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Thema: Sammlung Oldies but Goldies alte Rennziegen und ihre Geschichte(n)

  1. #31
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    Standard Jon Elmaleh, USA, berraschungs-Europameister 1987 mit seiner Archer - und weitere

    Einen hab ich noch vor der Pause:


    Bei der EM 1987 in Holland war ich nur ein paar Tage als Zuschauer. Da tauchte ER fr uns hier das erste Mal auf, ein jung dynamischer New Yorker mit einem so ganz anderen Boot. Das fr europische Augen radikale Boot vom Typ „Archer“ hat damals bei der Flautensegelei so ziemlich alles blass und wie Panzerkreuzer aussehen lassen. Es hatte viel, was hier lt. div. Ansagen und Theorien so ja gar nicht gehen knne, allein z.B. die sehr lange Bleispindel = viel zu viel Oberflche, bei uns waren da gerade eher kurze, dickere Laminarprofile angesagt, aber in USA hatte es diese Spindeln schon bei der BONE-Entwicklung gegeben – ich seh noch das Gesicht von F.K. Ries, wie er in einem Gesprch sowas „wegwischte“ von wegen „taugt nicht“ – nun ja…. Btw: Wie sehen die heutigen Formen aus?

    Das dann auch noch an einer sehr dnnen Flosse (die auch nicht bermig steif war, das federte doch recht deutlich…) und das Ganze auch noch fast L-frmig, das ging bei etwas Lage auf Verwindung.

    Das geht ja gar nicht ,-)

    Dazu ein Rigg, das im Vergleich mit deutscher Maschinenbaukunst geradezu zum Spott ob seiner visuellen rmlichkeit einlud. Das Ding z.B. neben einem Skalpel – was fr Welten…
    Sehr dnne Segel mit quasi Sackprofil, auch noch einem sehr tiefen Sackprofil. Ein sehr schmaler Rumpf mit nur wenig Verdrngung (immerhin ca. 5 kg, - aber die europische Konkurrenz hatte da oft noch ber 4 kg allein an Blei unten dran, das 86iger-WM-Siegerboot von Jahan war ja z.B. auch dabei. Auch die uns gut bekannte dickere Skalpel 2 ...). Dazu ein vorne sehr flach ansteigendes, U-frmiges Unterwasserschiff mit einem sehr stark achtern hochgezogenen „Hintern“ – vulgo bei anderen Designs eher als „Saugarsch“ gefrchtet: Bei Wind versucht das Boot auf die Welle zu kommen aber das zu stark hochgezogene Heck bietet hinten zu wenig „Aufstandsflche“, sackt ein und das Boot saugt sich fest = Bug kommt auch wieder runter und nichts ists mit richtig abzischen... Das hatte sich frher bei verschiedenen anderen Booten zumindest schon so gezeigt. Aber was bei A nicht geht, mu ja nicht heissen, dass es bei B auch nicht geht – bei der Archer hats nicht gestrt und bei einem spteren M-Prototyp der Skalpel-Linie auch ganz und gar nicht – da schien genau dieser „Saugarsch“ die Lsung gegen Tauchen zu sein. Jedenfalls segelte uns dieser Prototyp damals bei starkem Wind trotz eines zu hohen B-Riggs geradezu davon, whrend wir – auch mit Paradox – mit deutlich kleineren Riggs und gelegentlichen Steckern kmpften… Das war aber erst 1995.

    Naja, ich wei noch wie ich damals auf dem Gelnde ankam und gleich einer der ersten (frustrierten) Kommentare eines der deutschen Teilnehmer lautete „Mensch, schau Dir dieses Ding an – das fhrt uns gerade nur so um die Ohren“.

    Name:  archer elmaleh 1987 em--4.jpg
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    Name:  archer elmaleh 1987 em--3.jpg
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    Name:  archer elmaleh 1987 em--2.jpg
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    Name:  archer elmaleh 1987 em.jpg
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    Tja, das war echt interessant.

    Name:  archer linienriss aus myn 12-1987.jpg
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    Aber am letzten Tag kam etwas Wind und da wurde es dann doch entzaubert und die europischen Designer wieder etwas ins Lot zurck gebracht. Nur zu spt fr eine Ergebniskorrektur.

