meine beiden Schaumwaffeln (Yuki Cessna und Dynam Catalina) sind die Orange Spektrum kompatiblen Empfänger - Corrosion x reinsprühen und fertig.
    Den neuen Cessna Regeler (original wasserdichter Regler neulich wegen Feuchtigkeit abgebrannt;-), habe ich testweise mal in Epoxi eingegossen - funktioniert bis Dato einwandfrei.
    Die beiden 30A Cataliner Regler habe ich ebenfalls mit Corrosion X unterm Schrumpfschlauch eingedieselt;-) das Zeugs kriecht überall hin, selbst zwischen Wasser und Elektronik, zur nachträglichen Trocknung falls benötigt.... Von Plasti Dip halte ich gar nichts - wie schon geschrieben, besteht hier die Gefahr, das trotzdem an den Kabeln Wasser reinkommt und man das nicht merkt (mit den dann bekannten schlecht riechenden Konsequenzen).

    Die Servos ebenfalls von Außen mit Corrosion X behandelt und das dann auch durch die Brushless Motoren geblasen...
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