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Thema: Baubericht Ka-52 Alligator für 34er und 45er Koaxe

  1. #16
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    Standard Anbau der großen Teile

    Hat der Rumpf ringsum eine sauber gespachtelte Oberfläche (am Einzelteil arbeitet es sich immer besser als am Ganzen), kann der Anbau der großen Teile beginnen. Zuerst werden die Eingangsteile der Triebwerke an den Rumpf angepaßt, mit UAP verklebt und dann die Übergänge verspachtelt.

    Name:  ka52b107.jpg
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    Es folgen die Hauptfahrwerkbeine. Die Räderhälften werden miteinander verklebt, verspachtelt und verschliffen. Dann auf das Fahrwerkbein aufgesteckt. Das ist pulvergelasert (damit etwas rauh an der Oberfläche) und sollte vor der Montage mehrmals mit eher dickerem Acryllack überstrichen werden.
    In den Gegenhalter wird an der Markierung ein 4 mm Loch gebohrt, das Fahrwerkbein eingepaßt und wenn die Winkel stimmen (notfalls etwas ausfeilen) auch verklebt.

    Name:  ka52b108.jpg
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    Das Bugfahrwerkbein wird in der gleichen Reihenfolge komplettiert und montiert. Auch hier gibt es im Rumpfinneren eine Gegenhalterplatte, die vorher angeklebt wurde und die Kräfte aufnimmt.

    Name:  ka52b109.jpg
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    Die Höhenleitwerksteile werden nacheinander an der markierten Stelle angeklebt. Zum Trocknen immer etwas unterbauen, nichts sieht häßlicher aus als ein schief angebrachtes Teil.

    Name:  ka52b111.jpg
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    Den Abschluß in diesem Schritt bilden die schon vorgefertigten Waffenpylone. Auch die werden mit UAP angeklebt und beim Trocknen abgestützt.

    Name:  ka52b110.jpg
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    Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen.
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  2. #17
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    Standard Letzte Arbeiten vom Farbspritzen

    Bis hierher montiert sieht unser Alligator jetzt so aus:

    Name:  ka52b112.jpg
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    Nun kommen wieder paar Runden Spachteln und Schleifen, um die Übergänge der großen Anbauteile zum Rumpf sauber zu gestalten. Dann geht es an die Endmontage der Restteile. Vorn unterm Bug das Kugelradar und das Staurohr.

    Name:  ka52b113.jpg
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    Rechts wird in die Einbuchtung die Lafette der Kanone eingeklebt. Das Kanonenrohr wird auch schon montiert, aber noch nicht angeklebt (stört beim Spritzen nur).

    Name:  ka52b114.jpg
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    An den Pylonen werden die Behälter angeklebt, gespachtelt und verschliffen. Auch die 4 Waffenträger werden unter die Pylone geklebt.

    Name:  ka52b118.jpg
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    Am Höhenleitwerk werden die senkrechten Steuerflächen befestigt, auch hier dann Spachteln und Verschleifen.

    Name:  ka52b116.jpg
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    Vorn vor der Kabine und hinten werden diese kleinen Antennen an die Markierungen geklebt.

    Name:  ka52b117.jpg
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    Angehängte Grafiken  
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  3. #18
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    Standard Rohbau vorm Farbspritzen

    Nach Anbau aller großen Teile und dem abschließenden Spachteln / Schleifen sieht unser Rumpf jetzt so aus. Links ist auch die detailierte Abdeckung der Kabinenverglasung mit flüssigem Maskiermittel schon fertig.

    Name:  ka52b119.jpg
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    Name:  ka52b120.jpg
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    Name:  ka52b121.jpg
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  4. #19

    Standard

    Von der Größe her tendiere ich eher in die andere Richtung :-)
    "Trotzdem" muss ich los werden, dass das ein ganz toller Baubericht ist!



