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Thema: Querruderdifferenzierung???WER WIE WAS...

  1. #1
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    Standard Querruderdifferenzierung???WER WIE WAS...

    Hallo euch,
    Wie funktioniert das ganze? Muss der Ausschlag der Ruder nach UNTEN oder nach OBEN GRÖßER sein?
    nach oben mehr ,nach unten weniger, meine ich
    bitte klärt mich auf
    Hangman
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  2. #2
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    hi Hangman,

    nach oben mehr ist richtig. Das hohe QR bremst dann mehr als das tiefe, der Flieger geht leichter in die Kurve.
    Für Rollen beim Kunstflug stört die QR-Differenzierung.
    100% bedeutet: das andere Querruder tut gar nix mehr. Üblich sind 50% beim entspannten Fliegen (Koordiniert fliegende Piloten sehen das evtl. anders).

    Die Differenzierung kannst Du entweder elektronisch erreichen (mit Computersendern) oder mechanisch, indem Du die Ruderhörner absichtlich schief (also nicht senkrecht unter der Drehachse des Ruders) einbaust: Das Ruderhorn mehr Richtung Servo (schlechter) ODER der Servohebel verdreht, mehr in Richtung Nasenleiste (BESSER). Must Du ein bisschen ausprobieren, bevor Du alles verleimst/verschraubst.

    Bertram
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  3. #3
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    Hallo "Hangman" !


    Zitat Zitat von hangman
    Wie funktioniert das ganze? Muss der Ausschlag der Ruder nach UNTEN oder nach OBEN GRÖßER sein?
    Nach oben größer.

    BTW: Die Suchefunktion hier im Forum ist Dein Freund
    Haufenweise Treffer zum Suchbegriff Querruderdifferenzierung - zB der hier


    MfG
    Michael GASSER
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  4. #4
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    Hallo mike,
    habe gesucht und nix gefunden!!Was mich sehr gewundert hat.
    Musste feststellen ,das man OHNE Rechtschreibfehler suchen sollte!!!
    dann wird gefunden..
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  5. #5
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    um es einfach zu machen:
    bei einem zentralen querruderservo machst du die ruderhebelweiter nach vorn.
    bei 2 servos werden die servoarme schräg nach vorne positioniert.

    gruß andreas
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Bertram Radelow
    hi Hangman,
    Für Rollen beim Kunstflug stört die QR-Differenzierung.
    Stimmt nicht. Bei fast jeder Kunstflugmaschine ist Differenzierung nötig, damit das Flugzeug Rollen wie an der Schnur gezogen fliegt.
    Bei meiner F3A Maschine habe ich 30% eingestellt und die fliegt so perfekt.
    Gruß David
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  7. #7
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    Hi,

    die Differenzierung ist nötig weil das nach unten ausschlagende QR mehr Widerstand verursacht als das nach oben ausschlagende.
    Durch die Differenzierung wird das sog. Negative Wenderollmoment, das dadurch entsteht, ausgeglichen.

    Grüße, Andi
    Je mehr Käse desto mehr Löcher,
    Je mehr Löcher desto weniger Käse,
    Je mehr Käse desto weniger Käse?
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  8. #8
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    die %te der differenzierung sind :

    1)profil abhängig. auftriebsprofil,halbsymetrisc,symetrisch.

    2)modellabhängig.nuris haben offt keine.

    das querruder welches bei einem auftriebsprofil nach oben fährt
    liegt ja im profilschatten der fläche.

    gruß andreas
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  9. #9
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    Nuja, alles ein bissel richtig........

    genaugenommen ist es ein ausgleich des momentenhaushaltes... richtwerte gibts keine, muss im wesentlichen erflogen werden.
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  10. #10
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    @David:
    falls Du mit F3A Maschine den Balance meinst,meiner fliegt ohne Differenzierung wie an der Schnur die Rollen.
    Ebenso meine Rhapsody?
    Einzig der Omega braucht etwas.
    Gruß
    Chriss
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  11. #11
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    Ja, bei dem Balance. Ich hab die Ruderausschläge von Ernst übernommen, er hat nach unten auch weniger Ausschlag als nach oben.
    Gruß David
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  12. #12
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    ich möchte ja nichts "altes" aufwärmen.......

