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Thema: Neuer Ultraleichtsegler

  1. #76
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    Hallo Jochen,
    genau so sollte es funktionieren: ein Band von innen und ein 80er Gewebe-
    streifen von außen. Beim Zusammenfügen wird von der Mitte nach außen
    gearbeitet, dann hat man jeweils 2,8 m Strecke. Bei den Querschnitten ist
    das schon machbar - wenn ich da an so manchen Modellseglerrumpf denke.

    Das Band wird vorher getränkt aufgewickelt und dann über die Naht abge-
    wickelt.

    Um Gewicht zu sparen, habe ich die "Klebekante" ganz bewusst weggelassen.

    Gruß Michael
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  2. #77
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    Noch ein kurzer Nachtrag zur Rumpfnegativform. Das von mir erwähnte Lantor Coremat XM Wabenflies habe ich in den starken Biegungen nur noch partiell
    aufgebracht und zum Schluß mit den letzten Deckschichten im Vacuum ausgehärtet. Die Falten auf der Oberfläche sind durch die Folie des Vacuum-
    sackes entstanden und nur optischer Natur.
    Nach Anharzen der beiden "Standfüsse" ist diese Form recht stabil.
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  3. #78
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    Standard Negativform Fläche entformt

    Hallo zusammen,
    heute habe ich die Negativform der Tragfläche entformt und den Positivkern
    entfernt. Das Entformen ging wie vorher schon bei den anderen Bauteilen wiederum sehr gut- wie auf einem Foto zu sehen ist, blieben sogar die schar-
    fen Kanten des hinteren Teiles unbeschädigt.

    Ein Fazit für mich aus dem Bau des Positivkernes. Ich habe die Oberfläche
    des Abachifurniers nicht mehr mit einem dünnen Glasgewebe abgedeckt,
    was zur Folge hatte, dass die Oberfläche des Kernes ganz leicht wellig gewor-
    den ist (Temperaturunterschiede bzw. Luftfeuchtigkeit).

    Um die Oberfläche in der Negativform nochmal nass schleifen und polieren
    zu können, habe ich entsprechendes Formenharz verwendet und zweimal
    mit dem Wobbler aufgetragen.

    Nachdem ich mir schon langsam Gedanken um den eigentlichen Bau meines
    Fliegers mache, habe ich mir bei UL-Schmidtler in München zwei
    gebremste 40 cm-Räder gekauft. 40 cm aus dem Grund, weil ich ja auch
    auf nur gemähten Wiesen starten möchte - außerdem ist bei Außenlandungen
    die Bodenfreiheit des Rumpfes größer.
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    Geändert von Liebernickel (19.12.2009 um 12:04 Uhr) Grund: Ergänzung
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  4. #79
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    Hallo zusammen,
    das Naßschleifen der Negativform ist eine ".....arbeit!" Aber wie das Foto
    zeigt, ist es den Einsatz wert.
    Jetzt habe ich auch wieder mehr Motivation für die Unterseite der Fläche, die
    noch nicht geschliffen ist.

    Noch ein Hinweis: Stefan Franke baut ein manntragendes "Brettchen" und
    berichtet darüber hier im RC-Network unter dem Link:

    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=160323 und
    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=141841.

    Wir haben einen netten Kontakt und ich wünsche ihm für seinen Bau alles
    Gute.

    Gruß Michael
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  5. #80
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    Geschafft, auch die Unterseite ist innen poliert.
    Ich hab mal bei zusammen gelegten Negativformen von vorne nach
    hinten zur Vacuumpumpe fotografiert - das Ergenis:
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  6. #81
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    Standard Negativformbau weitgehend abgeschlossen. 1:1 Attrappe entsteht

    Hallo zusammen,
    während im Hintergrund noch die Oberseite der Negativform vom Querruder
    vor sich hin härtet, habe ich mit dem Bau der ersten Flächenteile für die
    1:1 Attrappe des Rumpfbereiches begonnen.

    Diese Attrappe besteht aus dem "provisorischen" Rumpf, Flächen- und
    Leitwerksträgeranschluß im Maßstab 1:1. Erst wenn hier alles passt, werde ich an den eigentlichen Bau gehen. Die Teile werde ich jetzt fortlaufend
    aus den Negativformen bauen.

    Bei den Flächenteilen wurde noch 4 mm Airex als Stützstoff verwendet
    in die Originalflächen wird dann 5 mm Wabe eingesetzt.

