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Der Transrapid galt als eins der sichersten Verkehrmittel überhaupt - bis gestern. Nun suchen die Behörden nach der Ursache für das verheerende Unglück, bei dem 23 Menschen starben und zehn weitere verletzt wurden. Neben menschlichem Versagen kommt auch eine Funkstörung in Frage.
Lathen - Die Spurensicherung hat bereits bei Tagesanbruch ihre Arbeit aufgenommen, um an der Unfallstelle Beweise zu sichern. Der zerstörte Zug steht noch auf den Stelzen und wird untersucht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Alles werde dokumentiert, um eine lückenlose Aufklärung sicherzustellen. Als Unfallursache nehmen die Ermittler menschliches Versagen an, schließen aber auch einen technischen Defekt in der Funkkommunikation nicht aus. Im Laufe des Tages wird auch ein Sachverständiger zur Unterstützung der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei eintreffen.
Quelle Spiegel
Was ich nicht verstehe ist warum einführerloser Zug nicht ein System besitzt welches Hindernisse erkennt und eine Bremsung einleitet.
Alles was auf der Transrapid seite[ http://www.transrapid.de ]unter Sicherheit zu finden ist, ist folgende Aussage
Sicherheit
Trotz der hohen Geschwindigkeit sind die Passagiere im Transrapid sicherer als in jedem anderen Verkehrssystem. Weil das Fahrzeug den Fahrweg umgreift, kann es nicht aus der Spur geraten. Da der Antrieb im Fahrweg liegt, ist ein Zusammenstoß mit anderen Transrapid-Fahrzeugen ausgeschlossen - und durch die Streckenführung kann nichts seinen Weg kreuzen.
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siehe hier, vor allem der Beitrag von Dieter.
da steht so ziemlich alles drin, was man derzeit wissen kann, bis offizielle Untersuchungsergebnisse vorliegen.
meine Meinung schon vor dem Unfall:
das System ist viel zu teuer und bietet zu wenig, um die Unsummen an Subventionsgeldernzu rechtfertigen.
Wir benötigen keine Tiefflieger auf Höhe Null, die führerlos auf einer unbezahlbaren Trasse entlang nageln.
Die Strecke vom Flughafen München in die Innenstadt würde so viel kosten wie die halbe Münchner U-Bahn.
Ich vermute, das Projekt ist von einigen Flugangst-geplagten Politikern am Leben gehalten worden..... was sich vermutlich gestern auf schlimme Weise erledigt hat.
Allerdings hat ein falsch abgestellter Montagewagen nichts mit "Sicherheit" zu tun, gegen solche Fehler ist kein System gefeit.
Die Schwebebahn in Wuppertal hatte einen ähnlichen Unfall mit Toten nach 100 unfallfreien Jahren.
Man kann Wetten abschließen:
aber das war´s für den TransRapid.
Siehe Lakehurst und die Zeppeline.
Wutbürger_2.0
ahaZitat von tanni60
und womit dann ?
bei der " normalen" Bahn hast du ja diversen Sicherheitssysteme (Streckenabschitte, "Toter Mann" system für den Lokführer)
Beim Transrapid geht man davon aus daß sie nicht kollidieren können, weil das Antriebssystem in der Schiene liegt , siehe deren Hp.
Nur leider war der Wartungswagen kein Transrapid.
heisst ein dummer "Betonblock" reicht auch, oder ein Baum der auf der Strecke fällt.
Böser, böser Fehler.
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Das Dings kann über 400,
Wie soll es möglich sein, da rechtzeitig Hindernisse auszumachen?
Das gilt aber auch für jede andere Bahn, die flotter unterwegs ist.
Wie ist das mit dem TGV?
Auch ein System, das automatisch Hindernisse erkennen kann ist hier überfordert,
welchen Bremsweg hat so ein Hochgeschwindigkeitszug?
Immerhin ist es schwieriger, Hindernisse auf die Trasse zu bringen als auf normale Gleise.
Ich denke auch, das ist das Aus zumindest in Deutschland für den Zug.
Wenn er woanders gebaut wird, dann wohl eher die billigere China Imitation.
Schade.
Oliver
Zitat von Ost
fliegen Jets nicht mit 900 km/h ?
gibt es da nicht dieses system was im falle einer kollision sie zum steigen oder sinken auffordert?
2 x 900 = 1800 km/h
Der TGV feiert diese Woche übrigens 25 Jahre.
Unfallfrei
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Moment, gab es da nicht auch eine Entgleisung? Auch wenn sie im Gegensatz zum ICE glimpflich abgegangen ist.Zitat von Le concombre masqué
Jürgen
Kommt aber blöd wenn man den TransRapid zum steigen/sinken auffordert das ist also schwachsinn !![]()
der transRapid muss bremsen und das geht eben nur wenn das hinderniss schon weit vorher gesehen wird![]()
Run, live to fly, fly to live.
