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Thema: Sammlung Oldies but Goldies – alte Rennziegen und ihre Geschichte(n)

  1. #76
    User Avatar von cw658
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    Standard M 23 ???

    und nu auch gleich das zweite M-Boot hinterher:

    Ebenfalls aus GfK

    Über dieses Boot weiß ich nun überhaupt nix.

    Was auffällig ist:
    die ziemlich schlanken Segel und
    ein "Fenster" im Großsegel
    sowie eine ziemlich klobige "Bombe"

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    LG
    Christoph
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  2. #77
    User Avatar von cw658
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    Moin,

    habe ich die falsche Rubrik für eine Antwort gewählt
    LG
    Christoph
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  3. #78
    User Avatar von mmat
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    Hallo Christoph,
    Ich habe das Schätzchen auch noch in Betrieb. Als ich es von einem Freund meines Vaters erhielt, sprach dieser von der "Windy". Ansonsten bin ich aber auch auf der Suche nach weiteren Informationen.
    So, jetzt wollte ich eigentlich noch ein Bild einfügen - muß erst mal schauen, wie das hier geht.
    Viele Grüße
    Mathias
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  4. #79
    User Avatar von cw658
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    Hallo Mathias,
    einfach in der Texteinfügemaske auf das "Grafik einfügen" Symbol klicken...
    LG
    Christoph
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  5. #80
    User Avatar von mmat
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    Name:  Windy klein.jpg
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    Ah -so geht's
    Danke, Christoph
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  6. #81
    User Avatar von cw658
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    cool,
    was man so sehen kann, ist das das gleiche Boot

    Wenn es wirklich Windy heißt, gibt es dazu ja vielleicht auch einen Hersteller?
    LG
    Christoph
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  7. #82
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    Das ist eine Original Windy aus den 1970er-Jahren. Das Boot wurde designt und gebaut von Reinhold Holy aus Österreich. Es wurde in Bastelläden in einem großen, bebilderten Karton als Bausatz verkauft. Der Mast war aus Holz mit Keep, die Segel aus rotgelbem Baumwolltuch, Vorliekhöhe des A- Riggs ca. 160 cm. Das Blei wog 2,2 kg, das Gesamtgewicht für damalige Verhältnisse, als die anderen M- Boote noch 6-7 kg wogen, lag bei sensationellen 4,8 kg.

    Ich segelte die WINDY viele Jahre erfolgreich bei Regatten und wurde damit auch Deutscher Meister. Allerdings fing ich bald an, das Boot zu tunen. Ich nahm die Form ab, baute aus teilweise GFK und dem neu aufkommenden Kohlegewebe einen neuen Rumpf, der 600g leichter war und packte dieses Gewicht in ein neues Blei.

    GER 61 hard
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  8. #83
    User Avatar von mmat
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    Ja, dann ist meine noch im Originalzustand. Den Holzmast fahre ich noch, und das orangene Tuch war mein Schnittmuster für das neue Segel.
    Vielen Dank für die Informationen.
    Viele Grüße
    Mathias
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  9. #84
    User Avatar von cw658
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    Daumen hoch

    Danke Gerhard für Deine für uns so wichtigen Informationen.
    hier noch etwas dazu von Dir http://www.rc-network.de/forum/showt...A4tzchen/page6

    Das bringt für mich jetzt endlich Klarheit, was ich da habe.

    Dann hatte ich ja beim Kauf das richtige Näs_chen, ich hatte gleich ein altes Regattaboot vermutet.
    Die imposanten Segel und der ziemlich hohe Mast (197cm) schienen mir sehr viel eindrucksvoller als bei anderen Segelbooten.

    Meine Segel sind aber nicht mehr aus Baumwolle und ich habe einen Alumast.

    Das Gewicht könnte ich mal die Tage ermitteln....

    Vielleicht finden sich ja auch noch Erkenntnisse zum im post davor von mir gezeigten Flipper.
    LG
    Christoph
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  10. #85
    User Avatar von GER 106
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    Moin zusammen,

    ich habe zufällig ein Video beim stöbern im Netz gefunden von den ich meine das er in diesen Thread rein passt.

