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Thema: Was versprechen wir uns von unsere Steuerungssystemen, was ist wirklich wichtig?

  1. #1
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    Standard Was versprechen wir uns von unsere Steuerungssystemen, was ist wirklich wichtig?

    Hallo @,
    nach diversen Diskussionen hier und in anderen Foren zu neuen Funk und Übertragungstechniken und zumindest vorläufig geplatzten Hoffnungen mit neuen Systemen, Frage ich mich immer öfters;

    Was wollen wir eigentlich wirklich?

    Kann es das gelbe vom Ei sein, wenn schönes Neues zwar nach und nach kommt, dies aber oft viele Wünsche in der Sicherheit offen lässt ja sogar neue Probleme schafft.

    Nun dem gegenüber steht auf Bewährtes setzen und dafür für Redundanz also für mehr grundlegende Sicherheit sorgen.

    Nun die dritte Version wäre Neues ebenfalls mit Redundanz zu paaren. Dies schon um Serienanlaufprobleme und fehlende Erprobung/Erfahrung zu kompensieren.

    Mich würde dazu mal eure Meinung interessieren.

    Gruß
    Eberhard

    PS: vieleicht schaffen wir es ja in dem Thraed Firmennamen Produkte und Verweise dahin möglichst außen vor zu lassen!!! und uns auf unsere jeweiligen Hoffnungen für die Zukunft und die Wege dahin zu konzentrieren.
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  2. #2
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    was ich mir wünschen würd is ein vielseitigeres programierkonzept.
    sicher meine ff9s läst sich deutlich besser proggen als miene fc18, aber man stößt trotzdem schnell an die grenzen.

    wenn ich mir dann im vergleich dazu ne sps anschau, die keinerlei hochgestochene funktionen hat, bei der ich aber die primitivbaugruppen verschachteln kann wie ich will, dann frag ich mich warum sowas nicht auch in ner funke geht.

    ich hab mir mal zusammengeschrieben was man so alles für module in ner fernsteuerung braucht und bin ca auf ein dutzend typen gekommen. und mit denen wär dann vom hubara bis zum 80 klappen segler alles möglich gewesen.

    und da frag ich mich dann: warum noch immer nicht?!?!?
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  3. #3

    Standard

    Hi Eberhard

    machst du eine meinungsumfrage? geile zeit einen fred zu eröffnen


    ich erwarte mir vor allem eine einfachere, intiunitive bedienung und programmierung der funktionen. seit ich einen PDA habe weiss ich wie ich es gerne hätte:
    touchscreen mit hinterlegtem fliegerbild in farbe natürlich!
    auf dem bild das ruder anklicken, kästchen geht auf, du bist das QR links, anderes ruder klicken: du bist QR re, icon klicken: QR li bewegt sich nach oben, klicken auf ruder: maximaler ausschlag nach oben erreicht, ausschlag nach unten genauso festgelegt, icon drücken: beide QR nach oben wenn die funktion lufzbremse am sender gedrückt wird, icon drücken um 5% HR tief dazuzumischen... und wenn ich lust habe mit dem bremsklappenmischer anzufangen hat das verdammtnochmal auch zu gehen
    alle einstellungen werden unverwechselbar gespeichert, nämlich im modell! da im RX auf jeden fall ein microprozessor sitzt ist das ohne aufwand machbar.
    ebenso werden trimmstellungen im modell gespeichert, logisch!

    ich bin am JAVA lernen um den PDA "irgendwann" entsprechend verwenden zu können.



    dass die übertragungstechnik zumindest verschlüsselt und redunanten code sendet erwarte ich, wenns noch platz hat für einen rückkanal mit telemetrie oder zumindest frei einstellbaren alarmen um so besser..


    einen teil der anforderungen ist mit der bestehenden funkstrecke lösbar und auch (an)getestet, ich für meinen teil bin dann auf das neumodische GHz-zeugs (in blau) umgeschwenkt das bietet für einen bruchteil des preises den rückkanal und ist vor allem weltweit zugelassen.


