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Thema: Baubericht: Slite - die " leichte Schwester" vom Pures

  1. #76
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    Standard Erstflug

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    So, jetzt war er in der Luft. Flog ohne irgendwelche Trimmänderungen. Erstmal 2mal geworfen, Eindruck: Genial.
    Dann ans 50m-Seil. Den Hering bekam ich nicht in den gefrorenen Boden. Also das Ende am Zaunpfahl angehakt.
    Der SLITE stieg, als hätte er schon zig Starts hinter sich. Gefühlt wollte er dann garnicht zurück zur Erde. Und wieder
    ohne einen Klick an der Trimmung.
    Schwerpunkt bei 75mm. Hochstarthaken bei 70mm.
    Bekomm das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

    Gruß Hans
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  2. #77
    User Avatar von Pano
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    Frage Oralight oder Oracover?

    Endlich kann ich auch mit dem "Zusammenkleben" anfangen

    Leider hat die Suche nach einem ebenen Baubrett zwei Tage in Anspruch genommen bis ich fündig wurde

    Eine Frage beschäftigt mich jedoch noch, Oralight oder normales Oracover - ich persönlich würde zu Oralight tendieren. Doch nachdem was ich
    bisher lesen konnte, ist Oralight anscheinend nicht so einfach zu verarbeiten wenn sich beim Anbringen eine kleine Falte ergibt und zweitens soll es
    angeblich in "borstigeren" Wiesen etwas zu empfindlich sein. Normales Oracover zieht sich stärker zusammen und könnte dadurch zu einem
    Verzug der Fläche führen.

    Über Tipps diesbezüglich von Euch Freu ich mich sehr.

    Viele Grüße,

    Pano
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  3. #78
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    Standard

    Hallo Pano,

    das ist nur Geschmacksfrage. Die Struktur des Slite ist stabil genug, da verzieht sich auch mt normaler Oracover nichts. Wenn Du so leicht
    wie möglich bauen willst, dann nimm Oralight, spart etwa 25g durch leichtere Bespannung und weniger Trimmblei. Wirst es aber beim Fliegen kaum
    bemerken. Den Farbton olive gib es nur bei Oracover, das transparente Weiß nur bei Oralight.
    Beim Verarbeiten habe ich keine Unterschiede festgestellt.

    Gruß Hans
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  4. #79
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    Standard Ecken verstärken

    Hallo Hans,

    Glückwunsch zum Erstflug!

    Frage: wie groß sind Deine Ruderausschläge?

    Ich habe bei Sepp's Fliegern auch das Problem mit den Ecken. Beim Slite hab ich's so gelöst:
    Name:  DSC05120_k.jpg
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    Das sind Reste vom dicken Brettchen (Rumpfnase), die habe ich ähnlich eingeklebt wie die Stückchen die am Mittelteil vor die Beplankung kommen. Ist auch sehr angenehm zum Bügeln, dann hat man gleich eine kleine Fläche zum fixieren.
    Am Leitwerk sieht es so aus:
    Name:  DSC05119_k.jpg
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    Damit wird nix mehr faltig oder zieht sich ein.

    @ Pano; Oralight geht genau so gut zu verarbeiten wie Oracover, die Temperatur ist etwas niedriger zu wählen. Falten gehen einwandfrei raus. Kommt wie Hans schreibt mehr auf die Verfügbarkeit der Farben für den persönlichen Geschmack an.
    Wenn es die gewünschte Farbe in Light gibt würde ich das vorziehen.

    Schönen Gruß
    Jörg
    Geändert von cumulusxp (23.01.2016 um 17:28 Uhr) Grund: Geschlecht angepasst :-)
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  5. #80
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    Standard

    Hallo Jörg,

    guter Tipp mit den Ecken - danke!

