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Thema: Neuer Ultraleichtsegler

  1. #91
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    Standard Fläche-/Rumpfverbindung

    Gestern abend hat mich mein Bauprüfer Harald noch angerufen und mir mitgeteilt, dass er einen Fox (er ist auch Prüfer Kl. 2) geprüft habe, der die
    Krafteinleitung der Flächen in den Rumpf ähnlich wie der Luftikus 2 hat.
    Auch hier liegt die Holmzunge im Rumpf zwischen zwei Spanten. Sie wird jedoch nicht an der Ober- bzw. Unterseite unterlegt, wie von mir ursprünglich beabsichtigt, sondern es werden die beiden Bolzen zusätzlich zur Holmzunge
    auch durch die beiden Spanten geführt.
    So ergibt sich eine kraftschlüssige Verbindung, die in sich beweglich bleibt.

    Die Querkräfte der Fläche werden im hinteren Teil der Fläche durch einen
    kleinen Hilfsholm aufgenommen.

    Mit dem Bau der Urformen für die Fahrwerksvekleidungen und die Rumpf-/
    Flächenübergänge komme ich auch weiter.

    Auf dem einen Foto seht ihr im Hintergrund noch den Rumpf meines
    Four-Star, in den ich gestern einen neuen 6-Kanal-Empfänger einer 2,4
    GHz-Anlage einbaut habe und dessen Programmierung mich noch ein wenig
    stresst. Gut, dass es auch ein Futaba-Forum gibt. Eigenartigerweise hatte
    ich bei der Installation meines 4-Klappen-Elektroseglers keine Probleme.

    Michael
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  2. #92
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    Standard Noch ein paar Fotos

    Ein paar Studien am 1:1 Modell
    Nach dem Erstellen der Negativformen für die Radverkleidungen sowie
    Rumpf-/Flächenübergänge beginne ich mit dem eigentlichen Bau meines
    Luftikus 2 - ich denke so nach den Osterferien, wenn es dann auch wieder
    wärmer wird, damit ich den Schwabbellack in die Formen spritzen kann.

    Michael
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  3. #93
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    Standard Holmbau

    Nachdem die derzeitigen Temperaturen ein Lackieren der Positivformen
    der Fahrwerksverkleidungen und Flächen-/Rumpfübergänge nicht zulassen,
    habe ich mit der heißen Säge die 16 mm starken Rohazellkerne zugeschnitten
    - übrigens bei 40 Volt an meiner einstellbaren Stromversorgung, Styrodur
    schneide ich bei 20 Volt - dabei ist der Draht 1,15 m lang!

    In unserer Doppelgarage habe ich eine Aufbauhelling aus zwei Leitern gebaut,
    diese mittels großer Wasserwage eingemessen und darauf zwei Abdeckungen
    aus beschichteter Spanplatte gelegt.

    Nachdem die Holme ausschließlich aus Kohle gefertigt werden, ist eine Temperatur von mindestens 20 Grad unerlässlich - um das zu erreichen, habe
    ich nun um die Helling einen "Kasten" gebaut, der mit doppelt gelegter
    Luftpolsterfolie überzogen.

    Heute habe ich bei 21,6 Grad (Außentemperatur 15,6 Grad) zwei diagonale
    Lagen 160er Kohlegewebe auflaminiert.
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  4. #94
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    Wahnsinn!

    Lese hier supergerne mit. Weiter so!

    Gruß Joachim
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  5. #95
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    Standard Holmrohbau

    Hallo zusammen,
    der linke Holm ist im Rohbau fertig - er wiegt 7,2 kg, damit bin ich zufrieden.
    Ich habe an der Wurzel 144 Rovings eingearbeitet - am Randbogen 40.
    Das Arbeiten mit meiner Rovingtränkmaschine hat recht gut funktioniert.
    Um einen Überblick über die eingearbeiteten Rovings zu bekommen, habe ich
    ein "Lochbrett" angebracht. Bevor ich einen Roving ausgezogen habe,
    wurde er mit einem kleinen Nagel an diesem Lochbrett fixiert - dann wurde
    mit schon kräftiger Spannung ausgezogen. Über die Rollen und Führungs-
    schinen zurückgeschoben, konnte die Prozedur von neuem Beginnen - eben
    144 mal mit unterschiedlicher Länge.
    Was nun kommt, ist das Einpassen in die Gabel des rechten Holmes.
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  6. #96
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    Standard

    Noch ein paar Fotos:
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  7. #97
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    Standard

    So, die Garage ist wieder leer und ich habe vergangene Woche die Negativ-
    formen für die Rumpf-/Flächenübergänge und die Radverkleidungen gebaut.

