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Thema: RIVAL/Abachi (FVK): Bau- und Erfahrungsbericht!

  1. #1
    User Avatar von grmpf
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    Standard RIVAL/Abachi (FVK): Bau- und Erfahrungsbericht!

    Hallo,
    diesen Baubericht habe ich auch schon vor einiger Zeit in anderen Foren eingestellt. Da der Flieger hier im Forum aber nicht sehr verbreitet zu sein scheint dachte ich mir, dass es nicht Schaden kann, den Bericht auch hier zu veröffentlichen


    Die Maßgabe war: Allroundsegler mit günstigem Packmaß in dem ein X-Max X36-L800 verwendet kann und als Servos 2x Rockamp DS170 (geplant für WKL) und 4x Hitec HS-82MG (QR/SR/HR) unterkommen können.

    Nach etwas Recherche bin ich dann bei den FVK-Modellen gelandet, die zwar nicht sehr verbereitet zu sein scheinen, wer sie aber hat gibt sie anscheinend nur ungern wieder her. Einhellig wird die Qualität gelobt.
    Also Email-Kontakt mit Hr. Jiri Kukulj aufgenommen und noch ein paar Detail-Fragen geklärt, u.a. ob ich meine LiFePos benutzen kann. Da das Modell noch zu NiXX-Zeiten konstruiert wurde, ist das das geringste Problem. Allerdings ist zu erwarten, dass der SP nur durch Bleizugabe zu erreichen ist. Nachdem das geklärt wurde, habe ich den Flieger letzten Freitag bestellt und bezahlt.

    Heute kam dann das Sperrgut-Paket an.

    Gut verpackt konnte ich aus dem großen Paket zwei Stücke entnehmen:
    Zum einen den Rumpf und zum Anderen Tragflächen und Kleinteile in Noppenfolie verpackt.


    Vorsichtig alles ausgepackt und mal geprüft:


    wobei einer meiner vierbeinigen Assistenten speziell das Verpackungsmaterial einer genaueren Prüfung unterzogen hat:


    Ich konnte schon mal sehen, dass der Rumpf ausreichend steif zu sein scheint, auch ohne Akku-/Servobrett, die nach den Wünschen des Erbauer selbst anzufertigen und einzubauen sind. Den Rumpf ziert zwar eine schwarze Trennnaht, was man heute wohl bei vielen günstigen ARF-Modellen wohl so nicht mehr sieht, aber das stört mich nicht.
    Die Tragflächen sind - soweit ich das beurteilen kann - 1a bebügelt, auf der Oberseite in Orange, die Unterseite in knallrot. In die Tragflächen sind auch schon die Aussparungen für die Servos freigelegt, das Styro muss man aber noch entfernen. Die Ausschnitte passen für die robbe Servolocks. In der Anleitung werden diese zwar nicht erwähnt, aber in der Produktbeschreibung auf der FVK-Seite schon.
    Des weiteren liegen noch diverse Kleinteile bei, die man gut brauchen kann (Metall-Gabelköpfe, GFK-Ruderhörner, etc.). Auch einen kurze Aufbau-Anleitung ist dabei, wobei die nicht alles im Detail erläutert. Das Modell wendet sich eindeutig an Modellbauer, die schon ein wenig Erfahrung haben hier sollten die Angaben ausreichen.
    Erfreulich ist, dass bei den Angaben zu Ruderausschlägen für die unterschiedlichen Flugphasen NICHT gespart wurde!

    Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, den Flieger schon mal provisorisch aufzubauen und Motor/Regler und Akku hineinzulegen um den SP auszuwiegen.




    Dabei wird einem die Größe dann auch erst richtig bewusst. 2,8m Spannweite sind zumindest für mich schon mal ein Wort. Durch die dreiteilige Fläche hat der Rival aber trotzdem ein geringeres Packmaß als der Blue Race.
    Beim Zusammenstecken der Fläche habe ich dann auch verstanden, warum normalerweise auf Multilocks oder ähnliches beim Rival verzichtet wird und die Sicherung der Flächenteile per Tesa geschieht. Die Steckungen sind so saugend, dass hier eine ungewollte Trennung fast unmöglich scheint.
    Was ich aber auch feststellen musste: meine Befürchtungen bzgl dem SP sind nicht unbegründet.
    Den hinteren SP kann ich evtl ohne Bleizugabe erreichen, beim vorderen habe ich da keine Chance.

