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Thema: Baubericht einer Heinkel He 162 "Salamander", 1:4 (2,30 m x 1,80 m)

  1. #211
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    Standard Trw Einlass bei der HE

    Hallo David
    Ja, da gebe ich dir völlig Recht. Ich werde in dem Ansaugrohr rundherum 1-1,5mm Löcher bohren die dann, so hoffe ich, wie eine Grenzschichtabsaugung funktionieren müssten und somit die Strömung länger lamienar halten. Was auf der anderen Seite auch nicht zu unterschätzen sein dürfte ist der sich sonst aufbauende Unterdruck in Gondel und Rumpf. Und wie du schon richtig geschrieben hast die Belastung des Holzes auch durch die zu erwartenden Temperaturen. Meine Gedanken gehen dahin über den Gesamtbereich Einlauf,Turbine und Schubrohr eine Verkleidung zu setzen die dann beim ersten öffnen der Trw-Klappen wie ein Original Trw aussieht. Mal schauen ob sich das alles realisieren läßt so wie ich mir das vorstelle. Dann käme ich dem von dir erwähnten Gesamtducting wieder sehr nahe. Vielen Dank für die Anmerkungen deinerseits, hat mich jedenfalls gefreut das auch berufene Modellbauer und Flieger sich hier ihre Gedanken machen.

    Schönen Gruss

    Hans

    PS : Die Absaugung der Luft im Ansaugbereich des Trw wird z.b. auch bei der F-4F gemacht. Man betrachte sich nur eimal die gelochten Ansaugrampen die genau diese Wirkung haben bei Kurvenflügen wenn der Ansaugschacht im Leebereich der Rumpfnase ist. Verhindert den Trw-Stall.
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  2. #212
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    Standard

    Hallo,

    wenn ich David recht verstehe - bin selbst kein Turbinenflieger, sorry - würdest du aber auch mit der beschriebenen Grenzschichtabsaugung das Problem nicht lösen. Würde nicht trotzdem ein gefährlicher Sog innerhalb des (hölzernen) Triebwerkaufbaus entstehen, der zudem nix gut wäre für die Effizienz des Antriebs?
    Ich laminier gern ein paar vordere Ductings für dich mit
    Sofern die nicht zu klein sind. Würde D=12cm noch funktionieren oder ist das schon zu klein?


    Gruß,
    Christoph.
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  3. #213
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    Standard Absaugung

    Hallo Chris
    Wie ich ja schon geschrieben habe plane ich den Lochduchmesser 1-1,5 mm . Die Mindestanzahl der Bohrungen ergibt sich aus der Kreisfläche zw. Turbine und Schubrohrtrichter und sollten halt entsprechend mehr (Flächenmäßig) sein wie die Kreisfläche (werden wahrscheinlich mehrere hundert werden Kreisringförmig in 1-2cm Abstand). Wenn das Ansaugrohr fertig ist sieht halt aus wie ein Schweizer Käse . Dein Angebot bzgl eines GFK-Ducts halte ich mal im Hinterkopf, sehe dabei allerdings festigkeitsmäßige Probleme (hatten bei der F-16 mit 90er Pulso ebenfalls mit einem Gfk-Duct zu Anfang erheblich Stress, jedenfalls bei Teststandläufen).

    Gruss

    Hans
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  4. #214
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    Standard Ansaugluft

    Hab mal in einem Foto meine geplante Vorgehensweise bzgl Sekundärluft eingezeichnet. Dazu sollte man Wissen das das Ansaugrohr einen Innenduchmesser von etwa 105 mm hat.

    Name:  !75.jpg
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    Durch die Anzahl der Lochkreisringe und der Größe der Bohrungen läßt sich somit der entstehende Unterdruck beeinflussen um im gesamten Ansaugbereich eine Grenzschichtabsaugung zu haben. Ist ein bischen Herumexperimentieren, sollte aber funktionieren ohne das es alles zerreißt.

    Gruss

    Hans
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  5. #215
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    Hallo,

    die vorderen Ducting-Hälften sind nun ebenfalls fertig. Sie wiegen zusammen 103 gr. Das gesamte Ducting wiegt roh also 133 gr. Im unteren Bild sieht man die rechte Hälfte, einfach mal probehalber reingelegt.


    Name:  DSCF0340.JPG
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    Name:  DSCF0341.JPG
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    Wenn jemand eine zündende Idee hat, wie die (luftdichte) Sicke zum Fan hin aussehen könnte - bitte melden. Jeder Gedanke zählt!