    Viele Grüße vom Dümmer See
    Horst
    German RC Laser Class / Flotte Nord West
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  11. #86
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    Hallo,

    Danke Horst, ein sehr schöner Fund!

    Aus der Zeit der schönen „Yachten“ ,-)

    Und der z.T. recht hässlich-zweckmässig-kantigen Unterliek- und Achterlieksformen nach damaliger IMYRU-Vermessung. Man beachte z.B. die Nahaufnahmen gleich am Anfang. Sieht das nicht häßlich aus? Die immerhin dann bis heute gültigen „abgerundeten“ Liekbestimmungen (ein Kompromiss zwischen diesen kantigen IMYRU Segeln und den dagegen runden (und kleineren) Naviga-Segeln sind erst zur WM 88 eingeführt worden. M.W. nach der erste und dann leider auch gleich wieder letzte Ansatz einer gemeinsamen Regel zwischen den beiden „Weltverbänden“, die sich mit RC-Segeln befassen.

    Hier in Beitrag 60 ist ganz unten auch eine Detailaufnahme des Bootes, das im Video im Titelbild zu sehen ist ,-)
    Der Skipper war auch einige Male bei der legendären Wolfgangsee-Regatta dabei.

    Übrigens ein Rumpf, wie ihn auch Jörg aka Georges Hulot (s. Beitrag 70) als Nachbau hat: Eine Cedar Club von P. Lucas, 2. Bei der WM 1986 in Fleetwood, aber ohne runden Decksübergang. Sind einige davon in dem Feld zu sehen.

    Das Boot mit Nummer 1100 bei 5:20 mittig und 6:18 (und weitere) müsste die nach Italien verkaufte WM-86 Siegerin „Rajah“ von P. Jahan sein (vgl. Beitrag 7).


    Es gibt auf youtube übrigens eine 10-teilige Video-Serie von der WM 1986 in Fleetwood, in der diese Boote zu sehen (erahnen) sind. Leider in einer unterirdischen Bildqualität, so dass ich dies hier bislang nicht angegeben habe. Aber jetzt dennoch mal, hier 1. Teil:

    https://youtu.be/gXGQHgc2828

    (weitere ggfs. bitte selbst raussuchen)

    Aber bitte nicht ärgern über die Bildqualität, die wahrscheinlich vom Konvertieren (oder ist es gar nur ein analoges Abfilmen?) der damaligen Videotechnik hervorgerufen ist. Details sind leider nicht so wirklich zu erkennen, zumindest nicht für die, die das nicht eh mal in natura gesehen haben. Aber dennoch gibt es in den 10 Teilen durchaus interessante Aufnahmen / Erinnerungen an das, was damals so abging. Auch wie sich die Boote so verhalten haben, kann man stellenweise noch ganz gut erkennen.

    Z.B. in Teil 6 eine Sequenz über einige, wie ich hier schon mal erzählt habe, teilweise schwierig zu segelnden Swing-Rigger aus der stolzen britischen Flotte – und das waren bis dato beileibe keine Gurken. Auch wenn man sich anhand der Aufnahmen (wahrscheinlich nicht erst jetzt) schon fragen kann, wieso die da so rumgurken, als wären es Einsteiger mit einem ersten völllig ver-/ungetrimmten Entwurf:

    https://youtu.be/kFhKdkXmauA

    ab ca. Minute 6, speziell die zu sehende 15 mit ihren Akrobatik-Einlagen…

    Dieses für damalige Zeiten übrigens recht typisch britische Boot ist hier gleich am Anfang auch mal in kompletter Rumpf-Ausführung zu sehen

    https://youtu.be/2mRjSNxYNz4

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Stollery-Design ist, aber es ist auf jeden Fall sehr nah an dem Stil, den Roger Stollery lange verfolgt hat.

    Schönen Gruß
    Thomas
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  12. #87
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    Standard ---> Flipper?