    Soviel für den Anfang, Fortsetzungen gibt es entsprechend Fortschritt
    Viele Grüße
    Harald
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  2. #2
    User Avatar von grmpf
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    Auch wenn es ein wenig gedauert hat ops: bin ich inzwischen doch ein wenige weiter gekommen

    Zuerst habe ich mich mal um die Öffnungen für die Servos gekümmert.
    Seitens des Herstellers sind hier ja runde Öffnungen vorgebohrt/gefräst, in denen dann das noch bestehende Styropor laut Anleitung bis auf die Oberschale ausgenommen werden soll um dann anschließend mit einer zusätzlichen Holzscheibe + GFK-Laminierungen befestigt zu werden. Anschließend kann dann das Servo direkt eingebracht werden.
    Auf der Webseite wird aber erwähnt, dass die Öffnungen für Servolocks (robbe) vorbereitet sind. Ich hatte mich schon im Vorfeld für diese entschlossen und auch schon den Typ 1 gekauft. Mit den Servolocks hatte ich auch schon im BR gute Erfharungen gemacht, sie waren hier direkt auf das Styropor geklebt worden. Da ich mir nicht ganz sicher war, habe ich eine Lage 48er-Glasfaser einlaminiert und anschließend die Servolocks eingeklebt. Bei den Öffnungen für die Wölbklappenservos habe ich noch eine "Kabelkanäle" eingeschnitten für die Kabel zu den QR.


    Wie ich später feststellen musste, hatte ich allerdings aus Unkenntnis die falschen Servolocks gekauft. Sie standen zu weit über und die Deckel vom Typ 1 sind nicht aerodynamisch angeformt. Die Deckel hatte ich aber noch vom BR über und mit der Trennscheibe konnte ich den Überstand soweit reduzieren, dass es mehr oder weniger passt.


    Von daher kann ich nur empfehlen, als ServoLocks den Typ 4 zu benutzen, das ist nämlich die hier richtige Wahl.
    Alternativ kann man aber auch wie schon erwähnt die Servos direkt einkleben, Abdeckungen zum Zuschneiden liegen dem Bausatz ja bei.

    Des weiteren musste noch eine Servoverbindung von den Außenflügeln zum Mittelstück geschaffen werden. Hier sind zwei runde Löcher vorgebohrt, die möglicherweise bei Verwendung der üblichen Servoverlängerungskabel passen könnten. Da ich hier aber lieber auf Nummer sicher gehe, habe ich die Löcher verbunden und vergrößert, so dass ich MPX-Stecker verbinden kann. Das war etwas fummelig für mich und ich hätte mir gewünscht, die passenden Öffnungen wären schon im passenden Format vorhanden. Beim Fräsen der Rippen könnte das sicher ohne Probleme und viel präziser gemacht werden als von mir freihändig mit Billig-Dremel.


    Nach erfolgreichem Funktionstest habe ich im Übrigen die Buchse im Außenflügel mit Heißkleber fixiert. Den Stecker im Mittelteil habe ich bisher locker gelassen, evtl wird der aber auch noch verklebt.

    Im Mittelteil war für alle Servokabel eine kleine Öffnung vorgebohrt, die allerdings m.E. nicht ausreichend ist um die Kabel alle durchzuziehen.


