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Thema: Mustang P51D " Marinell" 1:6 - Metallbauweise: Baubericht!

  1. #1381
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    Alles ok bei mir. Ich hab irgendwie noch den Dreh nicht bekommen nachdem die 3D Druckerei unendlich viel Zeit verschlungen hatte. Die Mustang war ja der Auslöse geworden. Getriebe, Umlaufmotoren und tausenderlei Nützliches und Überflüssiges wurde in der Zwischenzeit produziert.. Habt bitte Geduld mit mir.

    PeterKa
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  2. #1382
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    Endlich habe ich wieder die Traute, an meiner Mustang weiter zu machen. Die lange Pause habe ich dazu benutzt, mein Wissen über Metallbearbeitung, Getriebe und 3D Druck weiter voran zu treiben. Auch meine Werkstatt hat viele neue Werkzeuge bekommen, aber das Ende ist offen.

    Was mich lange gedanklich blockiert hatte, war der Aktuator. Zwar ist die ers der Maschninen im Einsatz, aber im Detail gab es einige Dinge die nicht optimal waren. Zum Einen war der Stellweg mit 12 mm serh knapp, und zum Zweiten muß sich das Getriebe doch etwas quälen, wenn die Last größer wird. So hatte ich dann Sorge, daß die Kräfte am Verstellpropeller doch zu hoch werden könnten.

    So kam es zu einer Reihe von Veränderungen. Der Abtrieb bekam eine M6 mm Schraube/Mutter aus Messing. Das vergrößert den Gesamtweg um 25%. Außerdem war der Einbau eine Drucklagers unerläßlich. Zu guter Letzt war die Mechanik ausgesprichen pestig zu montieren.

    Wie alles hat auch dieses Detail bei mir unendlich lange gedauert. Hier die Photos des Baufortschrittes.

    Name:  DSC_0536.jpg
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    Name:  DSC_0537.jpg
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    Inzwischen habe ich gelernt, daß man Wellen auch kleben kann, daher habe ich alles sehr viel montagefreundlicher gestalten können. Trotzdem, bis die beiden funktionieren geht noch eine Woche ins Land, zumal ich noch an einem Wankelmotor rumbastele und mit meinem Freund Heinz ein paar Habichtrümpfe laminiere.

    PeterKa
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  3. #1383
    User Avatar von Kyrill
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    Na endlich.... Gutes gelingen Peter!
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
    "Man kann Flugzeuge nicht wie menschliche Wesen behandeln - Flugzeuge brauchen Liebe." (frei nach Walter Röhrl, Ralleyfahrer, über Autos)
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  4. #1384
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    Sind Mutter und Schraube aus Messing?
    Wann ja--> nicht gut. Gleiche Materialien, insbesondere weiche, fressen gerne.
    Nimm lieber eine Hart/Weich-Kombination. Üblicherweise die Spindel aus Stahl (im Besten Fall geschliffen/poliert) und die Mutter aus Messing/ Rotguss.

    Gruß
    Christoph
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  5. #1385
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    Hiho!

    Danke! Endlich geht es weiter!

    Kennst du das Gefühl, eine spannende Serie mit Büchern angefangen zu haben, und endlich kommt der nächste Band? Genauso ist das hier!

    *jubelnd rumhüpf*

    Tschüss
    Marcus (aka Tiggr)
    Wind ist Luft, die es eilig hat!
    #==---> Meine kleine Drachenseite: Colorful Sky
    #==---> Unser Drachenbauworkshop: Rodgauer Workshop
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  6. #1386
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    Freut mich sehr. Zur Spindel-Mutter: Ursprünglich sollte die Spindel aus Stahl sein und die Mutter wollte ich aus Rotbronze selbst machen. Aber durch den Wechsel auf M6 hat sich das mit der Mutter erübrigt, die passt perfekt in den Kanal. Dann war ich die Spindel am bauen... dazu musste die Gewindestange mit dem Messinggnubbel hart verlötet werden. Das ging dann irgendwie und irgendwarum in die Grütze (genauer gesagt in den Mülleimer-->> es hat geeiert ) und so kam es zur Messing Messing Paarung... Mea Culpa. Ich werde jetzt die Mutter aus Stahl machen. Das ist leider auch nicht so gaaaanz trivial, denn da ist ebenfalls hart zu löten, fürchte ich. Aber es ist nicht so kitzlig wie die Verbindung des Stempels mit dem Zahnrad des Getriebes die jetzt eierundspielfrei(arm) geworden ist.

