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Thema: Entstehung des Pfeifgeräusches

  1. #1
    User Avatar von m-ultimate
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    Standard Entstehung des Pfeifgeräusches

    guten abend!

    Kann mir jemand eigentlich erklären, wie das pfeifgeräusch bei flugmodellen entsteht? (gibt es da schon so ein thread?)
    Danke im vorraus

    Gruß Martin
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  2. #2
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    Standard

    Hallo Martin,

    blase mal schräg auch die Kante eines Trinkglases.
    Gruss Klaus - Mein Verein: www.mfv-sobernheim.de
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    Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's.
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  3. #3
    User Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von sualk
    blase mal schräg auch die Kante eines Trinkglases.
    Wieso hast Du ein Trinkglas in Deinen Modellen?
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  4. #4
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    Nö, neben der Funke

    Auch dieses Behältnis kann ein schönes Pfeifgeräuch machen.
    Angehängte Grafiken  
    Gruss Klaus - Mein Verein: www.mfv-sobernheim.de
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  5. #5
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    Wenns windet pfeifts auch...
    Wind macht nunmal Geräusche wenn er an kanten/Gegenständen (wasauchimmer) vorbeirauscht.


    Gruß

    Marcus
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  6. #6
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    Standard pfeifen

    Ein Pfeifton deutet darauf hin, dass die Luft durch das hindurchgleitende Modell in Schwingung versetzt wird. Kann man sich bildhaft mit einer flatternden Fahne vorstellen, oder einem flatternden Querruder ...
    Ist das Modell fest genug, dass nichts flattert, bleibt nur noch der Luft die Möglichkeit der Bewegung. Je kleiner die Schwingungsmöglichkeiten (Amplituden), desto schneller die Schwingung bzw. umso höher der Ton. Bei schnellen Gfk-Seglern das Pfeifen, bei Oldies mit vielen Ecken, Spalten und Kanten eher nur ein Rauschen.

    Holm und Rippe!
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  7. #7
    User Avatar von m-ultimate
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    Das Pfeifen am Bierglas kenne ich nur zu gut

    Soweit war auch meine Theorie. Es gibt jedoch 3 sachen, die mich da ins grübeln bringen:

    1. aus Modellaviator 1/2006, Evolution Competition:
    ...10 Sekunden Steigflug reichen völlig. Im Gleitflug säuselt die Luftströmung das Lied von freiliegenden Querruderanlenkungen, Anstechen sorgt für umgehende Fahrtaufnahme...
    2. ein Vereinskollege erzählte, dass bei Nebel und Nieselregen die Flächen nass werden und man das Pfeifen überhaupt nicht mehr hören kann.

    3. Ein Freund fliegt den gleichen Segler wie ich (Starling), jedoch zusätzlich mir Wölbklappen. Ich benötige wesentlich mehr Fahrt um auch nur annähernd Pfeifgeräusche zu erzeugen wie seiner.
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  8. #8
    Vereinsmitglied Avatar von WonkotheSane
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    Das mit dem Nebel kann natürlich sein, weil durch Wasserniederschlag die Kanten leicht an Schärfe verlieren könnten.

    Werd ich aber nicht ausprobieren!!!!
    Fliegergrüße von Wonko the Sane !!
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  9. #9
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    Standard

    Hallo,

    hier gibt's was zum Thema:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karmans...belstra%C3%9Fe bzw. allg.unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Aeroakustik

    Gruss
    Franz
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  10. #10
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    Standard Pfeifgeräusche

    Hi, Kollegen
    diese "Pfeiffgeräusche" entstehen, wenn das gegenständliche Gerät sonst arodynamisch sauber ist, aus dem Umschlag der Flächenumsrömung von Laminar auf Turbulent.
    Wenn die Flächen nass oder verschmutzt sind entfällt dies, da erheblich eher Turbulente Stömung vorliegt.
    Das Pfeiffen im Schnellflug ist zwar Profilabhängig, jedoch meist von der Unterseite ausgehend.
    Dies kann man mit einem Turblenzstreifen od. ähnlichem in der richtigen Profiltiefe abstellen und die Schnellflugeigenschaften verbessern
    (Siehe auch Manntragende Segler)


    Gruß
    Obelix
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  11. #11
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    Na wenn alle so wild raten, dann will ich auch mal:

    a) Tangent wirbt damit, dass ihre Alpina nicht mehr pfeift: Abgedeckte Querruder-Spalten.

    b) Alle pfeifenden Flugmodelle, die ich bisher gehört habe, verstärken das Pfeifen um Faktoren, wenn die Querruder (voll) ausschlagen. Gewisse 5kg-F3A-Modelle haben das so extrem (ich mag das), dass ich mir überlegt habe, wie man das in eine Hangfräse "einbauen" kann.

