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Thema: Aero Commander in Eigenbau (Depron - 1,6 m): Baubericht

  1. #31
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    Ich habe heute das Fahrwerk nochmals überarbeitet, das passiert momentan ständig. Ich hab schon viele Versionen verworfen, neue kommen dazu und werden ebenfalls wieder verworfen. Das große Problem ist, dass die Bugspitze aus Vollbalsa erstellt wird. Die Mechanik hat also keinen Platz dort, darf dementsprechend nach oben hin nicht groß ausfallen, da es sonst beim einklappen zur Kollision kommt. Aber seht selbst:
    Die Sperrholzteile sind größtenteils zwei Kiefernleisten 5x5 gewichen. Diese nehmen die Zug- und Druckkräfte des Bugrads auf. Sie werden an ihren Enden einerseits in der Halteplatte eingeklebt. Dort sind extra Schlitze zum Einschieben der Kiefernleisten vorgesehen. Die anderen Enden werden auf Balsabrettchen platziert, welche wiederum dazu dienen, den Druck aufs Depron großflächig zu verteilen. Großes Kopfzerbrechen hat die Anlenkung des Bugrades bereitet. Ich habe mich nun dazu entschlossen, doch eine Führungsschere zu verbauen, es ist einfach kein Platz im Bug. Das Servo zur Richtungssteuerung sitzt direkt auf dem Drehbock, in welchem auch die Drehhülse (rot) eingeklebt ist. Diese werde ich aus einem Kugelschreiberrohr machen, das ist schön leicht und davon hab ich genug rumliegen. Innen wird es auf 8mm aufgebohrt. Damit das Servo nicht zu viel Platz wegnimmt, wird es unterhalb des Drehpunktes platziert. Auf der oberen Seite des Drehbocks schaut dann nur noch der Servohebel raus.

    Name:  Baustufe36.jpg
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  2. #32
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    Hallo Max,
    was spricht dagegen, die Verstrebung etwas breiter zu gestalten?

    Name:  Baustufe37.jpg
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    Gruß
    Juri
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  3. #33
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    Hallo Juri,
    es spricht eigentlich nix dagegen. Man könnte dann sogar ein Dreieckbrettchen zwischen Leiste und Balsaauflage kleben, so als Füller. Allerdings wäre das eher obligatorisch, also auch mit der schmalen Auslegung sollte es stabil genug sein. Aber ich werde deinen Tipp befolgen. Da die untere Leiste nur mit Zug belaster wird, käme sie so näher an die Rumpfbeplankung heran, also könnte man die Kraft auch besser in die Beplankung einleiten. So kann die Balsaauflage kleiner gewählt werden, was schonmal ein halbes (!) Gramm Gewicht spart

    Der eigentliche Grund der nach außen konisch verlaufenden Kieferleiste ist, dass das eingezogene Bugrad sich ja mit dem Seitenruder bewegt, also Platz braucht.
    Ich lasse die Änderungen mal ins Design einfließen...
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  4. #34
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    Hier die verbreiterte Aufhängung des Bugrades:

    Name:  Baustufe40.jpg
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    Anbei eine Halteschelle für die Führungsschere. Hier bin ich noch am Überlegen, ob ich den unteren Arm der Schere inner- oder außerhalb der Schelle anbringe. Außerhalb hätte den Vorteil, dass der Abstand größer ist und dadurch die Kraft verringert wird, denn das Moment wird dann durch einen längeren Hebelarm geteilt (mathematisch ausgedrückt). Außerdem wäre es vielleicht ein wenig mehr spielfreier. Nachteil: Es sieht dann schon sehr klobig aus, an dem kurzen Tauchrohr. Ich werde ersteinmal eine innere Anbringung des unteren Scherenarms ausarbeiten.

    Name:  Baustufe39.jpg
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  5. #35
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    Hier die Führungsschere. Die Schellen sind 0,5mm dick, aus Kupferblech, das kann man an die Messingbeine löten. Falls die Beine aus Alu werden, dann wirds eben geklebt. Genug fläche ist ja vorhanden. Die Scherenarme selbst könnte man sogar aus Kunststoff machen, Holz ginge wahrscheinlich nicht, da die Wandstärke an den Rundungen schon arg dünn ist. Da fasert das Holz zu stark. Aus Alu kann man sie auch machen, das werde ich wohl auch tun.
    Die Bolzen sind Messingrohre, 3x2mm. Innen passen M2,5-Schrauben perfekt rein, die fressen dann ihr Gewinde selbst. Gibt sicheren Halt. Je eine Schraube von jeder Seite. Dann ist es auch noch gut demontierbar.

