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Thema: Vogelzug

  1. #61
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    hallo miteinander,
    verfolge das ganze interessiert, technisch ist es hochinteressant und eine herausforderung, wahrscheinlich findet ihr auch eine lösung.
    allerdings habe ich eine ungutes gefühl, und es beschäftigt mich. und muß es loswerden,
    also ich bin kein natur und tierschützer, versuche aber von meiner einstellung her nicht mehr kaputtzumachen als vermeidbar ist. meine umwelt beschäftigt mich, das zusammenleben, die umwelt und was in unserm lande so los ist. lebe hier an einem nationalpark der das motto hat "Natur Natur sein lassen" (was echt probleme aufwirft). Und aus dieser sicht sehe ich das unternehmen. was geschieht(aus meiner Sicht):
    ihr lotst die vögel hier her. und übernehmt verantwortung.
    1. was passiert wenn der kontakt(defekt, absturz etc) verloren geht? was wird aus den vögeln?
    2. was ist los wenn die vögel hier sind? haben die es wirklich gut hier? nachwievor darf ein maisfeld gespritzt werden, dass eine biene nichtmehr lebend rauskommt und wenn doch dann ist der honig verboten. in den privaten gärten wird gespritzt was möglich ist.
    3. sollte man nicht die bedingungen, dass die vögel(und alle andern tiere und wir menschen) hier und auf der ganzen strecke wiederherstellen, dann kommen die von selber. vertraut der natur.
    4. im nationalpark greifen sie nicht in die natur ein. sie haben festgestellt, beobachtet, dass es sehr schwierig ist etwas künstlich wiederherstellen zu wollen. jetzt machen sie garnichts. und die natur macht es selbst. es dauert halt etwas. aber für die natur spielen 10, 100 oder 1000 jahre keine rolle.

    also es gibt viele aspekte, wollte das nur loswerden.

    lg franz
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  2. #62
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    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    3. sollte man nicht die bedingungen, dass die vögel(und alle andern tiere und wir menschen) hier und auf der ganzen strecke wiederherstellen, dann kommen die von selber. vertraut der natur.
    Das geht beim Waldrapp ganz konkret eben nicht. Der Vogel wurde als beliebtes Jagdwild ausgerottet. Da er ein "lernender" Zugvogel ist, den Weg also gezeigt bekommen muss, wandert der nicht mal so eben wieder ein. Wild kommt er in geringen Zahlen derzeit nur in Syrien und Marokko vor. In Zoos gibt es aber grosse Kolonien.
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  3. #63
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    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    ...
    verfolge das ganze interessiert, technisch ist es hochinteressant..."
    Lieber Franz
    Die Wiederansiedlung der Vögel ist das eine, bei dem ganzen Projekt geht es aber auch um naturwissenschaftliche Forschung. Beispielsweise, wie Zugvögel die riesige Menge Energie lagern und wieder mobilisieren. Da gibt es viele Fragen.

    Um Energie wird es bei unserm Flug auch gehen. Ohne wissenschaftliche Forschung gäbe es aber keine Elektrizität, keine Fernsteuerung, kein EPP, kein Flugzeug. Kein nichts von alledem, was wir Modellflieger wie selbstverständlich anwenden. All das hat mal mit Forschung begonnen.

    Ob Biologe oder Modellflieger, ein bisschen sind beide Menschenarten neugierig, nicht? Ich sehe keinen Unterschied zwischen dem, was die Biologen und was wir gerne machen.

    Viele Grüsse
    Erich
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  4. #64
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    Hallo Erich

    Meiner Meinung nach gelangt ihr nur mit einem speziell für euren Einsatzzweck ausgelegten Flieger ans Ziel. Ich denke einmal, dass aerodynamisch gesehen die geschätzten Fluggeschwindigkeiten von 40 km/h des Waldrapps die grösste Hürde darstellen wird. Übertragungstechnisch werden wahrscheinlich Mischformen nötig, FPV alleine zu unpraktisch, GPS alleine zu unflexibel.
    Vielleicht lohnt es sich, einmal bei der ZHAW, konkreter beim Zentrum für Aviatik, anzufragen. Da wurde das UMARS entwickelt, ein "fliegendes Labor für die Umweltforschung", wie sie es nennen. Sie geben die Reisegeschwindigkeit zwar mit ca. 70 km/h an, was doch ein bisschen zu viel wäre für euren Zweck. Aber vielleicht sind sie offen für neue Projekte, wer weiss. Solche Projekte bieten ja immer interessante Möglichkeiten, das im Studium gelernte gleich in der Praxis anzuwenden.

