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Thema: Mustang P51D " Marinell" 1:6 - Metallbauweise: Baubericht!

  1. #1456
    User Avatar von pylonrazor
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    Standard Google mal Clinchen

    Hallo Peter,

    es gibt noch mehr Möglichkeiten der Blechverbindung:
    Schweißen, Nieten, und eben Druckfügen bzw. Clinchen.
    Vielleicht solltest du auch mal über Kleben mit PU-Karrosseriekleber nachdenken. Das ist das Zeug mit dem auch Autoscheiben eingeklebt werden. Gibt es auch in grau oder weiß. Hält bombig und ist in Maßen elastisch.

    Weiter viel Erfolg beim experimentieren
    Andreas
    ... uuuuuuund rumm!
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  2. #1457
    User Avatar von Bushpilot
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    Zitat Zitat von PeterKa Beitrag anzeigen
    Muß ich mir die in Windhoek abholen ? Das wäre ja ein echter Schnapper
    Selbstabholer haben Freie Auswahl und, den Trafo gibbet Umsonst.


    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Ich habe noch Alulot (27g) samt Flussmittel
    So eine Alu – Lötmittel hatte ich auch mal. Wenn man den Trick mit der richtigen Temperatur erst mal raus hat (nach unzähligen Versuchen, immer kurz bevor das Alu schmilzt), geht es... so-so-la-la: Die verlöteten Alu - Teile waren sogar recht stabil „verlötet“.
    Viel Spaß machte mir das aber nie. Das löten von Alu einfach so (wie Kupfer oder so), ist eben nicht so einfach, weil der Sauerstoff in der Luft das Alu sofort wieder oxidiert und man unter diese Schicht kommen muss um eine feste Verbindung herstellen zu können.

    Inzwischen ist bei mir das Flussmittel ausgetrocknet, und den Hersteller gibt’s nicht mehr...
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug. www.windhoekradioflyers.com
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  3. #1458
    User Avatar von Kyrill
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    Das clinchen sieht wirklich interessant aus. Hattest du nicht so eine kleine Presse Peter? Das wär mal einen Test wert...
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
    "Man kann Flugzeuge nicht wie menschliche Wesen behandeln - Flugzeuge brauchen Liebe." (frei nach Walter Röhrl, Ralleyfahrer, über Autos)
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  4. #1459
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    So das sind eine Reihe von Beiträgen. Ihr seid wirklich sehr hilfreich

    Zuerst das Cinchen: Ich habe eine Presse, jawoll. Aber so ein Werkzeug selbst herzustellen traue ich mir nicht zu, und bei TOX, dem Patentinhaber brauche ich als Pipapofuzzi nicht nachzufragen. Habe auch nirgendwo ein Angebot für die Stempel gefunden.

    Problem ist der geringe Durchmesser von maximal 2 mm. Der Stempel geht ja noch, aber das Gegenstück braucht eine Sicke, die kann ich nicht eindrehen bei den Maßen. Außerdem ist der Anwendungsbreich eingeschränkt, weil ich nicht um die Ecke kann. Ok das mit der Sicke kann man sicher irgendwie hinfummeln, aber insgesamt geht da unendlich viel Zeit drauf, wenn es nicht gelingt die Form irgendwie zu kaufen.

    Dann das PU Kleben: Das ist eine sehr ernst zu nehmende Variante, allerdings weiß ich nicht wie das Zeig heißt und wie ich es beschaffen könnte. Ich habe zum Verkleben mit Loctite geliebäugelt. Verkleben ist aber ein sehr zeitintensives Verfahren wegen der Aushärtezeiten.

    Dann das Alulot... Da würde ich gerne auf das Angebot von Hannes eingehen Ich melde mich dazu bei ihm. Ob es dann tatsächlich eingesetzt wird muß sich noch zeigen, aber ich bin damals gut damit klar gekommen.

    Im Moment experimentiere ich mit dem Verzinnen von Aluminium. Der Vorteil wäre, daß das eigentliche Verbinden der Teile einfach zu bewerkstelligen ist, sehr viel einfacher als mit dem mechanisch besseren Reibelot, wo man ja reiben muß damit die Verbindung funktioniert.

    Es dauert halt ...

    PeterKa

    PS: Die Versuche mit Punktschweißen stelle ich ein, denn es ist nicht erfolgversprechend. Selbst wenn ich es technisch hinbekomme muß es sehr lange geübt werden.

    Ich habe gerade erfolgreich nach Aluminiumschweißen geforscht. Es geht nur unter Schutzgas und mit Strömen jenseits 700 A. Die Geräte sind schon für knapp 7000€ zu haben... soviel dazu.
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  5. #1460
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    Das kann ich Euch nicht vorenthalten

    Name:  DSC_0580.jpg
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    Es ist völlig unfassbar... Ihr seht 0,3 mm Aluminium auf einem Schamottestein, normales Fittingslot aus dem Baumarkt, und einen Heißluftfön (Spezialausgabe für SMD Verlötungen) der 500 Grad erreicht.

    Man gibt eine kleine Perle von dem Lötzinn auf das Aluminium, es schmilzt sofort und macht eine Kugel. Dann reibt man die Kugel mit einem Schraubenzieher unter Wärmezufuhr sollange hin und her, bis plötzlich das Zinn anfängt zu benetzen. Das heißt das Alu ist verzinnt und kann jetzt total normal weichgelötet werden. Es funktioniert wirklich, und ich kann es immer noch nicht glauben.

    Kein Flußmittel nix..