    Gruß
    Dietmar
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  6. #81
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    Standard Ruderauschläge

    Hallo Jörg,

    Bei den Ruderausschlägen hab ich gemacht, was geht. Bei den Emax Servos vom Kreuzhebel 3Arme abgekniffen und äussere Bohrung verwendet. Das passt
    gerade so im Rumpf. Mit den beigelegten Ruderhörnern ergibt das bei max. Servoauschlag 40mm pro Seite am Seitenruder (Hinterkante) und beim Höhenruder
    12mm. Nur Tiefenruder hab ich reduziert auf 8mm. Im Flug passen diese Ausschläge. Beim Bauen muss man die Ruder sehr gut anschrägen, da die Feder noch im Spalt
    liegt. Es hilft später etwas, die Feder jeweils kurz vor den Winkeln so zu biegen, dass die lange Feder an der Aussenkante liegt. So von mir beim Picares gemacht.

    Gruß Hans
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  7. #82
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    Standard

    Zitat Zitat von cumulusxp Beitrag anzeigen
    Name:  DSC05119_k.jpg
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    Schönen Gruß
    Jörg

    Hallo Jörg und auch allgemein in die Runde,

    bislang habe ich immer angenommen, das Kohle nur für Flügelholme und -nasenleisten sowie für das Heck des Rumpfes regelkonform sind.
    Schön zu sehen, das es auch für Holm und Nasenleiste des Leitwerks verwendet werden darf.


    Gruß,
    Olli
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  8. #83
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    Standard Baubrett

    Zitat Zitat von Pano Beitrag anzeigen
    Endlich kann ich auch mit dem "Zusammenkleben" anfangen
    Leider hat die Suche nach einem ebenen Baubrett zwei Tage in Anspruch genommen bis ich fündig wurde
    Pano
    Zum Thema Baubrett einen Tip:

    Bei IKEA gibt es Regalbretter für Wandmontage 110x26x5cm , die sind perfekt gerade. Da man beim Slite-Flügel nichts anheften muß, ist das ideal.
    Beim Bauhaus findet man dann leicht noch einen kleinen Abschnitt des zigfacht verleimten Sperrholzes fürs Leitwerk.

    Gruß Hans
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  9. #84
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    Standard

    Hallo,

    erfreuliches Verhalten des Slite heute am Kurzseil. 10m HK-Gummi+ 10m Seil ergab Starthöhen bis 40m am normalen Hochstarthaken bei 70mm.

    Gruß Hans
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  10. #85
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    Standard Einfliegen

    Hallo,

    Sepp hat jetzt auf der Shopseite zum Slite neu "Hinweise zum Einfliegen" eingefügt. Unbedingt lesen!
    Er bezeichnet hier den Pures als "braven Gaul", während der Slite eher ein "rassiger Araberhengst" sei.
    Diesen Eindruck hatte ich auch bei den ersten Flügen, obwohl ich das Glück hatte, dass alle Einstellungen auf Anhieb passten.
    Aber ganz klar ist der Slite für Anfänger nicht geeignet! Der will gelenkt werden, zumal bei einer Schwerpunktlage von 75mm, wie ich sie bevorzuge.
    Dafür sind die Flugleistungen aber auch beeindruckend!

    Gruß Hans
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  11. #86
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    Standard Einfliegen in ROT

    Hallo Hans und andere Slite-Erbauer,

    ich habe mit 70mm Schwerpunktlage begonnen, so wie es auf der Zeichnung stand.
    Damit war's völlig unspektakulär, der Flieger kreuzbrav und Hochstart easy. Ich hatte eher den Eindruck 'ne RESI zu fliegen.
    Der Abfangbogen kommt deutlich aber für mein Gefühl nicht zu früh, so dass ich dem Schwerpunkt erst mal traue.
    Natürlich werde ich ihn auch mal etwas nach hinten verlegen, aber für's erste hatte ich da nix zu meckern.
    Mit 7m uraltem Gummi von EMC Vega und 50m Seil, gab es bei leichtem bis Null Wind Flugzeiten von 3 1/2 Minuten, bis zu 6 mit etwas Thermik. Mit V-Leitwerk dreht er flach und eng wenn's sein muss, keine Abrisstendenzen wenn man es mal übertreibt in der Kurve.
    Wie es mit den Leistungen aussieht muss sich im Vergleich mit den anderen Konstruktionen zeigen. Bei Floaterbedingungen sieht es jedenfalls nicht schlecht aus im ersten Eindruck.

