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Thema: Lufteinlass rauhe od. glatte Oberfläche?

  1. #1
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    Standard Lufteinlass rauhe od. glatte Oberfläche?

    Hallo zusammen!

    Hatten gestern eine Diskussion bei uns am Flugplatz, ob eine rauhe od. glatte Oberfläche für den Lufteinlass besser ist.
    Sind zu keinem Ergebnis gekommen. Ich persönlich kenne nur sehr glatte
    Lufteinlässe (E-Flugimpellertreffen Grenchen)
    Kollege sagte mir gestern, dass rauhe Oberflächen bei hohen Anstellwinkeln
    besser seien, wegen dem Strömungsabriss.
    Ich persönlich kann mir das nur schwer vorstellen, deshalb möchte ich mal eure Meinungen und Erfahrungen dazu hören.
    Vielen Dank schon mal und immer genug Luft unter den Flächen.

    Gruss Klaus
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  2. #2
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    Standard

    Hi,
    alle meine Jets vor 2005 hatten einen absolut glatten Einlauf und auch dem Übergang von Impellermantel zum Einlauf hatte ich höchste Aufmerksamkeit
    geschenkt.
    Seit Anfang 2005 fliege ich nur noch Sniper, deren Einlaufkanal Mattenrauh ist.
    Der Kanal ist also nur auf der Außenseite so schön glatt wie man es sich vorstellt,
    innen fühlt man deutlich die Rauhigkeit einer Matte.
    Ich hab das zwar (Rundung) sehr schön glatt geschliffen und auch innen soweit es ging etwas geglättet, aber rauh bleibt rauh und auch der Übergang vom Einlaufrohr zum Impellermantel ist gefühlsmäßig nicht 100% optimal.

    Das Wichtigste dabei ist:
    ich merke keinerlei Unterschiede zum glatten Kanal.
    Und das ist der Punkt- er funktioniert augenscheinlich absolut perfekt.
    Somit denke ich, daß es viel mehr auf die Abmessungen und Anpassung des Einlaufs auf den Fan (und natürlich des Modells) ankommt als auf die Beschaffenheit der Oberfläche.
    Wenn also der Konstrukteur seine Hausaufgaben gemacht hat- was bei der Sniper der Fall ist- dann spielt es keine Rolle ob der Kanal glatt ist oder nicht.
    (Natürlich sollten dem Luftstrom keine Ziegelsteine im Weg liegen )

    Dazu kommt, daß die Sniper offensichtlich keinen Diffusor (Aufdickung vor dem Einlauf) besitzt, im Gegensatz z.B. zu meiner vorher geflogenen Skyray.
    Dieser wird laut Fachliteratur dazu benutzt, turbulente Strömungen unmittelbar vor dem Fan etwas zu beruhigen.
    Vielleicht kann man sich das sparen, wenn man gleich einen rauhen Kanal benutzt?
    Keine Ahnung- die Fachleute werden darüber streiten,
    Fakt ist daß ein "rauher" Einlaufkanal zumindest bei der Sniper und m.W. auch der Pyranha oder F16 von Jepe keinerlei negative Auswirkungen hat.

    Der Grund für diese innen rauhen Kanäle liegt in der einfacheren Fertigung,
    es liegt daher wohl keine Absicht vor sondern die Erkenntnis, daß es bei vielen Modellen einfach auch so funktioniert

    Grüße
    Oliver
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  3. #3
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    Hi Oliver!

    Hast du die Sniper mal mit glatten Luftkanälen geflogen?
    Gruß Dennis
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  4. #4
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    Wie denn?
    Aber ich hatte mit meinem alten Fun 400-36 Schubtests gemacht und da war die Sniper einen Hauch besser als die Skyray.
    Das lag bestimmt nicht an der Rauhigkeit der Einläufe, sondern an den Unterschieden in der Konstruktion selbst.
    Ich behaupte ja nicht, daß es grundsätzlich egal ist, sondern daß es genug Modelle gibt, die "trotzdem" perfekt funktionieren.
    Wenn Du die Performance meines Billigantriebs mit dem 3W siehst,
    dann glaub ich einfach nicht, daß man mit 35A noch mehr rauskitzeln kann.
    Allerdings hab ich ja meinen Einlauf schön geglättet und die ersten 5cm sind doch einigermaßen glatt.