Aces High!
Zitat von jonas h
wo ist da das ein problem ?
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Wenn einer einen schweren Gegenstand auf die Gleise tut, dann tut auch der TGV einen schlimmen Unfall machenZitat von Le concombre masqué
![]()
Davor warnen könnte allenfalls eine komplette Videoüberwachung der Strecke, die automatisch erkennt wenn Hindernisse draufliegen.
Das Stystem im Flieger "unterhält" sich mit dem entgegenkommenden Flieger mit dem gleichen System.
Über Überlingen hat der Mensch in dieses System eingegriffen und schon hats geknallt.
Die TICAS beider Maschinen funktionierten richtig- gebremst wurde aber nicht.
Das ist nun halt mal die einzige Möglichkeit mit einem Zug zu reagieren.
Deswegen sind mir Züge auch nicht sympathisch.
Beim Transrapid hätte man in den Wartungswagen einen Transponder einbauen können, der dem Zug seine Anwesenheit signalisieren hätte können.
Doch daran ist offenbar gar nicht gedacht worden weil es unmöglich schien,
daß man einen Zug losfahren läßt obwohl sich der Wartungswagen noch nicht zurückgemeldet hat.
Es bestand wohl eine Funverbindung, aber kein automatisches Notsystem,
das vor dem Zusammenstoß gewarnt und rechtzeitig eine Notbremsung eingeleitet hat.
Wenn also weder der Wartungswagen noch der Zug selber solch ein Warnsystem hat (eine Mutmaßung von mir),
dann liegt doch ein Problem mit der Sicherheit vor.
Wenn ein Hindernis GESEHEN werden muß damit eine Vollbremsung eingeleitet wird, dann ist es bei diesen Geschwindigkeiten und damit Bremswegen zu spät- vor Allem in Kurven. Ob man das mit Radar in den Griff kriegen könnte wage ich mal zu bezweifeln.
Hast Du schon mal einen TGV in voller Fahrt gesehen?
Da ist nix mit rechtzeitig bremsen vor Hindernissen.
Peace
Oliver
Zitat von Jürgen Heilig
mehrere
* Am 31. Dezember 1983 explodierte bei Tain l'Hermitage im TGV von Marseille nach Paris eine Bombe. Bei diesem Zugattentat des Terroristen Ilich Ramírez Sánchez gab es zwei Tote.
* Am 28. September 1988 kollidierte ein TGV von Grenoble nach Paris an einem Bahnübergang bei Voiron (Isère) mit einem 80-Tonnen-Lkw. Der Lokführer und ein Reisender wurden dabei getötet. Bei diesem Unglück handelt es sich um den bisher schwersten TGV-Unfall.
* Eine erste Entgleisung auf konventioneller Strecke ereignete sich am 2. November 2001 bei Saubusse zwischen Dax und Bayonne, als zehn Wagen eines TGV von Hendaye nach Paris bei 130 km/h aus den Gleisen sprangen. Ursache für diesen Unfall mit fünf Leichtverletzten war ein Schienenbruch.
* Am 30. Januar 2003 stieß ein 106 km/h schneller TGV von Dünkirchen nach Paris bei Esquelbecq auf ein Hindernis. Dabei wurde der Triebfahrzeugführer leicht verletzt.
bei den millionen Passagieren die befördert wurden finde ich das eine vorbindliche Bilanz.
TGV ist geil
Paris- Marseille in 4 Stunden.
und das zu akzeptablen Preisen.
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Zitat von Ost
Sicherlich
aber da ist noch ein Mensch an Bord der zumindest eine Bremsung einleiten kann. Siehe den Unfall mit 106 km/h
besser als mit 200 oder gar 400
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Was ich heute gehört habe ist, daß auch der Transrapid gebremst hat.
Wenn der Mensch die Bremsung allein einleitet,
dann gibts ne Schrecksekunde, ne Reaktionszeit und es kommt entscheidend drauf an, ab wann er den Gegenstand sieht.
Versuch Dich mal beim Autofahren ganz konsequent drauf zu konzentrieren, längere Zeit nach einem Blitzer Ausschau zu halten.
Dabei muß das Auge den rechten Fahrbahnrand absuchen. Das gelingt nur wenige Sekunden, dann ist man wg. irgendwas abgelenkt und muß sich von Neuem konzentrieren.
Oder denk mal dran, wann Dir zuletzt jemand ohne Bremslichter begegnet ist.
Wenn man darauf nicht gefasst ist, kann es ganz schnell eng werden.
Und das schon bei vergleichweise Schneckentempo!
Ein Hinderniss auf den Schienen hat nicht immer ein Bremslicht![]()
Peace
Oliver
"Oder denk mal dran, wann Dir zuletzt jemand ohne Bremslichter begegnet ist."
Wenn ich jemandem begegne, sehe ich prinzipiell keine Bremslichter.
Freundliche Grüße,
Engelbert
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