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Thema: DER Sekundenkleber für ein Holzmodell

  1. #1
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    Standard DER Sekundenkleber für ein Holzmodell

    Hallo zusammen,

    nach x-Jahren baue ich mir wieder ein Holzmodell. Früher habe ich Ponal oder Ponal Express genommen. Heute setzt man ja überwiegend Sekundenkleber ein. Daher meine Frage.

    Welcher Typ/Hersteller von Sekundenkleber ist für das Verkleben von Balsaholz am besten geeignet?
    Mit welchem Typ/Hersteller habt ihr die besten Erfahrungen bzgl. Festigkeit, Eindringtiefe und Verarbeitung gemacht?

    Vielen Dank im Voraus für Eure Tipps.

    Gruß
    Thomas
    Gruß Thomas
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  2. #2
    User Avatar von Rainer Keller
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    Am liebsten baue ich noch immer mit Ponal

    Wenn Sekundenkleber, verwende ich den von Simprop, den Dünnen (Gelb) und Mittleren (Blau), sowie dazu das Aktivatorspray. Damit hab ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.
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  3. #3
    User Avatar von GC
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    Aktivatorspray in der Wohnung? Ist nicht ganz ohne. Das Zeug ist schwer toxisch.
    Fliegergruß Gerhard
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  4. #4
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    Balsa - Balsa oder Balsa -Kiefer mit robbe Extra Speed (wichtig ist das er dünnflüssig ist). Die Flasche mit Einwegkanüle versehen, damit lässt sich besser dosieren. Wenn verstopft bei nächster Benutzung mit Feuerzeug ausbrennen (Vorsicht brennbar, Dämpfe).
    Kohle,Kunststoffverstärkungen auf Balsa mit Loctite 4011 oder ähnlich. Gibt eine bessere Verbindung und mehr Zeit beim Ausrichten.
    Viel Spass beim probieren.
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  5. #5
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    Ich verwende schon immer den günstigen Sekundenkleber von Toppoint, gibts teilweise im Schulbedarf. Da liegt eine Packung mit 3x3g bei 55 Cent, den von Graupner hatte ich auch schon, aber ich stellte keinen Unterschied fest, außer dass die Tube zu groß war, dadurch oft die Spitze verstopfte und einmal sogar der Kleber ganz ausgehärtete.
    Bei Tedi bekommt man auch günstigen Sekundenkleber, in einer 5x3g Packung jedoch wird hier mit der Füllmenge getrixt. Da hält die Tube von Toppoint mindestens 3x so lange.
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  6. #6
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    Marke ist eigentlich egal, für Holzverklebungen die erst gesteckt werden können und dann verklebt werden (z.B. Rippen auf dem Holm) muss er dünnflüssig sein damit er sich über die Kapillarwirkung ins Holz zieht, bei Stellen die noch ausgerichtet werden müssen sollte eher dickflüssiger Seku oder gleich UHU Hart verwendet werden. Aktivator beschleunigt das Aushärten auf Kosten der Festigkeit, würde ich bei einem normalen Bau nicht nehmen, ist eher was für Schaummodelle wo das Material sowiso weniger hält als die Klebung.