    ......aber wie ist das bei einem schnellen eMosemodell mit QR, HR kein SR (1,70m Jamara Alps)? Ohne QR Diff fliegt er fürchterliche Rollen! Wenn ich jetzt differenziere würde er vielleicht keine Fassrolle mehr fliegen, aber geht er dann überhaupt noch ausreichend in die Kurve?

    Ich hörs schon ganz deutlich....."Probiers doch aus!"......Ihr habt ja Recht. Aber ich würde mir das schon gerne vorher ein bischen klarmachen.

    Dankee...
    Gruß
    Roberto
    (aka Pampaflyer@RCN)
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  13. #13
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    Zwei Flugphasen?
    Eine fürs normale, eine fürs künstliche Fliegen.
    Eine mit, eine ohne QR-Diff.

    Wäre das eine Mögichkeit?
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  14. #14
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    Hallo,

    nachdem ich die einzelnen Erklärungen zu diesem Thema verfolgt habe und zum Teil schon die richtigen Begriffe verwendet wurden, muss ich doch nun auch mal meinen "Senf" dazu abgeben.

    Ausgangslage: der Pilot will eine Rechtskurve fliegen - rechtes Querruder geht nach oben - Folge----- : der Auftrieb wird geringer und die Fläche schneller (das kennt man auch bei den Wölbklappen, wo man mit einem Ausschlag nach oben die Geschwindigkeit erhöht) - das Modell versucht also tendenziell nach links zu fliegen.

    linkes Querruder geht nach unten - Folge---- : der Auftrieb wird größer und die Fläche langsamer (wachsender Widerstand)- und auch hier tendiert eigentlich das Flugzeug nach links.

    Das Ganze nennt sich negatives Wenderollmoment, das man durch den geringeren Ausschlag des linken Querruders nach unten reduzieren/ausgleichen will.

    Im Übrigen, und das lehrt mich die manntragende Segelfliegerei, kann man eine saubere Kurve nur mit Zurhilfenahme des Seitenruders fliegen, da muss nämlich der Faden an der Kabinenhaube immer schön gerade anliegen und das gelingt nur, wenn man das Seitenruder entsprechend richtig einsetzt.

    gruß bastelfuzzy
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  15. #15
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    Standard Querruder- Differenzierung

    Wie das schon weiter oben, vor 6 Jahren, gesagt wurde: Die Querruder- Differenzierung soll gegen das negative Wendemoment wirken. In meinem alten Segelflug- Lehrbuch (W. Kassera: Flug ohne Motor, 1973) ist das gut, wenn auch in schlechtem Deutsch, beschrieben: Das negative Wendemoment (also nicht "der nagative...") entsteht „dadurch, daß das Querruder, das nach unten ausgeschlagen wird und den Auftrieb erhöht, auch mehr Widerstand erzeugt... das Flugzeug dreht um die Hochachse, obwohl es nur eine Rollbewegung ausführen sollte...“ Die Zeichnung macht das deutlich.

    Was die Modellflieger nach meinem Eindruck oft nicht berücksichtigen: „Beim Einleiten einer Kurve... müssen deshalb Quer- und Seitenruder gleichzeitig und gleichsinnig betätigt werden. Ein Pilot kann [sonst] nicht sauber fliegen“.

    Allerdings dürfte demnach bei einem Kunstflugmodell mit „voll“- symmetrischem Profil der Unterschied geringer sein, weil nicht durch die Profilform, sondern nur durch den Anstellwinkel des Profils bedingt bzw. durch die unterschiedliche Geschwindigkeit der zirkulären Umströmung. Kann jemand dazu etwas Fachmännisches sagen? Sind z.B. bei F3A- Modellen die Querruder differenziert?

    Gruß Michael
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