    Hier wurde ein wenig Folie entfernt und die Öffnung entsprechend vergrößert. So konnten dann alle Kabel relativ einfach durchgezogen werden.
    Viele Grüße
    Harald
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  3. #3
    User Avatar von grmpf
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    Die ersten (kurzen) Erstflüge sind heute erfolgt.
    Lieder waren die Bedingungen nicht ganz ideal. Zwar war es weitgehend windstill, aber es kamen auch immer wieder auch kräftige, längere Böen. Zudem haben auf den benachbarten Wiesen die Bauern das
    Heu gewendet. Weil die betreffenden Wiesen im Notfall auch als Landeplatz dienen, war ich natürlich ein wenig nervös.
    Nachdem ich zum beruhigen erst mal meine Helis geflogen bin, habe ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten und den Flieger zusammen gesetzt. Dann gewartet, bis der Bauer, der in meiner bevorzugten Startrichtung gearbeitet hat, weit genug weg war und dann das Modell aufgenommen und den Motor angeworfen. Wie zu erwarten hat die Antriebskombination keinerlei Probleme damit, das Modell zügig und sicher nach oben zu bringen.Danach die ersten vorsichtigen Runden gedreht und die Flugphaseneinstellungen geprüft. Scheinbar alles ok, nur beim einstellbaren Butterfly ist die HR-Beimischung zu stark, der Flieger taucht massiv ab. Noch ein paar Runden gedreht und dann gleich mal zur Landung angesetzt. Inzwischen hat sich der Wind wieder gemeldet, etwas quer zur Anflugrichtung. Ging eigentlich ganz gut, aber auf denn letzten cm war der Flieger doch etwas schräg und eine Seite der Tragfläche hat den Boden zuerst berührt. Das gab einen halben Kopfstand, mehr ist aber nicht passiert.Nicht mal die Tesa-Sicherungen der Tragflächen haben sich gelöst. Allerdings hatte sich das Anlenkgestänge für das SR verbogen - keine Ahnung, wie das genau passiert ist. Im Gegensatz zu den anderen Gestängen, die im Bausatz dabei waren, handelt es sich hier ja nicht um ein Stahlgestänge sondern um 2mm Messing (aus dem eigenen Fundus). Ich konnte es aber wieder gerade biegen, war also kein Problem.

    Dann zum nächsten Flug angesetzt und dann versucht, mich etwas mehr zu entspannen. Dabei konnte ich auch feststellen, dass der Rival vorhandene Thermik gut annimmt, sogar ich konnte welche ausspüren. Allerdings wollte der Flieger immer wieder spürbar die Nase nach unten nehmen, obwohl ich nicht sooo langsam unterwegs war. Hier vermute ich, dass der vordere SP doch sehr auf der sicheren Seite liegt. Dann aber wieder zur Landung angesetzt. Dabei dann wieder den Fehler gemacht, kurz über dem Boden nochmals mit QR den Anflug korrigieren zu wollen, wobei die Geschwindigkeit zu gering war. Also ging es Nase voraus in den Boden, aber hier konnte der Rival seine Nehmerqualitäten unter Beweis stellen.
    Der Motorspant hatte sich zwar gelöst und die Außenflächen sind 2-3cm auf den Verbindern nach außen gerutscht, aber das war schon alles.

    Während ich hier schreibe, trocknet schon das Harz, so dass der Flieger morgen wieder einsatzbereit sein sollte.
    Das SR-Gestänge habe ich durch 2,5mm Stahl ersetzt und etwas Trimmgewicht (20g) habe ich auch aus der Nase genommen, so dass der SP um ca. 2-3mm nach hinten wandern sollte.
    Ich hoffe, ich komme morgen zum Fliegen, aber da könnten familiäre Gründe dagegen sprechen.

    Ein Frage am Rande: Der Spant war anscheinend mit Sekundenkleber befestigt. Ist das normal so?

    Eines ist für mich jedenfalls sicher:
    Den Blue Race hätte ich mir im Nachhinein betrachtet ersparen können, der Rival scheint das für meine Anforderungen bessere Modell zu sein.
    Und er wird sicher nicht der einzige Flieger von FVK in meinem Bestand bleiben.
    Viele Grüße
    Harald
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  4. #4
    User Avatar von grmpf
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    Das Wochenende ist vorbei und ich konnte gestern und heute noch ein paar Akkus verfliegen.
    So langsam kommt ein Gefühl für den Flieger auf und die Anspannung beim Fliegen lässt nach
    Gestern hatte ich allerdings nochmals eine kurze Schrecksekunde, als ich es mal wieder geschafft hatte, in einem ungünstigen Moment zu langsam zu werden und die Schnauze sehr rasch nach unten ging.
    Diesmal hatte ich aber wenigsten darauf geachtet, vorzugsweise in Sicherheitshöhe zu bleiben so daß ein beherzter Gasstoß und Zug am HR den Flieger vor dem Bodenkontakt retten konnten. Anschließend habe ich dann mal die ersten Loopings (eng) und Rollen mit Motorunterstützung gewagt. Und ohne Bruch gelandet, die HR-Beimischung scheint schon ziemlich gut zu stimmen, allerdings hat der Flieger immer noch eine ziemliche Landestrecke. Mal sehen, ob ich das durch ein wenig mehr QR verkürzen kann.