    Um wieder mit der Wabenbauweise vertraut zu werden, habe ich jetzt
    auch den Sitz schon gebaut (2,8 kg), der später mit dem vorderen Rumpf
    komplett verklebt wird.

    Mit meiner neuen Lackierpistole und 2 mm Düse will ich als nächstes bei
    passendem Wetter Erfahrungen mit dem Spritzen von Schwabbellack sammeln.
    Als ersten kommen die oben genannten Negativformen und die HLW-Flosse
    dran.
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  8. #98
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    schönes projekt.
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  9. #99
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    Hammer!!! Bitte weiter berichten!!!
    Gruß
    Klaus
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  10. #100
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    Standard

    Bin chronisch krank !
    Lese schon länger in einem netten Buch zu dem Thema Eigenbau (ISBN-13: 978-3-931776-19-0) und jetzt das hier. Habe gerade einen Rückfall. Garage hätte ich auch... Flugplatz mit Segelflugverein 3 km entfernt ware auch da... Oder doch fusstartfähig bauen... Hängegleiter-Schein hab ich schon.
    Gruss Andi
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  11. #101
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    Standard

    Hallo zusammen, danke fuer die netten Beitraege! Natuerlich werde ich weiter berichten! Ich darf hier nochmal darauf hinweisen dass hier im Rc-Network der Stefan Franke ueber den Bau seines manntragenden Nurflueglers berichtet und zwar unter der Rubrik "Werkstoffe & Bearbeitung - Gfk, Cfk usw. Gruß Michael
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  12. #102
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    Standard Vorgelat spritzen

    Hallo zusammen,
    das Vorgelat spritzen geht wesentlich einfacher, als mit normalem Lack.
    Ich habe nun auch die Bauteile Rumpf-/Flächenübergang und die Radverklei-
    dungen laminiert - diese sind jetzt fertig - das Gewicht in etwa bei beiden
    je Stück ca. 430 g. Laminat 2 x 296 g/qm Atlasgewebe, das ich sehr gerne
    wegen seiner Flexibilität verwende - ist m.E. absolut ausreichend.
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  13. #103
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    Standard HLW-Flosse

    So, nachdem das "Kleinzeug" fertig ist, kann ich endlich wieder mal
    Flieger bauen. Heute habe ich mit der Fertigung der HLW-Flosse begonnen.
    Aufbau:
    Schwabbellack, 1 x 80 g/qm Gewebe 90 Grad, 2 x 105 g/qm Gewebe jeweils
    45 Grad, 5 mm Wabe in Vacuumsack mit 0,6 bar Unterdruck.

    Als inneres Laminat werde ich nur 1 x 105 g/qm Gewebe mit 45 Grad Faser-
    richtung aufbringen.

    Gruß Michael
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  14. #104
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    Standard Laminataufbau ist falsch

    Nachdem ich mir über den Laminataufbau nicht ganz sicher war, habe ich
    in der Fachliteratur nochmals nachgelesen.

    Um zu vermeiden, dass sich die Waben durch das Laminat nach außen ab-
    zeichnen, wäre folgender Weg richtig gewesen:

    Auf die Schwabbellackschicht 2 x diagonal 105 g/qm Glasgewebe und
    dieses aushärten lassen.

    Danach die Oberfläche anschleifen und als Kupplungsschicht jetzt erst
    das 80 er Gewebe mit Harz auflaminieren und darauf die Waben mit Vacuum
    aufpressen.

    Man ist eben doch kein Profi!

    Gruß Michael
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  15. #105
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    Standard Glück gehabt?

    Ich habe heute die Schale der HLW-Flosse aus der Form genommen. Von den
    Waben sieht man auf deren Oberfläche nichts.

    Die Übergänge bzw. den späteren Holmkanal konnte ich mit 80er Schleifpapier
    sehr gut und schnell ausschleifen. Den Holmkanal und die späteren Befertigungspunkte der Ruderscharniere habe ich mit Microballons aufgefüllt.


    Das nähere seht ihr auf den Fotos.
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    Geändert von Liebernickel (31.05.2010 um 09:27 Uhr) Grund: Tippfehler
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