    Bemerkenswert ist hier, dass im stärker gewölbten Oberteil des Profils
    im Bereich des Nasenradiusses das Airex doch sehr starr ist, um vom Vacuum
    richtig fest angespresst zu werden.

    Nachdem ich hier im Forum von verschiedenen Seiten gehört habe, dass
    Larit W 70 fast "zu stark" trennt, habe ich mir das bei Bacuplast mal be-
    stellt.

    Auf die "Ministichsäge" von Proxxon möchte ich nicht mehr verzichten.

    Für die "Profis" unter Euch habe ich zwei Detailaufnahmen gefertigt.

    Gruß Michael
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  7. #82
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    Standard 1:1 Attrappenbau macht Fortschritte

    Hallo zusammen,
    nachdem Flächenanschluß und Holmbrücke, sowie der LW-Träger-Anschluß
    im Rumpf fertig sind, bin ich im Augenblick dabei, die Rumpfform mit Trenn-
    mittel vorzubereiten, um hier einen "Dummyrumpf" zu fertigen.

    Ein paar Fotos ohne Kommentar lege ich zur Ansicht bei.

    Nochmals der Hinweis: Derzeit baue ich ein 1:1 Modell im Bereich Rumpf/
    Fläche/LW-Träger/Fahrwerk.
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  8. #83
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    Standard Ein kleiner Trick mit großen Auswirkungen

    Um die Naht von zwei Bauteilen auch von außen entsprechend zu laminieren hat mit ein Bekannter einen ganz einfachen Trick verraten: Klebe im Bereich unmittelbar unterhalb der Kante in die Form ein Tape ein und behandle das genau so mit Trennmittel, dann bekommst du beim fertigen Bauteil im Außenbereich eine Stufe, in die man ein Glasfaserband o.ä. einlegen kann, ohne aus opischen Gründen Gewebe weg- oder anzuschleifen zu müssen.

    Ich habe das beim 1:1 Modell Leitwerksträgeranfang so gemacht und die
    Naht innen zuerst mit 3 cm Band, drüber 5 cm Band überlaminiert. In der
    Außenseite legte ich einen 3,5 cm Streifen Atlas-Gewebe und hab das
    noch mit Abreißgewebe abgedeckt. Als Klebeband habe ich das Textilband
    von Tesa doppelt genommen.

    Mit dieser Art der Nahtvestärkung passieren mit Sicherheit keine "Aufplatzer"
    mehr!

    Gruß Michael
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  9. #84
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    Standard 1:1 Modell LW-Trägeranfang und Rumpf

    Hier ein paar weitere Fotos.
    Das ovale Ende am Leitwerksträger kommt in Richtung Pilot und die
    ca. 30 cm runde Öffnung ist die dickste Stelle am "Pürzelaustritt"
    nach hinten.
    Bitte beachten: Diese Teile sind nur 1:1 Attrappen. Die Originalteile
    werden nach Spritzlackierung des Vorgelats aus 5 mm Waben gabaut.

    Mit Druckluft und 3 mm harten Balsabrettchen ließ sich das Positiv
    recht gut aus der Form bringen. Jetzt muß ich nochmal ein 1/2 Rumpf-
    teil lamilieren und dies mit diesem großen Stück verkleben. Dann werden
    die Spanten nach Position des Doppel-Fahrwerks (bin mir immer noch
    nicht im klaren wie) eingepasst.

    Gruß Michael
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  10. #85
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    Standard

    Um die Spanten einzupassen, kannst Du (bei der Größe etwas dickeren) Eisendraht nehmen und ihn im Rumpf der Kontur entlang biegen. Dann wieder raus damit, wenn er überall bündig anliegt und dann diesen Draht als Schablone nehmen.
    Wie werden die Spanten aufgebaut? Nur Wabe mit beidseitigem Laminat ist doch etwas dünn, oder? Die müssen ja eine gewisse Dicke haben...

    mfg jochen
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  11. #86
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    Hallo Jochen,

    ich habe heute das Rumpfrückenteil auf das Unterteil (in der Form) aufge-
    setzt und mit dem Verkleben begonnen.
    Am Rumpfrückenteil kommt noch ein weiterer Ausschnitt nach hinten oben für
    die Kabinenhaube, da der Pilot in etwa auf der Höhe der Profilnase sitzt.

    Der Rumpf wird reichlich Platz bieten, 62,5 cm breit und 83 cm hoch.

