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Thema: Solarflieger

  1. #91
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Mein vorgesehener Antrieb ist ein Strecker 228-05 mit Getriebe 4:1. 1,6A Vollgasstrom (je nach timing) im Stand an 2S und 15*13 Prop.

    Wie lange halten denn die Bürsten bei einem Glockenankermotor. Man darf den Nennstrom im Dauerbetrieb wohl nicht überschreiten?
    Bei 1,8A Strom und einem 2sLipo hätten wir eine Eingangsleistung von 1,8Ax8,0V=14,4Watt. MotorleistungsgradXReglerleistungsgradXLuftschraubenleistungsgrad ergibt dann rechnerisch 0,85x0,85x0,7=ca. 7,0 Watt Ausgangsleistung
    Ich vermute dass es sich bei den genannten Daten des Motors um den Leerlaufstrom bei Nennspannung handelt.
    Um 50Watt bei der angestrebten Nennspannung von 8,0V zu erreichen werden schon mal ca. 6,3A benötigt. Um an der Luftschraube die 50W zu haben sind dann bei dem o.a. Gesamtwirkungsgrad schon einmal 12,5A erforderlich.
    Für ungepufferten Solarflug (mit vertretbarem Aufwand!) - forget it.
    Für gepufferten Solarflug (mit einem Flugakku) ist das zwar möglich - ob das aber Spaß macht ist eine andere Frage.
    Da gab es mal einen Solar-Uhu von Graupner. Solargenerator mit polykristallinen Zellen (10V/1,2A). Ergibt rein rechnerisch eine Solarleistung von ca. 12W.
    Der Motor (Speed600) zog mit einer kleinen (ineffizienten Luftschraube) ca. 8,0A - also bereits das 6,5-fache der rechnerischen Solarleistung. Ohne Thermikeinwirkung war damals der Flugakku schnell leer! Aber wir konnten uns damals mit relativ wenig Aufwand mit der Technik beschäftigen!!
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  2. #92
    User Avatar von GC
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    Alf,

    ich wollte damit sagen, dass der Solar-Flug vielleicht noch Zeit braucht bis er alltagstauglich wird und sich stärker durchsetzt. Der erste Mility E-Flieger ist meines Wissens nach in den 50ern geflogen und wie lange hat es dann noch gedauert bis er sich durchgesetzt hat?

    Beim Wirkungsgrad der Solarzellen ist noch deutlich Raum nach oben für die Steigerung des Wirkungsgrades.

    P.S.: Ich habe auch noch Propeller vom Prof. Schöberl.
    Fliegergruß Gerhard
    Es gibt drei Steigerungen für Narren: 1. Fastnachter, 2. Datenschützer, 3. Politiker in der englischen Regierung
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  3. #93
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von Sunbird Beitrag anzeigen
    Bei 1,8A Strom und einem 2sLipo hätten wir eine Eingangsleistung von 1,8Ax8,0V=14,4Watt. MotorleistungsgradXReglerleistungsgradXLuftschraubenleistungsgrad ergibt dann rechnerisch 0,85x0,85x0,7=ca. 7,0 Watt Ausgangsleistung
    Ich vermute dass es sich bei den genannten Daten des Motors um den Leerlaufstrom bei Nennspannung handelt.
    Um 50Watt bei der angestrebten Nennspannung von 8,0V zu erreichen werden schon mal ca. 6,3A benötigt. Um an der Luftschraube die 50W zu haben sind dann bei dem o.a. Gesamtwirkungsgrad schon einmal 12,5A erforderlich.
    Für ungepufferten Solarflug (mit vertretbarem Aufwand!) - forget it.
    Für gepufferten Solarflug (mit einem Flugakku) ist das zwar möglich - ob das aber Spaß macht ist eine andere Frage.
    Da gab es mal einen Solar-Uhu von Graupner. Solargenerator mit polykristallinen Zellen (10V/1,2A). Ergibt rein rechnerisch eine Solarleistung von ca. 12W.
    Der Motor (Speed600) zog mit einer kleinen (ineffizienten Luftschraube) ca. 8,0A - also bereits das 6,5-fache der rechnerischen Solarleistung. Ohne Thermikeinwirkung war damals der Flugakku schnell leer! Aber wir konnten uns damals mit relativ wenig Aufwand mit der Technik beschäftigen!!
    Sorry Sunbird,
    da habe ich etwas verwechselt: Der Motor zieht mit obigen Prop 3,0A bei vollgeladenen 2S. Für den Schwebeflug brauche ich um die 1,6A. Und wenn dann noch schwache Thermik dazu kommt, reichts allemal. Beim Thermikfliegen ist man ja oft auch bescheiden. Ein Hotliner ist das nicht und es macht mir Spass mit so kleinen Akkus relativ lange zu fliegen.