    Ich bin kein gelernter Metaller, daher stelle ich mich manchmal etwas dämlich an. so kann es dann zu sowas kommen.

    PeterKa
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  7. #1387
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    Alter Schwede... das ist schlimmer als Game of Thrones zu schauen.. wenn man die Staffeln durch hat und 1 Jahr warten muss bis die nächste raus kommt...

    Gruß

    Francisco
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  8. #1388
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    die Alternative zum Löten wäre das Kleben. Bei Loctite gibt es die schönen Welle/Nabe-Kleber (z.B. 638). Wenn Du eine Passung mit ca. 0,05 mm Spiel vorsiehst, wird die Klebung einwandfrei halten.
    Als Metaller würde man jetzt noch über eine Schrumpf-Verbindung nachdenken
    Die Bohrung mit wenigen 100stel Untermaß gegenüber dem Zapfen. Zapfen richtig abkühlen (TK-Truhe -18° oder Stickstoff) und das Teil mit der Bohrung auf einer Heizplatte auf ca. 100 °.
    Dann schnell und gerade zusammensetzen, zack und fest.

    Aber mit Hobbymitteln und bei den Dimensionen kaum machbar.

    Meinen Respekt hast Du auf alle Falle für die bisherigen Konstruktionen, Ausführungen und Berichterstattungen.

    Gruß
    Christoph
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  9. #1389
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    Ich habe die Verbindung mit Loctite 600 irgendwas gemacht. Extrem stamme Passung gedreht, Kleber aufgetragen und die Teile zusammengepresst. Läuft rund und hält wohl. An Schrumpfen hatte ich auch gedacht, aber das traue ich mir nicht zu.

    Name:  DSC_0538.jpg
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    Trotzdem gibt es Probleme die ich im Überschwang zunächst übersehen hatte. Die 6 Kantmutter stützt sich nur mit 2 Flächen an das Gehäuse. Das macht leider keinen sehr verlässlichen Eindruck. Ich werde mir eine 4-Kant Mutter drehen müssen, und das ist für Jungs mit wenig Übung schon eine kleine Herausforderung. Zwar habe ich ein 4 Backenfutter, aber den berühmten Würfel zu drehen habe ich mich bisher noch nicht getraut. Beim ersten Aktuator habe ich den Stempel aus Aluminium gemacht. Aber für diese Anwendung schrecke ich davor zurück. Muß mal nachgrübeln wie ich das hinkriege.

    PeterKa
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  10. #1390
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    Mit meiner Portalfräse gehe ich sehr ungern an Stahl, daher habe ich nach anderen Lösungen gesonnen. Zuerst einmal habe ich mir Gewindehülsen hergestellt.

    Name:  DSC_0539.jpg
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    Als Basismaterial dienten die Langmuttern.

    Und wo steht geschrieben, daß der Druckstempel aus Metall sein muß ? Ebent.. Ich drucke den einfach. Bin dann mal am Zeichnen.

    PeterKa
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  11. #1391
    User Avatar von Rennsemmel
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    Hallo Peter !

    Schön, dass es weitergeht
    Drucken wollte ich dir auch vorschlagen. Und in Silikon abformen sowie aus CFK-Schnitzel und Epoxi mit Gewindeeinleger gießen (Falls doch mal zug draufkommt )

    Viele Grüße,
    Sebastian
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  12. #1392
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    Das mit dem Zug hab ich final geklärt . Also hier die verwendeten Komponenten.