    Name:  Baustufe41.jpg
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  6. #36
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    Hier sieht man das Servo. Ich musste es längs einsetzen, quer war leider kein Platz. Es schaut unten zur Rumpföffnung ein bisschen raus, aber mich stört das nicht, da an dieser Stelle noch Fahrwerksklappen sind.

    Name:  Baustufe45.jpg
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  7. #37
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    Ist das Lenkservo oder retract?
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  8. #38
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    Hab das Servo nun doch quer eingebaut. Momentan gehts halt noch oft hin und her, daher auch so viele Bilder vom Bugrad. Dabei möchte ich euch nur auf dem laufenden halten
    Das Servo lenkt das Bugrad an, das Einziehservo folgt erst zum Schluss, wenn der Flieger fast fertig ist. Ich werde es hier nicht im CAD designen, denn langsam lässt mein Arbeitsspeicher nach. Die Datei ist schon ganz schön groß geworden.
    Zur Anlenkung der Mechanik (also fürs Einklappen des Fahrwerkbeins) werde ich noch einen Hebel anbringen.

    Name:  Baustufe46.jpg
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  9. #39
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    Standard Messing und sein Gewicht

    Gerade eben habe ich eine Fleißarbeit gemacht (so würde man in der Grundschule sagen )
    Ich habe mal ausgerechnet was die beiden Messingrohre wiegen. Die sind gar nicht so schwer, wie man denkt! Das Standrohr wiegt 3,85g! Bei einer Länge von ca. 40mm und Außendurchmesser 8mm zu 7mm Innendurchmesser. Das Tauchrohr kommt auf 5,2g. Damit könnte man alle Metallteile auf ca. 40g zusammenfassen (inkl. Lot). Das ist nicht viel für ein Messingfahrwerk, finde ich. Nimmt man nun das Gewicht von allen Fahrwerksbeinen und das Gewicht der Einziehmechanik zusammen, wären wir bei ca. 200. Das ist dann schon eher was. Aber trotzdem noch zu verschmerzen (glaube ich zumindest ). Wenn ich an meinen Einstiegsflieger (Dewoitine) denke, der von 700g auf 800g aufgelastet wurde (gibts hier einen Fred dazu), der flog danach unmerklich schlechter. Dessen Fluggewicht war laut Bauplan ab 900g angegeben, so wie der Herr Werling ihn geflogen hat, war er sicher bei 1kg. Und auf Basis dieser Daten hab ich ja die Commander berechnet. Gut, ich hab einfach mal das doppelte Gewicht der Dewoitine angenommen, das verpacken dann auch zwei derselben Motoren. Mehr sollte es nicht sein, denn damit ist der kleine Motor ausgelastet.
    Hoffen wir mal, das das Fahrwerk nicht zu schwer wird. 200g sind schon eine Hausnummer. Mit Alu könnte man vielleicht 50g sparen, aber den dicksten Brocken macht das Stellservo mit allein knapp 38g.
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  10. #40
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    Gestern Nacht fiel mir eine geniale, auch schon oft von anderen umgesetzte, Idee ein, wie man das Bugrad anlenken kann: Man lässt das Servo einfach weg! Es wird in den Rumpf verbannt und die Anlenkung erfolgt über Seilzüge. Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen? Vermutlich lag meine Gedankenbarriere daran, dass ich mir den Anlenkhebel immer oberhalb des Einklappdrehpunktes vorgestellt hab. D.h. die Seile werden beim Einklappen gespannt und das funzt nicht. Aber ich kann ja den Hebel auch unterhalb des Drehpunktes anbringen, dann fallen die Seile lasch ins Rumpfinnere zurück, das Lenkservo kann den ganzen Flug weiterhin drehen wie es will, eine Kollision gibts dann nicht.
    Warum komme ich nicht auf solch einfache Gedanken?? Ich nehme an, dass man über die Erfahrung, wie man ein Einziehfahrwerk richtig baut, erst dann verfügt, wenn man es eben gemacht hat. Und das ist nun mein erstes Mal. Dass man da viel falsch machen kann, ist klar