    Heute habe ich dann noch einen Tipp aus dem Forum für meine QR angewendet. Die hatten nämlich relativ viel Spiel, da die Ruder beim BR servoseitig mit Z-Gestängen versehen waren, nun aber Gabelköpfe zum Einsatz kommen. Dadurch waren die Löcher in den Servohörnen etwas zu groß, was deutliches Spiel bewirkte. Also Sekundenkleber + Aktivator verwendet und nun sind die Ruder spielfrei.
    Beim Fliegen war es dann etwas geruhsamer und im Gegensatz zu gestern habe ich dann auch mal die Akkus geflogen, bis die Akkuwarnung die ersten Töne von sich gegeben hat. Richtig lang waren die Flüge noch nicht (knapp 30min bei ~4min Motorlaufzeit), aber groß auf Thermiksuche habe ich mich auch nicht gemacht. Dazu bin ich auch zu niedrig geflogen (ca. 100m). Mir ging es aber auch nur darum, immer mehr ein Gespür für den Flieger zu bekommen und das habe ich geschafft.

    So bin ich rundrum zufrieden mit dem Modell und ich bin mir sicher, je mehr ich ein Gefühl für das Modell bekomme, desto mehr Spaß wird es mir machen. Ein wenig Kunstflug geht ja auch damit, das kann ich ja dann ausbauen.
    Viele Grüße
    Harald
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  5. #5
    User Avatar von grmpf
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    Ich habe mir jetzt auch nochmals die Zeit genommen, alles auszuwiegen.
    Dabei habe ich festgestellt, dass der SP nicht ganz so weit vorne war, wie ich angenommen habe.
    Ich hatte vergessen, dass ich schon mal ein wenig Trimmgewicht entnommen hatte. Der von Jiri angegebene Bereich liegt bei 75-85mm, eingestellt waren ca. 78mm.
    Ich bin jetzt auf 82mm zurückgegangen.

    Noch für die Statistik:
    Das Modell wiegt flugfertig incl Akku ca. 2550g. die Flächenbelastung liegt damit bei ca. 41,1g/dm².
    Viele Grüße
    Harald
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  6. #6
    User Avatar von grmpf
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    Zur besseren Übersicht hier die Aufstellung incl mir bekannter Alternativen.

    - Das Modell selbst, hier in der Styro/Abachi-Version, enthält alle notwendigen Kleinteile
    - 2 Paar robbe Servolocks Nr 4
    - 6x Hitec HS-82MG. Ich setze aber auf den Klappen die Rockamp DS-170 ein, sie sollten auch für die anderen Funktionen gut gehen
    - Motor: Staufenbiel Dymond X-Max X36-L800 (gekapselter Außenläufer). Hier gibt es wie oben erwähnt inzwischen Alternativen von HK (Turnigy Glider Motor). Ein normaler Außenläufer der 35-37mm-Klasse
    mit 800-1000RPV und ca. 50A Belastbarkeit sollte es auch tun, dann muss man halt auf die Kabel aufpassen. Oder ein Getriebeantrieb, der kostet allerdings mehr.
    - Regler: Turnigy dlux 100A. Ist aber kräftig überdimensioniert, ein zuverlässiger 60A sollte es auch gut tun, 80A reichen in jedem Fall.
    - Aeronaut CamCarbon 16x6 mit einem Alu-40mm-Spinner aus Ebay und 42-Mittelstück. 45° Steigflug sind kein Problem, steiler geht auch.
    - UBEC mit 7A Dauer (Ebay). Ist nicht zwingend notwendig, je nach Regler. Beim dlux waren 3A angegeben, da wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen.
    - 4 Paar MPX-Stecker für die Servoverbindungen
    - div Kleinkruscht wie Servoverlängerungskabel, Schrumpfschlauch, Epoxy, Trimmgewichte
    - Akkus, ruhig von der schweren Sorte. Ich setze 4S-LiFePos mit ~320g ein, 3S-Lipos dürften wahrscheinlich 4000mAh haben. Da reicht dann ein Akku für den ganzen Tag :lol:

    Erwähnen sollte man noch, dass es den Rival auch noch ein einer Rippenversion gibt, für die Themikflieger sowie den Signal, der den gleichen Rumpf bei kleinerer Tragfläche nutzt (eher für Speed). Auf Anfrage bekommt man m.W. den Rumpf auch in einer Seglerversion, die Tragflächen sind auch einzeln erhältlich. Wenn es jemand darauf auslegt, dann kann er also mit zwei Rümpfen und 3 Tragflächen quasi 6 verschiedene Modelle fliegen.
    Viele Grüße
    Harald
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  7. #7
    User Avatar von grmpf
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    Heute konnte ich noch zwei kurze Flüge mit dem Rival machen.
    Die Akkus konnte ich nicht ganz ausreizen, weil die Heli-Kollegen auch mal zum Zug kommen wollten.
    Und gegen später wurde es mir dann etwas zu warm, die Sonne hat auch so schon genügend Spuren hinterlassen.

    Trotzdem konnte ich feststellen, dass der weiter hinten liegende SP meinen Bedürfnissen sehr entgegen kommt. Obwohl ich nicht wirklich nach Thermik gesucht hatte, konnte ich deren Wirkung ohne Probleme feststellen Das ging viel leichter nach oben als bisher. k:

    Ich vermute mal, dass der SP Bereich von 75-80mm eher hochsicher ausgelegt bzw für Speed-Flieger gedacht ist, während sich die Thermik-Orientierten eher im Bereich 80-85mm wohl fühlen wird. Wer also eher ruhige Runden drehen will, der kann gleich mit 80mm anfangen und von dort aus den SP optimieren.

    Und ein kurzes Filmchen vom Landeanflug gibt es auch:

    Geändert von Eckart Müller (04.05.2014 um 08:18 Uhr) Grund: Videos können direkt im Posting "integriert" werden! Keine Bilder von Fremdservern!
    Viele Grüße
    Harald
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  8. #8
    User Avatar von grmpf
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    Hi,

    weitere Flüge konnte ich vor einer Woche machen, allerdings habe ich dann auch nochmals die Festigkeit des Modell unfreiwillig getestet. Relativ langsame niedrige Flüge bei aufkommendem Rückenwind sind NICHT empfehlenswert, auch der Rettungsversuch mittels Motor hat dann nicht mehr viel gebracht. Resultat war ein Abkippen mit anschließendem Radschlag.

    Als ich das Modell dann gesehen habe war ich schon kurz vorm Resignieren. Das Tragflächenmittel-Mittelstück war beschädigt, an einer Seite stand die Steckung schräg ab, die Beplankung beschädigt. Der Rumpf war vor mehrfach eingerissen, sogar die Karbonverstärkungen hat es dreimal komplett durchgerissen.
    Als ich mir das Ganze am Abend in Ruhe nochmals angeschaut habe, konnte ich aber feststellen, dass die schiefe Steckung mit ein wenig Kraftaufwand wieder gerade eingesetzt werden konnte. Die Bespannung und Beplankung habe ich vorsichtig lösen könne und mit Harz + dünner GFK-Matte auch wieder in einen ordentlichen Zustand versetzen können. Nur beim Rumpf hatte ich keine Chance, die ausgedrückten Stellen wieder in Form zu bringen. Inzwischen habe ich zwar auch dafür einen Tipp bekommen, aber so habe ich einen neuen Rumpf bestellt (für 85€ + Versand, was sich deutlich von den BA-Preisen unterscheidet). Der Rumpf liegt jetzt neben mir, nächstes WE bin ich wieder flugfähig. Im Gesamten scheint der Rival deutlich bessere Nehmerqualitäten zu haben wie der Blue Race.

