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Thema: Bauthread Wien 1929

  1. #91
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    hi Ralph,
    nur die Spanten G bis H2 betrachte ich als "unbelastet", und in G und G2 könnte ich tatsächlich noch Aussparungen vorsehen ohne unter 2cm Randbreite zu kommen. Die wirkliche Gewichtsschweinerei fängt wohl bei der Beplankung und ggf. Verglasung der Rumpfröhre an...
    Bertram
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  2. #92
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    Die Wien hat etwa 4,5 bis 4.8 m Spannweite. Profil vermutlich das Orginal, und "reichlich Schränkung". Mehr wußte er aus dem Stand nicht.

    Meine bemerkung zu CfK und Holz bezieht sich auf die Kufe - nicht auf die Spanten. Die Kufe soll ja elastisch sein, und CfK ist gerade nicht elastisch. Es gibt in einer älteren Aufwind ein Bericht über den Bau eines Reihers in Holz. Da hat der Erbauer einen gemischten CfK/Kiefer Holm verwendet. Das Modell ging zu Bruch - die Fläche mußte neu Aufgebaut werden. Es war der Holm.
    Ohne die Kufe der Wien genau gesehen zu haben - sie muß arbeiten können > ein Ende (hinten) muß frei beweglich sein.

    Gruß

    Viktor
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  3. #93

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    Zitat Zitat von Bertram Radelow
    Zum Design des Rumpfbootes:

    3mm Balsa bzw. 0,8mm Sperrholz ist als Rumpfaussenwand im vorderen unteren Rumpfbereich (Aufschlagzone) sicher zu dünn. Füllt man die Flächen erst mit 4 mm Sperrholz, schleift rund und beplankt dann? Oder beplankt man erst und legt 17 Lagen Glas von innen dahinter?

    Es geht um die unteren 30% der Rumpfaussenwand vor den Streben.

    Die Kufe habe ich als Sandwich aus 5 Lagen 3er Pappel mit 4 Lagen Glasfaser oder Kohle dazischen vorgesehen, das sollte 10 kg aushalten und den worst-case-Landestoss gut in den Rumpf einleiten - hoffe ich...

    Bertram
    Hallo Bertram,

    meiner Meinung nach sollten die Landestösse nicht von der Beplankung aufgenommen werden, sondern durch die Spanten in den Rumpf geleitet werden. In diesen Bereichen habe ich z.B. beim Reiher die Spanten in 4-8mm Birkensperrholz gebaut und einen Kufenschacht in die Spanten integriert, der zur Dämpfung einen Gartenschlauch beherrbergt. Die Beplankug ist am Rumpf überall 0,6mm.



    Bei den hinteren Spanten würde ich noch deutlich mehr Material sparen. Für die Statik kann man ja Diagonalstreben stehen lassen, damit sich die Röhre nicht verformen kann,
    Schöne Grüße von Tom.
    woodwings
    Rhönsperber Bau-BLOG
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  4. #94
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    hi Tom,
    der Kufenschacht gefällt mir sehr gut. Ich habe mich schon gefragt, wie ich die Dämpfung erreichen soll.

    Mit "Landestösse" meinte ich den berühmten Maulwurfshügel oder den "Springstein", der natürlich genau neben der Kufe liegt und die Rumpfwand trifft. Hattest Du da nie Probleme?

    (Im Schnee/Eis sollte ich keine Probleme haben - aber wenn ich doch mal auf einer Wiese lande?)

    Bertram
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  5. #95
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Auf dem Leitwerk sieht das aber sehr nach "Kegel-Flugzeugbau" aus!
    Gruß
    Eckart


    Unbedingt lesen, bevor gepostet wird: Was in einem Internetforum gesagt werden darf!
    Was jeder Modellflieger über Luftrecht wissen müsste, zumindest aber mal gelesen haben sollte!
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  6. #96

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    Zitat Zitat von Bertram Radelow

    Mit "Landestösse" meinte ich den berühmten Maulwurfshügel oder den "Springstein", der natürlich genau neben der Kufe liegt und die Rumpfwand trifft. Hattest Du da nie Probleme?

    (Im Schnee/Eis sollte ich keine Probleme haben - aber wenn ich doch mal auf einer Wiese lande?)

    Bertram
    Moin Bertram,
    da ich den Reiher bislang nur auf Modellflugplätzen geflogen bin, habe ich noch keine Bekanntschaft mit Steinen & Co. gemacht. Ich glaube aber dass zuerst die Kufe Kontakt mit Hindernissen dieser Art bekommt. Wenn die mehrlagig aus Esche gebaut ist, steckt die ´ne Menge weg.
    Schöne Grüße von Tom.
    woodwings
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  7. #97

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    Eckart,

    danke für deine Mühe, Klasse!

    Die Leitwerksaufschrift hab ich bei der Seitenansicht nicht eingezeichnet, die Maschine gab es in den diversesten "Zuständen", also auch ohne Logo am Leitwerk.

    Richtig auf dem Foto meiner Doku steht am Leitwerk "Kegel-Flugzeugbau Kassel" Logo in Kreusform "Segel-Flugzeugbau Kassel"

    Gruß
    Hans-Jürgen
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  8. #98
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Hi Hans-Jürgen,

    das ist ja lustig. Ergibt das einen verborgenen, tieferen Sinn, der sich mir bisher nur noch nicht erschlossen hat? Soll ich tatsächlich auch "Kegel" schreiben?
    Gruß
    Eckart


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  9. #99
    Vereinsmitglied Avatar von Hans Rupp
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    Daumen hoch

    Hallo Bertarm,

    bin erst heute auf dein Projekt aufmerksam geworden.