    Ich werde nun das Lenkservo rausschmeißen, es nimmt ohnehin zu viel Platz weg. Ein Anlenkhebel zum Einklappen muss ja auch noch dran.
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  11. #41
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    Nun ist das Bugrad in einer schon weit fortgeschrittenen Version der Ausarbeitung. Ich denke, dass nur noch wenig nachgearbeitet werden muss. Das integrierte Lenkservo flog wieder raus, nachdem die Anlenkung des Bugrades über Seilzüge eine platzsparendere Lösung darstellt. Es wird seinen Platz hinter dem ersten Spant finden. Zum Einklappen wird ein Bowdenzug verwendet. Um möglichst große Radien nutzen zu können verläuft dieser diagonal durchs Cockpit. Er befindet sich direkt hinter der Mittelstrebe der Kanzelverglasung, dort wird er am wenigsten wargenommen. Die Anbindung des Bugrades an den Bowdenzug musste ohnehin sehr steil erfolgen, da nur eine Öse am Fahrwerk zur Verfügung stand. Diese gibts ja soweiso, warum nicht gleich zweimal nutzen?

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  12. #42
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    Hallo Max,
    die Lösung hat paar Schwächen: der Bowden, der auf Zug belastet wird, zieht sich stramm. Ohne Verriegelung wird das Fahrwerk Bowden zum Biegen bringen, bis das Fahrwerk einknickt.
    Ich würde schon existierende Fahrwerkeskonstruktionen anschauen und, evtl. mit Anpassungen, abbilden.


    Gruß
    Juri
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  13. #43
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    Hallo Juri, das Fahrwerk wird ja auch verriegelt, der Bowden allein ist viel zu schwach. Er muss das Fahrwerk nur ein und ausklappen.
    Hat denn schon jemand ein Fahrwerk gebuat, dass allein durch den Bowdenzug verriegelt? Das Servo nutzt hierbei auch einen Kniehebeleffekt.
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  14. #44
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    Es geht mal wieder ein Stückchen weiter mit der Commander. Die linke Rumpfhälfte ist fast fertig und schaut auch schon ein bisschen nach Commander aus. Das Hecksegment fehlt noch, da wie erwartet sich nicht alle Features vom CAD 1 zu 1 in die Realität übertragen lassen. Im CAD sieht alles so einfach aus, aber in Echt will man hier und da doch anders vorgehen. Das Hecksegment nehme ich mir kommende Woche vor, jetzt ist erstmal bis Mittwoch lernen angesagt. Die erste Klausur rückt näher und näher.
    Immerhin hab ich schonmal das Fahrwerkservo ausgetüftelt. Es funzt! Der interne Poti ist ausgebaut und dient dem Servoarm als Endanschlag. Wenn ich nun einen Servoweg von 5% zu beiden Seiten eingebe (am Sender) dann dreht das Servo langsam genug, um dem Fahrwerk genug Zeit zu lassen, bis es draußen oder drinne ist. Da der Poti den ganzen Weg nicht mitgeschleift wird, dreht das Servo munter mit konstanter Geschwindigkeit weiter, bis der Servoarm den Hebel am Poti erreicht und diesen betätigt. Die 5% Wegbegrenzung lassen das Servo sofort aufhören zu drehen. Das ganze hat den Vorteil, dass man keine Endschalter braucht, die viel Verkabelung erfordern und auch um einiges komplexer im Einbau sind. Da mein Zentralservo nun alle drei Fahrwerke auf einmal bedienen muss, benötigen die einzelnen Bowdenzüge allesamt eine Federung zum Längenausgleich bei Ungenauigkeiten in ihren einzelnen individuellen Endpositionen. Das lässt sich aber einfach realisieren.
    Jetzt muss es nur noch leicht genug werden, dass es auch tatsächlich verbaut werden kann. Momentan wiegt das Servo allein stolze 50g! Ich musste leider so ein großes Servo nehmen, denn je kleiner, desto weniger Stellkraft ham die Servos bei nur 5% Wegbegrenzung. Mehr kann man nicht eingeben, sonst dreht es wieder zu schnell.
    Hier noch ein paar Bilder:

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  15. #45
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    Standard Hauptfahrwerk

    Das Hauptfahrwerk habe ich nun weiter konstruiert. Es wird genauso verriegelt wie das Bugrad. Der Fahrwerkdom wird einfach auf die Schaumoberfläche des Flügels geklebt. Die Fläche reicht aus, mir ist klar, dass es im Extremfall abreißt. Der Schaumfuss ist somit eine Sollbruchstelle. Dient der Sicherheit. Ob das genauso funzt, wird sich bestimmt zeigen.
    Außerdem hoffe ich, dass die Konstruktion nicht zu schwer wird.

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