    Solar Uhu habe ich vor ein paar Jahren gekauft. Die Zellen geben aber nie und nimmer 1,2A ab. Vielleicht sind sie auch überaltert. Aber Solarflug mit Speed 600 ist wie Formel mit einem VW-Polo Motor.
    Fliegergruß Gerhard
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  4. #94
    User Avatar von Jürgen Heilig
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Alf,

    ich wollte damit sagen, dass der Solar-Flug vielleicht noch Zeit braucht bis er alltagstauglich wird und sich stärker durchsetzt. Der erste Mility E-Flieger ist meines Wissens nach in den 50ern geflogen und wie lange hat es dann noch gedauert bis er sich durchgesetzt hat?
    ...
    Wozu mit viel Aufwand Solarzellen in ein Modell integrieren, wenn man mit LiPos schon stundenlang fliegen kann? Wer unbedingt mit Sonnenenergie fliegen will, kauft sich ein Solarpanel und lädt seine Akkus damit. Das hat nur Vorteile.

    Jürgen
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  5. #95
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von Jürgen Heilig Beitrag anzeigen
    Wozu mit viel Aufwand Solarzellen in ein Modell integrieren, wenn man mit LiPos schon stundenlang fliegen kann? Wer unbedingt mit Sonnenenergie fliegen will, kauft sich ein Solarpanel und lädt seine Akkus damit. Das hat nur Vorteile.

    Jürgen
    Lieber Jürgen .

    mit dieser Einstellung hätte man sich auch nie an den Elektroflug rantasten sollen. Wieso? Mit Verbrennern konnte man doch schon bereits fliegen!

    Alf hat es in seinem Beitrag #51 auf den Punkt gebracht:

    Zitat Zitat von alf-1234 Beitrag anzeigen
    ...

    Für mich ist Solarflug einfach Spass an der Freude und am technisch machbaren.
    Wenn ich zügig fliegen will, dann nehme ich auch einen normalen Elektrosegler als so einen lahmen Solarsegler.
    Bis der auf 100 m hoch ist, dauert ewig.
    Fliegergruß Gerhard
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  6. #96
    User Avatar von Jürgen Heilig
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Lieber Jürgen .

    mit dieser Einstellung hätte man sich auch nie an den Elektroflug rantasten sollen. Wieso? Mit Verbrennern konnte man doch schon bereits fliegen!
    ...
    Na ja, dieser Vergleich hinkt. Immerhin spart man sich beim Elektroflug das lästige Putzen, hat fast keine Vibrationen und leiser ist man in der Regel auch. Das sind handfeste Vorteile gegenüber dem Modellflug mit Verbrennern.

    Welche Vorteile bringt es, die empfindlichen Solarzellen auf ein Modellflugzeug zu packen?

    Jürgen
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  7. #97
    User Avatar von Holger Lambertus
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    Moin
    Für gepufferten Solarflug gebe ich Jürgen absolut Recht, ein moderner Akku fliegt länger, als er am stationären Solarpanel lädt, da kommt man halt alle paar Stunden zum Akkuwechsel rein, das wird erst interessant, wenn man damit die Nacht durchfliegen kann, und am Tage im Flug wieder auflädt, nur wer braucht das wirklich ???

    Für ungepufferten Solarflug sehe ich es anders, Hochinteressant, und gerade wieder voll im Trend, und immer noch Pionierszeit
    Am Anfang schuff....Helmut Bruss die Solarbibel... Diese sollte man sich anschaffen, es lohnt sich !!!


    Daten wollt ihr, Daten bekommt ihr

    In der Bucht bekommt man die 100x50mm Zellen geradezu hinterhergeworfen, ich hatte mir da 6x 9er Strings von geholt, B-Ware, angeblich ihne Einbußen. Nix wars, am Ende konnten wir 4 9er Strings daraus zusammenbasteln, wo aber immernoch so ein paar Einzelzellen schwächer sind
    Am Ende ist eine Testumgebung draus geworden, auf einem Brett geklebt, mit nem altem Brushless u.s.w.

    Zur Zerbrechlichkeit, rohe Eier sind dagegen extrem robust, eher sind sie mit nackten Eierschalen zu vergleichen !!

    Zur Leistungseinschätzung habe ich mit den 4x9er 2s2p Strings ein kleines Video gemacht, zu beachten, es sind Silizium Dioden drann, die schlucken fast 10% der Spannung, mit modernen MosFet Dioden ist es fast null.

