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Thema: LiPo als Empfängerakku

  1. #1
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    Frage LiPo als Empfängerakku

    Hallo,

    möchte in in meine 2 meter Extra als Empfängerakkus 2 LiPos verwenden
    (mit Weiche). Es sind 5 Digiservos und 1 Analogservo verbaut.

    Welchen LiPo Hersteller kann man den bedenkenlos nehmen?
    (Die von Deutsch sind mir zu teuer)
    Welche Kapazität sollte ich nehmen?

    Gruß Marco
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  2. #2
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    Bad Aibling
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    Hi

    Gewichtsmäßig rentabel wirds m. M. erst ab einer Kapazität von 1500 mAh. Besser als ein LiPo ist evtl. sogar ein LiIon. Beim Kauf sollte man die Belastbarkeit der LiPo/LiIon beachten, mit 10C-Zellen bist normalerweise auf der sicheren Seite.
    Schau mal beim Conrad, der hat ein solches Bauteil, das du suchst, es reduziert die LiPo/LiIon-Spannung auf konstante 6V/4,8V und kann Ströme von bis zu 7A ab. Kostenpunkt 10 €. Solltest du selber was basteln wollen, dann schau mal hier:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...853#post338853
    Philipp
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  3. #3
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    Hallo,

    ich habe auch eine 2 Meter Extra mit 5 digitalen 11 kg servos. Hier reicht ein Longgo 1500 der Firma EMCOTEC.de und ein Mini DPSI LR. Das wird nach Automobilstandart gefertigt, von Bastelloesungen wuerde ich die Finger lassen.
    Grüsse
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  4. #4
    Vereinsmitglied Avatar von Georg Funk
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    Achtung!!!

    Der oben genannte Spannungsregler von Conrad steht zwar im 2006er Updatekatalog mit 7A, in den bisherigen und im Internet allerdings mit 2A.

    Hab daraufhin mal bei Conrad nachgefragt (per E-Mail, wollte auch gleich noch die Dauerbelastbarkeit bzw die dauer für die Belastung wissen)

    Lapidare Antwort vom Conrad Kundencenter:

    ---Lt. Hersteller liegt die maximale Belastbarkeit bei 2 A.

    ---Wir hoffen, Ihnen hiermit etwas weitergeholfen zu haben.

    ---Freundliche Grüße

    Erschöpfende Auskunft wie ich meine

    Aber mit 2A Max Belastung ist das Ding max. für 4 Servos geeignet
    Freizeitbeschäftigung:

    Egal, Hauptsache fliegt
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  5. #5
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    Standard

    Es gibt diesen Spannungsregler ja für 4,8 und für 6V. Meine Frage ist, wozu 6V? Ich dachte man hat immer 4,8V Empängerspannungsversorgung oder wie verhält sich das?

    MfG
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  6. #6
    Vereinsmitglied Avatar von Georg Funk
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    Hallo Tony

    Die Fernsteuerungskomponenten sind für 4,8 (4xNC Zelle) bis 6V (4x normale Batterie) ausgelegt, Logischerweise arbeiten vor allem die Servos bei 6V etwas schneller und mit mehr Kraft. Desshalb verwenden einige auch 5 Zellen NC (Nennwert 6V) gibt aber immer wieder Probleme, da 5 Zellen vollgeladen doch deutlich über 6V sind, Abhilfe schafft hier, wie bei den 2er LiPo Packs ein Spannungsregler.

    Den 6V Spannungsregler hatte ich mit einem 2S 910er Kokam in meiner Stampe, Anfangs war ich Begeistert (die ersten 2 Flüge), dann kamen Störungen, hab es erst auf die Antennenverlegung geschoben, da nach der Montage einer Stabantenne alles wieder Funktionierte (für 3 Flüge) auf dem Flugtag Benediktbeuern hatte ich dann so richtig nette Störungen. hab sie aber noch heil Runterbekommen. Die genauere Fehlersuche (Ich hab Knackimpulse durch die Verspannung vermutet) ging zuerst ins leere, Reichweite mit Eingeschobener Antenne Max noch 20m. Dann hab ich probeweise mal den Spannungsregler durch einen 18A BEC Brushlessregler ersetzt(lag gerade rum), siehe da, Reichweite wieder gut 60m. Hab die LiPo Technik jetzt ersteinmal aus meiner Stampe geschmissen und auf einen 4Zeller NiMh umgerüstet, Erstflug mit neuer Stromversorgung steht noch bevor.