    Schönen Gruß
    Jörg
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  12. #87
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    Standard Hochstart in den grauen Himmel

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  13. #88
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    Standard bei rauhen Bedingungen

    Hallo,

    ich musste heute leider feststellen, dass der Slite für rauhe Bedingungen weniger gut geeignet ist.
    Ein flatterndes Seitenleitwerk (ich hab das KreuzleitwerK) lässt nicht wirklich Freude aufkommen. Das bedeutet auch, dass mit Ballastierung
    nichts zu verbessern ist. Das Rumpfrohr kommt da an seine Grenzen, durch das sehr große Seitenleitwerk wird es doch sehr belastet. Man sieht
    auch bei seitlichen Böen, wie sich das Seitenleitwerk wegbiegt. Lösung wäre ein steiferes Heckrohr oder Tieferlegen des Seitenleitwerks mit einer großen Fläche unterhalb.
    Fazit, ein ganz tolles Modell für schwachen Wind, für ruppige Windverhältnisse gibt es Besseres.
    Das gleiche Heckrohr habe ich an meinem Picares-Verschnitt. Das hierbei deutlich kleinere Seitenleitwerk verkraftet es bei diesem Modell problemlos. Ich habe den gleichschweren Picares heute im Anschluss geflogen, der ging bei den Verhältnissen einwandfrei.

    Gruß Hans
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  14. #89
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    Standard weniger ist mehr

    Hallo,

    das flatternde Seitenruder hat mir keine Ruhe gelassen. Mir kam das Teil ja von Anfang an als zu groß vor. Deshalb hab ich das Ganze mal
    um 5cm gekürzt. Und dann raus damit an die Luft. Die Ruderwirkung hat sich nicht verschlechtert, das Flattern müsste durch den geringeren
    Hebelarm weg sein. Ich berichte weiter.

    Gruß Hans

    Name:  seitenruder.jpg
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  15. #90
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    Standard Seitenleitwerk

    Hallo,

    das schnell gestutzte Seitenleitwerk passte ja nicht so recht zur Slite-Optik. Also mal was Passendes ausgeschnitten. In Brettchenbauweise kam ich
    exakt auf das gleiche Gewicht des Stäbchenleitwerks (9,7g) Diesmal hab ich die Leitwerksform des Originals von unten um 5cm gestutzt und die hintere Linie
    unten etwas schmaler gehalten. Das ganze wieder steckbar gemacht, so dass ich immer noch experimentieren kann.
    Das gestutzte Leitwerk ist immer noch deutlich größer als das meiner anderen 2m-Segler. Dass Größe nicht unbedingt bessere Steuerfolgsamkeit bedeutet,
    hatte ich schon bei meinem Picares-Veschnitt beobachten können. Da dieser die Tendenz hatte, in die Kurve zu fallen, hab ich einfach die Seitenleitwerksfläche
    unterhalb des Rumpfes abgeschnitten. Das Ergebnis war ein perfektes Kurvenverhalten, ohne dass ich schlechtere Steuerbarkeit erkennen konnte. So ganz hab
    ich das noch nicht verstanden. Auch beim Slite brachte das Stutzen keine Nachteile.
    Zum Leitwerksflattern beim Slite muß ich noch etwas sagen. Das Seitenleitwerk flatterte um die Rumpflängsachse, in sich schien es stabil. Das heisst, das Leitwerksrohr
    vedrehte sich. Wer einen Slite mit Kreuzleitwerk hat, wird bemerken, wie flexibel die Geschichte ist, wenn man den Rumpf schnell hin und her schwenkt.Irgendwelche
    Verstärkungen des Seitenleitwerks bringen da absolut nichts. Wie Sepp mir schrieb, wird er evtl. das Seitenleitwerk i der Größe anpassen.
    Das Flattern wird man unter normalen Bedingungen kaum haben. Hier im Norden muß man das Wetter nehmen, wie es kommt und das ist eben oft grenzwertig.

    Gruß Hans
    Name:  slite neu.jpg
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