    Am Anfang sieht man, wie ich manuell über den Regler quasi den MPP einregel (ein bissl auf die Finger oder den Gastwert im Display schauen, es gibt eine Stellung an der die Drehzahl/Leistung am höchsten ist, dieses ist der MPP). Im Flieger wird das nachher ein kleine Arduino übernehmen, der dann einfach am Gashahn den MPP einregelt.
    Dann habe ich das Panel geschwenkt, in etwa so wie man eine Kurve fliegt, zur Einschätzung was im Flug passiert.

    (vergesst die MPPT Regler, die für stationäre Anlagen sind, das funzt am BL nicht, die Solar-Autofahrer haben da sogenannte "Maximizer" die sind aber für Bürstenmotoren, das ganze funzt eher in Richtung "Solarpumpensteuerung").

    http://lambertus.info/solartest.mp4 (Aufgenommen heute ca. 12:00, bei blauem Himmel, zur Sonneneinschätzung!)


    Der Trick, das ein kleiner BL funzt ist der Elko nach der Diode (Der blaue Klumpen in der Leitung auf dem Video), in dieser Größenordnung passen 2200uF Low-ESR recht gut.
    Und es muss ein Regler sein, bei dem die Unterspannungsabschaltung deaktivierbar ist, z.B. YGE 8/12A, das funzt dann bis ca. 3,5V herunter. Die ganz kleinen 1S Regler hatten mir zuviele Teillastverluste.

    Im Vergleich ist ein ANGEPASSTER BL zum GLockenanker garnichtmal sooo schlecht, weil man auf das Getriebe verzichten kann, man profitiert von fast 10% Gewichtsersparniss im Modell, auch das ist Wirkungsgrad, da: Leistung durch Gewicht abzüglich Sinken = Steigleistung.

    Ausenläufer mit Getriebe ist m.E. der falsche Weg, da man beide Wirkunsggrad-Nachteile kombiniert, das ist eher etwas für ernormes Leistungsgewicht wie z.B. Hotliner (aber irgendwas ist ja immer )


    Zum Modell:
    Ein HLG (Wurfmäusle) 350g Abfluggewicht, Indoor-BL auf Stern umgelötet und GWS-10x4,7Prop (bewust nicht die Idealbedingungen) habe ich mit Akku geloggt, für den "Nullschieber" brauchte ich 7-9Watt, mit 16-19Watt im Schnitt kam ich im Schnitt auf 1,2m/s Steigen. Ist bei so einem Teil aber sehr wetterabhängig.

    Der Idealfall. Wolfgang Schäper brauchte damals mit seinem Rekordmodell bei 800g Abfluggewicht 5Watt (mechanische Leistung), aber da war wirklich alles perfekt, auch ein riesenprop ca. 60x60cm (Schöberl z.B:. Solariane, bekommt man leider nicht mehr).

    Baut die Flieger für BL gleich mit langen hässlichen Pinoccio-Nasen, und ultraaaaa-leichtem Leitwerk, denn der BL wiegt nix, und einen Akku zum Schwerpunktausgleich gibt es nicht. Interessante Profile sind nebem dem s4083 die AG-Profile, die haben die dickste Stelle schön weit vorn, und damit einem größeren "Rücken".

    Gruß Holle
    Gruß Holger
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  8. #98
    User Avatar von Holger Lambertus
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    Anbei zwei Grafiken zu Motoren:

    Maxxon RE05 der Merzedes unter den solarflug-Glockenankermotoren, wiegt ca. 130g plus Getriebe,
    Vermesen hatte ich die 24V Version, geflogen wurde meist die 12V Version. Die durchgezogene Linie ist Direkt, die gestrichelte inkl Getriebe 6:1, ergibt 66U/V (analog 132U/V für die 12V Version)
    .
    .

    .
    .
    Nun einen klassischen Croco, reconfiguriert auch 120U/V (gestrichelte Linie), Gewicht ca. 160g, dieser Motor existiert in der Realität (noch) nicht, schaunmamal....
    .
    .

    Angehängte Grafiken   
    Gruß Holger
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  9. #99
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    Zitat Zitat von Jürgen Heilig Beitrag anzeigen
    Wozu mit viel Aufwand Solarzellen in ein Modell integrieren, wenn man mit LiPos schon stundenlang fliegen kann? Wer unbedingt mit Sonnenenergie fliegen will, kauft sich ein Solarpanel und lädt seine Akkus damit. Das hat nur Vorteile.

