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Thema: Weiches Balsa "härten"

  1. #1
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    Standard Weiches Balsa "härten"

    Hallo zusammen,

    ich habe für die Beplankung eines Rippenflügels eine für meinen Geschmack etwas zu weiche Balsabeplankung gewählt.

    Nun würde ich dem gerne etwas entgegenwirken. Materialstärke usw. sind richtig, nur hab ich bei der Holzauswahl etwas daneben gegriffen.
    Welche Möglichkeiten kennt ihr, um die Oberfläche etwas zu härten und welche erfahrungen habt ihr damit gemacht.
    Das Ganze soll hinterher bebügelt werden, eine komplett Luftdichte Oberfläche wie nach dem Beglasen wäre also nicht ganz so geschickt (Beglasen wäre mir hier auch zu aufwendig).

    Meine momentanen Überlegungen gehen in die Richtung, den Flügel DÜNN mit UHU-Hart zu bestreichen (mit dem Spachtel abziehen oder mit Küchenrolle abtupfen).
    Wäre das ne Möglichkeit (sollte ja Eigendlich die zu "luftige" Strucktur des weichen Balsa auffüllen). Sollte ich den Klebstoff dazu verdünnen, und wenn ja womit?

    Gruß
    Maik
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  2. #2
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    Avatar von Bernd Langner
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    Hallo Maik

    Das mit Uhu Hart wäre in etwa ähnlich in dem du das Gerippe mit dem Oracover Heissiegelkleber einstreichst. Der verhilft der Folie noch zu mehr Haftung.
    Das Oracoverzeug ist auch ein Kleber der bei Wärme aktiviert wird und mit einem Verdünner streichfähig eingestellt wird. Er zieht etwas ind das Holz ein und härtet es ein wenig.

    Gruß Bernd
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  3. #3
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    Hallo Bernd,

    Vielen Dank. Also wäre es wirklich eine gute Möglichkeit?!
    Es ist wie gesagt ein Vollbeplankter Rippenflügel und mein Problem ist, das es sich im jetzigen Rohbauzustand einfach "nicht gut" anfühlt, sprich, wenn ich den Flügel zum schleifen zwischen den Rippen im Bereich zwischen holm und Nasenleiste festhalte muß ich höllisch aufpassen, das ich die Beplankung (1,5mm) nicht eindrücke. Beim festhalten fühlt man an diesen Stellen halt schon von der Haptik so an, dass das Material dort recht leicht nachgibt. Es ist nicht Pergamentdünn geschliffen also son "bischen" mehr Materialhärte reicht mir eigendlich schon.

    Gruß Maik

    Ps.: Garnicht so einfach, diese subjektive Empfinden zu beschreiben
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  4. #4
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    Kann da nicht auch schon Clou und/oder Parkett-Lack helfen?
    Mein Slingshot fühlt sich nach dieser Behandlung schon recht gut an.

    Stefan
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  5. #5
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    Was willst Du?

    1. Soll das Material steifer werden, dass es auf Druck mit den Fingern nicht so nachgibt?
    oder
    2. soll das Material robuster werden gegen Macken?



    1. geht eigentlich nur von innen! (aber da kommst jetzt nicht mehr dran.) Für die Belastung im Flug ist das auch so ausreichend. Da sind Deine Wurstfinger der kritische Lastfall. Besser aufpassen und gut ist.
    2. ist eine Oberflächenhärtung. Verbessert als nicht die Weichheit in der Tiefe Deiner Beplankung.
    Many happy Landings (ohne -bums!)
    Dirk

    Merke: "Ein Kavalierstart ist kein Kavaliersdelikt, da droht einem die Todesstrafe!"
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  6. #6
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    Kann Dirk nur beipflichten, die Ideen sind durchweg untauglich, da nur oberflächlich wirksam. Sinn macht nur, was das Material in seiner vollen Stärke durchdringt (bedeutet gleichzeitige Zunahme der Masse und ggf. Versprödung). Bei konstruktiv zu großen Rippenabständen hilft aber auch so etwas nur bedingt bis nicht, eher die Kombi aus geeigneterem Beplankungsmaterial und kleineren Rippenabständen. Aus meiner Sicht wäre Neubau mit geeignetem Material und besser geeigneter Konstruktion allemal der bessere Weg - nur eben nicht der bequemste.