    Kurt
    Flugzeugseite im Aufbau: http://www.flaechenflieger.at
    Hubschrauber und Videos: http://www.modellhubschrauber.at
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  5. #20
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    Standard

    Danke für das Lob. Es ist mir auch ein Vergnügen Anderen zu zeigen, daß solche Rümpfe zusammenzubauen nicht so wirklich schwierig ist. Und ich bin einer von denen, die glauben, daß es mit den Kleineren erst noch richtig losgeht.
    Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen.
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  6. #21

    Standard

    Find ich wirklich nett, die kleinen Scalehelis
    Vorallem da ich Kamov sowieso mag, wie auch einige der anderen seltenen Vorbilder.

    Bei mir soll demnächst eine Ka-32 entstehen, aber ein bisschen grösser (von heli2).
    flugmodellbau.ch Neu: Volksplane Bauplan
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  7. #22
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    Standard Farbliche Gestaltung

    Ich habe mich für die "bunte" Bemalung der russischen Armeefliegerkräfte entschieden. Da gibt es auf www.airliners.net reichlich Bilder. Zum Bausatz gehört ein ziemlich vorbildentsprechendes Vierseiten-Bemalungsschema. Das muß man sich nur in die Modellgröße im Copyshop zoomen lassen.

    Name:  ka52b123.jpg
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    Der Rumpf wird mit feinem Schleifpapier aufgeraut (250er und höher). Die Acrylfarben halten auch so, aber da schiebt man so die Farbe schnell mal mit dem Fingernagel runter.
    Dann wird der Rumpf erstmal mit einem hellen Grau gespritzt (Revell Aqua Color 76)

    Name:  ka52b122.jpg
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    Um die Tarnfarbenfelder möglichst genau hinzubekommen, wird Tamiya Maskierband auf das Bemalungsschema geklebt, der Umriß nachgezogen und nach dem Abziehen ausgeschnitten.

    Name:  ka52b124.jpg
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    Auf den Rumpf aufgeklebt sieht das dann so aus (die helle Farbe wurde vorher schon auf das Untergrundgrau gespritzt):

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    Nach dem Demaskieren habe ich so ein Ergebnis:

    Name:  ka52b126.jpg
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    Für das Blau von unten muß man neu abkleben. Hinterher sieht es so aus:

    Name:  ka52b127.jpg
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    Jetzt geht die Nacharbeit los. Kleine Fehlerstellen mit Pinsel und dünner Farbe korrigieren, große Stellen neu abkleben und nachspritzen.
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  8. #23
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    Standard Abschlußarbeiten

    Das Anmalen der Details hält sich vom Aufwand her in Grenzen. Am meisten Arbeit machen meist die abgeklebten Stellen. Ich klebe meist etwas kleiner ab, da es leichter ist, Acrylfarbe abzukratzen als an Fehlstellen aufzutragen (oft mehrfach wegen Lichtdurchschein-Effekt). Die Kabine sieht nach dem Demaskieren so nicht wirklich vorzeigefähig aus.

    Name:  ka52b128.jpg
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    Aber nach der Korrektur ist das schon anschaubar. Hier muß auch jeder (wie im Modellbau immer) für sich entscheiden, wieweit er im Detail und der Perfektion gehen will. Die Schutzkappen vor den Triebwerkseingängen werden montiert.

    Name:  ka52b129.jpg
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    Die Räder werden (angemalt) montiert, auch die kleinen Meßdüsen auf den Behältern an den Pylonenden angeklebt. Die eckigen Austrittsklappen am Rumpf werden schwarz angemalt. Der Gasaustritt der Triebwerke wird hier nur farblich imitiert. Zum Bausatz gehören auch die langen (Werksmaschine) und kurzen Austrittsdüsen (Truppenmaschinen). Die habe ich erst später mal montiert.

    Name:  ka52b130.jpg
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    Auch unterm Bug werden die Details fertig gemacht.

    Name:  ka52b131.jpg
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  9. #24
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    Standard Decals aufbringen

    Das Aufbringen der Decals ist oft eine Sache für sich. Decals können ein Modell endfinishen, aber auch optisch eher zerstören. Es braucht etwas Übung (oder besser Wissen darüber), um nicht allzuviel falsch zu machen.
    Der zum Bausatz gehörende Decalsatz zeigt alle großen Kennzeichnungen, die man auf Bildern so sieht. Man kann die Werksmaschinen bauen (taktische Nummern 061 bis 063) oder welche von den ersten Truppenmaschinen (51 bis 53). Es sind auch schon die neuen Russensterne dabei.