    Ich dachte am Einbau von zwei Spanten:
    - der vordere nimmt die Kräfte des Doppelfahrwerks und die vordere Lage-
    rung des LW-Trägers auf (wird mit etwa 25 Grad Schräge nach hinten
    eingebaut) und der mittlere Spant (ein Doppelspant) wird das mittlere
    Lager für den LW-Träger und Holmbrücke/Rumpf werden.

    - ich dachte an 15 mm Airex-Stützgewebe mit 160er Kohle diagonal beplankt.

    - danke für den Tipp mit dem Draht, aber mit Pappendeckelschablonen,
    die man nach und nach einpasst geht das recht gut.
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  12. #87
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    Standard Erste Sitzprobe

    Hallo zusammen,
    die erste Sitzprobe ist schon was besonderes! Ich wollte einen bequemen
    Flieger und das wird er wohl werden! Als nächstes wird die Auflage unserer
    hölzernen Gartenliege "abgekupfert" und in den Rumpf kopiert.

    Gruß Michael
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  13. #88
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    Standard Die "Rumpfinnereien" des 1:1 Modells werden gefertigt.

    Hallo zusammen,
    im Augenblick bin ich dabei, die Rumpfspanten, die die Leitwerksträger-
    aufnahme fixieren zu fertigen und einzupassen. Die sehr angenehme Form der
    Gartenliege würde ich gerne als Sitz integrieren. Momentan bin ich dabei,
    hier eine Form der Sitzfläche anzufertigen.

    Gruß Michael
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  14. #89
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    Standard Das 1:1 Modell ist im wesentlichen erstellt

    Meine Vorstellungen vom Bau haben sich bei der Erstellung des 1:1 Modells
    im wesentlichen bestätigt. Zur Aufnahme der Querkräfte an der Fläche werde
    ich dann beim "Original" durch den Rumpf ein 5 cm Rohr in beide Flächen führen
    und dort sichern (Prinzip Hilfsholm)
    Das Prinzip der steckbaren Holmzungen und des steckbaren Leitwerkträgers
    ist aus dem Foto ersichtlich - ebenso die eingeharzten Spanten. Den "Pürzel"
    habe ich mit Zweikomponentenbauschaum ausgeschäumt - das gibt eine
    breite, weiche Auflagefläche. Die Holmaufnahme des Rumpfes besteht aus zwei
    Spanten!

    Die Hauptbelastungen aus den Kräften der Fläche und des Fahrwerkes, des
    Sitzes und der Schwerpunktkupplung liegen etwa auf 1 m in der Mitte des
    Rumpfes, den man dort dann auch entsprechend verstärken kann.

    Was nun kommt ist Kosmetik: Die Verkleidungen der Räder und die Rumpf-/
    Flächenübergänge.

    Erkenntnisse aus dem Bau: Die Holmzungen habe ich viel zu kurz gemacht!!

    Gruß Michael
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    Geändert von Liebernickel (24.02.2010 um 14:55 Uhr) Grund: Ergänzung
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  15. #90
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    Standard Gesterm war der Bauprüfer da

    Gestern war mein Bauprüfer da. Dieser begleitet neben dem Gutachter den
    Bau des Flugzeuges bis zur endgültigen Zulassung. Er ist auch Prüfer Kl.2.
    Mir lag dran, ihn in der Phase des 1:1 Modells in die Weiterentwicklung mit
    einzubinden, da er selbst auch in der Konstruktion von Segelflugzeugen aus
    seiner Zeit in der Akaflieg München große Erfahrung hat.

    Er hat mir empfohlen, die Lagerung der Holmbrücke im Rumpf nicht so hart
    zu gestalten, wie ich das geplant hatte. Bei starken Belastungen hat auch
    eine Holmbrücke die Eigenschaft sich durchzubiegen. Aus diesem Grunde
    liegen die Holme bei Segelflugzeugen auf Lagerböcken, die an der Rumpf-
    seite einlaminiert sind auf. Bei meinem Flieger müsste ein Lagerbock ca.
    600 kg tragen können.

    Hinsichtlich des Fahrwerks empfahl er mir, die Außenseite der Fahrwerks-
    gabel auch mit der darüber liegenden Rumpfaußenschale zu verbinden.

    Die Lagerung des Leitwerksträgers gefiel ihm - er meinte, bei dem großen
    Querschnitt könnte ich den Leitwerksträger selbst sehr leicht gestalten.

    Die Einarbeitung des Sitzes in die Statik des vorderen Rumpfteils wäre
    von großen Vorteil. An die Teile der Steuerung kommt man über die
    Öffnungen des Fahrwerks im Rumpf sehr gut ran.

    Gruß Michael
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