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Thema: Bau der CNC DIY-Fräse KIM

  1. #91
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    Hallo,

    ja, natürlich habe ich darüber schon mal nachgedacht. Die Version ist auch (irgendwann mal) geplant. Dann allerdings mit richtigen Linearführungen, weil ich der Meinung bin das dies nur in dieser Kombination Sinn macht. Das ist dann die KIMultra bei der dann die Profile und Spindeln weiterverwendet werden können. Wenn man sowas aber von vorn herein bauen will, dann landet man bezüglich Aufwand und Kosten in einem Bereich wo man sich auch eine Compact-Line von Sorotec holen kann.http://www.rc-network.de/forum/showt...e-Compact-Line Dieser Alu/Linearführungen Aufrüstsatz ist also dann nur interessant für Leute die schon eine KIMpro haben und diese aufrüsten wollen und nicht alles wieder neu kaufen müssen, zumal es wenn die Maschine sich bewährt einen Markt für gebrauchte Teile geben dürfte. Die KIMpro ist mit dem Ziel konstruiert worden eine Fräse zu bauen die Ihre spezifischen Teile sprich die HPL-Teile selbst fräsen kann so das Modellbauer sich gegenseitig günstig Teile herstellen können. In Alu ist das nicht mehr möglich und es gibt genug Alternativen. Bezüglich deiner PM finde ich es interessant wenn du die Teile in Alu fertigst und natürlich ist es dir freigestellt es so zu machen so du die Möglichkeiten dazu hast. Eine Fräse in Alu mit Rundführungen finde ich jedoch weder Fisch noch Fleisch und ich werde auch offiziell so etwas nicht ins Konzept aufnehmen.


    Gruß

    Alex
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  2. #92
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    Viel mehr als die Spindeln+Motorhalter wirst auch nicht weiterverwenden können beim Umstieg auf Linearführungen, da die andere Höhen haben als die aktuellen Rundführungen. Das zieht sich durch die ganze Fräse. Beispielsweise der Portalbalken: Durch die anderen Höhen der Linearführungen ergibt sich eine andere "lichte Breite" am Tisch. D.h. das Portal würde breiter/schmaler werden bei gleichem Tisch. Folglich: "Portalbalken" kürzen oder neu beschaffen, Spindellänge?.

    Wäre es da nicht sinnvoller gleich Linearführungen mit HPL-Platten als "standard" zu machen? Dann kann sich jeder die Alu-Teile für seine persönliche "Deluxe-Version" selbst neu fräsen und kann wirklich alles weiter verwenden...

    So ist das ein riesen Aufwand, der ähnlich dem Neubau einer Fräse sein wird....

    Edit, Ergänzung: Der Mehrpreis für die X und Y-Achse würde sich nur auf ca 138,20 Euro belaufen:
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    Preise von cnc-discount.de - gerechnet ohne 7% Vorkassen-Rabatt...
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  3. #93
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    Hallo,

    die Linearführungen sind niedriger als die Rundlaufführungen und müssen eh unterlegt werden damit sie in den Nuten nicht kippeln. Man kann also die Höhe entsprechend so nievelieren das alles wieder paßt. (Kann man z.B. bei der E-Tera Motion sehen) Anyway. Ich möchte daran erinnern das diese Fräse ursprünglich für ein Budget von ca. 1000 Euro incl. Elektronik und Spindel geplant war die problemlos in Holz Fräsen können soll. Die Verteuerung um 200€ wegen der Kugelumlaufspindeln habe ich notgedrungen in Kauf genommen da es den Bau noch weiter vereinfacht und die geplanten Trapezgewindemuttern nicht mehr verfügbar sind. Es gibt massenhaft Fräsen für mehr Geld die mehr können. Mit Linearführungen die alleine 500€ kosten das Konzept zu verwässern hieße etwas anzubieten was es schon dutzendfach gibt.


    Gruß

    Alex

    Auch edit Ergänzung:

    Du hast bei deiner Gegenüberstellung die Linearführungen für Z vergessen, die auf jeden Fall getauscht werden müßten, da dies in der momentanen Konstruktion die größte Schwachstelle ist. Ich bin sogar der Meinung das eine alleinige Neukonstruktion von Z auf Linearführungen mehr bringen würde als der ganze andere Linearführungen und Alukram zusammen. Aber wie gesagt im momentanen Zustand paßt sie zum Rest der Maschine und ist völlig in Ordnung.
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  4. #94
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    Zitat Zitat von DirkL Beitrag anzeigen
    hat schon mal jemand überlegt die HPL Teile aus Aluminium zu fräsen?
    Meine Gedanken gehen eher in Richtung Edelstahl (V2A - 1.4301 - X5CrNi18-10), weil Gewicht und Stabilität bei einer Fräse noch nie falsch waren...
    Ich habe mir die Zeichnungen schon mal angesehen, müsste aber noch einiges nacharbeiten, bevor man die Teile sinnvoll lasern lassen kann.
    Sonst wird der Zusammenbau die Hölle, da man nicht "mal eben" ein paar Hundertstel wegfeilt!