    Die WK nutze ich entsprechend der Anleitung von FVK Flugphasen-abhängig für Thermik, Streckenflug, ...
    Hier ist die Klappenstellung mehr oder weniger Fest, wobei die Klappen teilweise auch zu den QR mitgenommen werden. Den Butterfly habe ich (noch) variabel auch einem seitlichen Proportionalregler, da ich den Gasknüppel nur für den Motor nutze.
    Viele Grüße
    Harald
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  9. #9
    User Avatar von grmpf
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    Sodele,

    heute habe ich meinen reparierten Vogel wieder fliegen lassen und ich muss sagen:
    Es war ein Traum \\/

    Den ersten Akku bin ich mit nach hinten verlegtem SP geflogen (ca. 85mm, ich hatte einfach 10g Trimmgewicht beim Neuaufbau weggelassen). Der Flieger war immer noch gut beherrschbar, aber irgendwie war das Gefühl für das Modell nicht so wirklich da. Also habe ich ihn wieder reingeholt und das sicherheitshalber eingepackte Trimmgewicht wieder in der Schnauze befestigt. Den Akku gewechselt und dann wieder los mit dem Flieger. Inzwischen ist auch die Sonne tätig geworden und ich dreht ein paar Runden. Plötzlich aber hatte ich einen kurzen Schreckmoment, weil der Flieger auf gerader Strecke nach oben zog, als ob ich Höhe gezogen hätte. Hatte ich aber nicht. :kopf_kratz:
    Allerdings standen die Klappen auf Thermik und genau die hatte sich inzwischen an einer Stelle gebildet. Weil der Flieger die Schnauze so sehr nach oben nahm, habe ich dann ein wenig Tiefe gedrückt, schließlich wollte ich nicht Gefahr laufen, zu langsam zu werden (mit den inzwischen bekannten Folgen). Dann in die Kurve und Ruck-Zuck ging es aufwärts. So heftig hatte ich das bisher nicht erlebt, was aber auch nicht zu viel heißen will.
    Nachdem ich dann ein gutes Stück Höhe gewonnen habe, bin ich auf Streckenflug-Stellung gewechselt und aus der Thermik raus. Schließlich war ich nicht Flugzeit-optimiert unterwegs und die Heli-Kollegen waren auch schon im Anrücken. Dann ein wenig angestochen und einen engen Looping geflogen. Danach wieder auf Thermik-Stellung gegangen und konnte dabei sehr schön sehen, wie aus Geschwindigkeit Höhe wurde - traumhaft.
    Das Spielchen habe ich dann gleich wiederholt, es hat einfach nur Spaß gemacht.
    Danach war dann doch wieder Landung angesagt um den Luftraum frei zu machen.

    So bleibt mein Fazit:
    Der Rival war für mich die beste Entscheidung und wird sicher nicht mein letzter FVK bleiben. In Aspach ist ja Hr. Kukulj mit dabei, dann werde ich mal schauen, ob ich vielleicht einen ELF oder Bandit mitnehme. Da hat aber meine Orthopäde auch noch ein Wörtchen mitzureden (Bandscheibenproblem).
    Viele Grüße
    Harald
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  10. #10
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    Schöner Bericht.
    Hat mich jetzt bestärkt mir einen Rivalen zu kaufen.
    Werde demnächst einen Bestellen.
    Danke nochmal für den Bericht
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  11. #11
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    Standard CULARIS zerbröselt -neuer muß her . Vergleich zu Rival ?

    So jetzt ham wirs geschafft... ich war wohl mit meinem Cularis etwas übermütig und nun ist er reif für die Tonne, man nennt so was wohl strukturelle Überlastung :-)

    der Rival würd mir auch gefallen, wie beurteilt ihr das Einsatzspektrum im Vergleich zum Cularis ? Festigkeit - Wendigkeit - Thermikverhalten ???