    Deckt mal die Querruderspalten unten ab und horcht, ob das Teil noch pfeift. Schick ist natürlich, die Abdeckung nur so kurz zu machen, dass der Ruderspalt im Normalflug gerade abgedeckt ist. Speedflug tief vor dem Publikum mit maximaler Rolle ist dann ziemlich spektakulär. Meine nächsten Flächen (4,5m SpW) werden gerade so gebaut.

    Bertram
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  12. #12
    Vereinsmitglied Avatar von Ralph Stepper
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    Frage

    Hallo Allerseits,

    bin durch die Suchen-Funktion auf diesen schon etwas älteren Fred und die darin besprochene Thematik aufmerksam geworden.

    Ich fliege seit dieser Saison meinen ersten Voll-GFK-Segler, eine Xperience Pro X (F3J) mit E-Rumpf. Bei diesem Modell schauen Gabelköpfe und Ruderhörner (4 Klappen) auf der Oberseite der Fläche zu einem kleinen Teil heraus, auf der Unterseite sind nur kleine Ausbuchtungen im Bereich der Servohörner vorhanden. Die Klappen sind alle unten angeschlagen, die Spalten oben mit anlaminierten Lippen abgedeckt. Die beiden Trennspalten der dreiteiligen Fläche klebe ich aus aerodynamischen Gründen immer rundherum ab.
    Das Teil pfeifft - nein es kreischt geradezu (wunderschön!!! ) - bei etwas erhöhter Geschwindigkeit extrem, bei Klappen in Thermikstellung bereits bei normaler Kurbelgeschwindigkeit.
    Bei annähernd vergleichbaren Seglern mit Rippen-Folien-Flächen ist das nicht ansatzweise so stark zu hören. Dafür würde diese Erklärung passen, jedoch ist ein Balsateil doch nicht um soviel instabiler als ein GFK-Teil, oder?

    Kann mir bitte jemand das Phänomen gleichermaßen wissenschaftlich und leicht verständlich erklären?

    Ich mag das Kreischen meines Seglers wahnsinnig, ich bekomme da jedesmal eine Gänsehaut. Aber ich muss mir immer wieder den Satz anhören "je lauter das Pfeifgeräusch, desto unsauberer die aerodynamische Auslegung" und ich würde zukünftig gerne fundiert darauf antworten können.

    Danke für Eure Erläuterungen.

    Grüße
    Ralph
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  13. #13
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    Dann sollte dir auch klar sein, daß jegliches Pfeiffen, kreischen oder was auch immer, eine aerodynamische Unsauberkeit ist und Leistung vernichtet. Nur dort wo Luft verwirbelt werden kann, entsteht ein pfeiffen. Damit etwas kreischt muß die Luft schwingen. Um die Luft in Schwingung zu versetzen brauche ich Energie welche dem Modell entzogen wird und somit nicht mehr zur Verfügung steht. Je mehr ein Modell pfeifft und kreischt, desto unsauberer wurde entwickelt und/oder gebastelt.
    Das mag sich ja spektakulär anhören, aber ein "sauberes" Modell hat einfach mehr Leistung
    Für uns Spaßflieger mag das keine Rolle spielen. Für Wettbewerbspiloten aber schon.
    Etwas entsetzt bin ich zu hören, daß so ein hochgepriesenes und teures Modell wie die Xperience so schlecht ausgelegt sein soll.

    Viele Grüße, Michael
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  14. #14
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    Man sollte nur vorsichtig sein mit Rückschlüssen von einer hörbaren Lautstärke auf den Luftwiderstand.
    Wenns durch eine Maßnahme subjektiv hörbar leise wird, dann heißt das nicht, dass keine Geräusche da sind.
    Und es heißt auch nicht, dass die Verluste geringer sind.
    Man kann wohl große Verlustleistung in unhörbaren Lärm stecken oder eben wenig in einen sehr gut hörbaren Pfeifton.

    Also Vorsicht, nur weil das Grunau Baby kaum einen Mucks macht, muss es nicht weniger Leistung verbrauchen, als das Zweckmodell das schrill pfeift und kreischt.
    Und stellt man das Zweckmodell zur Ruhe, muss man dabei nicht unbedingt die Leistung verbessert haben.

    Kurbel
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  15. #15
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    Kreischen ist höchstwahrscheinlich eine instabile Ablöseblase. Besonders an den modernen Vollkunststoff-Geigenkästen hört man das deutlich.

    Das muss einen jetzt aber nicht erschrecken. Eine Ablöseblase bildet sich bei unseren Re-Zahlen ohne Turbulator eigentlich immer als Umschlag-Mechanismus aus. Die Optimierungsfrage ist, ob sie flach bleibt, d.h. die Turbulente Grenzschicht dahinter nicht unnötig verdickt.
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