    Ponal ist stark wasserhaltig, da kann es bei grösseren Klebungen schonmal zu Verzug kommen wenn du nicht presst
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  7. #7
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    robbe kostet ca. 3.90 bei 20g. Bei Verwendung einer Kanüle ist ein verstopfen unproblematisch und führt selten zum Verlust des Gebindes. Nach der Benutzung ab in den Kühlschrank. So hält er sich sehr lange ohne ein zu dicken.
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  8. #8
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    Die meisten bisherigen Aussagen kann ich so nicht bestätigen. Mit billigem Sekundenkleber hatte ich fast immer Pech. Gut, hier gehts um Balsa/Balsa-Verklebungen, da merkt man das nicht unbedingt, da ist die Verklebung fast immer schnell. Aber schon beim Kiefernholm oder beim Sperrholz fängts an, geschweige denn bei anderen Materialpaarungen. Da braucht das billige Zeugs vieeel länger. Die Festigkeit kann ich nicht beurteilen, würde aber vermuten, dass da das NoName-Zeug auch weit hinten liegt. Gute Erfahrungen habe ich gemacht mit Ergo, Würth, Loctite. Für diese Klebstoffe braucht man auch keinen Aktivator, die sind so auch schnell genug. Auch haben alle drei eine Flasche, die nicht so schnell verstopft. Der Tipp mit dem Kühlschrank ist richtig. Aber auch der mit den mehreren kleinen Tuben kann hilfreich sein, wenn man den Kleber nur ab und zu benötigt. Der von Uhu und Pattex ist aber Mist(nach meinen Erfahrungen).
    dünnflüssiger Sekundenkleber härtet wesentlich schneller aus als dickflüssiger, bei Holzverklebungen zieht er schön ein, deswegen ziehe ich den vor. Bei Kunststoff oder wo man zeit zum Ausrichten braucht, den mittleren. Da kann man sich dann auch Aktivator erlauben, ohne dass der Kleber aufschäumt und heiss wird.

    Soweit meine "zusammengebrainstormten" Erfahrungen...Wie man oben sah, gibts ja durchaus auch andere. Am Ende wird dir wohl nur ausprobieren helfen ;-)
    LG, Björn

    Tante Edit meint, ich vergaß noch zu erwähnen: Ich benutze den Sekundenkleber nur da, wo es nicht anders geht. Bei Holz/Holz-Verklebungen ist Weißleim immer noch das Maß der Dinge, er ist fest aber trotzdem elastisch, und damit wesentlich stabiler als Sekundenkleber(gerade bei Balsa werden die Klebestellen mit Sekundenkleber glashart und brechen leichter). Nötig ist er z.B. bei Carbonholmen oder wenn man Dinge erst zusammenstecken und dann durch einlaufen lassen von Kleber zusammenkleben muss. Für Holz auf Holz aber immer Weissleim, und wenn möglich verpressen. Wir wollen ja schließlich langsam und so sauber wie möglich bauen. Ist ja ein Hobby und kein Kriegsfilm.
    Holla the woodfairy! http://modellbau.bug-soft.net
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  9. #9
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    Ich baue eine grosse Piper, da kommt kein Sekunden Kleber dran. Ich nehme Ponal Classic oder an stark beanspruchten Stellen Epoxyharz.
    Bis dann mal
    Karl-Heinz Fritz
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  10. #10
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    Dies gilt nur für Balsa, nicht für festere Stoffe:
    Verklebt man zwei Balsastücke (richtig), und trennt sie wieder gewaltsam, liegt die Bruchstelle im Holz, nicht in der Klebefläche. Somit kann man sagen, dass die Festigkeit des Sekundenklebers irrelevant ist(~solange über jener des Holzes).
    Wenn die Kontaktflächen klein sind, ist es aus meiner Sicht ratsam, nicht mit Sekundenkleber zu sparen. Man kann diese Spannungskonzentration unmittelbar an der Klebefläche etwas entschärfen, indem die Verbindung tiefer ins Balsa reicht - nämlich durch eine gute Tränkung des umgebenden Materials. Die Kräfte verteilen sich dadurch auf eine größere Fläche = geringere Spannungen im Balsa.
    Dazu ist flüssiger Sekundenkleber gut geeignet.