    Dieses fr unsere Augen damals radikale Boot und seine Auslegung war dagegen in USA offenbar ganz normal, da gab es eine ganze Reihe solcher „Leichtwindflunder“, u.a. von Terry Allen und Chuck Black (? - oder von ihm nur die Segelstze?). Auch die Riggausfhrung und die Segel in der Ausfhrung mit der Trennung in ein dickeres Material in der hinteren Segelhlfte und Verwendung von so einem speziellen sehr dnnen Mylarfliesmaterial war dort wohl ganz blich. Die Ausfhrung der Beschlge war fr unsere Begriffe und Ansprche fast wie „Technik aus dem Mittelalter“ ,-) Nix Kugellager, poliertes Alu, aufwendig gestaltete Konstruktionen und anderes Gedns, alles sehr sehr schlicht und einfach aufgebaut. Ich hab spter noch einige Bilder in amerikanischen Zeitschriften gefunden, die zeigen, das dort berwiegend offenbar nur bei sehr wenig Wind gesegelt worden sein mu und die Boote darauf ausgelegt zu sein schienen. C- und kleiner-Rigg-Wetter hab ich auf den Aufnahmen nie gesehen, immer nur son bisschen Suselwind. Da hat das so sicher ganz gut gepasst.

    Ganz so richtig neu war es fr mich aber eigentlich auch nicht, denn ein Jahr davor 1986 hatte ich bereits ein sehr hnliches Boot bei einem netten australischen Teilnehmer gesehen, dessen Rumpf mir auch sehr gut gefallen hat:

    Name:  aus-m-boot-us-design 1986.jpg
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    Das war, glaube ich, eine Terry Allen Konstruktion, wie man sieht ein nicht ganz so extremer Rumpf in der Seitenansicht mit weniger stark nach hinten ausgebeulten Unterwasserschiff, aber typ- und baumig der Archer recht hnlich, bzw. sicherlich aus der Anfang der 80iger stattgefundenen BONE-Entwicklung spter abgeleitet. Ein in meinen damaligen Augen wie auch heute noch sehr schner harmonisch gestalteter Rumpf. Der war bei wenig Wind auch da schon gut unterwegs, aber wie so oft liegt vieles auch allein an den Daumen des jeweiligen Skippers und dessen Geschick in einer groen starken Gruppe…. Und mit Starkwind kam der Skipper damals genauso wenig klar, wie ich und mein Leihboot Hunter = beide hatten wir nicht die passenden Riggs/Segel fr das typische Fleetwood-Hammerwetter…

    Jon verkaufte seine Boote auch im Eigenvertrieb (ob er sie auch selbst anfertigte, wei ich nicht), sie waren in USA wohl auch recht bekannt und verbreitet. Seine damalige Anzeige in der Modell Yacht News von Chris Jackson:

    Name:  archer anzeige aus myn 12-1987.jpg
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    Nach dem „Sensations“-Erfolg 1987 stand dann natrlich die Erwartung 1988 bei der ersten und einzigen echten Weltmeisterschaft an. Da war John zwar auch wieder gut dabei, aber nicht mehr so berragend. Der dritte Platz war auch hier mit ein Ergebnis des berwiegend recht leichten Wetters, bei mehr Frischwind wre es sicher fr ihn anders ausgegangen.

    Sein Boot fr die EM 1989 in Italien, die „Pinter“ war dann gegenber der Archer aber weniger gelungen. Sie sollte eigentlich mehr Allroundeigenschaften bringen, das tat sie aber nicht, der etwas bananenfrmig „durchhngende“ Rumpf kam manchmal nicht so richtig in die Gnge, klebte bzw. brachte keine berzeugende Leistung, wenn es mal etwas auffrischte. Nur gut fr Jon, das die EM auch wieder (Teufel aber auch!) bei berwiegend nur sehr leichten Winden ablief, da ging es noch einigermaen. Aber zufrieden war er damals damit nicht.

    Name:  pinter - elmaleh 1989.jpg
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    Whrend er bis zur EM 1989 noch mit konventionellem Riggtyp antrat, ist er danach dann auch auf Swing-Rigg umgestiegen und hat dazu bei der WM 1990 in Fleetwood neben einer Pinter 2 und Platz 17 diesen sehr nett gemachten Beschlag gezeigt:

    Name:  beschlag elmaleh swing rigg 1990.JPG
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    Name:  swing-rigg beschlag elmaleh aus myn 09-1990.jpg
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    Name:  wm_elemaleh 1990.jpg
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    Die Pinter 2 - der Rumpf sieht da in meinen Augen schon recht gewhnlich aus, ist auch nicht nur hinten deutlich breiter als die beiden Boote davor.