    Name:  DSC_0540.jpg
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    Die Gewindehülsen habe ich auf 5 mm soweit abgedreht, daß sie in das Edelstahlrohr gepresst und geklebt werden konnten. Die Druckteile werden mit dem Metallstempel verklebt und am Ende mit einer M2 Schraube gegen Verdrehen gesichert.

    Menn man das mit dem Drucken mal raus hat geht das alles Größenordnungen einfacher als spanabhebende Bearbeitung. Ein Beispiel: Die hier abgelichteten Stempelteile sind im Außenmaß zu stramm und im Innenmaß zu locker. Eben fix im Cad die Maße um 1/10 mm verändert, dann muß ich nur noch eine Stunde warten bis die neuen Stempel fertig sind.

    Die Spielmaße sind beim Drucken nicht unproblematisch, jedenfalls dann wenn es auf Genauigkeit ankommt. Je nach Gegebenheit und Temperatur sind Paßzugaben von bis zu 3/10 mm erforderlich. Bohrungen kann man aufreiben, aber bei den Außenmaßen hört der Spaß auf. Das habe ich aber so im Lauf der Zeit in den Griff bekommen.

    Es muß jetzt noch die Kupplung ans Poti gemacht werden. Die werde ich wohl ebenfalls drucken, damit sie durchrutschen kann, wenn das Poti mal an den Anschlag kommt. Solche Rutschkupplungen funktionieren gut bei den Kunststoffteilen.

    PeterKa
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  13. #1393
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    Hallo Peter,
    schön, dass es endlich weiter geht. Bei einem solchen Projekt braucht es ab und zu schöpferiche Pausen. Zur Materialpaarung zwischen Spindel und Mutter möchte ich nochmal an meinen früheren Vorschlag für die Spindelmutter Material von IGUS zu verwenden erinnern.
    www.igus.de

    Ich habe M3 Edelstahlgewindestange als Spindel und IGUDUR C500 für die Mutter verwendet. 300000 Arbeitsspiele ohne Schaden. Die Belastung entsprach der Kraft zum schließen eines Wasserhahns.

    Grüße Wolfram
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  14. #1394
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    Ich musste es leider anderherum machen, immerhin ist jetzt die Paarung Stahl-Messing.

    Die Kupplung Getriebe/Poti war am Ende total einfach. Es schnackelt einfach durch Reibung.

    Name:  DSC_0541.jpg
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    Ok, ich gebe zu, daß erst die dritte Version der Hülsen Gnade fand. Aber bei 15 Minuten Druckzeit ist das voll verschmerzbar.

    Die Bohrung habe ich mit exakt 3mm Durchmesser gezeichnet. Irgendwas um die 2,9mm sind dabei herausgekommen. Damit ließ sich die Hülse auf den 3mm Paßstift treiben. So wird das Zahnrad fixiert. Innen sind übrigens Paßscheiben zur Verringerung der Reibung (0,1mm).

    Etwas kitzlig ist das Einbringen des 0,5mm Stahldrahtes, der in den Schlitz des Potis greift. Am besten geht das unter dem Mikroskop. Mit einer feinen Nadel kann man so winzigste Mengen Kleber an die richtige Stelle bugsieren. Mit bloßem Augen kann man nicht erkennen, ob der Kleber überall benetzt hat. Damit sind die mechanischen Arbeiten weitgehend abgeschlossen und es geht an die Montage und die Verkabelung.

    PeterKa
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  15. #1395
    User Avatar von Daniel Jacobs
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    Moin,


    wie konnte dieser Thread 4 Jahre an mir vorrüber ziehen...? Habe ja schon viel gesehen, aber was DU hier abziehst... Da kann jeder Großmodellbauer einpacken. Als Ich dann noch gesehen habe für welche Gewichts und Größenklasse Du die Mustang hier baust... Hammer. Absolute Top Arbeit, auch ziehe Ich meinen Hut vor der Geduld und des Einfallsreichtums welchen Du hier an den Tag legst, Freue mich schon auf neue Bilder und Beschreibungen.

    Eins will Ich aber Frech anmerken... Die Orignale P51 wurde innerhalb von 127 Tagen...

    Gruß.
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