    Folgende Erkenntnis hatte ich z.B. nach dem Zweitflug:
    Nachdem beim ersten Start die Sniper durch zuviel Expo mit einem Flügel den Boden touchierte und 2 Rädchen schlug,
    war mein Einlauf an einigen Stellen gebrochen und hatte vorstehende Risse.
    Da ich ein Chaot bin, der es jetzt wissen wollte (der Kanal hielt ja noch an einigen Stellen) war der 2. Flug ohne Expo erfolgreich.
    Und obwohl der Einlauf jetzt furchtbar aussah, war ich schon bei diesem Flug von der sehr guten Performance überzeugt.
    Rein gefühlsmäßig ging die Sniper nach der Reparatur nicht schneller.
    Ich kann also nur sagen, daß die Rauhigkeit des Einlaufs bei der Sniper augenscheinlich wenig Einfluß auf die Performance hat.
    Ich will aber nicht ausschließen, daß ein absolut glatter Einlauf Vorteile bringen kann- bei einem Jet mehr, beim anderen weniger.
    Es gibt schnellere Jets als meine Sniper- hab ich gestern gesehen, konnte sich aber durchaus sehen lassen -
    ich glaube aber, daß meine Sniper nur nach dem vorgesehenen Umbau auf z.B. den 2W20 an Geschwindigkeit zulegen wird.
    Daran würde auch ein glatter Einlaufkanal nichts ändern- aber stören würde er auch nicht
    Sie fliegt und funktioniert einfach nur perfekt- das hat auch der Wemo-Oliver mit Hinblick auf den kanal schon im Sniperthread geschrieben.

    Grüße
    Oliver
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  5. #5
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    Oliver welches Modell ist schneller als die Sniper?
    der Ralf
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  6. #6
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    Hi Ralf,
    da gibt´s wohl einige Jets
    Ich denke da an sonen silbernen Oldtimer
    dessen Leistung die des Orginals weit in den Schatten stellt
    Deren Einläufe sind sicher glatt.
    Meinst Du, wenn ich die Einläufe meiner Sniper glätte wird sie schneller?
    Vielleicht sollte ich´s mal probieren
    Schaden kann´s bestimmt nicht.
    Aber "schnell" ist relativ. Ich bekomme regelmäßig Ärger mit meinen Rentnern auf dem Platz, die vor dem "Geschoß" warnen- und vor meinem Flugstil.
    Bin kein Tiefflieger und geflogen wie immer- Du hast´s gesehen

    Grüße
    Oliver
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  7. #7
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    Zwinkern

    glatt kann nicht Schaden
    der Ralf
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  8. #8
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    Das wäre aber viel Arbeit
    Ich hab die Einläufe sehr schön rund geschliffen und ca 5cm nach innen ist er auch glatt. Dann kommt ein bereich wo schleifen nur noch mit einer Verlängerung möglich ist, Vor dem Fan ist der Kanal auch wieder geglättet, aber nicht gespachtelt, so wie die ersten 5cm.
    Mein Kanal hat keine vorstehenden Kanten oder Fasern mehr, so wie er im Auslieferzustand war.
    Allerdings gibt es Snipers, die völlig im Auslieferzustand belassen sind (also auch die Einlauflippe nicht gerundet) und trotzdem in Vergleichsflügen nicht schlechter waren.
    Ich denke einfach, daß zumindest der MF unkritisch auf den Einlauf reagiert,
    wogegen der DS30 laut Hörensagen kritischer ist.
    Name:  Einlauf.JPG
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    Grüße
    Oliver
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  9. #9
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    Lächeln

    ich denke glatt oder rauh müsste pupsi schnurzi sein, weil es eine "grenzschicht" gibt. (schätzungsweise 1-2mm) (re-Zahl abhängig)
    hat man nen re-zahl bereich und eine geschwindigkeit, kann man in jedem Ströhmungslehrebüchlein die beantwortende Formel finden...

    daher ist die generelle form ohne stolperstellen von endscheid, nicht die perfekte oberfläche.

    'glatt kann nicht schaden' ist ein guter ansatz... und kann eben wirklich nicht schaden.