    Jon ist studierter Industrie-Designer und soweit ich wei und wie man im www auch finden kann selbststndig in New York ttig:

    http://www.outthere.com/about.htm

    Er segelt wohl heute noch im NY Central Park. Der ja nun alles andere als windig sein soll…..

    http://online.wsj.com/news/articles/...36961359586286

    Interessant auch die Clubwebseite, siehe speziell Kapitel History und Galery – hbsche Sachen da!

    http://www.cpmyc.org

    1992 fand da auch mal eine IMYRU-M-Weltmeisterschaft statt, bei der dann Graham Bantock mit seiner ganz frischen Paradox nun nach Jahren des Anlaufes nun das erste Mal WM wurde und Jon mit der Pinter 2 den dritten Platz erreichte.

    Diese Meisterschaft war aber wohl organisatorisch wie auch durch rtliche Bedingungen nicht optimal verlaufen. Hm, sehe gerade, auf der mit damaligen Artikeln ja an und fr sich gut bestckten DSV-Seite (Danke Henning Faas!) ist dazu kein Artikel zu finden? Da gabs aber was zu in der SchiffsModell und auch im deutschen Newsletter, denn da waren auch deutsche Teilnehmer dabei und erinnerlich hat es wohl recht viel Unmut und auch entsprechende Kommentare gegeben. Im internationalen Szene-Magazin Modell Yacht News fand sich z.B. ein recht scharfer Kommentar von Chris Boisnault in Richtung Verantwortlichkeiten der IMYRU zu fr das Regattasegeln bei einer Weltmeisterschaft geeignete Austragungsorte und Durchfhrung etc…. Tja, alles irgendwie also schon mal dagewesen, das „Gemecker“ ber Regattabedingungen und so ,-))


    Jon hat in Berlin bei der WM 1988 auch bei den 10R mitgemacht. Naja, dieses Boot war eine wirklich sehr eigenwillige Konstruktion. Zwar mit gewissen hnlichkeiten zur Archer, aber mit den Rumpflinien dann doch etwas zu weit auf die Spitze getrieben:

    Name:  10r elmaleh 1986 wm--1.jpg
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    Name:  10r elmaleh 1986 wm--2.jpg
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    Das Boot wurde jedenfalls hier nicht zu einer kopierten neuen Design-Linie ,-)


    So, aber abseits von „hi tec“ und mal ein kurzer Schritt in die Gegenwart, hat er wohl spter auch IOMs entworfen (ber die wei ich aber nichts) und er kann auch „reduce to the max“ designen: Er hat Anfang der 90iger in enger Zusammenarbeit mit dem Laser-Entwickler Bruce Kirby den RC-Laser entworfen und war wohl auch bei Herstellung und Vertrieb mit beschftigt. Der Laser in seiner ganzen Art, sowohl vom reinen Bootstyp als auch eben die Ausfhrung, steht ja doch recht krass den M- / 10R Booten gegenber, zeigt aber, das John da nicht festgefahren gewesen ist ,-) In meinen Augen hat er da einen sehr guten Job gemacht - egal ob man nun den RC-Laser mag oder nicht.




    Original-Laser Entwickler und Jon Elmaleh, Quelle http://www.radiosailing.org.au/our%20past/lazer/

    Und neben dem RC-Laser hat er noch ein in USA, soweit ich es mitbekommen, habe recht erfolgreiches kleineres „Einsteiger“-Boot entworfen, die Nirwana. Die ist eine der etlichen Klassen der AMYA (amerikanischer Verband), aber wohl eine mit recht grosser Verbreitung.

    http://www.theamya.org/boats/nirvana/


    Bilder zum Boot:

    http://www.rcgroups.com/forums/thumb...one&starter=no




    OK, kleiner Exkurs in die Gegenwart (oder nicht ganz so weite Vergangenheit), aber nochmal kurz zurck zur Archer:

    Das der Rumpf der „Archer“ durchaus auch bei Wind laufen konnte, zeigten uns spter „Nachbauten“ (P. Gernert „Wiesel“ machte es mglich ,-) ) ausgestattet mit Riggs vom Typ Walicki und ein paar Vernderungen / Anpassungen Kiel und Ruder:

    Name:  archer stiegler-gernert 1989.jpg
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    Name:  archer stiegler-gernert 1989--2.jpg
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    Die Bilder hier sind von Dr. Robert Stieglers (leider auch schon verstorben) Boot bei der EM 1989.