    Gruß
    Carsten
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  5. #95
    User Avatar von DirkL
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    Oha, da habe ich was gefragt. Das Alu kommt bei mir nur in Frage da ich es einfacher bekomme als HPL und mit meiner Maschine bearbeiten kann.

    Das Konzept von Alex ist genial. Das einzig "blöde" finde ich die doppelten HPL Teile, aber eine dem Konzept entsprechende Alternative wüsste ich nicht.

    Mir persönliche könnte die Maschine noch etwas mehr als 1000mm Verfahrweg haben das hat aber nichts mit dem Konzept zu tun.


    Gruß
    Dirk
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  6. #96
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    Hallo,

    wenn ihr die Maschine in Alu nachbaut, dann würde ich euch empfehlen die Z-Achse neu zu konstruieren. Die ganze Verzapfe- und Verkasterei ist ja dem HPL-Material geschuldet und in Alu oder gar VA-Stahl eine echte Quälerei. Das kann man erheblich Vereinfachen wenn man so schweres Material nimmt. Die Mixware-Maschinen sind ein gutes Beispiel wie eine einfach konstruierte Z-Achse in Alu aussehen könnte.http://www.ems-moederl.de/

    @Dirk
    Ein Balsabrett ist nun mal 1m lang, so das dieses Maß von vorn herein fest stand. Eine Vergrößerung auf x ist ja relativ einfach möglich kauf einfach entsprechend längere Profile und eine längere Spindel. Ab einer gewissen Länge macht dir aber die Dynamik der Spindel einen Strich durch die Rechnung. Nicht umsonst stehen bei langen Verfahrwegen die Spindeln still und die Muttern drehen sich. Sorotec löst dieses Problem indem sie Kugelumlaufspindeln mit größerem Durchmesser nehmen. Womit wir dann wieder bei der Budget-Frage wären.

    Gruß

    Alex
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  7. #97
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    Gewicht hat vor und Nachteile. Wenn das Portal zu schwer wird, verliert man an "Dynamik". Die Frage wäre halt auch, was man gewinnt, wenn man Edelstahl anstatt Alu nimmt. Aber das sind alles Themen, die schon ausgiebigst überall, auch von Herrn Möderl, erläutert und diskutiert wurden.

    Linearführungen "muss" man nicht unterfüttern. Einfach mit Nutensteinen festschrauben reicht vollkommen. So waren die Fräsen von Mixware früher auch und so laufen auch viele andere Portalfräsen problemlos. U.a. auch meine seit Jahren...Selbst mit einer (1!) vernünftig ausgewählten Linearführung auf Z und Y (Portal) kann man Alu sauber und gut fräsen.

    Jetzt wurde auch noch richtigerweise noch vorgeschlagen, die Z-Achse neu zu konstruieren. Im Endeffekt wirds, wenn man diese Diskussion weiterführt auf eine Konstruktion à la Mixware hinauslaufen. Ich bin der Meinung, dass das einfach (neben der Sorotec-Variante) die bewährteste und einfachste Art ist, eine gute Fräse zu konstruieren. Alles andere ist unnötig umständlich, aufwendig und führt letztlich doch zum gleichen Ergebnis - will irgendwie nur niemand wahrhaben. Die Maschinen von Möderl sind da schon recht weit auf der "Evolutionsstufe"...

    Z-Achse fehlt in meiner Aufstellung, richtig, aber auf beiden Seiten der Kostenbetrachtung wohlgemerkt - sonst wäre es ja wieder "Äpfel mit Birnen"....

    Verstehe mich nicht falsch, ich kann nur wiederholen, dass Sparen am Anfang am Ende nur teurer wird.

    Ich glaube vielen wäre auch geholfen, wenn man die kompletten Unterlagen (Konstruktion, Zeichnungen, Anleitungen, Bezugsquellen) einer einfachen Portalfräse à la Mixware auf Niveau der P1 zur Verfügung stellen würde (kostenfrei), anstatt dass jeder versucht das Rad neu zu erfinden, weil er glaubt, dass dreieckige Räder besser sind als viereckige...(sie "huppeln" einmal weniger pro Umdrehung )


    Nebenbei angemerkt (und das ist keine Werbung o..ä.!!) gebe ich die Unterlagen zu meiner Fräse so weiter....
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  8. #98
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    Im Endeffekt wirds, wenn man diese Diskussion weiterführt auf eine Konstruktion à la Mixware hinauslaufen
    Mitnichten. Dies ist ein eine Anleitung wie man für 1200€ eine Fräse baut die gescheit in Holz fräst. Für mich sind daher alle "mach doch eine 3000€ Fräse draus die in Alu fräsen kann"-Beiträge am Thema vorbei. Und ich stimme dir zu das es vermutlich Menschen gäbe die es begrüßen würden wenn du eine Internetseite mit Bauanleitung, Stücklisten und cnc-Files deiner Alu-Maschine kostenlos ins Netz stellen würdest.


