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Thema: Verdünnen von Fermacell Estrich Kleber auf PU Basis

  1. #1

    Standard Verdünnen von Fermacell Estrich Kleber auf PU Basis

    Hallo zusammen,
    die Frage nach dem verdünnen von 1 K PU Kleber ist hier zwar schon mehrmals gestellt worden, eine Antwort darauf habe ich im Netz aber bisher nicht gefunden.
    Da ich jetzt selbst vor der Frage stand, diese honigartige Pampe mit dem Hintergrund Styropor zu verabeiten, hab ich mich mal drangegeben.
    Sollte ein ähnlicher Treat existieren, sorry, ich hab ihn nicht gefunden.
    Also, was geht, ist Waschbenzin oder besser Bremsenreiniger.
    Beides Gemische aus niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit Kettenlängen nahe Heptan und feuergefährlich.
    Deren Siedepunkt ist recht niedrig, so dass das Lösemittel ist bei dünner Applikation sehr schnell verdunstet.
    Es greift Styropor ( Depron, PS ) überhaupt nicht an.
    Das Mischungsverhältnis ist beliebig, bei mir 1:1.
    Es ensteht keine richtige Lösung, sondern eine recht dünnflüssige Suspension. Man muss also vor Gebrauch schütteln.
    Es lädt sich mit einem Pinsel oder Schwämmchen sehr gut verteilen und benimmt sich nach dem Verdunsten wie der eigentliche PU Kleber selbst.
    Einige Klebeversuche Depron/Depron oder Depron/Holz zeigten eine ausgezeichnete Verbindung und ließen sich nur unter Zerstörung des Deprons trennen.
    Auflaminieren von dünnem Glasgewebe geht ausgezeichnet, die Festigkeit ist natürlich nicht mit EP Harz zu vergleichen.

    Bleibt noch zu sagen, das das erste Mischen der beiden Zutaten etwas mühselig ist.
    Ich habe beide Bestandteile nach Volumen in eine gut zu verschließende Glasflasche gegossen und dann über 5 Minuten intensiv geschüttelt.
    Flasche nicht zu voll machen und gelegentlich kurz entlüften. Das war's.
    Es muss auch in einer Glas- oder Metallflasche gelagert werden, da Waschbenzine durch Gebinde aus z.B. PE leicht durchdiffundieren können.
    Positiv dürfte auch sein, das der jetzt immer über dem Kleber stehende Benzindampf das Eindringen von Luft und damit von Feuchtigkeit verhindert.
    Es sollte also recht lange halten.
    Über das weitere Langzeitverhalten kann ich noch nichts sagen, werde aber hier nochmal darüber berichten.

    Vielleicht kann es ja jemand gebrauchen.

    Gruß

    Schmeissgeier.de
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  2. #2
    User
    Registriert seit
    28.02.2008
    Ort
    Hannover
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    238

    Standard

    Hallo Schmeissgeier,

    Vielen Dank für deine Ausführungen. Habe selber vor gut einem Jahr das gleiche Problem gehabt und bin Dank dir nun etwas schlauer..
    Danke und Gruß Ole
    Grüße von Ole Oest
    www.oest-modellbau.de
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