    Gruß,
    Christoph.
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  6. #216
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    Standard Achtung: Reichsbedenkenträger ;)

    Hallo Hans,

    wozu die Grenzschichtabsaugung? Mag sein, dass solche Tricks bei original Jets eingesetzt werden/wurden, aber bei diesem perfekten Einlauf wirst du keinen Verdichterstall bekommen.

    Ich vermute auch, dass deine Rechnung bezüglich der Anzahl der Bohrungen nicht aufgeht. Der Strömungswiderstand durch beispielsweis 200 Löcher wird größer sein, als der Strömungswiderstand durch eine Öffnung mit der kummulierten Fläche. Darüberhinaus hast du in einem geschlossenen Ansaugrohr einen Unterdruck, zumindest am Boden und bei niedrigen Geschwindigkeiten. In diesem Betriebszustand könnte die Venturiströmung nicht ausreichen, um genügend Luft aus der Grenzschicht abzusaugen und genau das führt dann zu Schubverlusten im Schubrohr und einen zu heißen Abgasstrahl in selbigem! Dieser Effekt wird wie gesagt hauptsächlich am Boden und bei niedrigen Geschwindigkeiten auftreten, also genau dann, wenn du eigentlich vollen Schub brauchst!

    Ich sage ja nicht dass deine Auslegung nicht funktioniert, meines Wissens hat das nur noch niemand ausprobiert. Wenn Du daran festhalten willst, rate ich dringend zu einem Schubtest am Boden! Wenn ich recht habe (und das kommt vor ) wirst du gerade im Standschub einen deutlichen Schubverlust registrieren.

    Oder Du gehst gleich den sicheren und bewährten Weg und lässt zunächst den Ansaugschacht vor der Turbine offen. Später kannst Du ja immer noch einen closed Duct nachrüsten, den du als BMW 003 tarnen kannst.

    Gruß, Tim
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  7. #217
    User Avatar von Peter Maissinger
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    Hallo Hans
    warum baust du deine Turbine so weit hinten ein? meinst du das ist zwecks des SP notwendig.

    Bei meiner sitzt die Turbine ganz vorne und ich brauche immernoch Ballast in der Schnautze.
    Zu Testzwecken haben wir mal eine He mit Turbine komplett hinten gebaut (ohne Schubrohr), die war trotz korrekten Sp´s fast unfliegbar.

    Meiner Erfahrung nach fliegt die He umso besser je weite vorne die Schub-Krafteinleitung der Turbine ist.
    Gruss aus dem Paradies, www.modelcity.info Termine 2018:
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  8. #218
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    Hallo Peter
    Momentan sieht es so aus das der Schwerpunkt ohne Turbinenakku und Pilotenpuppe genau passt (wie von Chris errechnet). Ich möchte eigentlich die Biene nicht versetzen da dann evtl Blei ins Spiel kommt. Klar ist mir aber auch das ich mit Ansaug- bzw Druckproblemen zu kämpfen habe. Aber ein bischen Experimentieren macht halt auch mal Spass und daraus kann man ja nur lernen. Wenn jedoch euer erprobter rückwärtiger Einbau zu solchen Problemen geführt hat dann müsste Chris mit seinem sehr weit hinten eingebautem E-Impeller die selben bekommen. Hattet ihr bei der Anordnung noch ein Schubrohr?

    Hallo Tim
    Ich bin mir der Probleme die zw Primär- und Sekundärluft auftreten können schon bewusst. Ich werde auch so wie du schon geschrieben hast das Ganze Step by Step verschärfen. Sollten dann nicht beherrschbare Zustände auftreten muß ich halt umdenken was auch dazu führen kann das das Ansaugrohr und die Trw Imitation ganz rausfliegen, aber "one after the other". Werde jedenfalls über Erfolg oder Mißerfolg weiterhin hier berichten, versprochen. Mal sehen wo die Reise hingeht.

    Schönen Gruss und vielen Dank für eure Anmerkungen und Anregungen

    Hans
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  9. #219
    User Avatar von Peter Maissinger
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    Zitat Zitat von Hans aus AB Beitrag anzeigen
    Hattet ihr bei der Anordnung noch ein Schubrohr?
    Nein, die Turbine war ganz hinten. War ein Versuch für eine Scale Ausführung, da der Auslasskegel mit so Flügelanformungen im Original hinten noch zu sehen war. Das hätten wir dann an die Schubdüse der Turbine angebracht.

