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Thema: Erfahrungen?: Sinkraten aktueller F3B-Modelle?

  1. #1
    User Avatar von Pano
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    Frage Erfahrungen?: Sinkraten aktueller F3B-Modelle?

    Hi,

    einen ähnlichen Thread gab es früher schon einmal von Robert, jedoch ist das Thema gerade in Bezug auf nun aktuelle Modelle zumindest für mich sehr interessant.
    Da ja viele F3B-Segler über eine höhere Streckung und schnellere Profile als früher verfügen, wären Messungen bei möglichst neutralen Bedingungen sehr schön, um zu sehen
    wie sich (und ob überhaupt) die Sink-Raten verändert haben.

    Gerade das Leergewicht der F3B-Version mit ca. 1950 bis 2100 Gramm (ca. 33-36 Gramm Flächenbelastung) erscheint mir dabei als Ausgangspunkt am sinnvollsten.

    Ich selbst hatte diesbezüglich leider noch keine Messungen gemacht, möchte es demnächst jedoch einmal bei unterschiedlichen Wetterlagen morgens oder spät Abends versuchen.

    Welche Werte, Erfahrungen oder Messungen habt ihr diesbezüglich gemacht?

    Wichtig ist dabei auf jeden Fall, das Modell und sein Gewicht anzugeben.

    Viele Grüße,

    Pano
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  2. #2
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    Standard

    Hallo Pano,

    ich vermute, die Sinkrate hat sich nicht verändert. Auftriebsschwächere Profile, dafür leichter... es ist noch immer die gleiche Zeit zu fliegen...

    Korrekt "messen" geht nur unmittelbar vor Sonnenaufgang. Bist du Frühaufsteher?
    An mehreren Tagen - > Durchschnitt nehmen.

    Morgens 0,36m/s gemessen. Spät Abends von 0,7-0,2m/s alles möglich. Die Luft ändert sich Abends durch Umkehrthermik vom Boden danach merkt man wie es plötzlich kühl wird und die Feuchtigkeit kommt.

    Denke, es wird nicht viel Resonanz kommen.
    Gruß Robert
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  3. #3
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    Standard Messungen vor Sonnenaufgang

    Hallo,

    wie Robert schon geschrieben hat, Messungen machen nur vor Sonnenaufgang Sinn, Abends sind thermische Einflüsse nicht auszuschließen und auch kurz nach Sonnenaufgang tut sich schon was.
    Das Modell muß sauber getrimmt sein und möglichts gerade aus fliegen, dann kann man ggf. mit Klappenstellungen spielen.
    Dann wirst Du irgendwo bei zwischen 0,3m/s und 0,4m/s rauskommen..
    Für die absolute dann natürlich die Ausgangshöhe relevant, ein leichtes aber steifes Modell kommt normalerweise höher.
    Nur mal so als Beispiel, wen du 10m höher kommst macht der Unterschied mit der oben genannten Sinkgeschwindigkeitsdifferenz 100sec. Flugzeit aus.

    Aus meiner Sicht geben sich die modernen F3B-Modelle hier nicht viel und einmal an die falsche Stelle geflogen, bzw. ein leichter Abriß und die bessere Sinkgeschwindigkeit hilft Dir auch nicht weiter.

    Gruß
    Reinhold
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  4. #4
    User Avatar von Pano
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    Standard

    Wahrscheinlich wird es so sein, ich hatte mir eigentlich nie Gedanken über die Sink-Rate gemacht. Doch da viele Modelle heute eine höhere Streckung als früher haben und dazu meist noch einen geringeren Flächeninhalt, hat´s mich jetzt doch mal interessiert.

    Vor 6 Uhr morgens auf dem Flugplatz zu sein ist natürlich schon etwas heftig, das ginge vielleicht noch wenn man es nicht alleine macht

    Interessant wären für mich vor allem Modelle wie Jedi, Dopamin, Avatar usw.

    Viele Grüße,

    Pano
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  5. #5
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    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von Reinhold Krischke Beitrag anzeigen
    Nur mal so als Beispiel, wen du 10m höher kommst macht der Unterschied mit der oben genannten Sinkgeschwindigkeitsdifferenz 100sec. Flugzeit aus.
    Aus meiner Sicht geben sich die modernen F3B-Modelle hier nicht viel und einmal an die falsche Stelle geflogen, bzw. ein leichter Abriß und die bessere Sinkgeschwindigkeit hilft Dir auch nicht weiter.