    Kleine Anekdote:
    Das Boot wurde da von Jon, der auch da war, erinnerlich mit sehr groem Interesse begutachtet – hat dann wohl abseits auch ein bisschen Diskussion mit dem auch anwesenden Erbauer der Schale ber die Herkunft etc. gegeben, aber mit einem friedlichen Ergebnis… ,-) - spter gabs dann auch ganz offizielle Angebots-Anzeigen im Verbandsmagazin dazu ,-)

    Gru
    Thomas
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  2. #32
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    zum Helmut Lupart habe ich noch ein Bild..

    Name:  IMG_4000.jpg
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    Siegerehrung 3. Herbstregatta der "Steinbacher" (M-Boote), Kinzigsee in Langenselbold, 1985.

    1. Helmut Lupart, 2. Hermann Kardatzki, 3. Rolf Laube

    Gru Rolf
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  3. #33
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    Standard 3 Archer im Jahr 2001 bei einer sterr. Ranglistenregatta in Rankweil

    Hier auf dem Bild sind 3 Archer zu sehen
    AUt 79
    AUT 44
    AUT 134

    gebaut von Holly Reini
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  4. #34
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    Standard A-Klasse Highlander

    Hallo,
    weiss jemand aus welchem Jahr das Boot ist?
    Grsse Matthias
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  5. #35
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    Standard

    Das Highlander Entwurf ist von B.H. Priest (UK) aus 1957/1958.
    Priest hat, zusammen mit J.A. Lewis das Buch Model Racing Yachts geschrieben im mitte der 60. Jahren.
    Das Buch ist sehr interessant und hat Plaene von viele Designs, auch von Highlander.
    Man kan das Buch noch kaufen, zum Beispiel by Amazon.

    Habe selber paar Jahren ein Highlander gesegelt.
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  6. #36
    User Avatar von wolfgang K aus A
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    Standard 10R ?

    Hallo allerseits!

    Ich hab da etwas greres in Pflege bekommen (leider nur zeitweise). Ein Freund hat die schne vor 43 Jahren zu seinem 18. Geburtstag bekommen, er hat sie ber die Jahre mehr oder weniger gesegelt und nun soll sie etwas berholt werden.

    Kennt jemand das Boot? Mein Freund bezeichnet sie immer als 'mein tenrater'.
    Von der Lnge mit 152cm knnte das hin kommen.
    Gewicht und Breite msste ich noch nach reichen.

    Der Gfk-Rumpf war ursprnglich braun und hat zwischenzeitlich weisse Farbe bekommen.











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  7. #37
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    Das is ja ma 'n echt altes Schtzchen.

    Ersma vielen Dank an meinen Freund Wolfgang, dass er das Btchen in Pflege genommen hat.

    Frher hat es mal so ausgesehen: Name:  02.jpg
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Gre:  86,0 KBName:  01.jpg
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    Als ich es vor 43 Jahren erstanden habe, war ich 18 und habe es von einem lteren Kumpel aus Rheinhausen, Groraum Krefeld - Duisburg bekommen. Bevor es braun lackiert wurde, war es hellblau, klann man im Inneren des Rumpfes am eingefrbten Harz noch sehen, ebenso wenn man den Rumpf auen etwas angeschliffen hat.
    Vielleicht hilft das ja, der Historie des Bootes etwas auf die Schliche zu kommen. Wre schn, wenn da jemand was zu sagen kann.

    Beste Gre an die Kollegen der segelnden Zunft
    Fred
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  8. #38
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    Ehrlich so viel Jahre wie die Boote hier alle auf dem Kiel haben
    so schn sind sie aber immer noch. Gerade die Frischlakierte
    Highlander mit dem Deck in Carbonoptik .

    Einfach nur toll!

    LG Chris
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  9. #39
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    Lächeln

    Das Refit ist nun abgeschlossen. Wolfgang hat hervorragende Arbeit geleistet (vielen, lieben, herzlichen Dank Wolfgang) und zwischenzeitlich auch schon etliche Kilometer mit der alten, verjngten Dame abgesegelt - und zwar mit neuen, erstklassigen Segeln. Die Resultate lassen sich sehen.