    LG Stefan
    Meine Youtube-Videos. Schau rein! :)
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  5. #65
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    hallo erich,
    ich bin nicht gegen forschung. ich bin nur skeptisch wenn man sich in die natur einmischt. weil man die zusammenhänge nicht komplett erfassen kann.
    das die waldrappen von jägern ausgerottet wurden und das ziehen lernen müssen, ist allerdings schon ein starkes argument. aktzeptiert meinerseits.
    franz
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  6. #66
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    Um eine Kilowattstunde zu speichern braucht man etwa 8kg Akku oder 250 ml Benzin.

    Von daher wird es wohl ein Benzinmotor sein müssen. 40 km/h sollte ein Segelflugmodell mit Hilfsmotor fliegen können.
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  7. #67
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    Lieber Porkus,

    zum einen vergleichst du zwei unterschiedliche physikalische Dimensionen, nämlich kg (Masse)mit ml (Volumen). Weiterhin hättest Du Recht, wenn die Energie zu 100% in Fortschritt umgewandelt werden würde.

    Man muß hier aber nicht nur die Energiedichte betrachten, sondern die gesamten Systeme vergleichen.

    Abgesehen, daß ich bei einer Masse von 7kg pro kWh bei Lipos bin und Dir die 250ml ungeprüft abnehme, sind wir somit bei Benzin bei einem knapp um den Faktor 30 besseren Leistungsgewicht. Ich nehme aber an, daß hier mit Methaonol geflogen werden soll und dort sieht es ein wenig schlechter aus (für das Methanol). Außerdem sind beim Methanol noch ca 20% Schmierstoff (ÖL), die nicht in Energie umgesetzt werden können

    Weiterhin muß man die Wirkungsgrade der Antriebe vergleichen:

    1) Ein guter E-Motor kommt leicht an die 80% heran. Was bringt ein guter Kolbenmotor? Höchstens 20-30% Wirkungsgrad.

    2) Der große Propeller (z.B. 23*12) eines langsam drehenden E-Motors mit Getriebe kann gut abgestimmt an die 70 bis max 80% herankommen. Wo liegt dagegen ein kleiner Prop eines Verbrenners; oft nur bei 20%.

    Somit liegen wir bei beiden Antrieben schon in der gleichen Größenordnung des Gesamtwirkungsgrades.

    Bevor wir hier aber in eine Detaildiskussion einsteigen, ist noch einiges vorher zu klären, siehe Vorredner. Ich will nur vor allzuschnellen nicht in letzter Konsequenz durchdachten Entscheidungen warnen.
    Fliegergruß Gerhard

    Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.
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  8. #68
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Man muß hier aber nicht nur die Energiedichte betrachten, sondern die gesamten Systeme vergleichen.
    Das Problem ist die Reichweite von einem E-Antrieb. Ein Easystar mit 5000 mAh Akku packt vieleicht 90km in 2 Stunden, dass wird so nicht langen.

    Beim Benzin ist halt der Wirkungsgrad geringer, trozdem bekommt man über 1 kWh aus einem Liter an Motorleistung. Das Problem sind die Motoren, die gehen so bei 20 ccm und 800g Motorgewicht los. Man hätte halt ein großes Modell über 5kg.

    Metanol hat nur 1/4 der Energiedichte von Benzin, auch ungeeignet.

    Eine Lösung wäre evt. eine Microgasturbine
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  9. #69
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    Kien Tier hat Angst für meine Möwe. Mit diesem Model kann ich mit Zugvögel zusammen fliegen. Studien machen. Untersuchen. Tiere zählen. Überall, auch wo kein Mensch kommen kann. Ohne irgendwas zu stören.




    Freundlichen Grüßen, Robert.
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  10. #70
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    Lieber Bluefalcon,

    wenn ich Dein Video aufrufe erhalte ich die Meldung:

    Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar.

    Was wolltest Du uns denn mit Deinem Video sagen?
    Fliegergruß Gerhard

    Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.
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  11. #71
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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    Das Problem ist die Reichweite von einem E-Antrieb. Ein Easystar mit 5000 mAh Akku packt vieleicht 90km in 2 Stunden, dass wird so nicht langen.

