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Thema: Baubericht: Slite - die " leichte Schwester" vom Pures

  1. #196
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    Standard Slite X - Ein paar Messwerte

    Hier nun der letzte Teil meines kleinen Selbsterfahrungsberichtes über die Modifikation eines Slite.

    Bei diesem zweiten Flugtermin: Später Nachmittag, nahezu windstill, bedeckter Himmel. Gute Bedingungen für ein paar Messungen.

    Name:  Erster Wurf Höhe.jpg
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    Der erste Handstart und Platzrunde mit dem neuen Altis micro Höhenlogger als Passagier.
    Das Sinken von 0,4 m/s zeigt schon mal, dass der SLITE X nicht ganz falsch getrimmt ist.

    Also ging es ab an das 50 m Seil. Insgesamt habe ich 9 Flüge gemacht.

    Name:  Starthöhe.jpg
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    Erste Erkenntnis: Ich muss den Hochstart üben. Die Starthöhen schwanken schon beträchtlich.
    Bei den ersten Flügen gab es sogar minimal Thermik. Kein Steigen, aber verringertes Sinken. Bei den letzten Flügen konnte ich dann keinen Thermik-Einfluss mehr feststellen.

    Name:  Floaten1.jpg
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    Beim viertletzten Flug habe ich mal versucht, eine Weile möglichst vorsichtig zu floaten, dabei aber noch etwas an der Trimmung gespielt. Dabei konnte ich eine Verschlechterung durch die Modifikation nicht feststellen.

    Beim letzten Flug wollte ich dann mal austesten, wie gut der SLITE X das kann, worauf ich besonders geschaut habe: Kreisflug. Also habe ich ihn knapp anderthalb Minuten im Winkel von ca. 45 Grad eng kreisen lassen.

    Name:  Kurvenflug 45 Grad.jpg
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    Direkt nach dem Start sieht es erst mal etwas graußlich aus. Da habe ich erst mal den Schalter für die Stoppuhr am Sender nicht gleich gefunden.
    Das mittlere Sinken von 0,6 m/s für den anschließenden permanenten engen Kreisflug scheint mir nicht so ungünsitg, allerdings habe ich keinen so direkten Vergleich. Entscheidender für mich ist jedoch das Überziehverhalten. Wie man an der Höhenkurve sieht, habe ich den SLITE X ein paar mal deutlich überzogen. Das wirklich Positive für mich war, dass er sich sofort wieder fing und in der Höhenkurve nicht mal ein markanter Höhenverlust erkennbar wird. Das ist eigentlich genau die Gutmütigkeit, die ich gewollt hatte. Ansonsten lerne ich daraus dass ich noch sauberes Kreisfliegen üben muss.

    Am Ende dieses Kreis-Fluges habe ich die Fahrt herausgenommen und den SLITE X vor der Landung noch einmal mit minimalen Ruderbewegungen in einem einzigen großen Halbkreis bei geringstem Sinken floaten lassen.

    Name:  Floaten2.jpg
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    Die dabei ermittelte Sinkgeschwindigkeit von 0,3 m/s deckt sich im Rahmen der Messgenauigkeit mit dem oben dargestellten Messwert und dem Wert, den Hans neulich für den SLITE hier im Forum dokumentiert hat. Da bin ich doch nicht unzufrieden.

    Eigentlich bin ich jetzt überrascht, dass die hinzugewonnene Gutmütigkeit sich nicht wirklich bemerkenswert negativ auf die Leistung ausgewirkt hat. Ich kann mir vorstellen, dass sich insbesondere die Sorgfalt bei der Erstellung der Nasenleisten mittels Schablonen sowie die Ausrüstung mit Turbulatoren nach Vorgabe von Ruben Bühler und Jonas Illg nicht unwesentlich waren.

    Unter dem Strich hat es ganz einfach Spaß gemacht, mit relativ geringem Aufwand ein Stück weit etwas Eigenes zu machen.

    Gruß
    Norbert
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  2. #197
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    Standard

    Hallo Norbert,

    Ich würde an Deiner Stelle die Messungen frühmorgens wiederholen. Das ist aussagekräftiger. Bei bedecktem Himmel am späteren Tag ich schon öfter grossflächiges leichtes Tragen erlebt. Erstaunlich gute Thermik erlebe ich reglmäßig bei beginnendem Nieselregen.