    Jürgen
    Sehe ich auch so, ist allerdings nicht direkt das Thema. Ein Tesla fährt auch mit Solarstrom 150 km/h auf der Autobahn, schleppt aber die Solarzellen dabei natürlich nicht mit. Das berühmte "Solartaxi", welches 2008 oder so rund um die Welt gefahren ist, hat die Solarzellen zwar auf einem Anhänger(!) mitgezogen, bekam dann aber durch die wachsende Bekanntheit während seiner Reise so viele Presse-Termine aufgehalst, dass sie schneller und weiter fahren mussten als geplant, um die Termine einhalten zu können. Dieses "Schummeln" haben sie dann auch mit gespeichertem, solarem Netzstrom aus der 230-Volt-Steckdose gemacht.

    Trotzdem ist direkter Solarstrom auch sehr interessant!
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  10. #100
    User Avatar von Holger Lambertus
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    Ich finde die "Sinnfrage" die sinnloseste Frage von allen. Was macht der Skatabend mit Freunden für einen Sinn? Die Fahradtour? Und welchen Sinn macht Modellbau überhaupt? Und sowieso, warum planze ich in dieser Jahreszeit Blümchen in den Garten, die im Herbst eh wieder verwelken ???

    Gerade der ungepufferte Solarflug ist einer der letzten Nischen in der sich der echte Modellbauer noch flüchten kann, hier gibts nix fertig zu kaufen, keine fertigen Kochrezepte und Pläne, und schon gar kein ARF, hier muss ALLES selbstgestrickt werden, und das Hirn noch benutzt werden.
    Es ist eine Frage es Anspruchs, sinnvolle Freizeitgestaltung, und auch der Geist will Fitgehalten werden, manche nennen das auch Lebensqualität, oder kurz: Spaß !
    Gruß Holger
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  11. #101
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von Holger Lambertus Beitrag anzeigen
    Ich finde die "Sinnfrage" die sinnloseste Frage von allen. Was macht der Skatabend mit Freunden für einen Sinn? Die Fahradtour? Und welchen Sinn macht Modellbau überhaupt? Und sowieso, warum planze ich in dieser Jahreszeit Blümchen in den Garten, die im Herbst eh wieder verwelken ???

    Gerade der ungepufferte Solarflug ist einer der letzten Nischen in der sich der echte Modellbauer noch flüchten kann, hier gibts nix fertig zu kaufen, keine fertigen Kochrezepte und Pläne, und schon gar kein ARF, hier muss ALLES selbstgestrickt werden, und das Hirn noch benutzt werden.
    Es ist eine Frage es Anspruchs, sinnvolle Freizeitgestaltung, und auch der Geist will Fitgehalten werden, manche nennen das auch Lebensqualität, oder kurz: Spaß !
    Danke Holger,
    dies ist ein sehr guter Beitrag von Dir!

    Ich fahre demnächst Ski. Dabei werde ich auf den Berg hinaufbefördert, um dann mit der Gefahr die Knochen zu brechen; wieder runterfahre. Warum bleibe ich nicht gleich unten?
    Fliegergruß Gerhard
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  12. #102
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    Gemeint mit dem "sinnfrei" war vermutlich, dass die Pufferung von Solarstrom "eigentlich" unbedingt zum Sinn von Solarzellen dazugehört. Das ist eigentlich überall auf der Welt so (Heizung, Verkehr, Unterhaltungselektronik, etc.). Eine Ausnahme ist manchmal die Warmwasseraufbereitung. Meines Erachtens würde es schon Sinn machen, die Solarenergie zu optimieren mittels der Zwischenspeicherung.
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  13. #103
    User Avatar von Holger Lambertus
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    Anders überlegt:

    Ein Flugmodell ist keine stationäre Anlage, bei dieser fließt das Gewicht nicht mit in den Wirkungsgrad mit ein, sondern nur die "üblichen" Verluste.

    Ein Flugmodell mit 25% zusätzlichem Akkugewicht, benötigt auch ca. 25% mehr Energie für dieselbe Steigleistung, ergo auch 25% mehr Solarzellen auf der Fläche, was das Modell nochmal schwerer werden lässt, und die Verluste auf über 25% erhöht, zzgl. der Verluste des Energiespeichers, Verluste durch höhere Antriebsleistung, Abfluggewicht........

    Ein ungepuffertes Solarflugzeug hat einen sehr guten Energiespeicher, der dazu nichtmal etwas wiegt, somit sogar wesentlich effizienter ist, als z.B. ein Akku, der nennt sich Flughöhe.

    Das Blatt wendet sich ca. ab einer Flugzeit von ca. 1,5-2Stunden, ab dann fliegt man mit modernen Solarzellen "leichter" als mit modernen Akkus, sprich, spätestens ab dann sind diese Energiespeicher eher Energieverschwender.