    Ich sag nur: Klasse

    Wenn ich bei der Flügelauslegung helfen soll, mail mich an. Allzu wissenschaftlich sollte man es aber nicht sehen, den sonst geht man am besten mit ein paar Strebenprofilen in den Windkanal weil da noch viel zu hohlen sein wird . Bei so einem Modell ist der vom Profil A im Vergleich zu Profil B herrührende Widerstand nicht das Auslegungsmaß, sondern bestimmte Handlingeigenschaften und ob es zur Flächenbelastung passt.

    Ausserdem muss man aufpassen, dass die Optik nicht leidet. Ein "Schlummerprojekt" von mir (Ka8) hat das Problem, dass aufgrund des dicken und hochgewölbten Originalprofils am Rumpfübergang ein "Witwenbuckel" zu sehen ist. WEnn man dann aber ein modernes, dünnes, wenig gewölbtes Profil wie z.B. ein HQW 3/12 nimmt, leidet die Optik.

    Hans
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  10. #100
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    hi Hans,

    Danke für Dein Hilfsangebot: Ich dachte bisher, wenn ich das Gö549 nehme, das ja gar nicht so unmodern aussieht, aussen 3° (5°) schränke und die Flügelspitzentiefe geringfügig erhöhe, dass ich auf evtl. 12 cm komme, dann sollte das Abreissverhalten relativ gutmütig sein.

    Jetzt berichtet Victor von Abreissproblemen. Ohne das Modell seines Freundes zu kennen: Wie kann ich dem so weit es geht vorbeugen?

    - HQ bzw MH32?
    - irgendein sagenhafter Profilstrak?
    - Dihedral (V-Winkel)
    - Winglets

    Kurz und gut: Wie würdest Du die Fläche profilieren?

    Bertram

    P.S.
    Rumpfspanten-Design praktisch abgeschlossen. War ein schöner Knorz.
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  11. #101
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    @Eckart:

    wo willst Du denn den Kegel hinschreiben? Sitzt Du an einer Doku oder baust Du auch eine Wien?

    Bertram
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  12. #102
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Hi Bertram,

    weder das Eine noch das Andere. Ich verbringe einen nicht geringen Teil meiner Freizeit mit der Anfertigung von vektorisierten Logos, Emblemen usw. für die User von , sozusagen als "Kundendienst", unentgeldlich und für jeden Modellbauer zugänglich. Auf Grund Deiner Frage mutmaße ich mal, Du kennst das hier noch nicht!

    Ach ja, der "Kegel": Der gehört nach Hans-Jürgens Foto in das Logo am Seitenleitwerk, allerdings nur bei einer(?) WIEN.
    Gruß
    Eckart


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  13. #103
    Vereinsmitglied Avatar von Hans Rupp
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    Hallo,

    das Teil ist einfach gnadenlos zugespitzt. Da sind Abriße kein großes Wunder.
    Arnold Hofmann weiß sicher das Gegengift aufgrund seiner Erfahrung, aber ich schau mal, was in meiner Hausaphotheke sich finden lässt.

    Ein MH32 wird es ganz sich nicht werden, ein HQW schon eher aber ich denke es wird sogar ganz noch profaner werden. Johannes Leinauer hat mal so eine Art Clark-Y der Neuzeit entworfen. Das schau ich mal an. Wölbung lassen wir schön hoch, es soll ja keine Rennsemmel werden.

    Hans
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  14. #104

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    das ist ja lustig. Ergibt das einen verborgenen, tieferen Sinn, der sich mir bisher nur noch nicht erschlossen hat? Soll ich tatsächlich auch "Kegel" schreiben?
    Eckart,

    ja schreib für das Logo am SL: Kegel!

    Der tiefere Sinn bleibt verborgen, die Fotos aus dem umfangreichen Archiv M.Szigeti zeigten die von mir umgesetzte Schreibweise. Wie an anderer Stelle schon per PN erläutert, ich hab diese Unterlagen nicht, erhielt sie damals leihweise und bei mir befindet sich keine einzige Kopie/Abzug der Fotos etc.

    Die Seitenansicht zur Darstellung des Polizeistempels (von mir rekonstruiert) und des Logos zeigen die Wien im Zustand vom Rhönwettbewerb 1931, ohne Kegel-Logo am SL.

    Gruß
    Hans-Jürgen

    @Bertram,

    Entschuldigung für diese Erläuterungen zum Original/Zeichnungserstellung MFI-Doku, interessieren tuts doch nur eine ganz, ganz kleine Minderheit.

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  15. #105
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    hi Eckart,

    natürlich kenne ich den Logo-Service - habe schon ein paar Kokarden etc. benutzt. Aber ich habe a) länger nicht reingeguckt und b) im Traum nicht daran gedacht, dass ich die Wien-Beschriftungen dort finden werde.

    Trotzdem grosses Sorry: Mein Sohn (16) hatte seinen ersten Ferienjob in einem Beschriftungsbüro als Digitalisierer! Er ist jetzt Adobe-Meister aller Klassen und hat beim über-die-Schulter-Gucken die Bilder gesehen und gesagt: Das digitalisiere ich dir dann...

    Bertram
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