    Gruß

    Alex
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  9. #99
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    Oh, da hab ich mich vielleicht doof ausgedrückt.
    Mit

    "Im Endeffekt wirds, wenn man diese Diskussion weiterführt auf eine Konstruktion à la Mixware hinauslaufen"
    ...wollte ich nicht darauf hinaus, dass es eine 3000,- Fräse sein muss. Ich wollte folgendes zum Ausdruck bringen: Wenn man von Anfang an die "richtigen" Teile (eben z.b. die Linearführungen) nimmt, kann man hinterher problemlos durch Teile-Tauschen eine Fräse im Stile der Mixware bekommen.
    Die KIM wird ihren Job in Holz sicherlich gut erledigen. Aber bei 99% aller Fräsenbesitzer kommt schnell der Wunsch und Bedarf zum Fräsen von NE-Metallen auf. Dann wirds mit der KIM schwierig bzw aufwendiger, diese dafür zu ertüchtigen. Daher wäre es doch schlau, wenn die wesentlichen Teile für das spätere "Tuning" auf NE-Metalle schon in der Grundversion verbaut werden würden. Der Mehrpreis ist doch echt überschaubar am Anfang. Die spätere Einsparung wenn man dann wirklich nur noch die HPL-Teile gegen "bessere" austauschen müsste (aber alles andere 1:1 weiterverwenden kann) doch viel größer.

    Einfach gleich die "optionalen Ausstattungs-/Tuningmöglichkeiten" mitgestalten/im Hinterkopf haben beim Entwurf der Basisversion...

    Wenn ich das richtig gelesen habe, sind die HPL-Platten 8mm dick. Das ist auch in ALU wohl recht "dünn" zum Fräsen von NE-Metallen. Hier müsste man um die "Kompatibilität" und Wiederverwendbarkeit der Teile zu gewährleisten dann auch auf eine Kastenkonstruktion gehen...

    Die Unterlagen zu meiner Fräse hab ich schon an rc-network geschickt zur Veröffentlichung. Noch keine Antwort. Eine eigene Page habe ich nicht.... Vielleicht mache ich mal einen Thread dafür auf und packe sie da rein wenn Interesse besteht.
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  10. #100
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    Zitat Zitat von key2 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig gelesen habe, sind die HPL-Platten 8mm dick. Das ist auch in ALU wohl recht "dünn" zum Fräsen von NE-Metallen. .
    Ist nur halb-richtig...
    Die Platten sind 8mm stark, werden aber aufgedoppelt und flächig mittels Holzleim, Epoxydharz oder was auch immer, miteinander verleimt, so daß man eine reale Stärke von 16mm bekommt...
    In Alu kann man damit schon etwas machen, muß dann eben nur millimeterweise eintauchen und die Konturen abfahren... - Hab ich damals auch mit der Tron so gemacht - Teilweise auch nur in 0,5mm Schritten... - das dauert dann eben länger, aber es funktioniert auch...
    LG Bruchi alias Daniel.
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  11. #101
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    Hallo key,

    ich wollte die unterste sinnvoll machbare finanzielle Grenze für eine CNC-Fräse ausloten, für die Leute die sich sowas normalerweise nicht leisten können/wollen. Wer in Alu fräsen möchte der muß sich nach was anderem umsehen und entsprechend mehr Geld ausgeben. Wir haben im Vereinsheim seit ca. 6 Jahren eine Mixware Fräse stehen die sicher auch Alu fräsen kann. In den 6 Jahren ist meines Wissens noch nie Alu drauf gefräst worden, auch ich hatte bisher nicht das Bedürfnis gehabt. Ich bin von mir als Flugmodellbauer ausgegangen und mir hätte die letzten 6 Jahre die KIM locker gereicht. Ich war ja auf der Messe bei Sorotec und habe da gesehen das es zum Alufräsen mit der Maschine nicht getan ist. Um das sinnvoll zu betreiben brauchts am besten noch eine Minimalmengenschmierung/Kühlung mit Kompressor eine HF-Spindel am besten wassergekühlt, einen Nutentisch mit Spannpratzen etc. Das ist insgesamt eine andere Welt und wenn man sowas vorhat sollte man generell von der KIM Abstand nehmen und gleich zu was soliderem greifen mit entsprechendem finanziellem Einsatz.