    Einen Energiespeicher brauchts für Dynamik, typisch z.B. der Solar-Warmwasserspeicher, es wird mäßig über den Tag gespeichert, und die Energie dynamisch in kurzer Zeit wieder abgerufen (Duschen), sowie um Dunkelheit zu überbrücken. Beides benötige ich nicht fürs fliegen.

    Mein Ziel ist es, ohne jeglichen Akku im Modell zu fliegen, einfach nur so, weil ich das schweinegeil finde, es ist ein Kampf mit den Elementen, ähnlich wie Hangflug (der macht ja auch keinen Sinn, man kann ja mit Akku auch ohne Hang fliegen....)

    nix für ungut, Holle

    Gruß Holle
    Gruß Holger
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  14. #104
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    Hallo Sonnenflieger

    Ich habe zwar nur Dauerflüge gemacht, mußte dazu aber auch den Antrieb auf Minimalleistung reduzieren.
    Das waren etwa 21 W Motoreingang für 2 kg Modell und 1 St Flugzeit.
    Also 10 W pro kg, und dann die Wirkungsgrade noch ab .
    Durch eigene Motorversuche hab ich eine hochpoligen Motor gebastelt, und mal als Motor, und mal als Generator laufen gehabt.
    Der hat 12 Stege und 44 Pole !!!
    Diesem hab ich eine große Latte verpast und mit einem 100 Keller Motor und einem Faulhaber mit Getriebe verglichen.
    Bei gleicher Drehzahl hat er die anderen Antriebe locker geschlagen.
    Das ist ein BL Motor.
    Ich finde leider die Vergleichsdaten nicht, nur das er ein relatief schwaches Feld ( 0,9 Teslar ) in den Stegen hat.
    Lehrlauf an 13,7 V nur 0,08 A wie ein Glockenanker.
    Als Generator mit niedriger Drehzahl bis 84 % ETA :
    ----------------------------
    Ich habe mal versucht dem Eta auf die Schliche zu kommen und das Drehmoment mit gemessen!
    Wieder bei 940 U/min, mit einem stärkeren Belastungspoti .
    Lehrlauf benötigt dann eine Leistung von 1,1 W .

    27,14 V --- 0,25 A ---- 6,78 W --- mechanisch 8,28 W --- Eta 82,0 %
    24,12 V --- 0,50 A --- 12,06 W --------------- 14,38 W --- Eta 83,8 %
    23,00 V --- 0,60 A --- 13,80 W --------------- 16,38 W --- Eta 84,2 %
    21,78 V --- 0,70 A --- 15,25 W --------------- 18,40 W --- Eta 83,0 %
    20,66 V --- o,80 A --- 16,53 W --------------- 20,10 W --- Eta 82,0 %
    19,32 V --- 0,90 A --- 17,40 W --------------- 21,54 W --- Eta 80,7 %
    17,70 V --- 1,03 A --- 18,23 W --------------- 22,72 W --- Eta 80,2 %
    16 00 V --- 1,13 A --- 18,08 W --------------- 22,16 W --- Eta 77,4 %
    12,24 V --- 1,30 A --- 15,90 W --------------- 22,66 W --- Eta 70,1 %
    7,00 V --- 1,50 A --- 10,50 W --------------- 18,58 W --- Eta 56,5 %
    0,50 V --- 1,65 A --- 0,82 W ---------------- 9,92 W --- Eta 8,2 %

    Hmmm gar nicht so schlecht .
    und:
    ----
    Ich habe ihn nun mal als Motor laufen lassen .
    Die Daten waren :
    13,7 V und 0,08 A im Lehrlauf !
    Drehzahl nur 414 U/min, mit würgen an der Welle, kriege ich ihn grade mal auf 1 A
    -----
    Der hat aber 240 g .
    den würde ich auf jeden Fall vor ziehen, hab Ihn aber wieder umgewickelt für eine andere Spannung.
    Den findet Ihr übrigens DA :
    http://www.rc-network.de/forum/showt...hlafm%C3%BCtze
    Der ist aber nicht gekauft, was ja meist die Bedingung ist!
    Auch nur ein Forschungsobjekt

    Gruß Aloys.
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  15. #105
    User Avatar von GC
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    Hi Aloys,

    ich sehe es wie Du, bei den Brushlessies ist noch einiges zu holen. Die käuflichen Motoren sind in erster Linie auf Leistung ausgerichtet. So wollen es auch die meisten Kunden. Wenn man aber einen Motor auf den Wirkungsgrad hin optimieren möchte, kommen wohl ganz andere Motoren heraus.
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