    Und wie schon oben von Björn(Sushi) geschrieben, ist eine elastischere(verformbarere) Verbindung = Leim oft günstiger. "Steifigkeit zieht Spannungen an." An den Rändern der steifen Verbindung mit Sekundenkleber entstehen Spannungsspitzen, die lokal die Festigkeit von Balsa überschreiten. Dies geschieht bei nachgiebigeren Verbindungen später.
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  11. #11
    User Avatar von fliegerassel
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    Über was für Spannungsspitzen und sonstige Bruchlasten schreibt ihr hier denn?
    Eine normale Holzfläche mit Rippen und Holmen ist ein in sich stabiles Gebilde, was bei normaler Auslegung keine Überlastung erfahren wird, außer beim finalen Einschlag...
    Ich habe schon eine ganze Menge Holzmodelle gebaut, auch welche, die fast ausschließlich mit Sekundenkleber verklebt sind, aber da gab es noch keine Klebestelle, die sich verabschiedet hätte.
    Voraussetzung ist natürlich, dass die Teile passen, das ist schon klar. Und unabhängig davon habe ich auch noch keinen Sekundenkleber gehabt, welcher nicht geklebt hätte. Ich denke, dass die Qualitätsunterschiede eher eine Frage des Alters sind. Aber selbst das ist rein hypothetisch, wer wollte das auch objektiv beturteilen?
    Ich habe sehr lange den Sekundenkleber von Lindinger gekauft. Im Moment steht Jamara auf der Flasche. Da könnte aber auch sonstwas stehen...
    Den Tipp mit der Kanüle auf der Flasche kann ich unterschreiben, das geht wirklich gut.

    Gruß Mirko
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  12. #12
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    Hallo Thomas,

    ich glaub ich weiß, welches Modell du gerade baust ;-)
    Du solltest dazu auf alle Fälle sowohl einen dünnflüssigen als auch einen mittelflüssigen Sekundenkleber parat haben.

    Bei Verbindungen, bei denen du zuerst auf einem Bauteil den Sekundenkleber aufträgst und dann das andere Teil anfügst, nimmst du am besten den mittelflüssigen. Auch wenn Du mehrere Teile gleichzeitig (z.B. Beplankung auf Rippen) oder einfach eine längeres Teil (z.B. Holmgurt auf Beplankung) bestreichen musst, wo du einfach etwas Zeit benötigst, ist der mittelflüssige gut geeignet.

    Bei Verbindungen, die du schon vor dem Verkleben zusammenfügen bzw. zusammenstecken musst/kannst, ist das Tränken mit dünnflüssigem Seku angesagt.

    Gute Erfahrung hab ich bisher z.B. mit Durax (z.B. bei EMC-Vega) und auch jenen von Höllein und Heerdegen gemacht.
    Reingefallen bin ich jedoch bisher fast immer, wenn ich auf die schnelle (extrem teuren) Sekundenkleber beim örtlichen Malerfachmarkt oder Baumarkt geholt habe.

    Gruss, Thomas
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  13. #13
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    Zitat Zitat von fliegerassel Beitrag anzeigen
    Über was für Spannungsspitzen und sonstige Bruchlasten schreibt ihr hier denn?
    ....
    Naja, wenn immer alles gut geht muss man sich über Festigkeiten usw. natürlich keine Gedanken machen.

    Aber wart ein Mal - gerade die Festigkeit wurde unter Anderem vom TO ins Spiel gebracht. Und sollte es ein Mal zu einer unsanften Landung kommen, ist die Frage der Verformbarkeit und der Spannungsspitzen essenziell. War zugegebenermaßen etwas theoretisch angehaucht, aber das vertragst du schon.
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  14. #14
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    Hallo,

    mein Favorit ist der Sekundenkleber vom Toni Clark. Dort gibt es verschiedene Viskositäten und auch welche, die flexibel bleiben. Auch vom kleben her ist mein subjektives Empfinden, dass das Zeug ziemlich gut und schnell die Materialien verbindet.

    Allerdings verwende ich auch hauptsächlich lieber Holzleim. Da kann ich Bindan 30 empfehlen, der sich dadurch auszeichnet, dass er eine relativ lange offene Zeit hat. Bei großflächigen Verklebungen kann aber, wie schon erwähnt wurde, Verzug entstehen.

    Viele Grüße und viel Spaß beim Basteln
    Martin
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  15. #15
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure ganzen ausführlichen Antworten. Das Holzmodell ist der RES-Flieger von Thoms der auf den Namen Forester hört .

    Da dann werde ich mal bei EMC Vega schauen, oder Höllein schauen.

    Bekommt man da auch die Kanülen?

    Grüßle
    Thomas
    Gruß Thomas
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