    Ich habe es dann noch mit einem Lötkolben probiert, der auch 450 Grad heiß wird.. Da konnte ich das Zinn mit der (breiten) Lötspitze einreiben. Funktioniert ebenfalls.

    Es dauert eine kleine Weile, aber es geht, und sogar ohne Flamme.

    Ich bin wirklich sprachlos..

    PeterKa
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  6. #1461
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    Hallo Peter,
    das ist ja echt genial, wenn das klappt.

    Ich habe noch eine Firma gefunden die die Werkzeuge zum clinchen liefert.
    Leider erst ab 3mm, vielleicht kannst du ja was damit anfangen.

    https://www.btm-europe.de/de/tooling....html#catalogs

    Bei dieser Firma gibt es auch ab 1mm Werkzeuge, steht auf Seite 4. (ist aber ein Großhändler)
    https://media.boellhoff.com/files/pdf1/rivclinch-de.pdf

    Das Alu Punktschweißen funtioniert wohl auch in der Industrie mit normalen Geräten auch nicht gut, es gibt da aber ein spezielles Verfahren wo zwischen den Elektroden und Werkstück noch ein Materialband drunter herläuft. Das Verfahen heißt "Delta Spot" ist recht interessant.


    Fliegergrüße Thorsten
    http://www.fly2heaven.de baust du noch ??? oder fliegst du schon ???
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  7. #1462
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    Hallo,

    ich hab vor ein paar Tagen mal wieder einen Eigenbau Aludämpfer Hartgelötet.
    egal ob ich Metalle mit Silberlot verbinde oder Alu Löte ich verwende nur Lote von Fontargen !

    meiner Meinung das beste Aluhartlot am Markt:
    https://www.ebay.de/itm/20-St-Alumin...5e6c%7Ciid%3A1

    Name:  DSC_0177 (1).JPG
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    Da die Bauteile aber hier keine Temperatur aushalten müssen würde ich Weichhlöten allerdings nicht mit Elektroniklot.
    Empfehlen würde ich untenstehendes Lot einfach mal die Lötnähte ansehen und die Bilder einschl Bruchtest.

    https://www.sonderlote.de/epages/621...1%20nh-0006%22

    Gruß Tom
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  8. #1463
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    Von Frontagen habe ich mir mal einen kompletten Testsatz kommen lassen. Gerade eben habe ich mit dem Flußmittel, das es bei bestimmten Loten gibt experimentiert.

    Für meine Lötungen gibt es allerdings ein Problem. Ich muß extrem dünne Bleche so aneinanderfügen, daß ich unter keinen Umständen an die Lötstelle herankomme. Ich kann nur den Bereich erwärmen und die verflüssigten Lötstellen aufeinanderpressen.

    Das klappt mit dem Weichlot prima, weil sich auf der Zinnschicht keine Oxidschicht bildet. Bei jedem Aluminiumlot ist das aber sofort der Fall. Der Festigkeitsunterscheid spielt eine geringe Rolle. Die Lötstellen werden nur gering belastet.

    Da ich aber das ganze Sortiment im Keller habe, werde ich nochmal einen Versuch mit dem Alulot starten.

    PeterKa
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  9. #1464
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    Das Aluminiumlot das mir Hannes überlassen hatte erwies sich als sehr brauchbar. Deutlich besser als alle bisherigen Versuche. Es ist auch ein Weichlotverfahren, Die Hartlöterei mit den dünnen Blechen dürfte meine Nerven zu sehr strapazieren, da das notwendige Temperaturfenster sehr nahe am Schmelzpunkt liegt. Für meine Belage ist das Weichlöten sowieso fest genug, wenn die Lötungen perfekt ausgeführt werden.. Hier mal ein Blech mit 2 Versuchen.

    Name:  Loetung.jpg
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    Die linke Seite zeigt den ersten Versuch, den ich mit einem kleinen Brenner durchgeführt habe. Hier ist das Temperaturproblem sehr deutlich zu sehen, denn der Lötgnubbel ist durchsetzt von Kanälen, die natürlich Gefahren beinhalten.. Meine Rubbellötungen sahen so ähnlich aus und waren nach ein paar Tagen mit mäßiger Kraft abtrennbar..

    Die rechte Seite ist so recht nach meinem Geschmack

    Der Unterschied ist daß ich mit Heißluft gearbeitet habe, deren Temperatur exakt eingestellt werden kann., will sagen ich kann solange auf das Flußmittel braten bis ich keine Lust mehr habe.

    Nachdem ahbkühlen mit warmem Wasser abspülen und kurz überdremeln.

    Das Weichlot selbst ist dem Fittingslot ähnlich, das Flußmittel erinnert an Löthonig und verrichtet einen tadellosen Dienst. So wirds gemacht Danke nochmal Hannes.

    PeterKa

    PS: Es klemmt wieder etwas mit der Mustang, weil ich dringend 4 komplette Leitwerke für den Habicht bauen muß. Weil ich das mit dem Gewicht mal wieder auf die Spitze treiben mußte, sind sie leider für Ottonormalbauer nicht ohne Weiteres zu stemmen. Der Bericht ist auch hier im Forum. Viele werden ihn schon kennen.
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  10. #1465
    User Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von PeterKa Beitrag anzeigen
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    Ähm, ich würde empfehlen da mal anzufragen, aber zeig ihnen was du machst.
    Wenn die sehen, was Du da treibst haben die bestimmt Bock Dich zu unterstützen auch wenn Sie an dir natürlich nichts verdienen.

    Mein Kontakt arbeitet leider nicht mehr bei TOX, aber da wird es bestimmt auch noch andere geben, die sich davon ködern lassen.
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