    als eingabegerät soll sich alles eignen was gut in der hand liegt, notfalls auch eine PS2 mit forcefeedback.
    statt poties gibt es heute deutlich leistungsfähigeres und robusteres: encoder in compimäusen!


    jetzt sollte ich aber weiter JAVA lernen oder zumindest davon träumen gehen
    Geändert von wurpfel (19.08.2006 um 00:36 Uhr)
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  4. #4

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    Wie wäre es mit einem Rückkanal, der Informationen über die Empfangsgüte liefert? Je nach Empfangsgüte werden die gesendeten Steuerfunktionen mehr oder weniger vereinfacht.

    Wie ich es jetzt sehe, werden bei PCM z.B. die Steuerbefehle 50* pro Sekunde in einer Auflösung von 1000 Schritten gesendet.

    Im schlimmsten Fall könnten die Steuerbefehle 10* pro Sekunde mit einer Auflösung von 100 Schritten gesendet werden. Das wäre nur 2% des Ursprungsdatenvolumens (und somit wesentlich einfacher zu empfangen) und würde trotzdem reichen, um den Flieger halbwegs ordentlich in der Luft zu halten.

    Zwischen diesen beiden Extremwerten können ja alle möglichen Zwischenstufen je nach Bedarf eingesetzt werden.
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  5. #5
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    Hallo,

    mir würde es völlig reichen, wenn Sender und Empfänger freie Frequenzen selbsttätig ermitteln und einstellen könnten. Das sollten sie nach dem Einschalten und im Flug machen können.

    Das wäre eine massive Verbesserung der Sicherheit.

    Gernot
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  6. #6

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    @Julian
    ist es nicht wirklich irre wenn man 50mal pro sekunde die fast gleiche info sendet und damit eine begrenzte bandbreite quasi mit nullinfo zuspamt..

    man kann zb den hauptfunktionen priorität einräumen, nur *funktionen und nur die differenz zum vorgehenden wert sendet.
    es ist keine sache einem mikroprozessor beizubringen einen impuls alle 10- 20ms zu wiederholen

    der rest der nun gähnend leeren bandbreite kann zb mit redunantem code gefüllt werden. damit können fehler/störungen erkannt UND korrigiert werden.

    das ist mit der heute zur verfügung stehenden bandbreite von ca 3kB/s durchaus machbar.
    mit 250kB/s wie bei modernen 2,4GHz class1-device sind ganz andere tricks mögich.


    *funktionen
    wenn nur die sollposition der drei hauptachsen mit höchster priorität und mit abnehmender gas, flaps, ezfw usw in einem digitalen protokoll gesendet wird und die zuordnung der servos zu den funktionen im mikroprozessor des empfängers festgelegt ist muss bei komplexen modellen viel weniger info übertragen werden.
    überträgt man bevorzugt nur die differenz der sollposition können mit einer 4byte grosse info ALLE rudermaschinen zb mit 12bit genauigkeit angesteuert werden.. in regelmässigen abständen (zb jede funktion alle 3sek) wird die komplette sollposition übertragen zur korrektur irgendwelcher summenfehler.

    ich habe damit gute erfahrungen gemacht
    selbst an der grenze der reichweite des 433MHz C1010-funkkäfer sind bei nur noch 1kB/s das modell einwandfrei zu steuern. es langt sogar noch alle sek die 4byte telemetrie daten zurückzusenden..


    @all
    ein frequenzhopping ist eine SEHR starke methode eine sichere übertragungsstrecke zu erhalten. darum verwende ich fast ausschliesslich bluetooth-funkmodule (1600wechsel pro sekunde), andere module nutzen die grösstmögliche wechselrate, beim C1010 etwa 200mal, beim easyradio gut 5mal/s

    alle modernen funkmodule sind bidirektional, die empfangsqualität kann LIVE zurückgesendet werden. auch das einbrechen der datenrate kann als warnzeichen benutzt werden.
    ich lasse mir bei weniger als 30% RSSI einen akkustischen alarm ausgeben: zeit zum umdrehen!
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