    Durch die sehr weit hinten liegende Krafteinleitung des Schubes in den Rumpf ging fast kein kontrollierter Kurvenflug mehr
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  10. #220
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    Hallo Peter
    Habt ihr dadurch evtl auch zusätzlich Probleme durch Verwirbelungen am Leitwerk bekommen?

    Hans
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  11. #221
    User Avatar von Peter Maissinger
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    kann schon sein. Mit einem Schubrohr dürfte der Strahl doch etwas beruhigter sein.

    Bin jetzt bei meiner WM Maschine am tüfteln, wie ich da den Originalschubkegel immitiere.
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  12. #222
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    Yes, der Schubkegel des Org-Trw ist tatsächlich ein Riesenproblem. Man sieht ihn deutlich und hat fast keine Chance ihn Modellmäßig ohne die Biene zu beeinflussen nachzubilden. Da bin ich mal gespannt ob du eine optisch gute und technisch noch Sinnvolle Lösung hinbekommst, bitte halte mich auf Sachstand.

    Schönen Gruss

    Hans
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  13. #223
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    Hallo zusammen,

    ein kleines Revi wird´s auch dazu geben, vorerst allerdings nur aus gefrästem Plattenmaterial.
    Simon, Sepp, falls ihr daran irgendwelche Schnitzer entdeckt, dürft ihr mir das gern melden! Für derart spezielle "Zubehörteile" bin ich Literatur-mäßig nicht ausgerüstet.


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    Viele Grüße,
    Christoph.
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  14. #224
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    Standard Fahrwerktore

    So, die ersten Fahrwerktore sind aus den Formen raus . Als erstes Muster nicht schlecht und ich werd sie auch verwenden, für die Serie sind noch Kleinigkeiten zu verbessern. Aber schaut selber. Vor allem ist das Gewicht für ein doppelseitiges Gfk-Bauteil nicht schlecht und das bei passabler Stabilität .

    von außen
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    und von innen
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    Gruss

    Hans
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  15. #225
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    Standard

    Hallo zusammen,

    auch mit meiner Impellerversion ging´s voran. Zwar hat H.-G. noch mächtig Vorsprung, wollen wir uns aber im Frühjahr zum gemeinsamen Erstflug beider Maschinen auf´m Platz treffen, dann wird das nicht mehr lang so bleiben dürfen! Mal sehen, vielleicht kann ich im anstehenden Weihnachtsurlaub ein wenig aufholen.

    Um die beiden Ductinghälften sauber, Kante an Kante, miteinander verkleben zu können, habe ich eine extra Helling angefertigt. Das Ding ist, dem exakten Verlauf des gesamten Ducts folgend, leicht gekrümmt. Denn der Fan hat - wie das Original - ja eine leichte Anstellung, wogegen die Öffnung vorn natürlich in Flugrichtung liegt.



    Name:  CAM00715r.JPG
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    Zu erst hab´ ich die Halbschalen mit Acryl mattschwarz gespritzt. Die drei Pappelsperrholz-Ringe werden auf den Kasten aufgefädelt. Vorn ist der Querschnitt im Einlass geringer als unmittelbar vor dem Fan, entsprechend unterschiedlich sind auch die Durchmesser der drei Ringe. Längs sind die Ringe - oben und unten - mit zwei Leitprofilen verbunden.



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    Nachdem die Halbschalen innen mittels zweier Tesafilmstreifen provisorisch verklebt und ordentlich auf der gesamten Länge durch die Helling ausgerichtet waren, verfüllte außen auf den Stoßkanten ein erster Epoxy-Pinselstrich den feinen Spalt zwischen den Schalen, oben, wie unten. Danach habe ich ein paar Lagen Gewebe über-laminiert.

    In diesem Bild nehme ich die Helling nach dem Trocknen des Laminats bereits wieder aus dem Rohr. Das ging echt easy, einfach raus ziehen.



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    Den Tesafilm habe ich wieder entfernt. Besser wäre Maskierfolie, o. ä. gewesen. Immer der Ärger mit diesem dämlichen Tesa-Klebstoff, der von nichts mehr richtig abgeht...



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    Das Rohr wird später von hinten ins Modell eingeschoben.



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    Der Fan wird einfach in den Vielzahn gedrückt.


    In den nächsten Schritten werden die luftdichten Verbindungen zwischen Fan und vorderem und hinterem Duct hergestellt ....


    Viele Grüße,
    Christoph.
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