    Gruß Hans
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  3. #198
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    Hallo Hans


    dieser Effekt ist mir bestens bekannt. Daher habe ich ja auch die Wetterbedingungen beschrieben und zusätzlich die zweite Messung beim Flug in Bodennähe (wo dieser Effekt, wenn ich es richtig beobachtet habe, nicht so ausgeprägt auftritt) etwa eine viertel Stunde später noch eingefügt.
    Diese doppelte Darstellung war also genau für den Betrachter eingefügt, der nach solchen Hinweisen sucht.


    Aber Du hast natürlich recht. Die verlässliche Methode ist morgens. Ich hatte auch aktiv geschaut, ob es wettermäßig noch passt. Leider sind die Verhältnisse so, dass ich denke, die Saison ist gelaufen.


    Gruß
    Norbert
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  4. #199
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    Standard www.seta-tech.de

    Hallo,

    bei mir funktioniert die http://www.seta-tech.de nicht.
    Mache ich etwas falsch oder gibt es ein Problem mit der Seite?

    Viele Grüße
    Uli
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  5. #200
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    Hallo,

    Aufgrund technischer Probleme am Server ist die Boutique aktuell offline.
    Ich bin dran und hoffe kurzfristig eine Lösung zu finden.

    Gruß
    Sepp
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  6. #201
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    Hallo zusammen,

    suche einen Bauplan von einem Slite wer kann helfen?

    Gerne auch per PN.

    Grüße aus Düsseldorf
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  7. #202
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    Standard

    und wieder einer fertig . Der Bau hat riesen Spaß gemacht. Mit eingestelltem SP auf 72mm bringt der Gerät 428g auf die Waage. Bin nun sehr gespannt auf den Erstflug.

    Name:  20161127_181716.jpg
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  8. #203
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    Standard

    Wieder ein schöner Slite. Die weissen Flügelspitzen machen sich, wenn nur auf der Oberseite, sehr gut
    bei der Lageerkennung. Ist beinahe zu leicht geworden, etwas mehr Gewicht macht den Vogel lebendiger und besser steuerbar. Sepp gab mir den Tip, von Sepp Schweiger erprobt, die EWD auf 0,4 Grad einzustellen, bei einem Schwerpunkt von 78mm. Ich flieg momentan mit dieser Einstellung und es gefällt mir gut. Meiner wiegt 490g.

    Gruß Hans
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  9. #204
    User Avatar von Pano
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    Frage

    Rumpf ist krumm wie eine Banane

    Hab beim Zusammenkleben des Rumpfes wohl einen Fehler gemacht indem ich dabei die eine Rumpfseite mit verklebten Spanden plan auf dem Baubrett liegen hatte und dann die zweite Hälfe verklebte. So wie es aussieht ist die ganze Spannung und damit Biegung in der aufgeklebten Hälfe und die unter plan aufliegende Hälfte ist fast komplett gerade, fast ohne Biegung.

    Gibt es wohl noch eine Möglichkeit den Rumpf wieder etwas gerade zu richten?

    Danke und viele Grüße,

    Pano
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  10. #205
    User Avatar von pro021
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    Hallo Pano, es gibt bereits einige Meldungen zu diesem Thema. Von Rumpf, längs, einschneiden und neu verkleben bis zu massiv zerlegen, einrichten und neu verkleben ist einiges berichtet worden.
    Nur der Interessehalber würde ich gerne wissen womit du geklebt hast.
    Es gibt nämlich Kleber die das verziehen begünstigen. UHU Hart zum Beispiel. Dieser Kleber erzeugt durch seine Eigenschaften eine Spannung. Superkleber eher nicht der fixiert wie eine
    Momentaufnahme in der Lage in der sich die zu verklebenden Teile befinden.
    Weißleim ist auch etwas hinterfragenswürdig da er das Balsaholz befeuchtet und auch da eine gewisse Neigung zu Verzug gegeben ist.
    Üblicherweise handelt es sich jedoch bei der Verdrehung um typische Verzüge. Gebogener Rumpf deutet eher auf eine schlechte Fixierung bzw. Verspannung während der Verklebung hin.
    Wenn das der Fall ist solltest du die Klebestellen, dort wo die Biegung beginnt, lösen, neue ausrichten, gut fixieren und schlussendlich verkleben.
    Geringe Verzüge, sind zwar nicht schön aber vernachlässigbar.