    Eine Internetseite ist sehr einfach und in der Basisversion kostenlos mit Jimdo zu erstellen.http://de.jimdo.com/?utm_source=adwo...86mhoCwebw_wcB Ich hab meine an einem Abend zusammengezimmert. Man braucht keinerlei Einarbeitung, es ist interessant, macht sehr viel Spaß und man kann sein eigenes Ding durchziehen. Schau es dir doch einfach mal an, es ist leichter als du denkst.

    Gruß

    Alex
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  12. #102
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    Moin,

    Zitat Zitat von Bruchflieger Beitrag anzeigen
    Die Platten sind 8mm stark, werden aber aufgedoppelt und flächig mittels Holzleim, Epoxydharz oder was auch immer, miteinander verleimt, so daß man eine reale Stärke von 16mm bekommt...
    In Alu kann man damit schon etwas machen...
    selbst wenn man die 2*8mm als Monolithen annimmt, hat man doch ca. die 6-fache (!) Durchbiegung gegenüber einer 15mm Aluplatte. HPL hat halt ein ziemlich bescheidenes e-modul. Bezweifle stark, dass man da in Alu mehr als "zerstäuben" hinkriegt...

    Gruss
    Karl
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  13. #103
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    Hi,

    ich schaue mal, ob ich Muße und Zeit habe, da eine Inet-Seite auf die Beine zu stellen. Danke für den Tipp.

    Zum Alu-Fräsen: Das geht auch wunderbar mit der Kress und einer MDF-Aufspannplatte. Ich fräse so seit Jahren Alu bis 20mm Dicke und 6er Fräsern. Einfach mit "Spax-Schrauben" das Alu fixieren (vorher Löcher bohren) und dann kanns losgehen. Für den Preis einer Nutenplatte kann ich mir 10 Jahre lang jeden Monat eine neue MDF-Platte holen wenn es denn sein müsste Ich wechsel die aber nur 1x / Jahr....

    Wenn ich schmiere dann mit Shell Fenella aus der Spritzflasche. Ab und zu mal ein kleiner Spritzer an den Fräser oder in die Nut reicht. Wenn ichs drauf anlege kriege ich mit Schlichten, Schmieren und Pinsel Kanten hin, die fast wie poliert aussehen. (hatte mal ein Bild davon irgendwo hier gepostet)....

    Im Grunde fehlt da nicht viel von Deiner KIM bis dahin, dass sie ALU fräsen kann. Größter Schwachpunkt bzw KO-Kriterium zum Fräsen von härteren Sachen sind meiner Meinung nach hauptsächlich die Führungen... Gerade ein Kollege von mir hat die Erfahrung auch gemacht und das nochmal bestätigt. Er steigt jetzt um auf Linearführungen, weils in ALU einfach zu "dolle rappelt" und die Maschine vom Tisch hüpft...

    Also entweder kriegt sie noch einen letzten "Konstruktions-Schupser" und sie bekommt gleich Linearführungen. Oder sie bleibt wie sie ist und schließt das Thema Alufräsen (und damit Linearführungen,....) grundsätzlich aus. Alles dazwischen ist nicht Fisch, nicht Fleisch finde ich...KUs hast ja auch schon drin.

    Übrigens: Glückwunsch von mir! Du gehörst zu den wenigen Leuten, die eine eigene Fräse konstruiert und auch gebaut haben. Viele kommen über das Diskutieren, Planen und Streiten nicht hinaus und haben nie eine selbstgebaute Fräse real dann mal vor sich stehen.

    Gibts eigentlich schon mehr Videos/Fotos von der KIM? Fräsergebnisse? Erfahrungen?

    Grüße

    Andreas
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  14. #104
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    Hallo,

    ja, Alufräsen war von Anfang an nicht geplant, da das gesteckte Kostenziel nicht erreichbar gewesen wäre. Ich warte auch schon sehnsüchtig auf neue Bilder. Allerdings nicht von mir sondern von den Nachbauern. Mal schauen wann Bruchflieger die ersten Teile rausläßt.

    Gruß

    Alex
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  15. #105
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    Zitat Zitat von KarlG Beitrag anzeigen
    Moin,



    selbst wenn man die 2*8mm als Monolithen annimmt, hat man doch ca. die 6-fache (!) Durchbiegung gegenüber einer 15mm Aluplatte. HPL hat halt ein ziemlich bescheidenes e-modul. Bezweifle stark, dass man da in Alu mehr als "zerstäuben" hinkriegt...

    Gruss
    Karl
    Hi Karl,

    Du schüttelst das doch bestimmt (wieder) so aus dem Ärmel.
    Wie sind denn die Werte wenn man eine 16mm HPL-Platte mit einer 15/10mm ALmg4.5N Platte vergleicht? 6x soviel sagt manchem nicht ganz so viel. Was für Werte stehen genau dahinter?
    Nur mal so aus Interesse und als Erläuterung...vielleicht magst uns ja "erleuchten"

    Grüße

    Andreas
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