    Wer Interesse hat, kann das gesamte berarbeitungsprogramm nachlesen. Hier sind auch Bilder und Links zu interessanten youtube clips von der ganzen Aktion zu finden. Viel Spa dabei.

    http://www.modellbauskipper-euregio-...tuser=0&page=1

    wer nicht so viel Zeit hat und sehen will, wie sich das Schtzchen auf dem Wasser benimmt, kann hier nachsehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=IToHJwBJgW4
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  10. #40
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    Standard Datenbanken ber Bootsdesigns

    Hallo,

    ich hab hier zwar den Faden verloren, aber neulich beim so rumsurfen bin ich auf diese Datenbank gestossen, die einige nette bersichts-Infos zu alten Entwrfen enthlt:

    https://docs.google.com/spreadsheets...#gid=505326628

    Einfach mal unten die Reiter von A Z durchklicken sind ein paar interessante Entwrfe zu finden, teilweise auch skurriles, teilweise Boote sehr schn im Stil der damaligen Zeiten mit fr heutige Begriffe fast schon Panzerschiff-hnlich dicken Rumpflinien ,-))
    Leider fehlen etliche Entwrfe bzw. bekannte Designs in dieser angefangenen Aufstellung.


    Hier gibt es seit kurzem nun noch eine zweite Datenbank, fr die auch um aktive Mitarbeit gebeten wird:

    http://www.allradiosailboats.com/

    Gru
    Thomas
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  11. #41
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    Moin Skipper,

    ein Freund von mir ist per Zufall in den Besitz des folgenden M-Bootes gekommen.

    Ich habe es mir genauer angesehen. Es ist wirklich super sauber gebaut. Tolles Boot!

    Der jetzige Eigentmer ist dabei das Boot wieder fahr-/segelfertig zu machen.

    Wir htten gerne mehr ber dieses Schiff gewut.

    Kann Jemand mit Infos weiterhelfen?

    Viele Gre
    Tobias

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    #frozenfingerscup - Winterregattaserie fr DF65 RCR Boote
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  12. #42
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    Hbscher Fund, aus den frhen 80igern. Hat recht viel hnlichkeit mit einer Anja XIII / XVI siehe

    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post3505381

    Ein Original drfte es aber nicht sein, das (angeschraubte) Deck mit dem Lukendeckel entspricht nicht den typischen Anja-Ausfhrungen, von den Beschlgen und Rigg ganz abgesehen.

    Knnte auch ein entsprechender Nachbau sein, basierend auf einer Kaufschale einer Anja, oder aber auch eine der Anlehnungen, die FK Ries dazu damals gezeichnet hatte (seine diversen Concept-Designs hatten ab und zu gewisse Inspirations"-Boote als Ausgangsbasis).

    Fotos vom Innenausbau? Rumpflaminat? Kielflosse sieht nach fest integriert aus (gabs so bei den frhen Anjas, die Walter Piel damals auch vertrieben hat)

    Rigg mit ca. 200cm Hhe, neuer Segelsatz mit 190cm Vorliek (gnstig und recht gut bei Martin Roberts zu bekommen), RC auf aktuellen Stand bringen und schon ist ein schnes Boot wieder segelfertig.

    Viel Spa damit!

    Gru
    Thomas
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  13. #43
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    Hallo Thomas, vielen Dank fr die Infos!
    Der Besitzer des Bootes hat mehr Bilder gemacht. Das Boot hat er vor ein paar Jahren im Raum Hamburg erworben.
    Vielleicht ergeben sich aufgrund der neuen Bilder noch mehr Infos?
    Viele Gre
    Tobias

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  14. #44
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    Ich habe mich erst gerade in den thread wieder eingelesen und dabei festgestellt, dass es Thomas hnlich sieht. Der Lukendeckel entspricht nicht Lupart und das Design knnte luparthnlich von F.K.Ries "nachempfunden" sein. Mit Sicherheit hat das Boot nicht Lupart gebaut, der htte so was nicht fertig gebracht. Wie seine Boote innen aussahen und noch heute aussehen, ist aus Fotos ersichtlich, die mir Yogi ins DSV-Forum stellte. F.K. Ries hat deutlich weniger sauber gebaut, seine Werke waren aber immer noch wesentlich besser als das oben gezeigte. Ich bin der Meinung, da hat sich ein nicht so begnadeter Modellbauer in Eigenregie bemht.

    GER61hard
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  15. #45
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    Standard Bauplne Highlander

    Moin zusammen,

    gibt es irgendwo noch Originalplne fr den Highlander. Das ist ein wunderschnes Boot und
    ein traumhafter Riss.

    Und wo kann man diese bekommen?

    Kann mir da einer was zu sagen?

    Gru
    Rudi
    GER 254
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