    Gruß Heinz
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  11. #206
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    Hallo Pano
    sollte eigentlich kein Problem sein, nur etwas Geduld ist nötig. Ist ja Holz und das kann man biegen. Besonders einfach ist es natürlich, wenn die obere und untere Beplankung noch nicht drauf ist, aber auch danach sollte es noch gehen.
    Wichtig ist ja eigentlich nur, beim Biegen die richtige Richtung zu erwischen.
    Meine Methode ist folgende. Ich mache auf dem Baubrett nicht nur eine Mittellinie, an der ich den Rumpf ausrichte, sondern auch rechts und links vom Rumpf je eine parallele Linie. So kann ich über die gesamte Länge von jeder Seite messen, ob die Abstände gleich sind.
    Dann wird der Rumpf einfach mit Holzstücken oder Metallwinkeln, die in die Arbeitsplatte geschraubt werden, so ausgerichtet, dass er gerade ist. Feinjustierung der Ausrichtung an den Winkeln erfolgt ggf. mittels dünner Holz- oder Pappestückchen. Das Bild ist wohl selbsterklärend.


    Name:  A12 Rumpfunterseite.jpg
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    Bei diesem AndREaS hatte ich mir hinten eine ziemliche Beule eingefangen. Daher siehst Du dort nur einseitig einen Holzklotz, der entsprechend dagegen schiebt. Ich habe hier das Holz nicht einmal angefeuchtet. Nach einer Woche hatte sich das Holz an die neue Form gewöhnt und seine Spannung verloren.
    Gruß
    Norbert
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  12. #207
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    Hallo Paro,

    ich geh mal davon aus. dass Du den Rumpfboden noch nocht verklebt hast. Ansonsten musst Du diesen
    mit scharfem Messer wieder ablösen. Dann vorderen und die beiden hinteren Spanten mit der Laubsäge
    von einer Seitenwand trennen. Neu ausrichten und wieder verkleben, am besten mir 5minEpoxy

    Viel Erfolg
    Hans
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  13. #208
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    Hi Pano,

    beim Zusammenkleben der Rumpfhälften auf dem Baubrett zunächst nur die gleich-breiten Spanten RS2, RS3, RS4 und das Servobrett verwenden.
    Dann den Rumpf vom Brett nehmen, und den Kopfspant und die 2 Spanten für das Heckrohr zwischen die Seitenteile klemmen.
    Dann sollte das Teil eigentlich schön symmetrisch werden.

    Wenn eine nachträgliche "Schönheits-OP nicht mehr zu machen ist, melde Dich kurz per PN.

    Gruß
    Sepp
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  14. #209
    User Avatar von Pano
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    Danke Euch allen vielmals für Eure Tipps. Mann lernt nie aus, im nachhinein wurde mir auch klar, dass ich es wie von Sepp beschrieben hätte machen sollen, nur dann war es schon zu spät. Gerade die Biegung zu den schmalsten Spanden vorne und hinten hat den Verzug gebracht, ich hätte den Rumpf vorher aufrichten, die Seitenteile richtig ausrichten und dann erst mit den beiden Spanden verkleben dürfen.

    Da ich die Beplankungen oben und unten noch nicht aufgebracht hatte, konnte ich den Rumpf zum Glück noch biegen. Er ist jetzt fast perfekt gerade und auch nicht mehr verdreht. Auch gut war, dass ich für die Spanden Sekundenkleber benutzt hatte. Beim biegen knackten sie etwas und haben sich leicht gelöst. Nachdem ich den Rumpf gerade ausgerichtet hatte, habe ich sie wieder mit Sekundenkleber verklebt.

    Mal sehen wie es weiter geht.

    Viele Grüße und ein gutes neues Jahr,

    Pano
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  15. #210
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    Standard Ich bin der Neue

    Hallo,

    heute hatte mein Slite II seinen Erstflug. Der im Beitrag #69 vorgestellte rote war leider etwas sehr in Mitleidenschaft gezogen, und ausserdem wollte ich die Anregung von Hans aufgreifen und hab zwei Klappen eingebaut.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Wie man sieht bin ich von Dietmars Design abgewichen, damit wir die Flieger nicht mal verwechseln

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Von unten sieht es dann so aus

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Ich bin begeistert von der Wirkung der geteilten Bremsklappen. Bis jetzt hatte ich nur Modelle mit zentraler Klappe, und das geht ja auch ganz gut. Aber die Steuerbarkeit ist echt noch ne ganze Ecke besser. Der Aufwand lohnt sich tatsächlich.
    Und das Gewicht liegt ohne Ballast bei 400g, also praktisch in dem Bereich wie mein erster.
    Es geht also wenn man von vornherein den Umbau so vorsieht das Gewicht zu halten.

    Ich hab ein paar Bilder vom Aufbau gemacht, die stell ich evtl. noch ein.

    Schönen Gruß
    Jörg
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