    Trotzdem selbstverständlich: viel Erfolg und toi, toi, toi.
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  7. #7
    Vereinsmitglied Avatar von jmoors
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    Ich habe mal einen zu weichen Rumpf mit wasserlöslichen Parkettlack gehärtet. Hat super funktioniert.

    VG, Jürgen
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  8. #8
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    "Oberflächlich" betrachtet, mag gut sein, daß sich das "stabiler" anfühlte. Doch es ändert nichts daran, daß im Inneren erforderliche, stabilisierende Strukturen fehlen und die scheinbare Verbesserung eine trügerische "Sicherheit", nämlich keine, ist. Behauptungen dieser Art habe ich noch nie durch Zahlen und Daten belegt gesehen, ich wäre sehr gespannt auf den dann anzustrebenden Vergleich der Daten mit solchen zu sinnhaften Konstruktionen. Und ganz sicher, daß es ein "Erwachen" für diejenigen gibt, die denken, das seien "Verbesserungen" im baulich ernst zu nehmenden Sinne - sie sind es nicht.

    Wir sind als Modellflieger reichlich Angriffen anderer auf die Ausübung unseres Hobbies ausgesetzt, immer und immer wieder. Ich halte es für Frevel, das noch durch Halbwissen und unbewiesene Behauptungen zu nähren, statt sich mit der Materie wenigstens so weit zu beschäftigen, daß man grundlegende Prinzipien versteht, beherzigt und anwendet. Dazu bedarf es wenig Aufwand, der aber allemal lohnt - für jeden von uns. Eine nicht unerheblich Anzahl Anbieter unterstützt Bequemlichkeit im Denken und Handeln durch Angebote nach dem "Spaßfaktor"-Prinzip, statt den dauerhaften Bestand des Hobbies durch entsprechende Angebote zu stützen, an denen man ebenfalls, nur nachhaltiger, gut verdienen kann. Nicht alle sind so, klar, aber immer mehr, des schnellen Geldes wegen. So verkommt der Modellflug zur Spielwaren-Beschäftigung, rundum wunderbare Angriffsflächen bietend - und eines Tages, wenn es so weiter geht, absehbar, nicht mehr möglich.

    "Oberflächenhärtung" der diskutierten Art führt zu scheinbarer Verbesserung der Stabilität, doch nicht wirklich zu einer. Statt dessen bricht eine solche Fläche nach gewisser Zeit durch Materialermüdung und mangels ernst zu nehmender Stabilisierung (von Innen her) durch sogenannten "Sprödbruch", urplötzlich und mit fatalen Folgen (Absturz). Ich habe zig Unfälle mit Modellen erlebt, die solche Ursachen hatten. Allen, ohne Ausnahme, war mangelnde Sachkenntnis und / oder Bausorgfalt voraus gegangen. Ich kann aus vielen Erlebnisse und Unterhaltungen zum Thema sagen, daß gut 3/4 aller Modellflieger heute zu wenig oder gar nichts mehr von Bau- und Konstruktionsgrundlagen, somit vom Modellbau, verstehen. Das ist umso erschreckender, als es immer mehr werden und ein erheblicher, leider wachsender Teil des Handels es auch noch durch unkluge Vorgehensweise stützt. Freude am Hobby hätten wir alle gern, aber nicht um jeden Preis, sondern nachhaltig und unter Beachtung der Sicherheit aller, auch der nicht-Modellflieger.

    Ich warte nur auf den ersten Besserwisser, der jetzt "Amen" postet. Das würde mein Einschätzung nur bestätigen. Um unser aller Interesse Willen: eignet Euch bitte wenigstens die zum Verstehen nötigen Grundlagen an, damit dient jeder der gemeinsamen Sache, dem dauerhaften Erhalt unseres Hobbies - ohne wem auch immer den Spaß zu verderben.