    Pass also mit dem Conrad-Regler auf. Ich vermute, daß er von meinen 5 Standartservos (Robbe FS100) in der langsam fliegenden Stampe bereits überfordert war und jetzt irgendwie keine saubere Spannung mehr liefert.

    Die 7A im Katalog sind definitiv ein Druckfehler gewesen. In allen Unterlagen steht Max. 2A (das ist vermutlich also auch noch nur für kurze Zeit)
    Freizeitbeschäftigung:

    Egal, Hauptsache fliegt
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  7. #7
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    Ich benutze ein Lipo Empfängerakku (2S 3200 mAh) in kombination mit ein Lipo-controller von Helitron ( http://www.moraw-electronic.de/helitronx/index.htm ) in meinen Shark XL Elektro Segler.
    Der Shark ist ausgestattet mit 8 Digi-servos, Regler und Picolario. Alles funtzt bis jetzt ohne Beanstandung und mein Picolario meldet mir bis jetzt immer konstante 5,4 Volt am Empfänger.
    Harm
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  8. #8

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    Hallo Harm,

    genau dasselbe werde ich die nächsten Tage in mein "Fräulein Rottenmeier" einbauen. Allerdings die Light-Version von dem Moraw-Teil. Und das Picolario würde ich persönlich vor dem Spannungsregler "direkt" an den Akku hängen, schliesslich geht es bis 10V und Du hast dann auch was von der Spannungsansage.
    Ansonsten bin ich aber froh, einen weiteren zufriedenen Anwender des Moraw-Teils zu hören.

    Gruss
    Raphael
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  9. #9
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    Danke erstmal für die Infos.
    Das Conrad Teil werde ich mir nun lieber nicht zulegen und der Spannungswandler von Moraw ist mir noch zu teuer. Ich denke aber die Zeit für Lipos als Empfängerakkus wird noch kommen.

    MfG
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  10. #10
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    wie sieht es denn bei dem helitron controller aus.... leer er beide akku´s gleichzeitig, oder macht er erst einen leer und schaltet dann auf den zweiten um ?
    hatte auch mit der anschaffung dieses controllers gespielt...
    cu olli
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  11. #11
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    Hallo Olli,

    Das Helitronteil das ich erwähnte hat nur einen Lipo-Anschluss. Es gibt sie aber auch mit Doppelanschluss und Weichenfunktion, die DUO-versionen. Wenn deine Frage nicht genügend erlärt wird bei die technische Produktbeschreibung auf der Homepage von Helitron (klicken auf das Bild) würde ich Herr Moraw mal direkt telefonisch oder per Mail fragen, ist ein freundlicher Mensch.
    Harm
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  12. #12
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    Cool ein Augenmerk

    sollte man bei den Reglern nicht nur auf die statsichen Werte legen (Stromdauerleistung und Impuls), sondern besonders auf die dynamische Regelungswerte. Hier ist die eigendliche Krux. Will heissen wenn ein oder zwei Servo(s) so richtig Saft haben will, wie schnell ist der Regler in der Lage die Spannung nach zuregeln und wie gut klappt das mit dem Rückregeln wenn der Stromfluss zu Ende ist.
    Das sind die eigendlichen Probleme der Regler... aber das erklären uns die Hersteller nicht wirklich ---