    über leicht rauh (400er schleifpapier) wird die funktion sicher nicht beeinträchtigt werden, weil die ströhmung ja grundsätzlich turbulent ist.
    laminare profile werden auch sehr selten eingesetzt...
    diese sind dann aber auch getreu dem motto-> je glatter, je lieber.


    wie ost schon sagte-> keine unterschiede zum serienmodell, weil einfach eine eh turbulente ströhmung anliegt.
    dieser Beitrag ist von...

    Benny
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  10. #10
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    Zitat Zitat von klaush
    Kollege sagte mir gestern, dass rauhe Oberflächen bei hohen Anstellwinkeln
    besser seien, wegen dem Strömungsabriss.
    Da hat der Kollege wohl recht, rauhe, leicht wirblige, also turbulente Luft klebt besser an dem Profil. Warum machen die Reinigungssprayhersteller sonst einen Schaumstrahl? Idiotischer Vergleich, aber sprüh mal an eine senkrechte Glasscheibe glatt und Schaum, und beobachte, wie zäh der hängenbleibt. Ich würde den Effekt dann mit einem Luftkugellager vergleichen ( bildlich sind die Turbulenzchen die Kugeln zur Luftströmung). Alle Amigopiloten lernten das mit Aufkommen der Folie, das Teil flog nicht mehr anfänger-überzieh-lerntauglich. Erst mit Haarspray an der Nase. Und die hganzen Hochleister mit ihren Turbulatoren? Die erzwingen den Umschlag in turbulent an einer bestimmten, berechneten oder erflogenen Stelle. Ist dann m.W. leistungsmässig besser als der große Wirbel bei bestimmten Strömungsfällen ( meist Ruderausschläge, d.H. Winkel- und Druckveränderungen). Da bleiben die mini-Turbulenzen besser kleben, der nach vorne wandernde Wirbel kann sich nicht ausbilden oder weiterwandern.
    Im Ansaugbereich herrschen auch Unterdrücke und gerade im Bereich der Hose gibt es so ähnliches wie eine Rudersituation. Die turbulente Strömung dürfte hier in diesen Bereichen wohl zumindest nicht schlechter aussehen ( widerstandsmässig) als eine laminar festklebende. Die muss sich nämlich irgendwann ablösen! Sollte das zu ernstzunehmenden Wirbeln führen leidet der Luftdurchsatz. Und dann ist turbulent via Rauhigkeit oder auch Stolperstellen sicher im Vorteil.
    Uli
    Milkafreund

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  11. #11
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    In Airlinern, die einen S-förmigen Ansaugschacht hatten (B727, L1011-Tristar) gab es sogenannte Vortex- Generatoren, speziell auf der Innenseite der Krümmung. Durch künstlich erzeugte Wirbel (eben die sog. "Vortex") konnte man die Strömung besser durch diesen S-Duct führen, da die Grenzschicht durch die Wirbel energiereicher war und dadurch in Krümmungen besser anlag. Ähnlich verhält es sich mit der turbulenten Grenzschicht. Sie ist durch die Wirbel energiereicher und liegt dadurch besser am Profil (oder auch Ansaugschacht- Wand) an.
    Ok, dieser Vorteil wird natürlich mit einem höheren Widerstand des Bauteils oder höheren Kraftaufwand gegenüber einem Bauteil oder Profil mit laminarer Strömung erkauft. Es macht vielleicht nur in bestimmten Bereichen Sinn, einen rauhen Kanal zu wählen (starke Krümmungen oder Formänderungen des Kanals).

    Gruß
    Bill Kleinbrahm
    Die Menschen streiten; die Natur handelt.
    www.mfg-kutenholz.de
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  12. #12
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    Standard

    Vielleicht helfen Euch die Informationen von Oliver Wennemacher weiter
    www.wemotec.com;
    Menu "Information -> allgemeines"
    und daselbst Punkt 11. (Turbulente Strömung kann den Schub erhöhen)
    Gruss
    Roger
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  13. #13
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    Benny
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  14. #14
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    endlich jemand meiner Meinung. Wo ist mein Haarspray, ich will doch gleich die Bandit schneller machen.
    Uli
    Milkafreund

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