    Nochmals und in aller Klarheit: "Oberflächenhärtung" dieser oder ähnlicher Art ist baulicher Unfug und rein kosmetischer Natur, mit Stabilität stützender Struktur, der Basis jeder guten Konstruktion, hat das Null-Komma-nichts zu tun.
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  9. #9
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    Vielen Dank Joe, Du hast Dich bei Deinen Antworten sehr bemüht aber leider das Thema verfehlt. Die Konstruktive Stabilität durch das Material oder gar Rippenabstände und dergleichen war nie in Frage gestellt. Ich finde es auch reichlich gewagt aus den wenigen Konstruktiven Angaben auf falsche Rippenabstände zu schließen.
    Vielleicht hatte ich mich auch nicht deutlich genug ausgedrückt also gerne nochmal zur Klarstellung: Es handelt sich um eine bewährte (bei mir schon das dritte Modell) Konstruktion, welches nach einem Werling Plan entstanden ist(Jetbrett) und bei dem die Flächen mehr als ausreichend stabil ausgelegt sind (die hat bei mir auchschonmal nen senkrechten Einschlag überlebt). Es ging mir rein um die Haptik der Oberflächenhärte.

    Ich habe diese nun mit UhuHart behandelt und das gewünschte Ergebnisse (bessere Haptik) und eine bessere Haftung der Bespannung erzielen können.

    Gruß Maik
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  10. #10
    Vereinsmitglied Avatar von jmoors
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    Amen!

    Beim Climaxx habe ich den Rumpf auch noch mit einer Lage 48gr (?) Glasgewebe umwickelt, bevor ich ihn mit Parkettlack eingeschmiert habe. Das Ding fühlt sich hart wie ein Baseball-Schläger an.


    ...und Nein! Ich habe nicht gemessen, wann der Rumpf mit und ohne härtende Maßnahmen bricht, da ich nur den einen Rumpf habe und besseres zu tun habe, als für eine irgendwann mal kommende Anfrage meine Rümpfe zu zerbrechen.


    VG, Jürgen
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  11. #11
    User Avatar von Bushpilot
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    Hmm… wenn man dünnes und dünneres Balsa durch und durch härten will
    (auch innen, lieber Joe. Die Kapillarwirkung macht’s möglich. Besonders wenn schön trocken ist… )
    dann nimmt man dünnflüssigen Sekundenkleber (Superglue). Das eignet sich besonders, wenn man Enden und Kanten von Ruderblätter und Co nicht so weich und empfindlich haben will.
    Auch zur Oberflächenhärtung (Bruch und Druck unempfindlicher) von dickem Balsa benutze ich das.
    Mit sehr gutem Erfolg, schon seit über 20 Jahren. Denn so alt ist der „Trick“ nämlich schon… mindestens!
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
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  12. #12
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    Bitte am Thema bleiben, ohne provozierende Formulierungen zur Qualifikation/Erfahrung anderer!
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    Thomas Ebert
    Geändert von Thomas Ebert (15.08.2014 um 10:07 Uhr) Grund: NuR 1.2
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  13. #13
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    Ich möchte mich hiermit bei all jenen, die ich in diesem Thread durch meine Posts irritiert oder gar gekränkt habe, auch wenn dies zu keiner Zeit meine Absicht war, um Entschuldigung bitten. Mir geht es um die Sache, nicht um Personen. Ich hoffe auf Nachsicht. Der Kritik dazu habe ich mich gestellt. Danke.
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  14. #14
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    Wasserfreier Parkettlack tut den Job perfekt. Macht etwas druckfester.
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  15. #15
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    Da hast du möglicherweise ein "Matschbalsa" erwischt. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Ich habe versucht dieses Problem mit verdünnten Weissleim und Japanpapier etwas zu bessern. Parkett - Fussbodenlack kann man auch nehmen. Dünnes Gewebe kann man auch mit Parkettlack aufbringen. Alles hilft ein wenig, aber Wunder werden es keine. Auf Weissleim hält die Bügelfolie auch super! Generall sollte man bei Wasserverdünnbaren Lacke aber Vorsichtig sein, es können sich sehr leicht Wellen in der Beplankung bilden.
    Dieses Matschbalsa hat anscheinend keine so wirkliche Faserstruktur und bricht manchesmal schon beim Ansehen. Sogar beim schneiden verhält es sich ähnlich einem weichen Weissbrotes mit knuspriger Aussenhaut. Es schiebt sich so zusammen. Fällt mir schwer dieses Verhalten mit Worten zu beschreiben. Aber wer das Pech hatte schon einmal so ein Balsabrett zu verarbeiten, weiss wovon ich da gerade schreibe.

    Franz
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