    Ach so, noch was zur Frage von Christoph in Nr. 75:

    Der Rumpf sieht nach einem original Flipper aus.
    Kein Dänenflipper, der hatte im Deck einen längs durchgehenden schmalen Buckel und einen tieferen und schmaleren Kiel (und vorne wohl auch etwas mehr Volumen).
    Die Baumbeschläge / -Lagerung sind dagegen System Peukert, vgl. mit Bildern aus den vorherigen Beiträgen und dem Artikel zur M23. Vermutlich ist auch der Holzmast von Peukert. Konisch und eine eingearbeitete Keep aus Alu? Dann auf jeden Fall. Ein schönes Stück, sollte man gut behandeln.

    Der Fockbaum ist hier allerdings ungewöhnlich kurz gehalten, bzw. die Lagerung sehr weit hinten – da baucht das Segel mächtig ein, wenns gefiert wird. Ist schon beim Großbaum (zu) extrem für heutige Zeiten. Soll(te) zwar vor dem Wind ähnlich wie ein Spi was bringen – aber heute weiss man, dass es besser ist, eine möglichst große Fläche stehen zu haben, als eine kleinere aber tief bauchige. Daher auch heute recht viele Großbaumaxialbeschläge, die direkt um die Mastachse drehen und damit das Großsegel keinen mm beim Fieren „verkürzen“, im Gegensatz zu Beschlägen mit Drehachse irgendwo hinter dem Mast.

    Was für eine schwarze Abdichtung meinst Du? Der Beschlag sollte mit seiner Hülse eigentlich fest im Deck verklebt sein.

    Die fehlende Bleibombe sieht für mich nicht abgebrochen aus, die Kielflosse ist ja noch völlig intakt. Die Bombe mag vielleicht nur mit einem seitlichen Stift/Schraube mit der in einen Schlitz eingeschobenen Flosse befestigt gewesen sein (man sieht da unten noch ein kleines Loch in der Flosse) und vermutlich ist dieser Stift rausgefallen und die Bombe dann „weggekullert“….. Mit gut 4,xy kg fällt sowas auch nicht so auf, beim Transport ,-)) Ne, denke, die war zum Transport abgenommen und ist dann verlegt worden. Ersatz? Schwierig. Irgendwie was selber machen.

    Die Segelnummer 150 – hey, diese Segelnummer hab ich 1983/4 zu meinem Einstieg bekommen, da war sie wohl gerade frei geworden. Das muß also wohl ein Boot von meinem Nummernvorbesitzer gewesen sein. (Zur zweistelligen 15 hab ich mich dann später hochgearbeitet ,-) ) Aber an seinen Namen kann ich mich nicht erinnern.

    Schönen Gruß
    Thomas

    Ex „GER 15“ und ex ex „D 150“
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  13. #88
    User Avatar von cw658
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    Standard Flipper

    Hallo Thomas,

    dann gehe ich recht in der Annahme, das mein Flipper von Topp ist.

    Den Mast muss ich dann morgen tatsächlich noch einmal wegen der Keep untersuchen.

    Mit der schwarzen Abdichtung meinte ich dann wohl die Hülse, die tatsächlich fest verklebt sein muss - die Bäume sind nicht heraus zu bekommen.
    Mir schien es so, das die "Hülse" aus Gummi sein müsste und dieses erschien mir etwas spröde.
    Ich dachte mir, das da möglicherweise Wasser eindringen könnte.

    Die Bleibombe ist während eines Transports im Auto mitsamt dem unteren Schwertteils heraus gebrochen (Der Vorgänger hatte das abgebrochene Stück nur notdürftig wieder angeklebt.

    Die Bombe ist aber vorhanden und sie wurde mittels einer Schraube befestigt.
    Irgendwie müssen wir versuchen, das leider von innen nicht verstärkte Teil der Finne (nur Resineguss) wieder dauerhaft zu befestigen.

    Ich mache morgen nochmal Bilder vom Mast und der Kielflosse.

    Dann ist das ja tatsächlich ein richtig altes Boot - das ja watt für Vatters Sohn

    Ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort - ist doch immer schön, wenn man weiß, was man hat.
    LG
    Christoph
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