    Gruß
    Reinhold
    da ist eine 0 zu viel, 0,33m/s -> pro Höhenmeter macht 9 Sekunden für 10 Höhenmeter. Vor der F3B WM haben die deutschen Teilnehmer auf der mehrere Messungen gemacht (mit Estrella und Caldera) und haben an dem Tag 0,37m/s ermittelt, aus rd. 270 m Höhe etwas mehr wie 12 Minuten Flugzeit wobei schon dort vor Sonnenaufgang die Sinkraten über die 12 Minuten nicht ganz konstant war. Die Modelle 2003 waren mit rd. 2.300gr. etwas schwerer wie heute, die Hochstarthöhen etwas niedriger. Die Sinkraten dürften alle sehr ähnlich liegen, da die Flächenbelastung und die Streckung sehr ähnlich sind. Was wohl unterschiedlich ist, ist wie einfach und damit zuverlässig mit den Modellen gute Hochstarthöhen erreicht werden. Aber da kommt auch der eine mit einem Modell gut zurecht und er andere wieder nicht so. Hier sind Tipps im Team von Piloten mit dem gleichen Modell wichtiger als vieles andere.

    Hans
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  6. #6
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    Standard Wenn schon messen dann die Polare

    Aussagekräftige Messungen mit vertretbarem Aufwand sind möglich.
    Allerdings sollte man nicht nur das Sinken im Auge haben, dieses bleibt leider auch bei größere Datenbasis immer noch der unsicherste Wert.
    Der Aufwand steigt nicht wirklich an, wenn man zugleich auch die gesamte Polare ermittelt.
    Und die gesamte Polare macht es nun wirklich interessant Modelle für den Wettbewerb zu vergleichen.

    Messungen und deren Auswertungen zur Bestimmung der Polaren habe ich in "Aufwind" 3/2013 und 4/2014 ausfühlich beschrieben, auch mit Vergleich von Messung und Rechnung. Man braucht nur einen GPS-Logger mit barometrischem Höhensensor und ruhiges Wetter... der Herbst kommt.
    Wer wie im Artikel beschrieben genügend Daten hat und Hilfe bei der Auswertung braucht, dem helfe ich gerne weiter.

    Gruß
    Rene'

    (der immer noch davon träumt, dass eines Tages Polaren in den Katalogen stehen)
    Digitalisierung ist Globalisierung, Globalisierung ist Klimawandel.
    Es lebe der Fortschritt, sagt der Kommerz.
    Das Mittel gegen den Klimawandel...weltweit die kostenlose Pille.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Hans Rupp Beitrag anzeigen
    da ist eine 0 zu viel, 0,33m/s -> pro Höhenmeter macht 9 Sekunden für 10 Höhenmeter.
    Hans
    Hallo Hans,

    bist du sicher ?

    > wenn ich 0,33m/s als Höhenmeter pro Sekunde Sinke habe ich nach 9 Sekunden = 2,97m an Höhe verloren.
    .. also wären die 10m Höhe / 0,33m = 30,3 Sekunden Flugzeit und keine 100 Sekunden !

    > deine anderen Angaben stimmen ja in etwa mit 270m in 12 Minuten = 270 / 60 / 12 = 0,375m/s

    .. und das entspricht eher auch meiner Erfahrung und der Realität
    .. Test mit ORCA und Crossifire II V/EX ohne Ballast als reiner Spasspilot ohne Wettbewerbsambition aber vielen GPS Messdaten und Vergleichen !

    Gruß Martin
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  8. #8
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    Hallo zusammen,

    das ganze war von mir vielleicht etwas unverständlich ausgedrückt

    Ich meinte den Unterschied zwischen 0,3m/s und 0,4m/s also 10cm/s höheres Sinken. Und dann sinkst Du in 100sec eben 10m tiefer. Um 10 Minuten zu fliegen benötigt man mit dem einen Modell dann 180m Höhe mit dem anderen 240m.

    Die Messungen von denen Hans spricht sind 2001 durchgeführt worden und in einem MCM Magazin dokumentiert. (www.mcm-muenchen.com), Die unterschiedlichen Sinkgeschwindigkeiten resultierten aber aus unterschiedlichen Klappenstellungen, nach einer festgelegten Zeit wurde die Klappenstellung verändert. Wenn ich mich recht erinnere waren wir um 04:30 auf dem Platz, bei Sonnenaufgang haben wir dann aufgehört weil schon deutliche thermische Einflüsse erkennbar wurden.

    Gruß
    Reinhold
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Reinhold Krischke Beitrag anzeigen
    das ganze war von mir vielleicht etwas unverständlich ausgedrückt

    Gruß
    Reinhold
    Hallo Reinhold,
    Danke für die Aufklärung
    Gruß Martin
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  10. #10
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    Hallo Martin und Reinhold,

    danke für eure Klarstellungen.

    Man sollte nicht nebenher im Kopf was rechnen, wenn man ihn nicht frei hat.

    Ich habe den Bericht im MCM Magazin 2001 gefunden, aber ich meine mich zu erinnern dass im Hinblick auf die WM die damaligen deutschen Vertreter Reinhard Liese, Martin Weberschock und Dieter Perlick nochmals Messungen vorgenommen haben (das ist aber auch schon 12 Jahre her, wie mir gerade auffällt , vielleicht täusche ich mich auch)

    Gruß
    Hans
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