    Danke
    Grüße vom Fuße der Schwäbischen Alb.
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  12. #12
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    Ich bin den Cularis noch nicht selber geflogen, hab ihn aber schon ein paar mal fliegen sehen, während ich mit meinem Rival unterwegs war.
    Den Rival hab ich seid einem Jahr, unter anderem grmpf "schuld" wegen seines Bauberichts damals.
    Er ist mein absoluter Lieblingsflieger, ein sportlicher Allrounder, sehr gut verarbeitet mit einem breiten Einsatzgebiet, dazu wirklich unproblematisch zu fliegen. Ich bin damals auch von einer Schaumwaffel (Graupner Junior) auf den Rival umgestiegen und hatte noch relativ wenig Flugerfahrung und finde der Rival ist vom Prinzip einfacher zu fliegen, da er direkter auf alle Steuerbefehle reagiert und mal etwas Wind bveim Landeanflug ihn nicht wirklich aus der Ruhe bringt.
    Mal Deine angesprochenen Punkte durchgehen :
    Festigkeit : FVK bietet wirklich gute Qualität, wirklich Vollgasfest ist der Rival nicht, aber er läßt schon einiges zu, defintiv ein ganz anderes Gefühl als Schaum in der Luft.
    Wendigkeit : Er hat sicherlich einen besseren Durchzug als ein Cularis, einfacher Kunstflug geht wunderbar, gerissene Rollen aus 200m Höhe führen allerdings auch beim Rival zu einer gewissen V-Form der Tragfläche die so sicherlich nicht angedacht ist , dafür ist er aber auch nicht gedacht(gemacht).
    Bleibt im Rückenflug mit leichtem drücken relativ neutral und man kann ihn auch schonmal was über den Platz scheuchen.
    Thermik : Ich denke hier wird der Cularis dem Rival einen Ticken überlegen sein, wenigstens war das mein Eindruck, der Rival ist kein Floater, der will bewegt werden, klar nimmt der leicht verwölbt auch Thermik an, aber das ist nicht sein Spezialgebiet, halt ein wunderbarer Allrounder.

    Würde ich mir den Rival wiederkaufen ? Jein.
    Ich würde mir einen Signal mit Wölbklappen holen, ist der gleiche Rumpf wie der Rival und dann die Rippenfläche vom Rival dazu, damit deckt man dann einen noch größeren Einsatzberreich ab. Je nach Setup kommt der Rival Abachi auf 2400-2600 Gramm, ich liege mit 4S Setup bei 2550gr, mit 4S 4000mAh Akku, damit kann ich locker 15 Steigflüge auf 200m absolvieren. Rippenfläche ist gut 300gr leichter als die Abachi Version und der Signal ist nochmal eine Nummer agiler als der Rival. Dann hat man den Signal zum flotten und sportlichen fliegen, solls mal was ruhiger sein und mehr richtung Thermik gehen, die Rippenflächen vom Rival drauf.

    Apo
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  13. #13
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    OK...danke..sonst noch jemand ?
    Grüße vom Fuße der Schwäbischen Alb.
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  14. #14
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    Standard Rival Rippe und Signal Abachi

    Hallo,

    ich kann mich dem Apo nur anschließen. Bin diese Kombi ca. 5 Jahre lang geflogen. Ein Rumpf und einmal die Signal Tragflächen und zum Thermikfliegen die Rival Rippenflächen. Kein Vergleich mit dem Cularis, ich bin auch davon überzeugt, dass der Rival mit Rippenfläche dem Cularis weit überlegen ist. Hatte auch einen Cularis, der kam mir im Vergleich zum Rival irgendwie wabbelig und unpräzise vor.
    Habe hier schon oft im Forum diese Kombi empfohlen. Es sieht auch sehr gut aus wenn die Sonne durch die Rippenfläche scheint.

    Michael
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  15. #15
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    Der Rival Abachi ist echt sein Geld wert. Ich hab ihn jetzt ein Jahr und er ist absolut unproblematisch. Wenn Thermik da ist, nimmt er sie auch mit. Mit 4s3800 kann ich locker eine Stunde fliegen, hab schon öfters aus der Thermik abgebrochen, weil er zu hoch war oder ich keine Lust mehr hatte. Man kann ganz entspannt aus 200m andrücken und über den Platz hetzen, dann wieder hoch und ohne Motor wieder auf gut 100m. ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
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