    Name:  ka52b132.jpg
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    Zuerst sollte man am Modell an den Stellen, wo dann Decals drauf sollen, mit glänzendem Klarlack vorspritzen. Das glättet einmal den von den Tarnfarben her eher rauhen Untergrund, egalisiert aber auch erstmal den Glanz der Decals (die sind immer auf glänzenden Film geduckt.
    Die benötigten Decals werden ausgeschnitten, mit einem ganz kleinen Rand außen rum.
    Dann lege ich sie eher kurz in lauwarmes Wasser, das sich in einer Untertasse befindet. Das genäßte Decal lege ich auf dem Rand der Untertasse zum Durchweichen ab.
    Nach 2 bis 3 Minuten wird das Decal nochmals ins Wasser getaucht und durch vorsichtiges Verschieben geprüft, ob sich die Klebschicht schon angelöst hat.
    Die Aufbringstelle wird mit einem nassen Finger befeuchtet. Decal langsam vom Papier runterschieben, dabei schon ans Modell halten (zusammen geklappte Decals wieder zu öffnen ist ein "Spaß" für sich).
    Decal auf der Aufbringstelle so verschieben, bis es richtig sitzt (Bilder vom Original sind daneben liegend sehr hilfreich). Wenn es sich schwer bewegen läßt, einfach bissel Wasser mit Finger auftupfen.
    Mit einem Papiertaschentuch überschüssiges Wasser aufsaugen. Dann vorsichtig (ohne seitliche Bewegung) das Decal mit dem Taschentuch flächig andrücken. Sollte es danach nicht wie gewollt sitzen, wieder naß machen und das Ganze von vorn.
    Sitzt es richtig, mit Weichmacher überstreichen. Der sorgt dafür, daß kleine Luftbläschen verschwinden bzw. das Decal sich an nicht ebenen Untergrund anpaßt. Auch hier hinterher mit Taschentuch abtrocknen.
    Wenn alles in Ordnung scheint, wenige Zeit später die Decals mit Klarlack (hier mattem) überspritzen. Das versiegelt die Decals und macht sie griffest.
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  10. #25
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    Standard Das fertige Modell

    (Fast) nichts ist schöner, als ein fertiges Modell vor sich stehen zu sehen und dann zu fliegen. Hier bei der Ka-52 muß man ca. 8 Stunden reine Bauzeit, 10 Stunden für die Gestaltung der Tarnbemalung (die Abkleberei ist zeitraubend) und eine halbe Stunde für die Decals rechnen.
    Hier nun ein paar Bilder vom fertigen Modell.

    Name:  ka52b133.jpg
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    Name:  ka52b134.jpg
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    Name:  ka52b135.jpg
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    Name:  ka52b136.jpg
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    Name:  ka52b137.jpg
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    Hier die Ka-52 Alligator jetzt mit eingebauter Mechanik. Das ist eine von einem Revell Control-Modell, die entspricht weitgehend auch dem E-flite Blade CX2. Man muß aber stärkere 180er Motore einbauen, sonst ist die Fliegerei eher Quälerei.

    Name:  ka52b138.jpg
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    Und hier zusammen mit der Ka-50 Black Shark. In der ist eine 45er Rotor-Mechanik vom Walkera HM53-01 mit 380er Motoren verbaut. Dazu mit Koax-Booster auf 3S gepimpt. Da ist schon behendes Fliegen angesagt.

    Name:  ka52b139.jpg
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    Hier endet dieser Baubericht. Vielleicht macht er dem einen oder anderen Lust, auch mal so einen Bausatz zusammen zu bauen und seinen Besenstiel vorbildentsprechender durch die Gegend zu fliegen. Zu dem Bausatz ist alles dazu, auch eine sehr umfangreiche bebilderte Bauanleitung und viele andere Bilder vom Original und dem Bauablauf.
    Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen.
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  11. #26

    Standard

    Sprachlos bringe ich nur ein "TADELLOS!" raus!

    Kurt
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