    Beim Benzin ist halt der Wirkungsgrad geringer, trozdem bekommt man über 1 kWh aus einem Liter an Motorleistung. Das Problem sind die Motoren, die gehen so bei 20 ccm und 800g Motorgewicht los. Man hätte halt ein großes Modell über 5kg.

    Metanol hat nur 1/4 der Energiedichte von Benzin, auch ungeeignet.

    Eine Lösung wäre evt. eine Microgasturbine
    Ein Easystar mit einem 5000mAh Akku fliegt überhaupt nicht, denn der ist zu schwer für ihn. Aber ein F3J Modell mit optimertem Antrieb kann mit einem 1kg Akku gut 200km weit und 40 -70km schnell fliegen. Das sagte ich aber schon oben.
    Fliegergruß Gerhard

    Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.
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  12. #72

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    Hallo,

    solche Projekte gab es bereits, sind sind unheimlich teuer in der Entwicklung. Akkus kannste ganz vergessen, eine Speisung kann
    über Solarzellen erfolgen aber deren Energiemenge muss über der liegen, die zum Flug benötigt wird samt dem Elektronikgeraffel.
    Dazu ist die Effizeniz von Solarzellen aber nicht hoch genug. Autopiloten nach GPS gib es auch, auch die wiegen

    Legal ist das sowieso nicht, für ein UAV im Selbstbau kriegst du niemals eine Aufstiegsgenehmigung.

    Hier ein voll autonom arbeitender Autopilot mit grafischer Oberfläche für PC, es lassen sich Routen für auf Google Maps
    planen und abfliegen. Softzware ist Open Source und basiert auf dem ARM M3 Cortex Prozessor.

    Ardupilot ist mit verschiedenen Bodenstationen kompatibel. Somit können am PC Routen geplant werden, die von dem Fluggerät angeflogen werden. Auch die geflogenen Route kann angezeigt werden und sogar im Flugbetrieb manipuliert werden.

    An Ardupilot können Sensoren (GPS, Lagesensor, Beschleunigungsensor) und Aktoren (Servos, Motoren) angeschlossen und angesteuert werden.
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  13. #73
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Lieber Bluefalcon,

    wenn ich Dein Video aufrufe erhalte ich die Meldung:

    Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar.

    Was wolltest Du uns denn mit Deinem Video sagen?
    Schade das Deutschland Videos blockiert, sollte man nicht machen. Vielleicht wirkt dies:

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  14. #74
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Ein Easystar mit einem 5000mAh Akku fliegt überhaupt nicht, denn der ist zu schwer für ihn. Aber ein F3J Modell mit optimertem Antrieb kann mit einem 1kg Akku gut 200km weit und 40 -70km schnell fliegen. Das sagte ich aber schon oben.
    Doch, der fliegt noch Zwar wie eine Bleiente, aber er kann etwa 40 km/h konstant fliegen. Das ein F3J mit guten Antrieb weiter kommt mag sein, nur wird der wohl mit Vollgas hoch und dann die Höhe abgleiten.

    Vieleicht sollte man deshalb erst die Frage klären wie die Zugvögel fliegen, konstant Geradeaus mit 40 km/h oder wird Thermik genutzt? Bleiben die auf gleicher Höhe und in welchen Höhen machen die so rum? Den wenn die Thermik nutzen oder Abwinden aus dem Weg gehen wird es mit dem Anführen wesentlich komplizierter.

    Vieleich kann jemand der sich mit Vögeln auskennt das beantworten.

    P.S: Vieleicht ist das mit der Thermik ja die Lösung auf die Frage woher die Zugvögel die großen Energiemengen nehmen. Thermik kann man auch im Geradeausflug nutzen, wenn es hoch geht langsam fliegen und schnell durch Abwinde durch.
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  15. #75
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    Zitat Zitat von Porkus Beitrag anzeigen
    ... Das ein F3J mit guten Antrieb weiter kommt mag sein, nur wird der wohl mit Vollgas hoch und dann die Höhe abgleiten.

    ....
    Das muß nicht sein! Auf Dauerflugwettbewerben lassen einige ihren Motor auf großen Seglern eine Stunde lang durchgehend laufen. Wenn die Strahlgeschwindigkeit des Propellers nur unwesentlich höher ist als die Fluggeschwindigkeit und man so die Höhe halten kann, hat der Propeller einen sehr guten Wirkungsgrad.
    Fliegergruß Gerhard

    Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.
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