    Das Stichwort aus dem Fachchinesisch heisst Stromsteilheit
    Der Dialog mit Andersdenkenden ist oft schwierig, mit Nichtdenkenden ist er stets unmöglich.(Walter Ludin)
    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das was du verstehst.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von landebahnpflug
    ........Das sind die eigendlichen Probleme der Regler... aber das erklären uns die Hersteller nicht wirklich ---

    Das Stichwort aus dem Fachchinesisch heisst Stromsteilheit
    Hast Du mal ins Datenblatt geschaut? Kann man googlen. Und wenn Du den Ausgangskondensator von 22µF zusätzlich mit einem von 1.000 bis 2.000µ "verstärkst" hast Du sicher keine Problem und sogar das Problem des Dynamo-Effektes und der damit verbundenen Spannungserhöhung behoben .
    Gruß Hermann
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  14. #14
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    Daumen runter ach Hermann

    mein Beitrag für nicht Fachleute gedacht, quasi als Hilfe.
    Nicht jeder Herstellen von Fertiggeräten erzählt, welchen Regler er einsetzt.

    So und mal zu deiner Lösung einige grundsätzliche elektrotechnischen EMV Überlegungen:
    Einfach nen dicken Kondensator dahinter ist auch nicht eine wirkliche Lösung. Schon garnicht mit einer solchen Pauschalaussage. Das bringt an anderer Stelle Stress. Will heissen kann den Regler zerstören.. da kann es den Regler beim einschalten durch die verursachte Einschaltspitze zerlegen, die du mal ganz locker hochschraubst. Die Zerstörung geschiet schlimmstenfalls schleichend.
    Ich weis nicht welchen dollen "Dynamoeffekt" du bei den üblichen Servos erwartest.... Und zum zweiten wird sowas dann ja bitte am Servo abgefangen und nicht als Last über u.U. lange Servokabel und die Empfängerplatine geschoben ...aber das wird dann jetzt sehr genau ....

    [Genaumodus]
    Wenn es sich sogar um ein Digitalservohandelt das mit einer PWM arbeitet, kann dein Vorschlag sogar zusätzlich Störungen verursachen. Es kann sich nämlich ein Schwingkeis ausprägen. Die Mindestbedingung wäre erfüllt. Und das ganz würde über die Empfängerplatine laufen .. ganz besonders witzig..
    [/Genaumodus]

    Der Dialog mit Andersdenkenden ist oft schwierig, mit Nichtdenkenden ist er stets unmöglich.(Walter Ludin)
    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das was du verstehst.
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  15. #15
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    Hallo Landebahnpflug,

    den 2. dickeren Konmdensator schließe ich nur an wenn er gebraucht wird - Digital Servos - und dann nicht auf der Reglerplatine sondern über Kabel an den Empfänger. Dass ein 1.00 bis 2.000µF Kondensator einen (ich habe mindestens 2 in Reihe und mit 0,1Ohm entkoppelt) Regler zerstört halte ich in meinem Schaltungsvorschlag für ein Märchen denn der hat ja auch eine schnelle Strombegrenzung. Ansonsten halte ich mich an die Empfehlungen im Datenblatt: 0,1 µF im Eingang, 22µF im Ausgang und noch eine (schnelle Schottky) Schutzdiode rückwärts, dann passiert auch nichts mit dem Dynamoeffekt bei Digital Servos. Analoge sind ja ohnehin bisher nicht negativ in Erscheinung getreten.

    Was glaubst Du denn was die Profihersteller machen? Die nehmen doch auch z.T. Lienear-Regler und Kondensatoren. Einer "unserer Elektronik Experten" hat doch schon vor längerer Zeit mal hier geschrieben, das ein Kondensator auch über längere Kabel sehr gut Spitzen weg speichert und das auch gut begründet. Und Graupner u.A. verkaufen doch inzwischen Kondensatoren die über Kabel an die Empfänger angeschlossen werden. Irren die alle?

    Gruß Hermann

    PS Unerwünschte Schwingkreise werden doch mit Kondensatoren und Spulen bekämpft. Das Kabel ist dann die Induktivität oder?
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